DE615142C - Vorrichtung zur Verhinderung der UEberladung und Unterladung von Batterien in Pufferschaltung - Google Patents

Vorrichtung zur Verhinderung der UEberladung und Unterladung von Batterien in Pufferschaltung

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DE615142C
DE615142C DER89878D DER0089878D DE615142C DE 615142 C DE615142 C DE 615142C DE R89878 D DER89878 D DE R89878D DE R0089878 D DER0089878 D DE R0089878D DE 615142 C DE615142 C DE 615142C
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Germany
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mercury
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DER89878D
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Dipl-Ing Alfred Russ
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Dipl-Ing Alfred Russ
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J7/00Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
    • H02J7/34Parallel operation in networks using both storage and other DC sources, e.g. providing buffering

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Secondary Cells (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Verhinderung der überladung und Unterladung von Batterien in Pufferschaltung Bei der Zusammenschaltung von Generatoren oder ruhenden Gleichrichtern mit Batterien, die ein Stromverbrauchernetz in Pufferschaltung beliefern, besteht insbesondere bei schwankendem Stromverbrauch für die Batterien die Gefahr der Überladung und Unterladung, denn die-stufenweise Anzapfung der Transformatoren und die Spannungsänderungensm Drehstromnetz gestatten keine genaue Einstellung eines mittleren Ladestroms. Bei konstantem Stromverbrauch muß der Transformator des Gleichrichters sekundärseitig so angezapft werden, daß gerade nur der Verbrauchsstrom und ein kleiner Ladestrom für die -Batterie geliefert wird- damit diese nie entladen wird. Auch hier bestehen bezüglich -der Ladestromeinstellung die oben angeführten Schwierigkeiten. Die in diesem Falle an der Stromlieferung vollständig unbeteiligten Batterien werden binnen kurzem hart und verlieren infolge Oberflächenverringerung an Kapazität.
  • Es ist bekannt, durch elektrolytische Zähler die .Lade- und Verbrauchsstrommenge zu messen und beim Erreichen einer bestimmten Entladung die selbsttätige Wiedereinschaltung der Ladestromquelle und nach der Aufladung die selbsttätige Abschaltung zu bewirken.
  • Gemäß der Erfindung werden die obengenannten Mßstände dadurch beseitigt, daß in die Batterieladeleitung und in die Verbraucherleitung ein Ouecksilberabscheidungsmesser nach Art der Elektrolytzähler eingebaut wird, dessen kippbarer Quecksilberbehälter zwei um rSo° versetzte \l-eßröhren für das abgeschiedene Quecksilber besitzt; die abwechslungsweise zur Messung der Lade-bzw. Entladestrommenge und Kontaktgabe zwecks selbsttätiger Ein- und Ausschaltung der Ladestromquelle und Kippung des Quecksilberbehälters herangezogen werden. Die lleßröhren werden vorteilhaft U-förmig auggeführt, wobei der mit dem -,Llbscheidungsraum verbundene Teil teilweise den Elektrolyten enthält; während der andere vom ersteren durch Quecksilber getrennte Teil luftleer ist, Die Entlademeßröhre gestattet Kontaktgabe bei ganz verschiedenen Entladestrommengen, während durch die Lademeßröhre die einmal festgesetzte Entladestrommenge nebst einem beliebig festzusetzenden Verlust als- Ladestrommenge gemessen wird. Die Meßröhren sind außer mit einstellbaren Parallel- und- nicht dargestellten Vorwiderständen im luftleeren Schenkel mit Kontakten in verschiedener Höhenlage versehen, welche mit je einem weiteren Zuführungskontakt durch das abgeschiedene Quecksilber leitend verbunden werden, sobald es einen bestimmten Stand erreicht hat. Hierdurch wird der Stromkreis der Umschaltvorrichtung geschlossen, und das -ießgerät umin eine Stellung gedreht, in welcher das abgeschiedene Oueck_iiber der ersten Röhre in den Quecksilberanodenrauni zurückfließt, aus dem es nach der anderen Mehröhre abgeschieden wird: da gleichzeitig die Entlade- bzw. Laden ießrölire sich mit Quecksilber füllt, so ist für jeden folgenden Schaltvorgang der gleiche luftleere kaum gesichert.
