DE615702C - Zusammengesetzte Beleuchtungsvorrichtung mit einer Gruppe benachbarter, unter sich gleichartiger Beleuchtungselemente - Google Patents

Zusammengesetzte Beleuchtungsvorrichtung mit einer Gruppe benachbarter, unter sich gleichartiger Beleuchtungselemente

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DE615702C
DE615702C DES101953D DES0101953D DE615702C DE 615702 C DE615702 C DE 615702C DE S101953 D DES101953 D DE S101953D DE S0101953 D DES0101953 D DE S0101953D DE 615702 C DE615702 C DE 615702C
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DES101953D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V3/00Globes; Bowls; Cover glasses
    • F21V3/02Globes; Bowls; Cover glasses characterised by the shape

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

  • Die Priorität der Anmeldung in Frankreich von, ,;a. Oktnher 1931 ist in .Anspruch genommen.
    Die Erfindung bezieht sich auf eine zttsanunengesetzte Beleuchtungsvorrichtung, die durch eine Gruppe unter sich gleichartiger benachbarter Beleuchtungselemente gebildet wird. Erfindungsgemäß besteht jedes derselben aus einer Leuchthülle in Form einer konvexen Rotationsfläche, in der zur teilweisen Aufnahme des benachbarten Elements eine -iussparung vorgesehen ist, die die Form einer konkaven Rotationsfläche besitzt. Auf diese Weise läßt sich ein Beleuchtungselement dieser Art mit einem gleichartigen Beleuchtungselement in der verschiedensten Weise kombinieren, indem das zweite Eletnent in die Aussparung des ersten eingesetzt und der Aussparung des zweiten Elements jede gewünschte Richtung im Raume gegenüber ,der Aussparung des -ersten Eletnents erteilt wird. Durch Kombinationen entsprechender oder anderer Elemente können voneinander verschiedene Beleuchtungsvorrichtungen geschaffen werden, in denen die Mittelpunkte der verschiedenen Beleuchtungselemente sowohl nach geraden als auch nach gekrümmten Linien angeordnet sind..
  • Die Erfindung ermöglicht es also, eine praktisch unbegrenzte Zahl von voneinander verschiedenen zusamnmengesetzten Beleuchtungsvorric.htunaen aus einer gegea>enen Anzahl von Beleuchtungselementen zusammenzusetzen.
  • Nach der Erfindung kann der Krümtnungsradius der Rota.tious$äche jeder konkaven Aussparung gleich dem Krümmungsradius der konvexen Rotationsfläche des betreffenden Elements sein.
  • Die Hülle eines jeden Elements kann sphärisch sein. In diesem Fall kann sie mit einer gleichfalls sphärischen Aussparung versehen sein. Bei dieser Ausgestaltung ermöglicht sie die Erzielung einer Höchstzahl von Kombinationen mit einer gegebenen Anzahl einander entsprechender Beleuchtungselemente, .da die Aussparung irgendeines sphärischen Elements im Raum in allen möglichen Richtungen gegenüber der Aussparung des benachbarten sphärischen Elements eingestellt werden kann. Mit sphärischen Elementen dieser Art ist es möglich, charakteristische dekorative Beleuchtungsvorrichtunggen zu schaffen, in denen die Mittelpunkte der Beleuchtungselemente längs gerader Linien oder längs zweidimensionaler oder dreidimensionaler Kurven angeordnet sind. Die Hülle kann auch zylindrisch ausgebildet sein. Hierbei kann sie auch mit einer gleichfalls zylindrischen Aussparung versehen sein. In diesem Fall kann die Aussparung irgendeines Beleuchtungselements gegen-' über der des benachbarten Elements in jeder Richtung um die Achse dieser zylindrischen Aussparung eingestellt werden, was auch noch die Schaffung einer unbegrenzten Anzahl voneinander verschiedener zusammengesetzter Beleuchtungsvorrichtungen ermöglicht.
  • Im Fall, daß die zusammengesetzte Beleuchtungsvorrichtung aus zylindrischen Elementen besteht, kann die Hülle eines jeden Elements aus Zylindern verschiedenen Durchmessers mit einer einzigen Rotationsachse gebildet werden.
