DE613702C - Langdrehvorrichtung an selbsttaetigen Drehbaenken - Google Patents

Langdrehvorrichtung an selbsttaetigen Drehbaenken

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DE613702C
DE613702C DEI46658D DEI0046658D DE613702C DE 613702 C DE613702 C DE 613702C DE I46658 D DEI46658 D DE I46658D DE I0046658 D DEI0046658 D DE I0046658D DE 613702 C DE613702 C DE 613702C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B7/00Automatic or semi-automatic turning-machines with a single working-spindle, e.g. controlled by cams; Equipment therefor; Features common to automatic and semi-automatic turning-machines with one or more working-spindles
    • B23B7/02Automatic or semi-automatic machines for turning of stock

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 24. MAI 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 613702 KLASSE 49 a GRUPPE
Index-Werke, Hahn & KoIb in Eßlingen a. N. Langdrehvorrichtung an selbsttätigen Drehbänken
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. März 1933 ab
Die Erfindung bezieht sich auf eine Langdrehvorrichtung mit Büchsenführung für selbsttätige Drehbänke, bei welcher die Werkstoffstange in einer vorn an der Arbeitsspindel selbst angebrachten Werkstofführungsbüchse geführt ist und in der Bohrung der hohlen Arbeitsspindel eine die Drehung der Arbeitsspindel mitmachende, mit einer Werkstoffspanneinrichtung versehene Verschiebespindel längs verschieblich gelagert und mit einer Bewegungseinrichtung versehen ist, die ihr. die für die Längsbearbeitung des Werkstoffes nötige Längsbewegung erteilt.
Durch die Erfindung wird die Genauigkeit der von der Drehbank geleisteten Dreharbeit auch bei sehr hohen Drehzahlen dadurch wesentlich gesteigert, daß die schädliche Wirkung der nicht völlig ausgeglichenen Schwungmassen gewisser umlaufender Teile aufgehoben ist.
Es hat sich gezeigt, daß die hohen Drehzahlen der Arbeitsspindel mitmachende Maschinenteile, insbesondere die Spannteile der Werkstoffspannung, meistens nicht vollständig gegeneinander ausgewuchtet werden können, weil geringe Schwankungen und kleine Abweichungen in ihren Abmessungen und Gewichten unvermeidlich sind, und daß, selbst wenn eine vollkommene Auswuchtung erreicht wäre, diese im Betrieb wieder verlorengehen würde bei ungleicher Abnützung durch nicht ganz gleichförmige Beschaffenheit des Werkstoffes der Spannhebel, ihrer Lagerungen, Einstell- und Bewegungseinrichtungien
Alle diese Mängel bewirken, daß die Arbeitsspindel und der bearbeitete Werkstoff um so größeren, auf das Arbeitsergebnis ungünstig wirkenden Erschütterungen ausgesetzt werden, je höher die Drehzahl der Arbeitsspindel und somit die von der Maschine verlangte Leistung ist.
Abhilfe ist gemäß der Erfindung dadurch geschaffen worden, daß durch eine besondere Anordnung, Lagerung und Führung der Bestandteile der Werkstoffspannung, insbesondere der Spannhebeleinrichtung, etwaige Mängel der Auswuchtung der Spannhebel usw. unschädlich gemacht werden, und zwar dadurch, daß die der Werkstoffspannung dienenden Spannhebel auf einem an der Längsbewegung der Verschiebespindel teilnehmenden Spannhebelträger gelagert sind, der auf der Außenfläche der Arbeitsspindel längs verschiebbar geführt ist und selbst als Führung für die auf ihm gleitende Spannmuffe dient.
Man hat bereits bei Maschinen anderer Art, nämlich bei Mehrspindeldrehbänken, bei · denen die Werkstoffstangen während der Bearbeitung keine Längsbewegung ausführen, den Spannhehelträger auf einem Außengewinde der Arbeitsspindel um -einen kleinen Betrag verstellbar gemacht, nämlich um so viel, als zur Regelung der Werkstoffspannung nötig ist, Auf diesem Spannhebelträger ist die auf die Spannhebel wirkende Spannmuffe längs verschieblich sicher geführt. Im Gegensatz hierzu wird gemäß der Erfindung bei selbsttätigen Drehbänken, bei denen die Werk-
stoffstange während ihrer Bearbeitung innerhalb der Arbeitsspindel eine Axialverschiebung erfährt, der Spannhebelträger auf der die Werkstoffstange aufnehmenden und in der Arbeitsspindel längs verschieblich geführten Verschiebespindel derart angebracht, daß derselbe deren Verschiebebewegung mitmacht, wobei er aber auf der Außenfläche der Arbeitsspindel selbst längs verschieblich geführt
ίο ist und der Spannmuffe selbst als Lagerung dient, so daß auf diese Weise durch eine besonders gute Lagerung dieser längs verschieb* lichen Teile verhindert wird, daß die unvermeidlichen Mangel der Auswuchtung des Spannhebelträgers und der Spannhebel bei den hohen Drehzahlen, die heute von selbsttätigen Drehbänken verlangt werden, die von der Maschine geleistete Arbeit schädlich beeinflussen.
Die Anwendung der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung beispielsweise in einem Längsschnitt der wesentlichsten Teile erläutert.
Die Werkstoffstange 6 ist in möglichster Nähe des sie bearbeitenden Werkzeuges 30 geführt, und zwar in einer die Drehbewegung der Stange mitmachenden, vorn an der Arbeitsspindel 4 befestigten Führungsbüchse 5.
In der hohlen Arbeitsspindel 4 ist eine Verschiebespindel 9 gelagert, die die Drehbewegung der Arbeitsspindel mitmacht, jedoch in letzterer längs verschoben werden kann.
Diese Verschiebespindel nimmt in ihrem vorderen Ende die Spannzange 10 auf, die in der bei selbsttätigen Drehbänken üblichen Weise mittels eines Rohres 13 gespannt wird. Auf das Rohr 13 wirken in ebenfalls bekannter Weise Spannhebel 34 ein, die ihrerseits durch die Hohlkegelfläche 14 einer Spannmuffe 15 gesteuert werden.
Am hinteren Ende der Verschiebespindel 9 ist eine Hülse 36 befestigt, die auf der zyHn-•drischen Außenfläche des rückwärtigien Endes der Arbeitsspindel 4 geführt ist und an ihrem vorderen Ende als Spannhebelträger ausgebildet ist. Auf dieser Hülse gleitet wiederum 'die Spannmuffe 15.
In der Zeichnung sind die Spannhebel 34 in der einen Endstellung ganz Hnks gezeichnet. Bei der Vorwärtsbewegung der Verschieb espindel 9 rücken sie noch näher an das Lager 1 heran. Für jeden der Spannhebel 34 ist ein diese Längsbewegung erlaubender Schlitz 37 in der Arbeitsspindel 4 vorgesehen.
Hierdurch ist erreicht, daß die gesamte längs verschiebliche Werkstoffspanneinrich' tung, insbesondere die Spannhebel, sehr nahe an das Arbeitsspindellager 1 herankommen und daß der Spannhebelträger auf der kräftigen, starren und ihrerseits gut gelagerten Arbeitsspindel eine satte und spielfreie Lagerung und Führung findet.