  • Sollten irgendwelche Störungen auftreten, wodurch der Doppelmeßbehälter nicht gekippt wird. so füllt das Ouecksilber die Lade- bzw. EntlademeLTröhre über das festgesetzte 'Maß und erreicht einen beliebig angebrachten Jignalkontakr. Hierdurch wird der Stromkreis zu einer Hupe geschlossen, die auf diesen Mißstand aufmerksam macht.
  • Die Ausbildung des Doppelmeßgeräts und in welcher Weise es zur Messung und Umschalteng Verwendung findet, ist nachstehend an Hand der Zeichnung beschrieben.
  • Die Zeichnung zeigt den augenblicklichen Stand einer Batterieentladung auf das Verbrauchernetz. Die Stromläufe bei einer Entladung und Ladung sind folgende: Als Ladestromquelle i, 2 dient beispielsweise ein Gleichrichter GI, der gleichstromseitig durch den Schalter 3, 4 abgeschaltet ist. Die Abschaltung kann auch drelistromseitig erfolgen. Die Zuleitung i, 6 zum. Pluspol der Batterie ist auch an den Schaltalzenklemmen 3', .. unterbrochen. Der Verbraucher-Strom fließt vom Pluspol 6 der Batterie über einen Lademeßw iderstand nach 5 und über einen Entlademeßwiderstand nach S an die Plusklemme des Verbrauchers V und geht über 9 zum -Minuspol 7 der Batterie zurück. An diesen beiden Meßwiderständen liegt je eine Röhre des Doppelmeßgerätes, derart" daß bei ihrer jeweiligen Umschaltung keine auch nur kurzzeitige Stromunterbrechung stattfindet, was im Überwachungsbetrieb der Reichsbahn, Reichspost, Feuerwehr usw. von äußerster Wichtigkeit ist. Entsprechend dem Spannungsabfall am Widerstand 5, San dem die die Entladestrommenge messende elektrolytische Einrichtung io, i i mit ihrem Vorwiderstand liegt, scheidet die Anode io Quecksilber an der Kathode i i ab, das in die Entlademeßröhre mit dem Kontakt 12 fällt und sich mit dem schon dort befindlichen Quecksilber mengt.
  • Beide Meßröhren sind nämlich [U-förmig gebogen und enthalten beim Beginn des -Meßvorganges schon eine kleine Menge Quecksilber, welche die beiden Schenkelräume voneinander trennt. Während der Entladezeit befindet sich in dem rechten Schenkel der unteren Röhre über dem Quecksilber der Elektrolyt, während in dem linken Schenkel ein luftleerer Raum ist, derart, daß die Ouecksilberkuppen eine ungleiche Höhenlage besitzen. Während .der Ladezeit befindet sich in dem linken Schenkel,der Elektrolyt und in dem rechten der luftleere Raum. Dieser luftleere Raum gestattet die Anbringung von r Tontakten.
  • An dein Widerstand 5, 6 liegt die :die Ladestrommenge messende elektrolytische Einrichtung 30, 31; hier kann jedoch trotz des Spannungsabfalls an dem Widerstand 5, 6 kein Strom auftreten, da sich zwischen der Anode 3o und der Kathode 31 kein Elektrolyt befindet.
  • Durch das während des Stromdurchgangs zum Verbraucher abgeschiedene Quecksilber wird die Entlademeßröhre gefüllt. Hat das Quecksilber im Vakuumraum den Kontakt 13 erreicht, so ist der Stromkreis 6; 5, 8, i2;, i3; 1q., 18, 7 über die Spule 1q., 18 eines 'Um-, schaltrelais geschlossen; durch den Magnetanker dieses Relais wird ein Schalthebel nach rechts gezogen, welcher die Kontakte i9, 2o überbrückt, und damit der Stromkreis 6, i9; 2ö, 21, 22, 15, 16, 7 über einen Zugmagneten geschlossen, dessen Anker nach links hereingezogen -wird. Diese Zugbewegung wird in eine Drehung umgesetzt, wobei ein großes Zahnrad einem wesentlich kleineren eine größere Winkelgeschwindigkeit erteilt, so daß sich dieses letztere beim Hub des Magneten um iSo° dreht. Die Achse dieses kleinen Zahnrades ist die Schaltachse; auf der zwei Schaltwalzen und der Glaskolben des Doppelnießgeräts angebracht sind. Am Ende der Ankerbewegung wird der Magnetstromkreis auf der einen Schaltwalze zwischen 2.1 und 22 unterbrochen und ein zweiter Magnetstromkreis zwischen den Kontakten 4i und 42 auf derselben Schaltwalze vorbereitet; auf der anderen Schaltwalze werden die Kontakte 3',, 4' überbrückt, so daß der Gleichrichter, nunmehr angeschlossen ist. Gleichzeitig dreht sich mit der Schaltachse auch das Doppelmeßgerät. Daher füllt sich der Anodenraum wieder mit , der Quecksilbermenge;. die während der Entladung abgeschieden wurde. Das Quecksilber in dem geschlossenen Schenkel der LademeB-röhre ergießt sich zum Teil in den Kathodenraun der Röhre. Der Elektrolyf ergießt sich ebenfalls- in die Lademeßröhre und verbindet die Anode 30 mit der Kathode 31. Die Verbindung zwischen io und iz ist durch das Fehlen des-Elektrolyten getrennt. Das Gerät ist nun in Ladestellung: Die Meßeinrichtung 30, 3 1 mit ihrem Vorwiderstand liegt an dem Parallelwiderstand 5, 6 und soll die Strommenge messen, mit der die Batterie wieder aufgeladen wird. Der Gleichrichterstrom i, 3, 3', q.