  • Weiterhin kann bei allen einen Rotationskörper darstellenden Beleuchtungselementen die Zahl der möglichen Kombinationen dadurch erhöht werden, daß das den Schlußstein der Beleuchtungsvorrichtung bildende Beleuchtungselement keine Aussparung besitzt.
  • Durch die Erfindung lassen sich mit asymmetrischen Beleuchtungselementen zusammengesetzte Beleuchtungsvorrichtungen von svminetrischer Grundform schaffen, was in zahlreichen Fällen ,von besonderer Bedeutung ist.
  • Die Hüllen der Beleuchtungselemente können aus beliebigem lichtdurchlässigem Werkstoff hergestellt werden, beispielsweise aus gepreßtem, geschliffenem, geblasenem Glas o. dgl., Porzellan, jedem beliebigen durchsichtigen oder durchscheinende Stoff, der weiß, opalisiert, gefärbt oder ungefärbt sein kann. Auf Grund der vielfachen Anwendungsmöglichkeiten können .die einzelnen Elemente in Reihenfabrikation in großer Menge hergestellt werden.
  • Die zusammengesetzten Beleuchtungsvorrichtungen, die mit Hilfe derartiger Elemente geschaffen werden, können verschiedenartig sein; sie können Kronleuchter, Deckenbeleuchtungen; Reflektoren, Dekorationsstücke, Säulenkapitäle, Pfeilerverzierungen, Dekorationen von Tischen oder anderen Möbeln, leuchtende Flächen, Motive oder Buchstaben in Ankündigungsschriften usw. bilden.
  • Die mit Hilfe dieser Elemente hergestellten Zusammenstellungen ergeben auf Grund der Kontinuität ihrer Umrisse und der Homogenität ihrer Elemente ein besonderes charakteristisches Aussehen, dessen Verschiedenheiten unbegrenzt sind.
  • Die Hülle eines jeden Einzelelementes kann auf der Seite des Beschauers offen sein und alsdann einen Reflektor für .die in seinem mittleren Teil angeordnete Lichtquelle bilden oder nur auf der Seite des Beschauers geschlossen sein und alsdann einen Lichtzerstreuer bilden. Auch kann jede Hülle aus zwei Teilen bestehen, deren einer als Reflektor und. deren anderer als Lichtzerstreuer ausgebildet ist; diese beiden Teile können getrennt in den bereits beschriebenen Anordnungen identischen Gruppierungen verwendet werden. Auf diese Weise ist es möglich, Zusammenstellungen zu bilden, die mir aus Reflektoren, und andere Zusammenstellungen zu bilden, die; nur aus Lichtzerstreuern bestehen.
  • Das Reflektionsvermögen eines jeden keflektors kann naturgemäß durch Versilberung oder jedes andere Mittel gesteigert werden. In gleicher Weise kann jeder Lichtzerstreuer mit einer oder mehreren mattierten, gravierten, gefärbten oder gemalten Flächen versehen sein, um die Zerstreuung des Lichtes zu verstärken. Auch kann jeder Lichtzerstreuer Teile verschiedener Durchsichtigkeit enthalten, um jeden gewünschten Durchtritt der Lichtstrahlen zu erzielen.
  • In den Dekorationsleuchtzusammenstellungen können die- Lichtquellen im Prinzip, wie bereits ausgeführt, im Innern eines jeden Elementes angeordnet sein. Sie können jedoch auch, außerhalb dieser Elemente, beispielsweise bei der Anbringung der Zusammenstellung unter einer Decke, unter den Reflektoren oder oberhalb von Lichtzerstreuern angeordnet sein. Insbesondere kann jedoch in einer Zusammenstellung von Lichtzerstreuern eine gemeinsame Lichtquelle für eine ganze Gruppe von Elementen oder gar für die ganze Zusammenstellung verwendet werden. Bei Zusammenstellungen für Ankündigungen können die Lichtquellen mit einem Verdunkelungsschalter zusammenarbeiten, der aufeinanderfolgendeBeleuchtungen in gleicher oder in verschiedenen Farben usw. ermöglicht. Auch kann die Einrichtung für derartige Ankündigungen auf ,einer oder mehreren Flächen Buchstaben oder Zeichen tragen, die durch Gravieren, Schleifen, Formen oder Bemalen angebracht sind. Zu dem gleichen Zwecke können auch die Zusammenstellungen selbst in der Form von Buchstaben oder Zeichen ausgebildet sein.
