DE615160C - Verhuetung der Riefenbildung in Waelzlagern - Google Patents

Verhuetung der Riefenbildung in Waelzlagern

Info

Publication number
DE615160C
DE615160C DES114184D DES0114184D DE615160C DE 615160 C DE615160 C DE 615160C DE S114184 D DES114184 D DE S114184D DE S0114184 D DES0114184 D DE S0114184D DE 615160 C DE615160 C DE 615160C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machines
scoring
standstill
winding
prevention
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES114184D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Cramer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES114184D priority Critical patent/DE615160C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE615160C publication Critical patent/DE615160C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/08Structural association with bearings
    • H02K7/09Structural association with bearings with magnetic bearings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C41/00Other accessories, e.g. devices integrated in the bearing not relating to the bearing function as such
    • F16C41/04Preventing damage to bearings during storage or transport thereof or when otherwise out of use

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description

Im Hauptpatent ist ein Verfahren zur Verhütung der Riefenbildung an Wälzlagern stillstehender Maschinen unter Schutz gestellt, das darin besteht, daß die Tragteile des Lagers beim Stillstand der Maschinen durch Anheben des umlaufenden Teiles entlastet oder daß der umlaufende Teil an den Lagerteilen festgeklemmt wird. Dieses Anheben oder Festklemmen erfolgt bei einem Ausführungsbeispiel durch einen to Elektromagneten.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Verhütung der Riefenbildung in Wälzlagern elektrischer Maschinen. Erfindungsgemäß wird ein Teil der Wicklung der elektrisehen Maschinen während des Stillstandes an eine Hilfsspannungsquelle gelegt, so daß der dadurch erzeugte magnetische Fluß den rotierenden Teil festhält. Diese Einrichtung hat den Vorteil, daß keinerlei besondere mechanisehe oder elektromagnetische Haltevorrichtungen benötigt werden. Man kann daher bei stillstehenden elektrischen Maschinen die Riefenbildung in den Wälzlagern verhüten, ohne daß zusätzliche, unter Umständen kostspielige Anas bauten erforderlich sind. Es ist bei Anwendung der Erfindung lediglich erforderlich, einen Teil der Wicklung der elektrischen Maschinen anzuzapfen und an eine Hilfsquelle zu legen.
Man wird beispielsweise bei Gleichstrommaschinen einen Teil der Feldwicklung während des Stillstandes der Maschinen erregen, so daß der Anker durch den so entstandenen Magneten fest angezogen wird und infolgedessen bei den Erschütterungen des Fundaments nicht in den Lagern schlagen kann. Die Erregerstromstärke wird man so bemessen, daß einerseits der erwünschte Effekt, nämlich das Festhalten des rotierenden Teiles, jederzeit sichergestellt ist, und daß andererseits die Erwärmung der Wicklung in zulässigen Grenzen bleibt.
Die Erfindung kann in all den Fällen angewendet werden, wenn die rotierenden Apparate oder Maschinen auf Fundamente oder Gerüste montiert sind, die stärkeren Erschütterungen ausgesetzt sind. Sie kommt bei stationären Anlagen auf dem Lande vor, insbesondere aber in den Fällen, wo die rotierenden Apparate oder Maschinen auf Fahrzeugen angeordnet sind. Von großer Bedeutung ist die Erfindung vor allem für die mit Rollen oder Kugellagern versehenen Maschinen, welche auf Schiffen eingebaut sind.
In der Figur ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Mit 11 ist der Anker eines Elektromotors bezeichnet; 12 und 13 sind die auf den Polschuhen angeordneten Feldwick-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Ernst Cramer in Berlin-Charlottenburg.
hingen des Eletromotors. Zum Betrieb werden diese Feldwicklungen mit Hilfe der Schalter 14 und 15 an das mit plus und minus bezeichnete Gleichstromnetz gelegt, indem der Schalter 14 den Kontakt 16 und der Schalter 15 den Kontakt 17 berührt. Beim Stillstand des Motors werden die Schalter 14 und 15 in die gezeichnete Stellung gebracht; in diesem Falle fließt ein Erregerstrom vom Plus-Pol über den Schalteri5, den Kontakt 19, einen Vorschalt-Widerstand 20 zu dem mit 12 bezeichneten Feldwicklungsteil und von dort über Kontakt 18 und Schalter 14 zum Minus-Pol. Der Anker 11 wird durch den so entstehenden magnetischen' Fluß festgehalten, so daß er während des Stillstandes keine unerwünschten Bewegungen in den Lagern ausführen kann. Der Vorschaltwiderstand 20 dient zur Einstellung der gewünschten Erregerstromstärke.
ao Abweichend von der in der Figur dargestellten Schaltung kann man die Anordnung auch so durchbilden, daß beim Stillstand des Apparates ein Teil der Feldwicklung kurzgeschlossen wird Die Erfindung ist nicht auf die Verwendung bej
Gleichstrommaschinen beschränkt, man kann sie * vielmehr sinngemäß auch bei Wechselstrom-oder Drehstrommaschinenanwenden.indemman einen geeigneten Teil der Maschinenwicklung während des Stillstandes der Maschinen an eine Hilfsspannungsquelle legt.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Verhütung der Riefenbildung in Wälzlagern stillstehender Ma-
■ schinen nach Patent 506592, bei der die zum Anheben oder Festklemmen des umlaufenden Teiles dienende Vorrichtung durch einen Elektromagneten betätigt wird, für elektrische Maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Wicklung der elektrischen Maschinen während des Stillstandes an eine Hilfsspannungsquelle gelegt wird, so daß der dadurch erzeugte magnetische Fluß den rotierenden Teil festhält.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der auf dem feststehenden Teil der elektrischen Maschine angeordneten Wicklung an die Hilfsspannungsquelle gelegt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES114184D 1934-05-27 1934-05-27 Verhuetung der Riefenbildung in Waelzlagern Expired DE615160C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES114184D DE615160C (de) 1934-05-27 1934-05-27 Verhuetung der Riefenbildung in Waelzlagern

