DE615994C - Verfahren und Vorrichtung zum Durcharbeiten unvulkanisierter Kautschukmassen o. dgl. auf Walzwerken - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Durcharbeiten unvulkanisierter Kautschukmassen o. dgl. auf WalzwerkenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf das Durcharbeiten unvulkanisierter Kautschukmassen
ο. dgl. auf Walzwerken o. dgl. und betrifft ein Verfahren zum' Erzielen einer homogenen,
gleichmäßig durchgearbeiteten Kautschukmischung ohne Handarbeit unter gleichzeitigem Abkühlen des Walzgutes
zwischen den einzelnen Walzvorgängen. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß zum
Durcharbeiten unvulkanisierter Kautschukmassen ο. dgl., die in laufendem Arbeitsgang,
ohne abzureißen, ständig von neuem durchgewalzt werden, das ausgewalzte Kautschukfell
zwischen den Walzvorgängen unter Abheben von den Walzen und Zurückführen zu diesen einer das Gefüge der Kautschukmischung
ändernden unterschiedlichen mechanischen Beanspruchung, wie Zug1,
Druck-, Verwindungs- oder Stauchbeanspruchungen, unterworfen, wird, die einzeln
oder zu mehreren auf das Kautschukfell zur Einwirkung gebracht werden können. Das
ausgewalzte Kautschukfell kann auf. verschiedenen Wegen und unter wechselnden Beanspruchungen dem folgenden Walzvorgang
zugeführt, hierbei gefaltet, zerknüllt, in Windungen gelegt und/oder mit wechselnder
Geschwindigkeit den einzelnen Walzwerken zugebracht werden.
Das Durcharbeiten kann auf einem Walzwerk in der Weise vorgenommen werden,
daß das Walzgut stets zu dem Walzenmund des einzigen Walzenpaares zurückgeführt wird, wie auch eine Reihe von Walzwerken
hintereinandergiescnaltet sein kann, welche das Walzgut nur einmal oder bei Rückführung
von dem letzten Walzwerk zum ersten in geschlossenem Kreislauf mehrmals durchläuft.
Zum Herbeiführen der mechanischen Beanspruchungen oder Querschnittsänderungen
zwischen den Auswalzungen dienen Förderbänder, Quetschrollen, Umlenkbleche, Rafftrichter
oder -schuten, die in wechselnder Lage und Anordnung zwischen die Walzwerke
eingeschaltet sind bzw. bei Anwendung nur einer Walzeinrichtung von deren
Auslaß zum Walzenmund führen. Das von den Walzen gelieferte Kautschukfell kann
ferner in an sich bekannter Weise durch Trennmesser in einzelne Streifen aufgeteilt
werden, die durch Kreuzen der sie aufnehmenden Förderbahnen zu wechselnden Stellen
der Einfüllmulden zugeführt werden können, wie auch durch unterschiedliche Fördergeschwindigkeit
oder von quer zur Förderrichtung schwingenden Schuten ein Stauchen des Arbeitsgutes bzw. Ablegen in Falten,
Zickzackform herbeigeführt werden kann.
Der in der nachfolgenden Beschreibung So verwandte Ausdruck fortlaufend besagt,
daß das Kautschukfell im Laufe der Be-
handlimg nicht abgerissen oder getrennt wird, die Durchlaufgeschwindigkeit während
einzelner Behandlungsstufen dagegen verschieden sein und das Kautschukfell auch
stellenweise zur Ruhe kommen kann.
In den beiliegenden Zeichnungen sind eine Anzahl von Vorrichtungen zum Durchführen
des Verfahrens gemäß der Erfindung dargestellt, die in ihrer Verschiedenheit die
ίο vielfachen Durchführungsmöglichkeiten der Erfindung erkennen lassen, ohne jedoch einen
Anspruch auf erschöpfende Erfassung zu erheben. Die Abbildungen sind durchweg schematisch gehalten unter Weglassen aller
für das Verständnis entbehrlicher Triebwerksteile.
Fig. ι bis 3 geben in drei verschiedenen Ansichten eine bevorzugte Einrichtung
wieder, die aus einem einzigen üblichen Walzwerk mit zwei nebenemanderliegienden
Walzen 1,2, die die in deren Walzenmund eingebrachte unvulkanisierte Kautschukmischung
6 zu einem sich über die Breite der Walzen erstreckenden Fell auswalzen, ferner mit zwei einander kreuzenden, über
der Walze 1 angeordneten Förderbändern 3, 4 und einem üblichen Trennmesser 5 besteht.