`, q., 5 teilt sich [In Punkt 5 in den Verbraucherstrom 5, 8 und den Ladestrom 5, 6: Letzterer fließt so lange, bis das Quecksilber in der Lademeßröhre den Kontakt 33 erreicht hat, der so eingeschmolzen ist, dali die Ladestrommenge gleich der Entladestrommenge einschließlich eines beliebig festgesetzten Verlustes ist. Eine Feinregelung wird ermöglicht durch Einstellung des Vorwiderstandes. Erreicht das Quecksilber den Kontakt 33,. so ist der Stromkreis 6, 32, 33, 3-h 38, 7 über das Zwischenrelais geschlossen, der Relaisanker und mit ihm der Schalthebel werden nach links eingezogen, die Kontakte z9, q.o verbunden, und damit ist der Stromkreis 6, 19, 4:o, qa, 4.2, 35, 36, 7 über den Zugmagneten der Kippvorrichtung geschlossen, dessen Anker nach rechts hereingezogen wird. Damit dreht sich die Kipp-und Schaltachse wieder zurück, nach 18o° Drehung wird die Verbindung zwischen den Kontakten4i und 4.2 unterbrochen und der Zugmagnet stromlos; die Kontakte 21 und 22 sind dann wieder verbunden und auf der anderen Schaltwalze ist die Verbindung zwischen 3' und 4' getrennt und hierdurch der Gleichrichter wieder abgeschaltet. Das Doppelmeßgerät ist jetzt in die Entladestellung zurückgekippt.
  • Diese Kippungen wiederholen sich immer dann, wenn der je«reils angeschlossene Kontakt 13 bz«-. 33 von der Quecksilbersäule erreicht ist. Sollte aus irgendeinem Grunde die Drehung beim Erreichen des Kontaktes nicht erfolgen, so würde sich bei der Ladung wie bei der Entladung die Vakuumröhre immer weiter füllen, um schließlich einen oberhalb des Kontaktes liegenden Signalkontakt 17 bzw. 3; zu erreichen. Dadurch wird der Stromkreis 6, 5; S, 12, 17, So, 51, 7 bzw. 6, 32, 37, So, 51, i über eine Hupe H geschlossen, die damit rechtzeitig anzeigt, daB die Batterie in zu starkem Maße entladen bzw. geladen wird. Das Gerät muß alsdann nachgesehen werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i.. Vorrichtung zur Verhinderung der Überladung und Unterladung von Batterien in Pufferschaltung, gekennzeichnet durch einen kippbaren Quecksilberabscheidungsmesser mit zwei an einem gemeinsamen Quecksilberbehälter angeordneten, je nach ihrer Lage zur Messung der Ladung bzw. Entladung der Batterie verwendbaren Abscheidungsröhren mit je einem in einer bestimmten der Lade- bzw. Entladestrommenge entsprechenden Hä= henlage angeordneten Kontakt, bei dessen Berührung durch die abgeschiedene Quecksilbersäule ein Stromkreis für eine Kippvorrichtung zum Aus- bzw. Einschalten des Ladestromkreises und gleichzeitigen Kippen des Quecksilberbehälters geschlossen wird.
  2. 2. Strommengenmesser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließkontakte in den hleßröhren derart verschieden hoch angeordnet sind, daß die die Kippung herbeiführende Ladestrommenge um einen dem Wirkungsgrad der Batterie entsprechenden Prozentsatz größer ist als die Entladestrommenge.
  3. 3. Strommengenmesser nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in einer gewissen Höhenlage in den Meßröhren ein weiterer, einer größeren Strommenge entsprechender, mit einer Signalvorrichtung verbundener Kontakt vorgesehen ist; zu dem Zwecke, ein etwaiges Versagen der Umschaltvorrichtung rechtzeitig zu melden:--¢. Strommengenmesser nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßröhren -Form haben und der freie, beim Kippen sich mit Quecksilber füllende und die Kontakte aufnehmende [)-Schenkel luftleer ist. '
DER89878D 1934-02-11 1934-02-11 Vorrichtung zur Verhinderung der UEberladung und Unterladung von Batterien in Pufferschaltung Expired DE615142C (de)

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DE (1) DE615142C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1215248B (de) * 1962-06-29 1966-04-28 Accumulatoren Fabrik Wilhelm H Batterieueberwachungsgeraet

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1215248B (de) * 1962-06-29 1966-04-28 Accumulatoren Fabrik Wilhelm H Batterieueberwachungsgeraet

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