Claims (1)

  1. 'Patentanspruch:
    Langdrehvorrichtung an selbsttätigen Drehbänken, bei denen eine in der hohlen Arbeitsspindel geführte Verschiebespindel zusammen mit der Werkstoffspanneinrichtung die Werkstoffstange während der Bearbeitung in der Längsrichtung in einer im vorderen Ende der Arbeitsspindel gelagerten Führungsbüchse verschiebt, dadurch gekennzeichnet, daß die der Werkstoffspannung dienenden Spannhebel (34) auf einem an der Längsbewegung der Verschiebespindel (9) teilnehmenden Spannhebelträger (36) gelagert sind, der auf der Außenfläche der Arbeitsspindel (4) längs verschieblich geführt ist und selbst als Führung. für die auf ihm gleitende Spannmuffe (15) dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEI46658D 1933-03-04 1933-03-04 Langdrehvorrichtung an selbsttaetigen Drehbaenken Expired DE613702C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4023453C1 (de) * 1990-07-24 1992-04-09 Gildemeister Ag, 4800 Bielefeld, De

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4023453C1 (de) * 1990-07-24 1992-04-09 Gildemeister Ag, 4800 Bielefeld, De
US5170686A (en) * 1990-07-24 1992-12-15 Gildemeister Aktiengesllschaft Turning machine

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