DE614656C - Verankerungseinrichtung fuer feuerfeste Auskleidung von Feuerungen - Google Patents

Verankerungseinrichtung fuer feuerfeste Auskleidung von Feuerungen

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DE614656C
DE614656C DES106557D DES0106557D DE614656C DE 614656 C DE614656 C DE 614656C DE S106557 D DES106557 D DE S106557D DE S0106557 D DES0106557 D DE S0106557D DE 614656 C DE614656 C DE 614656C
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DE
Germany
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lining
wall
furnaces
anchoring device
anchor
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DES106557D
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GASTON SAINTENOY
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GASTON SAINTENOY
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27D—DETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D1/00—Casings; Linings; Walls; Roofs
    • F27D1/14—Supports for linings
    • F27D1/141—Anchors therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)
  • Moulds, Cores, Or Mandrels (AREA)

Description

  • Verankerungseinrichtung für feuerfeste Auskleidung von Feuerungen Die Erfindung betrifft eine Verankerungseinrichtung für feuerfeste, einblockige Aus-' kleidung von Feuerungen, Öfen oder ähnlichen Vorrichtungen, d. h. für Auskleidungen, die aus einer feuerfesten Masse bestehen, die im teigigen oder bildsamen Zustand auf die Stützmauer gebracht wird und die nach dem Trocknen einen einzigen Block bildet.
  • Es ist bekannt, eine Innenwand aus Feuersteinen für Feuerungen und Verbrennungskammern an der äußeren Stützmauer mittels metallischer Ankerstücke zu verankern, die aus Kugelgelenken oder ähnlichen Vorrichtungen bestehen, welche eine relative Verschiebung,der Innenwand zur äußeren Mauer in zwei zueinander senkrechten Richtungen gestatten.
  • Gemäß der Erfindung erfolgt die Verankerung durch einen vorzugsweise aus feuerfestem Stoffe bestehenden, in die Verkleidung eingebetteten Ankerkörper, durch den ein senkrecht zur Wand stehender Teil der metallischen Ankerstange geführt ist, die vorzugsweise aus einem winkeligen Rohr besteht, das am Ende eine Umbördelung zur Befestigung im Ankerkörper besitzt.
  • Infolge der Durchführung der Ankerstange durch den Verankerungskörper ist dieser in "der Hauptsache Druckkräften ausgesetzt. Deshalb kann er aus feuerfestem Stoff hergestellt werden, der eine bessere Verbindung mit der Auskleidung als ein, metallischer Körper zuläßt. Der Körper kann sowohl aus einer Platte bestehen, die parallel zur Wand angeordnet ist, als auch aus einem Körper, dessen Querschnitt nach dem Innern der Kammer zu zunimmt. Diese Zunahme kann entweder in der Höhe oder in der Breite, aber auch in beiden Richtungen erfolgen. Der Ausbildung des Körpers in der Form sind sonst keine Schranken gesetzt.
  • Es ist besonders zweckmäßig, das hohle Ankereisen mit Mitteln, z. B. einem Gewinde, zu versehen, die die Anbringung auswechselbarer Befestigungsstangen für die zum Abguß der Auskleidung dienenden Verschalungsbretter zu ermöglichen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Verankerungseinrichtung ist auf der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. z stellt einen senkrechten Schnitt durch die in eine Wand eingebettete Vorrichtung nach der Erfindung dar, Abb.2 eine Abart des Körpers, der sich namentlich im Falle waagerechter oder geneigter Gewölbe anwenden läßt, Abb.3 eine andere Ausführungsforen der ganzen Einrichtung bei Anordnung eines Kugelgelenkes; Abb. q. eine weitere Ausführungsform, in welcher die Einrichtung zum raschen Aufbau der zur Herstellung der Auskleidung dienenden Verschalung verwendet wird.
  • In dem in Abb. i dargestellten Ausführungsbeispiel besteht der Ankerkörper aus einem Teil i, der in der Verkleidung 2 der Innenfläche 3 der Außenwand q. einer Heizkammer sitzt. Dieser Körper besitzt Wangen 5, die dem einen Schenkel 7 eines Zugstückes oder Hakens 8 als Führung dienen. Das Zugstück besteht im vorliegenden Falle aus einem knieförmig umgebogenen Rohr, und dessen anderer Schenkel 9 geht ungehindert durch die Lücke io eines mit der Wand q. fest verbundenen Trägers i i. Eine Aushöhlung 12 im Körper x dient zur Aufnahme eines halbelastischen Einsatzes oder Kissens 1,3; dasselbe wird durch eine zylindrische Unterlegscheibe 14 zurückgehalten, wobei diese Unterlegscheibe durch das bei .15 umbördelte Ende des Rohres 8 festgehalten wird.
  • Der Ankerkörper i besteht zweckmäßig aus demselben Stoff wie die festzuhaltende Wandung oder aus einem Stoff, der dieselben Eigenschaften besitzt. Dieser Körper ist in der Masse versenkt oder an irgendeinem geeigneten Punkte, zweckmäßig an. einer der fressenden Wirkung der Flammen nicht ausgesetzten Stelle befestigt. Andernfalls verdeckt eine metallene, hitzeundurchlässige oder ähnliche Schutzplatte 16 (Abb. x) die Aushöhlung 12 und schützt so die darin befindlichen Organe.
