DE6144C - Neuerungen an Achsbüchsen für Eisenbahnwagen - Google Patents

Neuerungen an Achsbüchsen für Eisenbahnwagen

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DE6144C
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DE
Germany
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capsule
connection
bearing
bracket
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Application number
DENDAT6144D
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English (en)
Original Assignee
J'. N. SMITH in Jersey
Publication of DE6144C publication Critical patent/DE6144C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F15/00Axle-boxes
    • B61F15/12Axle-boxes with roller, needle, or ball bearings
    • B61F15/16Axle-boxes with roller, needle, or ball bearings the axle being slidable or tiltable in the bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Support Of The Bearing (AREA)

Description

1878.
Klasse 20.
JOSEPH NOTTINGHAM SMITH in JERSEY. Neuerungen an Axbüchsen für Eisenbahnwagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom io. September 1878 ab.
Fig. ι ist eine Seitenansicht des neuen Axenlagers auf der Axe,
Fig. 2 ein verticaler Längsschnitt, durch die Mitte des Lagers gedacht,
Fig. 3 eine Vorderansicht des Lagers,
Fig. 4 ein Querschnitt des Lagers, durch die Rahmenbolzen gedacht,
Fig. 5 ein, Grundrifs des Lagers von unten gesehen,
Fig. 6 ein Schnitt durch den oberen Theil des Bügels,
Fig. 7 und 8 sind Vorder- und Seitenansichten des Schmierapparates,
Fig. 9 und 10 sind verticale und horizontale Schnitte der Oelpumpe und Kammer,
Fig. 11 ist ein Querschnitt, und
Fig. 12 und 13 sind Ansichten der oberen und unteren Seite der Lagerschale.
A ist ein an den Seiten mit durchbohrten Ansätzen versehener Bügel, dessen Löcher zur Aufnahme vonBolzen dienen, welche ihn zwischen den Steifen oder Bändern H des Wagenrahmens halten.
Die unteren Ansätze des Bügels sind an ihren unteren Rändern innerlich erweitert zur Aufnahme von Vorsprüngen α α, welche an der Kapsel angegossen oder befestigt sind. Diese Vorsprünge passen nicht knapp in die Erweiterungen, sind vielmehr so eingerichtet, um einen hinreichenden Grad von seitlicher Bewegung des Wagenkörpers zu gestatten. Sie thuen jedoch einer zu grofsen Bewegung Einhalt.
Die Deckplatte des Bügels ist mit einer sphärischen Vertiefung in ihrer inneren Seite versehen, welche sich gegen einen sphärischen Vorsprung b auf der Axbüchse legt. Dieser Vorsprung kann an die Axbüchse angegossen und zur Vermeidung rascher Abnutzung gehärtet sein, oder derselbe kann separat gegossen, gehärtet und an der Axbüchse befestigt werden.
Erfinder zieht die letztere Methode vor und giefst gewöhnlich eine Drahtöse behufs seiner Befestigung in das gehärtete Segment; die Enden des Drahtes gehen durch Löcher im oberen Theil der Axbüchsenv und werden an der inneren Seite derselben umgebogen.
Zur Vermeidung seitlicher Bewegung kann das Segment in einer Vertiefung oben in der Axbüchse ruhen, wie gezeigt.
Diese sphärische Lagerung befähigt das Lager, seine Stellung auf der Lagerstelle beizubehalten, trotz der Windungen und Drehungen, welchen der Wagen, mit dem der Bügel fest verbunden ist, ausgesetzt wird.
Die Schmiervorrichtung des Lagers besteht in einer durch die Bewegung des Wagens getriebenen Pumpvorrichtung, welche das OeI von einer Vertiefung in der Axbüchse hebt und es auf das Lager giefst.
Diese Vorrichtung besteht in folgendem:
Der Theil C (welcher in der Axbüchse zur Begrenzung der Endbewegung der Lagerstelle befestigt ist) ist ausgehöhlt und wird als Pumpencylinder benutzt. In letzterem hängt ein hohler Kolben, der mit Deckel und gebogenem Ausgufs, sowie mit einem Ventilsitz oder einer Oeffnung im Boden versehen ist, auf welchem Ventilsitz ein Ventil ruht.
Der Kolben ruht, wie aus der Zeichnung zu ersehen ist, auf einer, seinen oberen Theil umgebenden Spiralfeder und ist das Gewicht des Kolbens und die Spannung der Feder so bemessen, dafs eine Auf- und Niederbewegung des Kolbens durch die Vibrationen des Wagens eintritt. Die Aufwärtsbewegung des Kolbens wird durch den oberen Theil der Axbüchse oder durch Ansätze an den Seitenwänden derselben begrenzt.