Das von den Walzen kommende Kautschukfell wird beim Auflaufen vom Messer 5 in zwei Streifen aufgeteilt, von denen jeder zu
einem der Förderbänder 3, 4 geführt wird. Die Förderbänder, deren Umlenkrollen nahe
den Stirnflächen der Walze 1 und etwa in einer lotrechten Ebene durch deren Vorderkante
liegen, raffen die etwa die Hälfte der Walzenlänge bedeckenden Kautschukstreifen
zu schmalen Bändern zusammen und legen diese in den Walzenmund an der der sie
liefernden Walzenumfläche entgegengesetzten Seite ab. Die Menge des Mischstückes in
bezug auf das Verarbeitungsvermögen der Walzen 1, 2 ist so bemessen, daß ständig ein
Vorrat 6 an Kautschukmischung im Walzenmund verbleibt, dem die von den Förderbändern
3, 4 angelieferten Kautschukstreifen wieder zugeführt werden. Das Kautschukfell durchläuft somit die Einrichtung in
einem geschlossenen Kreislauf, wird abwechselnd von den Walzen i, 2 ausgewalzt,
von den Förderbändern 3, 4 zusammengerafft, hierbei abgekühlt und im freien Fall,
der eine Ablage in Wellenform zur Folge hat, den Walzen wieder zugeführt. Dadurch,
daß die Förderbänder 3,4 den Kautschukstreifen an der Seite der Walze 1 abnehmen,
sind die an der Innenseite der Streifen liegenden Mischungsteilchen .einer größeren Zugbeanspruchung
als die in der Mitte der Streifen liegenden Teilchen ausgesetzt, während die an den Außenkanten liegenden Teilchen
in bezug auf diese gestaucht werden.
Es tritt also bereits durch den Übergang der Kautschukstreifen von der Walze 1 !auf die
Förderbänder 3, 4 eine Strukturänderung der Streifen ein, die durch das wellenförmige
Ablagern an einer Stelle des Walzenmundes, der seinerseits eine andere Stelle der Walze
beliefert als diejenige, von welcher der betreffende Streifen gekommen ist, noch erhöht
wird. Auf diese Weise kommen ständig andere Kautschukteilchen miteinander in Berührung, werden wechselnde Teile zusammengewalzt
und voneinander getrennt, so daß ein äußerst vollkommenes, gleichmäßiges Durcharbeiten des Gutes herbeigeführt
wird. Diese Knet- oder Mischarbeit kann noch durch Anordnen von Quetschrollen 17 über den Auf lauf rollen der Förderbänder
3, 4 gesteigert werden. Diese Quetschrollen 17 dienen zum Flachdrücken der durch
das Zusammenraffen der verhältnismäßig breiten Kautschukstreifen sich in diesen bildenden
Falten und Überlagerungen.
Statt nur eines Trennmessers können deren mehrere vorgesehen sein, so daß neben seitlieh
auflaufenden Streifen ein mittlerer entsteht, der auf den Walzen bleibt oder von
diesen abgenommen und wieder zu ihnen zurückgeführt wird.
Die Ausführungsform nach Fig. 4 bis 6 zeigt eine aus zwei Walzwerken 7,8 bestehende
Einrichtung, bei welcher die von den Walzen gelieferten Kautschukbahnen, in ähnlicher Weise wie bei der ersten Ausführungsform,
von zwei Förderbändern 9, 10 abgenommen und zu dem Walzenmund des anderen Walzwerkes geführt werden. Die
mechanische Formänderung des ausgewalzten Kautschukfelles erfolgt auch hier durch das
seitliche Abziehen der Kautschukbahnen von den Walzen und das Zusammenraffen auf
den schmalen Förderbändern 9, 10 sowie das wellenförmige Ablegen in den Walzenmund
der Gegenwalze.
Anstatt daß sich die Förderbänder regel- to; recht kreuzen, können diese lediglich gegengeneigt
angeordnet und zur Mitte der Walze gerichtet sein, so daß das eine, die Kautschukmasse
vom anderen Band aufnehmende Förderband diese in den Walzenmund als n°
eine aufgeschichtete Bahn fallen läßt.
Bei beiden Ausführungsformen wird das Walzgut jeweils an verschiedenen Stellen
den Walzen zugeführt und abgezogen und dadurch das Durchmischen begünstigt.