  • Die für den Ankerkörper angegebene Form (Abb. i) eignet sich für alle Anwendungsfälle; sie kann jedoch für gewisse Anwendungen vorteilhaft abgeändert werden. So kann dieser Körper, wenn es sich um die Festhaltung einer schrägen oder waagerechten Wandung handelt, die Gestalt einer Lochscheibe ia (Abb.2) annehmen. In diesem Falle setzt man zu gleicher Zeit mit dem Zughaken eine. Fütterung x-7 ein, die aus einem nachgiebigen Stoff besteht oder derart angeordnet ist, daß sie bei Inanspruchnahme zurücktritt, um darauf die Winkelverschiebungen des Zughakens zu ermöglichen.
  • In der in Abb. i dargestellten Ausführungsweise ist die- Abstützfläche 14 des Gelenks zylindrisch und entspricht einer Kardan anordnung. Diese Abstützfläche könnte jedoch auch kugelförmig sein und auf diese Weise die Kugelgelenkanordnung ermöglichen, die in, gewissen Fällen besser ist. Ein Ausführungsbeispiel dieser Abart veranschaulicht die Abb. 3. Der Zughaken 8e kann -- obwohl selbstverständlich nur in -einem sehr zugespitzten Kegel --- in allen Richtungen um das Kugelgelenk schwenken, welches durch die kugelförmige Abstützfläche i4c gebildet wird und mit einer geeigneten Fläche des Körpers ic zusammenarbeitet. Der Zughaken wird also Jurch eine Vorrichtung mit Platte 18 und Mutter i9 festgehalten, wobei die halbelastische Einlage hier durch eine gewisse Anzahl elastischer, konischer Scheiben 2o ersetzt ist.
  • In der abgeänderten; Ausführungsform gemäß Abb. 4 besitzt die vorteilhaft hohle Verbindungs- oder Zugstange 8 geeignete Mittel, wie beispielsweise ein Gewinde, wodurch es ermöglicht wird, auf ihr abnehmbar eine Querstrebe 2x anzubringen, die zur raschen Zusammensetzung der zum Abguß der feuerfesten Auskleidung verwendeten Verschalung dient.
  • Ein an der Querstrebe 21 angebrachter Handgriff 23 ermöglicht es, diese Querstrebe zwecks Aufbau, Auseinandernahme oder Einstellung in der einen oder in der anderen Richtung herumzudrehen. Eine Stellmutter, welche als Handgriff 24 ausgebildet ist und sich auf einem mit Gewinde 25 versehenen Teil der Stange 21 verschieben kann, gestattet es, in Zusammenhang mit dieser Stange, der Zugstange 8 und der Festhakvorrichtung i x, den erforderlichen Abstand zwischen der Wand 3 und der Innenfläche 26 der Verschalungsteile 27 einzustellen, wobei die Verschalungsteile unter dem Druck des Handgriffs 24 durch Vermittlung von elastischen und auswechselbaren Leisten 28 gegen die plastische Masse 2 angepreßt gehalten werden.
  • Diese Leisten 28 besitzen an ihren Enden einen langen Schlitz 29 für den Durchgang der verstrebten Stangen 21, wodurch die Anpassungsfähigkeit der Einrichtung an die sehr verschiedenen Bedingungen der Form und der Ausmaße der Verschalungsteile und namentlich der Latten 26 gesichert wird.
  • Die Verschalung der Wand erfolgt dadurch, daß nach erfolgter Anbringung der Stangen 21 die (von einem Punkt zum andern veränderliche) Wandstärke mittels der Handgriffmuttern 24 eingestellt wird und die Latten 26 in dem Maße, wie die Arbeit vorrückt, verlegt weiden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verankerungseinrichtung für feuerfeste, einblockige Auskleidung von Feuerungen, öfen oder ähnlichen Vorrichtungen, die relative Verschiebungen der Auskleidung und der äußeren Stützmauer zu läßt unter Benutzung von Verankerungsstangen aus Metall, welche die Außenmauer und die Auskleidung durch Kugelgelenke oder ähnliche Einrichtungen verbinden, gekennzeichnet durch einen vorzugsweise aus feuerfestem Stoff bestehenden, in die Verkleidung (2) eingebetteten Ankerkörper (z), durch den ein senkrecht zur Wand stehender Teil der metallischen Ankerstange (8) geführt ist, die vorzugsweise aus einem winkeligen Rohr besteht, das am Ende eine Umbördelung zur Befestigung am Ankerkörper (i) besitzt.
  2. 2. Verankerungseinrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß das vorzugsweise hohle Ankereisen (8) mit Mitteln, z. B. einem Gewinde, versehen ist, welche die Anbringung auswechselbarer Befestigungsstangen (2r) für die zum Abguß der Auskleidung (2) dienenden Verschalungsbretter (27) ermöglichen.
DES106557D 1931-10-10 1932-10-08 Verankerungseinrichtung fuer feuerfeste Auskleidung von Feuerungen Expired DE614656C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR614656X 1931-10-10

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DE614656C true DE614656C (de) 1935-06-14

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ID=8980345

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DES106557D Expired DE614656C (de) 1931-10-10 1932-10-08 Verankerungseinrichtung fuer feuerfeste Auskleidung von Feuerungen

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DE (1) DE614656C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4038801A (en) * 1975-01-03 1977-08-02 Busch Guenter Device for connecting parts on walls and ceilings
EP0585635A1 (de) * 1992-09-01 1994-03-09 Biantoro Tejean System zum Befestigen von Panelen an einer Gebäudewand

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4038801A (en) * 1975-01-03 1977-08-02 Busch Guenter Device for connecting parts on walls and ceilings
EP0585635A1 (de) * 1992-09-01 1994-03-09 Biantoro Tejean System zum Befestigen von Panelen an einer Gebäudewand

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