Der Cylinder C erstreckt sich fast bis an das Dach der Axbüchse B und pafst genau zwischen oben und unten an demselben angebrachte Vorsprünge, während er im Rücken mit einem Ansatz versehen ist, welcher gegen die Vorderseite . der Axbüchse unter dem Deckel ruht.
Die obere Ecke des Cylinders pafst in eine Kerbe c in dem Deckel D der Axbüchse, wenn diese geschlossen wird.
Der Cylinder in dem Theil C ist unten zur Aufnahme eines Ventils h, welches auf einem durch eine Mittelöffnung durchlochten Boden i ruht, erweitert (s. Fig. 9).
Das Spiel des Ventils h ist durch diesen Boden und einen ringförmigen Ansatz im Cylinder begrenzt. Die verticalen Durchbohrungen des Ventils h treffen nicht auf die Centralöffnung im Boden i auf.
Der untere Theil der Axbüchse B dient· als Oelkammer und die Pumpe ruht in dem unteren oder vertieften Theil derselben.
Jede plötzliche niedergehende Bewegung des Kolbens, welche durch die vibrirende Bewegung des Wagens entsteht, drückt ein kleines Quantum OeI aufwärts in die Ventilkammer, wodurch ein gleiches Quantum aus der oberen Ausmündeöffmmg gedrückt wird und eine fortgesetzte Zuführung von OeI auf die obere Seite der Lagerstelle stattfindet, so lange der Wagen in Bewegung ist und das Lager OeI verlangt.
Dieser vibrirende Kolben arbeitet in vollkommener Weise und ohne Fehler in allen Fällen, wo hinreichende vibrirende Bewegung zur Herstellung der Kolbenauf- und Abbewegung vorhanden ist, wenn sie auch noch so schwach sind. Es ist indessen möglich, dafs auf manchen ebenen und geraden Geleisen die Vibrationen des Kolbens doch für wirksames Arbeiten desselben zu schwach sein werden. In Fällen, wo diese Schmiervorrichtung an festen Lagern angebracht wird, ist zu wenig Vibration vorhanden, um dem Kolben Anlafs zu geben, durch sein eigenes Gewicht zu wirken.
Man verbindet deshalb eine besondere Vorrichtung mit dem vibrirenden Kolben als eine Unterstützung der Vibrationen, wo solche' stattfinden, und als alleiniges Mittel zum Vibriren des Kolbens, wenn keine automatischen Vibrationen desselben vorhanden sind.
Diese Vorrichtung kann aus einer Rolle (oder einem Rad) bestehen, welche excentrisch auf einer Welle oder einem Zapfen angebracht ist, der mit dem Kolben zusammenhängt und so eingerichtet ist, dafs die Rolle unter die Lagerstelle oder deren Bund greift und mit diesem in peripherischer Berührung sein wird.
Die nach oben wirkende Feder wird genügen, um die Rolle mit dem Lagerbund in Contact zu erhalten und eine Drehung der Rolle und folglich eine Auf- und Abbewegung des Kolbens zu erzeugen, indem die Feder ihn hebt und die Rolle ihn niederzieht. So lange der Kolben durch den Wagen in Vibration erhalten wird, bleibt die Rolle in verhältnifsmäfsiger Unthätigkeit.
Das OeI von dem Pumpenausgufs mufs nicht nothwendigerweise unmittelbar auf die Lagerstelle fallen. Man verhindert dies sogar Heber und hat deshalb die Lagerstelle E oben mit einer Vertiefung k (s. Fig. 12 und 13) versehen, von welcher ein Kanal oder Kanäle // sich bis an eine Oeffnung oder Oeffnungen m m am inneren Ende der Schale ausdehnen, welche in Kanälen η η im Antifrictionsfutter der Schale münden.
Auf diese Weise wird sich das OeI schräge auf die Lagerschale ergiefsen und wird dasselbe durch die Axbüchse um den oberen Theil des Kolbens verhindert, von der Pumpe zurückzuspritzen. Das OeI erreicht die Lagerstelle demnach nur durch die Kanäle η η.
Bei ο ist eine Oeffnung im Rand der Vertiefung k in der Schale, welches einem Theil des Oeles in eine Nuth in der Platte/ (s. Fig. 7), gegen welche der Bund oder das Ende der Axe zum Schmieren derselben spielt, zu entrinnen gestattet. Sollte etwas OeI von der Vertiefung k oder dem damit verbundenen Kanal ablaufen, so Riefst es in den Ueberlaufkanal q um den Rand der Schale und von da zurück in den OeIb ehälter.