  • Für ;die Anbringung der Hüllen -der Elemente sowie der Lichtquellen kann jede geeignete Befestigung verwendet werden. Die Hülle eines jeden Elementes kann zu diesem Zwecke mit einer Öffnung versehen sein, die von einem mit Haltemitteln für die Hülle zusammenwirkenden Kragen umgeben ist.
  • Die schematischen, lediglich als Ausführungsbeispiele gegebenen, den Umfang der Erfindung in keiner Waise begrenzenden Zeichnungen zeigen Fig. i und z eine Seitenansicht und Unteransicht eines sphärischen Elementes mit sphärischer Aussparung, deren Krümmungsradius gleich dem Krümmungsradius der das Element bildenden Kugel ist, Fi:g. 3 eine schaubildliche Darstellung einer leuchtenden Deckendekoration, die durch 1#.lemente nach Fig. i und 2 gebildet wird, Fig. q. eine Teilansicht einer längs eines bogenförmigen Gesimses angeordneten Lampenreihe, die aus den gleichen Elementen hergestellt ist, Fig. 5 eine schaubildliche Darstellung .der Dekoration einer Türöffnung, die durch eine Gruppe von Elementen der genannten Art -ebildet wird; die mit einem sphärischen l=Ueinent ohne Aussparung kombiniert ist, hig. 6 - eine Ansicht eines zylindrischen Elementes mit zylindrischer Aussparung, Fig. 7 eine Zusammenstellung einer Leuchtdekoration aus zylindrischen Elementen, Fig.8 eine andere zusammengesetzte Beleuchtungsvorrichtung aus zylindrischen oder sphärischen Elementen, Fig. 9 eine in Buchstabenform angeordnete Beleuchtungsvorrichtung, Fig. io eine Seitenansicht eines zylindrischen Elementes mit seitlicher Aussparung, dessen Erzeugende durch eine gebrochene Linie gebildet wird, Fig. i i eine Ansicht des Elementes nach Fig. io von unten, Fig.12 eine schaubildliche Darstellung einer zusammengesetzten Leuchtdekoration, die durchElemente, ähnlich denen nach Fig. io und i i, gebildet wird.
  • In den verschiedenen Zeichnungen beziehen sich die gleichen Bezugszeichen auf gleiche Elemente oder Teile.
  • Bei der Mehrzahl ,der Darstellungen ist aus Gründen der Klarheit die im Innern eines jeden Elementes angeordnete Lichtquelle nichtdargestellt. Naturgemäß kann überall dort, wo -diese Darstellung fortgelassen wurde, eine Anbringung derselben erfolgen.
  • In Fig. i und 2 ist i ein Leuchtelement, das durch eine sphärischeHülle gebildet wird, in deren Innerem eine Lichtquelle?, wie eine elektrische Lampe oder eine Gruppe elektrischer Lampen, angeordnet ist. Diese sphärische Hülle i ist asymmetrisch ausgebildet; im dargestellten Falle wind die Asymmetrie durch einen konkaven sphärischen Teil bedingt, dessen Krümmungsradius gleich dem Krümmungsra dius der Hülle ist. Ein auf der Hülle angebrachter Kragen q. kann gleichzeitig für die Befestigung der Hülle in ihrem Träger und für die Anbrintgung der Lichtquelle 2 verwendet werden.
  • Wie bereits dargelegt, besteht die Hülle i aus einem für die Lichtstrahlen durchlässigen Werkstoff, -der durchsichtig oder durchscheinend wie Glas, Porzellan, gefärbt oder ungefärbt, verziert oder unverziert sein kann. Wie ersichtlich, ergibt sich bei Einfügung eine Leuchtelementes i in die konkave Kugelkalotte 3 eines identischen Elementes i die Möglichkeit, das erstgenannte Element in jedem Sinne in der s.p,härischen Kalotte 3 zu drehen und infolgedessen die Aussparung ;@ und den Kragen 4 des erstgenannten Elementes in bezug auf das letztgenannte Element i beliebig zu orientieren. Wie in Fig. 3 dargestellt, kann man die Mittelpunkte einer Gruppe von Elementen i in ihrer Aufeinanderfolge auf einer beliebigen Linie, beispielsweise einem Kreise oder einer Ellipse, anordnen, um eine Leuchtdekoration, heispielsweise die Dekoration einer Decke 5, zu bilden oder, wie in Fig. q. dargestellt, eine fortlaiifende Dekorationslampenreilie längs eines beliebigen geradlinigen oder gekrümmten Gesimses 6 zu bilden. Die Linie dieses Gesimses kann in einer Ebene gekrümmt sein, wie an einer ebenen Mauer, oder dreidimensional gekrümmt, wie an einer Wendeltreppe.