Die Einrichtung nach Fig. 7 und 8 besteht aus einem Walzwerk 1,2, einem das ausgewalzte
Kautschukfell aufnehmenden Förderband 11 und einer diese zusammenraffenden
'und in der Mitte des Walzenmundes ablegenden Schute 12. Die Schute 12 kann,
wie in Fig. 9 bis 10 dargestellt, auch durch
einen quer zur nachfolgenden Förderrichtung schwingenden Rahmen 15 ersetzt werden,
der, von einer Kurbelscheibe 16 in Bewegung versetzt, den - von dem Förderband 13 gelieferten
Kautschukstreifen : zusammenrafft und in Zickzackform auf ein darunter befindliches
zweites Förderband 14 ablegt.
Der gleiche Erfolg wird erreicht, wenn bei der Ausführungsform nach Fig. 7 und 8 der
Schute 12 eine schwingende Bewegung erteilt
wird. Die Schute 12 oder der Schwingrahmen
kann auch vor der Auf lauf rolle 13° des Förderbandes 13 (Fig. 9) angeordnet
werden, das dann verkürzt wird, um den Kautschukstreifen in den Walzenmund der
Walzen 1, 2 abzulegen.
Ein der Wirkung des Schwingrahmens 15 gleichkommender Erfolg kann-dadurch erreicht
werden, daß dem Förderband 14 eine geringere Geschwindigkeit als dem Förderband
13 erteilt wird, so daß eine Faltenfolge entsteht (Fig. 11).
Die Förderbänder können auch durch Rollenbahnen o. dgl. ersetzt werden, die entweder
angetrieben oder als Leerlaufrollen ausgebildet sind. In einem solchen Falle
erfolgt das Fördern der Kautschukbahnen durch den von den Walzen ausgeübten Vorschub
oder unter Wirkung der Schwerkraft.
Diese Förderbänder oder sonstigen Fördermittel dienen jeweils zum Herbeiführen
der gewünschten Formänderung der Kautschukmischung,' indem sie ihre Falten dehnen,
stauchen, zusammenraffen, verschränken, kreuzen, verwinden o. dgl., wie sie auch
teilweise lediglich zum Weiterführen hestimmt sein können. Diese mechanische
Formänderung durch die vorgenannten Mittel schließt jedoch nicht aus>
daß die Mischung während des Durchganges durch diese Einrichtungen nicht noch zusätzlichen
Bearbeitungsmaßnahmen von Hand. unterworfen werden kann. Insbesondere kann das
Falten oder Zusammenlegen beim Übergang von einem Fördermittel auf das nachfolgende
von Hand eingeleitet oder unterstützt werden. Besondere Steuereinrichtungen zum Regeln der Geschwindigkeiten der einzelnen
Arbeitsglieder geben die Möglichkeit, diese den besonderen Arbeitsbedingungen im Einzelfall
anzupassen. Gegebenenfalls kann das Kautschukfell in an sich bekannter Weise auch in Durchhängen weitergeleitet werden,
die in bekannter Weise zum Steuern der AntrieBsorgane dienen. Den vorbeschriebenen
Einrichtungen können ferner noch Knetoder Umwälzwerkzeuge zugeordnet sein, die eine weitere Mischarbeit verrichten. Die
Knetwerkzeuge werden vorteilhaft in der Nähe des Walzenmundes der Walzen angeordnet
und dienen dann etwa zur Seitenversehiebung des Gutes von der einen Stirnkante
zur anderen oder befördern bei gegenläufiger Anordnung das Gut· von den Seiten zur Mitte
oder umgekehrt.
Bei der Verwendung mehrerer Walzwerke, können diese alle von der gleichen Art,
wie auch unter sich verschieden sein, die in losem Zusammenhang oder als einheitliche
Anlage in einem besonderen Rahmen angeordnet sein können.
So zeigen Fig. 12 und 13 eine Einrichtung
mit drei Walzen i8, von denen je zwei eine Einfüllmulde ro, bilden. Das von dem unteren
Walzenpaar 18 gelieferte Kautschukfell wird von einem Trennmesser 5 in zwei Streifen 20
geteilt* die unter Zwischenlage eines Lenkbleches 21 gekreuzt und nebeneinander auf
eine Förderbahn abgelegt werden. Diese leitet, die beiden Bahnen zum Walzenmund
des anderen Walzenpaares zurück.