Um den Eintritt von Staub in die Oeffnung, durch welche die Axe in die Axbüchse eintritt, zu verhindern und um das auf die Axe und gegen die Rückseite der Kapsel geschleuderte OeI zurückzutreiben, benutzt Erfinder einen schuhförmigen Hebel F, welcher auf den Boden der Axbüchse ruht, dessen äufseres Ende in Berührung mit der schrägen Vorderwand der Axbüchse unter der Thiir liegt.
Das andere Ende hat eine abgerundete Nase und greift diese unter einen concaven Ansatz auf einem halben Bund G, welcher um die Axe pafst.
Das Gewicht des äufseren Endes vom Schuh hält den Bund hart an die Axe, während die keilartige Wirkung des äufseren Endes gegen die geneigte Fläche der Vorderseite der Ax-. büchse ihn dicht gegen die Rückwand derselben gedrückt hält.
Dieser Bund ist so construirt, dafs er alles OeI, welches etwa auf die Axe geworfen werden sollte, fängt und zurückführt.
Der Zughebel ist zu diesem Zwecke ausgehöhlt und mit einer überhängenden Lippe r versehen.
Neben dem Halbbund G wendet Erfinder als Staubverschlufs zwei gleitende Platten zur Einschliefsung der Axe aufserhalb der Axbüchse mit Federdruck an. Das auf die Lagerstelle geworfene OeI findet natürlich seinen Weg zur Vertiefung zurück, um wiederum von der Pumpe gehoben zu werden.
Da das Lager dicht gehalten wird, kann kein OeI entrinnen. Die Thür D ist an der Axbüchse bei d drehbar und mit einem Fang c auf ihrer inneren Seite versehen, welcher im geschlossenen Zustand in einen an den Theil C oder an irgend einen festen Punkt an der Kapsel gezapften Federhaken / greift.
Wenn die Thür geschlossen ist, fafst der Haken automatisch in den Fang und mufs, ehe die Thür geöffnet werden kann, gelöst werden. Dies geschieht durch Einführen einer schwachen Stange in die Oeffnung g, durch welche der Haken zurückgeschoben wird.
In den Fig. 2 und 13 ist die Vertiefung in der unteren Seite der Lagerschale Έ gezeigt, in welcher der Bund am Ende der Axlagerstelle läuft.
Diese Vertiefung dient als Haube für den Bund, um zu verhindern, dafs dieselbe durch schnelle Rotation das OeI willkürlich über das Innere des Gehäuses verbreitet.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Der Bügel A, der mit durchbohrten Ansätzen versehen und durch Bolzen mit den Steifen des Gestelles verbunden ist, welcher
    ferner mit einer Aushöhlung oben zur Aufnahme eines sphärischen Segments versehen und in den unteren Ansätzen innerlich erweitert ist, um die Vorsprünge α α der Kapsel B aufzunehmen.
  2. 2. Die Kapsel, mit einer Vertiefung im oberen Theil und einem in besagter Vertiefung befestigten gehärteten sphärischen Segment versehen, welches mit besagter Kapsel wie beschrieben verbunden ist.
  3. 3. Die Verbindung des Bügels A mit der Kapsel B in der beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten Weise.
  4. 4. Der Deckel D mit einem Fang e an seiner inneren Seite, in Verbindung mit einem an dem Theil C scharnierten oder sonst an einem inneren Theil befestigten Federhaken/, mit Einrichtung zum Eingreifen in den Fang e bei geschlossener Thür.
  5. 5. Der ausgehöhlte Theil C mit seinem durchlochten Boden i und seinen äufserlichen Ansätzen, in Verbindung mit dem Gehäuse eines Axlagers.
    Der durchlochte Boden i in Verbindung mit dem Ventil h, welches Löcher, hat die nicht mit der Durchlochung im Boden stimmen.
    Der Schlufshebel in Verbindung mit dem Bund G und der Kapsel B.
    Die untere Lagerschale eines Eisenbahnwagenaxlagers, versehen mit einer Vertiefung zur Bildung einer Haube über dem Bund am Ende der Axe, wie in den Fig. 2 und 13 gezeigt ist.
    Die vorstehend beschriebenen Neuerungen an Axbüchsen für Eisenbahnwagen in Verbindung mit der beschriebenen Schmiervorrichtung mittelst Pumpe und der sphärischen Lagerung zwischen dem Bügel A und der Kapsel B.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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