DE616144C - Muellschuette - Google Patents

Muellschuette

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DE616144C
DE616144C DEL78368D DEL0078368D DE616144C DE 616144 C DE616144 C DE 616144C DE L78368 D DEL78368 D DE L78368D DE L0078368 D DEL0078368 D DE L0078368D DE 616144 C DE616144 C DE 616144C
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DE
Germany
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housing
diameter
lid
waste
container
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Expired
Application number
DEL78368D
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English (en)
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HENRI LANCERY
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HENRI LANCERY
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F17/00Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage
    • E04F17/10Arrangements in buildings for the disposal of refuse
    • E04F17/12Chutes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Müllschütte Die Erfindung betrifft eine an eine Abfallleitung angeschlossene drehbare Müllschütte.
  • Bei den bekannten Müllschütten, die aus einem feststehenden äußeren, oben durch einen Deckel abgedeckten und offenen, an die Abfallleitung angeschlossenen, die Form eines Umdrehungskörpers aufweisenden Gehäuse und aus einem inneren, ebenfalls die Form eines Umdrehungskörpers aufweisenden, um waagerechte Achsen drehbaren Aufnahmebehälter bestehen, hat das feststehende Gehäuse und der drehbare Aufnahmebehälter die Form einer Kugel. Der drehbare Aufnahmebehälter hat eine zur Einführung des Mülls und der Abfälle bestimmte Öffnung, deren Durchmesser kleiner ist als der größte Durchmesser der Kugel.
  • Das feststehende Gehäuse ist im oberen, durch den Verschlußdeckel abgeschlossenen Teil mit einem für die Einführung derAbfälle bestimmten Trichter versehen, der von der kugeligen Seitenwand des Gehäuses nach oben vorspringt. Man kann also in den beweglichen Aufnahmebehälter aus Unachtsamkeit und ohne Kraftanstrengung einen Gegenstand von einer Länge einführen, der größer ist als der Durchmesser einer Kugel. Das eine Ende des Gegenstandes wird dann in den Trichter hineinragen und infolgedessen die Drehung des Behälters verhindern bzw. sich zwischen die Seitenwände des Aufnahmebehälters festklemmen. Diese Gefahr besteht nicht nur bei festen Gegenständen, sondern auch bei zusammendrückbaren Abfällen, wie Holzwolle, Stroh, zerknittertes Papier usw., die imstande sind, sich nach ihrer Einbringung in den beweglichen Aufnahmebehälter auszudehnen.
  • Diese Nachteile werden durch die Müllschütte nach der Erfindung dadurch vermieden, daß das feststehende Gehäuse durch die Hälfte eines Umdrehungskörpers gebildet ist, der mit seinem Meridian auf dem mindestens durchmessergleichen Abfallrohr aufgelagert, oben durch einen dem Gehäuse formgleichen Deckel abschließbar und nach unten durch einen in der Meridianebene des Gehäuses um waagerechte Achsen drehbar gelagerten schalenförmigen Behälter abgeschlossen ist.
  • Vorzugsweise hat das feststehende Gehäuse die Form einer Halbkugel, deren Durchmesser kleiner ist als der des angeschlossenen Abfallrohres. Der Durchmesser der Umfangslinie des schalenförmigen Aufnahmebehälters wird gleich dem Durchmesser des halbkugelförmigen feststehenden Gehäuses gemacht. Hierdurch wird der Abwurf der Abfälle aus dem Behälter in das Abfallrohr beim Drehen des beweglichen Aufnahmebehälters unterstützt.
  • Durch diese Vorrichtung soll erreicht werden, daß die Einführung jedes Gegenstandes in den Aufnahmebehälter, der größer ist als der Durchmesser des Aufnahmebehälters, unmöglich ist. Ferner soll erreicht werden, daß alle Gegenstände, die in den drehbaren Aufnahmebehälter ohne Zwang einführbar sind, durch einfaches Drehen des Aufnahmebehälters in das Abfallrohr abgeworfen werden können.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen Abb. i einen lotrechten Schnitt durch die Müllschütte mit anschließendem Abfallrohr, Abb. 2 einen lotrechten Schnitt durch den Kopf der Müllschütte mit geschlossenem Deckel, Abb. 3 einen lotrechten Schnitt durch den Kopf der Müllschütte mit geöffnetem Deckel; Abb. 4 zeigt eine Ansicht der Anlenkstelle des Deckels am Kopf der Müllschütte und Abb. 5 eine andere Ausführungsform der Kurbel zum Drehen des Aufnahmebehälters. Das feststehende Gehäuse i" aus Gußeisen oder anderem geeigneten Werkstoff ist auf einem Metallring 7o gelagert, der mit dem zu dem Hauptabfalirohr 18 führenden Abfallrohr 3 durch Zementieren verbunden ist. Das feststehende Gehäuse i," ist kugelförmig ausgebildet, und zwar durch die Hälfte eines Umdrehungskörpers, der mit seinem Meridian auf dem mindestens durchmessergleichen Abfallrohr aufgelagert ist. Das feststehende Gehäuse i" besitzt oben einen dem Umdrehungskörper i" formgleichen Deckel 7, der das Einbringen der Abfälle ermöglicht und der in geeigneter Weise, z. B. durch Gummidichtungen oder durch geschliffene Flächen, gegen den Metallring 7o luftdicht abschließbar ist. Im unteren Teil ist das Gehäuse i" durch einen drehbaren schalenförmigen Behälter 1q. abgeschlossen, der an zwei Achsen 71, 72 befestigt ist, die sich in Zapflagern des Ringes 7o drehen. An dem einen Ende des Zapfens 7= ist eine Handkurbel 12 zum Drehen des schalenförmigen Behälters 14 befestigt. Der schalenförmige Behälter 14, dessen Durchmesser gleich dem des halbkugelförmigen Gehäuses i" ist, ist in der Meridianebene des feststehenden Gehäuses i" drehbar gelagert. Der schalenförmige Behälter 14 kann an seinem Umfang eine z. B. aus einem Leder-oder Gummiring bestehende Dichtung besitzen, die von einem metallischen, an dem Rand des Behälters 14 angeschraubten Gegenring 74 gehalten wird.
  • Die Arbeitsweise der Müllschütte ist folgende: Befindet sich der schalenförmige Behälter 14 in der aus den Fig. i und 2 ersichtlichen Stellung, so kann der Deckel ? geöffnet und die Abfälle können in das Gehäuse i" eingebracht werden. Durch Schließen des Deckels 7 und Drehen der Handkurbel 12 um 18o° wird der schalenförmige Behälter 14 gekippt. Da die Außenfläche des schalenförmigen Behälters 14 der Innenfläche des Gehäuses i, entspricht, wird die Innenfläche des Gehäuses i" beim Drehen des Behälters 14 von den eingebrachten Abfällen gesäubert, die zunächst durch das Abfallrohr 3 und von diesem in das Hauptabfallrohr 18 stürzen. Da der Durchmesser des Gehäuses i" kleiner ist als der des anschließenden Abfallrohrs 3, so finden die Abfälle beim Verlassen des Gehäuses i" einen größeren Raum vor, wodurch ein Verstopfen der Abfalleitung vermieden ist.
  • Damit der schalenförmige Behälter 14 nur bei geschlossenem Deckel? gedreht werden kann, ist der Deckel 7 mit der Drehachse 72 des Behälters 14 verriegelbar. Zu diesem Zweck ist an dem Deckel 7 ein schwenkbarer Hebel 75 befestigt, der bei 76 an dem feststehenden Gehäuse i" angelenkt- ist. Der Hebel 75 trägt an seinem Ende einen Daumen oder eine Nocke 77, die in eine Nut 78 der Drehachse 72 des schalenförmigen Aufnahmebehälters 14 eingreift. Ist der Deckel 7 geschlossen, so befindet sich der Daumen 77 außerhalb der Nut 78 der Behälterdrehachse 72 und hindert daher das Drehen des Behälters um die Achsen 71, 72 nicht. Wird jedoch der Deckel geöffnet, so greift der Daumen 77 in die Nut 78 ein und verhindert, solange der Deckel 7 offen ist, das Drehen des Behälters i4.
  • Der Deckel 7 ist mit einem Kugelgelenk 8o an dem Hebel 75 befestigt und durch ein Gewicht 81 belastet.