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES114184D DE615160C (de) 1934-05-27 1934-05-27 Verhuetung der Riefenbildung in Waelzlagern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE615160C true DE615160C (de) 1935-06-28

Family

ID=7532995

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES114184D Expired DE615160C (de) 1934-05-27 1934-05-27 Verhuetung der Riefenbildung in Waelzlagern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE615160C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
WO2009049569A1 (de) Verfahren zum einspannen verformungsempfindlicher werkstücke und spannfutter zur durchführung des verfahrens
DE615160C (de) Verhuetung der Riefenbildung in Waelzlagern
DE1095932B (de) Wechselstrommotor mit mehrpoliger Laufwicklung und Bremswicklung
DE671848C (de) Einrichtung zur Sicherstellung der Selbsterregung von Drehstromgeneratoren, insbesondere zur Schnellerregung
DE710435C (de) Elektrodynamisches Bremsverfahren fuer Asynchronmotoren
EP0666639A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Starten einer einphasigen Synchronmaschine
DE659713C (de) Elektromotorische Antriebsvorrichtung
DE701855C (de) windigkeit
DE702195C (de) Einrichtung zum selbsttaetigen Synchronisieren von asynchron anlaufenden Synchronmotoren
DE906823C (de) Einrichtung zur Erzielung eines Gleichlaufes mehrerer an das gleiche Drehstromnetz angeschlossener Asynchronmotoren
DE1102271B (de) Anordnung zur Begrenzung des Lagerstromes in elektrischen Maschinen
DE574961C (de) Verfahren zur schnellen Entregung von elektrischen Maschinen
DE400593C (de) Verfahren zum Umschalten und schnellen Aberregen der Erregerwicklung elektrischer Maschinen
DE814484C (de) Verfahren zur Magnetisierung der in einem Wechselstromgenerator vorhandenen, teilweise entmagnetisierten Dauermagneten
DE605251C (de) Verfahren zur Entregung von elektrischen Maschinen mittels Schwingungsentregung
DE750830C (de) Anordnung an Gleichstrommaschinen zur Speisung eines Schweisslichtbogens
DE698305C (de) Schaltung fuer mit Gleichstrom gebremste Drehstrommotoren
DE520408C (de) Steuereinrichtung fuer elektrische Aufzuege oder aehnliche elektromotorische Antriebe mit Leonardschaltung
DE538781C (de) Verfahren zum Entregen von Wechselstrom-Generatoren
DE850198C (de) Erregungseinrichtung fuer Synchrongeneratoren
DE401537C (de) Verfahren zum Anlassen und Bremsen von Gleich- und Wechselstrommotoren ohne besondere Regelwiderstaende
DE406686C (de) Anlassschaltung fuer Drehstromschuetzensteuerungen
AT60311B (de) Einrichtung zum Antrieb von Arbeitsmaschinen mit absatzweiser Belastung und rotierenden Schwungmassen, insbesondere Zentrifugen.
DE504013C (de) Einrichtung zur Verbesserung der Kommutierung von Gleichstrommaschinen
DE3830164A1 (de) Verfahren zur drehzahlmessung an elektromotoren