Eine Vereinigung der beiden Einrichtungen nach Fig. t und 4 ist in Fig. 14 in Draufsicht
dargestellt. Die von den beiden axial nebeneinanderliegenden Walzenpaaren gelieferten
Kautschukfelle werden jeweils in zwei Streifen geteilt, von denen, die außenliegenden
nach der Mitte, des Walzenmundes des gleichen Walzenpaares und die inneren Streifen
durch zwei sich kreuzende Förderbänder 22, 23 nach, den Außenseiten des Walzenmundes.
der Gegenwalzen geführt werden.
An Stelle von nur zwei Walzenpaaren kann auch eine Reihe von solchen zu einei
Anlage zusammengefaßt werden. Fig. 15 zeigt die Anordnung zweier Walzwerke 25,
die von. einem größeren Walzwerk24 gespeist
werden. Die Walzwerke können ferner, wie Fig. 16 zeigt, hintereinander angeordnet
sein.
Während bei den bisher beschriebenen Einrichtungen das Kautschukfell entweder
ständig zu dem gleichen Walzwerk zurückgeführt wird oder im Kreislauf zwischen mehreren Walzen hindurchgeht (Fig. 18),
wird bei der Anordnung nach Fig. 17 die Kautschukmischung in nur einmaligem
Durchgang durch eine Folge von Walzwerken durchgeführt.
Das Verfahren gemäß der Erfindung läßt sich auch in Verbindung mit anderen Maßnahmen
zum Verarbeiten von Gummi verbinden, so daß eine vollautomatische Reihe einzelner Behandlungsstufen entsteht. So
kann eine selbsttätige Zufuhr- und Schneidvorrichtung den vorbeschriebenen Anlagen
vorgeschaltet werden, während Abteilungseinrichtungen, denen Kühl- und Bestäubungsvorrichtungen zugeordnet sein können, den
Misch- und Knetwalzen nachgeschaltet werden, denen dann weitere Kalander oder sonstige
Verarbeitungsmaschinen nachfolgen.
Schließlich hat das Verfahren gemäß der
Erfindung noch den weiteren Vorteil, daß die durchgearbeitete Kautschukmischung zur Abnahme
einen längeren Weg durchlaufen muß, also bereits erheblich abgekühlt wird, wobei
die Größe der hierdurch erzielten Abkühlung durch Änderung der Fördergeschwindigkeit
der Walzwerke verschieden bemessen werden kann.
Claims (8)
- Patentansprüche:i. Verfahren zum Durcharbeiten unvulkanisierter Kautschukmassen auf Walzwerken, bei welchen das ausgewalzte Kautschukfell, ohne abzureißen, ständig von neuem durchgewalzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Kautschukfell zwischen den Walzvorgängen unter Abheben von den Walzen und Zurückführen zu diesen einer das Gefüge der Kautschukmischung ändernden unterschiedlichen Zug-, Druck-, Verwindungs-, Stauchungs- oder ähnlichen mechanischen Beanspruchung unterworfen wird, die ein- · zein oder zu mehreren hintereinander auf das Kautschukfell zur Einwirkung gebracht werden können.
- 2. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß das ausgewalzte Kautschukfell auf verschiedenen Wegen und unter unterschiedlicher mechanischer Beanspruchung dem folgenden Walzvorgang zugeführt wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das ausgewalzte Kautschukfell gefaltet, zerknüllt, in Windungen gelegt und/oder mit wechselnder Geschwindigkeit erneut einem Walzenmund zugebracht wird.
- 4. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch ein Walzwerk (1, 2) mit mehreren das ausgewalzte Kautschukfell in, Teilstreifen zu wechselnden Stellen des Walzenmundes (6) zurückführenden: Förderbändern (3, 4).
- 5. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch zwei nebeneinander angeordnete Walzwerke (7, 8) und zwei Förderbänder (9, 10), welche das von einem Walzwerk ausgewalzte Kautschukfell zur Seite abziehen und zum Walzenmund des Gegenwalzwerks zurückführen.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 5, gekennzeichnet durch eine Folge von Walzwerken mit einem oder mehreren Förderbändern zwischen je zwei Walzwerken, durch welche die Walzwerke zu einer das Walzgut in geschlossenem Kreislauf durchführenden Einheit zusammengefaßt sind.
- 7* Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, gekennzeichnet durch in schwingende Bewegungen in bezug auf die Förderrichtung des Kautschukfelles versetzte Schwingrahmen (15) auf dem von dem Kautschukfell zu durchlaufenden Weg.
- 8. Vorrichtung nach einem der An-Sprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderbänder auf unter sich verschiedene Fördergeschwindigkeiten umschaltbar sind.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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