  • Fig. 5 zeigt .die gleichen Elemente i für die Bildung der Dekoration eines Türrahmens 7. Zwischen die asymmetrischen Elemente i .ist ein symmetrisches Element 8 eingeschaltet.
  • Dieses symmetrische Element 8 wird durch eine symmetrische regelmäßige Hülle gebildet und im dargestellten Falle in der Mitte der zusammengesetzten Dekoration angebracht. Es könnte jedoch auch an beliebiger Stelle der genannten Zusammenstellung an Stelle irgendeines der Elemente i angebracht «-erden.
  • Eine ähnliche Leuchtdekoration kann in gleicher Weise mittels in Fig. 6 dargestellter zylindrischer Elemente erzielt werden (Fig. 7 und 8).
  • Fig.9 zeigt eine Dekoration, die für Ankündi.gungs- oder Reklamezwecke oder auch für andere Zwecke in Form von Buchstaben ausgebildet ist und 'durch entsprechende zylindrische oder sphärische Elemente gebildet wird. Bei der zylindrischen Ausgestaltung der Elemente kann die Hülle die verschiedensten Dekorationsformen erhalten, indem sie nicht nur aus einem einfachen Zylinder, sondern aus mehreren gleichachsigen Zylindern besteht, d. h. indem sie eine zusanimengesetzte Oberfläche nach Art der in Fig. io und il dargestellten erhält. Die zylindrischen Einzelflächen- der Leuchthüllen nach diesen Abbildungen können miteinander durch ebene oder gekrümmte Kronen verbunden werden.
  • Fig. 12 zeigt eine zusammengesetzte Leuchtdekoration, die aus Elementen besteht, die durch Reflektören i' und 3' sowie von Leuchtzerstreuern i" oder 3" nach Fig.-v gebildet werden. Wie bereits .dargelegt, sind die beschriebenen und dargestellten Elemente und Zusammenstellungen lediglich beispielsweise gegeben, zahlreiche andere Möglichkeiten lassen sich naturgemäßschaffen, ohne ,den Boden der Erfindung zu verlassen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zusammengesetzte Beleuchtungsvorrichtung mit einer Gruppe benachbarter, unter sich gleichartiger Beleuchtungselemente, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Elemente aus einer Leuchthülle in Form einer konvexen Rotationsfläche besteht, in der zur teilweisen Aufnahme des benachbarten Elementes eine Aussparung vorgesehen ist, welche eine konkave Rotationsfläche aufweist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Krürnmungsradius -der Rotationsfläche ,der konkaven Aussparung eines jeden Elementes gleich dem Krümmungsra,dius der konvexen Rotationsfläche dieses Elementes ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß .die Hülle eines jeden Elementes mit kreisförmigem, mit einer Aussparung versehenem Querschnitt eine sphärische Grundform besitzt. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle eines jeden Elementes. zylindrische Grundform besitzt.
  5. 5. Vorrichtung nach. Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle eines jeden Elementes aus Zylindern verschiedenen Durchmessers mit einer einzigen Rotationsachse gebildet wird.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, d@aß das den Schluß.stein der Beleuchtungsvorrichtung bildende Beleuchtungselement keine Aussparung besitzt.
DES101953D 1931-10-30 1931-11-18 Zusammengesetzte Beleuchtungsvorrichtung mit einer Gruppe benachbarter, unter sich gleichartiger Beleuchtungselemente Expired DE615702C (de)

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DES101953D Expired DE615702C (de) 1931-10-30 1931-11-18 Zusammengesetzte Beleuchtungsvorrichtung mit einer Gruppe benachbarter, unter sich gleichartiger Beleuchtungselemente

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