Claims (5)

  1. P 4 ATENTANSPRÜCHE: i. Müllschütte, bestehend aus einem feststehenden äußeren, oben durch einen Deckel abgedeckten und unten offenen, an die Abfalleitung angeschlossenen, die Form eines Umdrehungskörpers aufweisenden Gehäuse und einem inneren, ebenfalls die Form eines Umdrehungskörpers aufweisenden, um waagerechte Achsen drehbaren Aufnahmebehälter, dadurch gekennzeichnet, daß das feststehende Gehäuse (i") durch die Hälfte eines Umdrehungskörpers gebildet ist, der mit seinem Meridian auf dem mindestens durchmessergleichen Abfallrohr (3) aufgelagert, oben. durch einen dem Gehäuse (r") formgleichen Deckel (7) abschließbar und nach unten durch einen in der Meridianebene des Gehäuses (i") um waagerechte Achsen (7i, 72) drehbar. gelagerten schalenförmigen Behälter (r4) abgeschlossen ist.
  2. 2. Müllschütte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das feststehende Gehäuse (i") die Form einer Halbkugel aufweist, deren Durchmesser kleiner ist als der des angeschlossenen Abfallrohres (3), und daß der Durchmesser der Umfangslinie des schalenförmigen Aufnahmebehälters (i4) gleich dem Durchmesser des halbkugelförmigen Gehäuses (i") ist. 3.
  3. Müllschütte nach Anspruch r und a, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (7) an dem vorderen Ende eines schwenkbaren Hebels (75) befestigt ist, der an seinem hinteren Ende einen Daumen (77) aufweist, der bei waagerecht liegendem Aufnahmekörper (1q.) in eine Nut (78) der einen Drehachse (7a) des schalenförmigen Aufnahmebehälters (i4) eingreift, wodurch der Deckel (7) nur bei waagerecht liegendem Aufnahmekörper (=q.) geöffnet ünd der schalenförmige Aufnahmekörper (r4) nur bei geschlossenem Deckel (7) gedreht werden kann. q..
  4. Müllschütte nach Anspruch x. und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (7) mittels eines Kugelgelenkes (8o) an dem schwenkbaren Hebel (75) gelagert und durch ein Gewicht (8i) belastet ist.
  5. 5. Müllschütte nach Anspruch r und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (r") auf einem mit dem Abfallrohr (3) verbundenen Metallring (7o) gelagert ist.
DEL78368D 1931-04-17 1931-05-09 Muellschuette Expired DE616144C (de)

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FR616144X 1931-04-17

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ID=8981404

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DEL78368D Expired DE616144C (de) 1931-04-17 1931-05-09 Muellschuette

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