DE61356C - Verbundmaschine - Google Patents

Verbundmaschine

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Publication number
DE61356C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine
cylinders
cylinder
compound machine
low
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT61356D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. F. BARTH in Grofsenhain
Publication of DE61356C publication Critical patent/DE61356C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B17/00Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
    • F01B17/02Engines
    • F01B17/04Steam engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B2170/00Steam engines, e.g. for locomotives or ships
    • F01B2170/04To-be-deleted with administrative transfer to parent group
    • F01B2170/0405To-be-deleted with administrative transfer to parent group
    • F01B2170/0435Compound machines with double or plural expansion; Auxiliaries driven by main engine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 14: BÖi-FMAscmNEN.
A. F. BARTH in GROSSENHAIN. Verbundmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. August 1891 ab. Längste Dauer: 25. Februar 1905.
Bei der Dreibundmaschine können, wie bereits in der Haupt-Patentschrift gesagt ist, die Cylinder in gleicher Gröfse oder auch in der Weise ausgeführt werden, dafs die Niederdruckcylinder gröfser als der Hochdruckcylinder, aber 'unter sich von gleicher Gröfse sind; es kann aber auch ein Verhältnifs gewählt werden, bei dem der zweite Niederdruckcylinder gröfser ist als der erste.
Ist ein Verhältnifs wie das letztere angenommen , z. B. ein Verhältnifs von 1:2:4, so kann aber auch der zweite Niederdruckcylinder wieder in zwei Cylinder von halber Gröfse getheilt werden, so dafs die Maschine drei Niederdruckcylinder von zweifachem Querschnitt erhält, wobei indefs der. zweite und dritte Niederdruckcylinder lediglich an die Stelle des zweiten treten und somit aufzufassen sind als ein Cylinder.
Dabei werden die vier Kurbeln der Maschine so angeordnet, dafs die zweite Kurbel um i8o° und die dritte um 900 gegen die erste, die vierte aber um i8o° gegen die dritte versetzt ist, wodurch die Maschine vier um gleiche Grade von einander abstehende Kurbeln bekommt.
Wenn die Gröfse der Zwischenräume nicht besonders zu berücksichtigen ist, d. h. wenn der Einflufs der Zwischenräume, wie es in der Regel der Fall sein wird, keine erhebliche Bedeutung hat, kann die Absperrung der Niederdruckcylinder, wie bei einer dreicylindrigen, nach einem Gröfsenverhältnifs von 1:2:4 hergestellten Maschine auf J/5 des Hubes stattfinden.
Eine Einrichtung wie die vorstehende ist aber nur angängig bei Landmaschinen. Soll eine Dreibundmaschine speciell als Schiffsmaschine benutzt werden, so sind zunächst, wie es in der Zeichnung Fig. 2 durch die Stellung und die Bewegungsrichtung der Kolben angedeutet, die Kurbeln so anzuordnen, dafs die zweite Kurbel um 90 ° und die dritte um i8o° gegen die erste, die vierte aber um i8o° gegen die zweite versetzt ist. Auch sind die Cylindergröfsen besser nach einem Verhältnifs von ι : 2 : 2 : 2J/2 anzunehmen, bei welchem Verhältnifs die Absperrung der Niederdruckcylinder, ohne Berücksichtigung der Zwischenräume, auf 2/n des Hubes zu erfolgen hat.
Mit einer solchen, als Viercylindermaschine ausgeführten Dreibundmaschine können, sobald die beiden Kurbel- oder Schraubenwellen einmal oder besser zweimal bei um i8o° gegen einander versetzten Kurbeln verkuppelt sind, zwei Schrauben zugleich betrieben werden. Der erste und vierte Cylinder gehören dann zur ersten, der zweite und dritte Cylinder zur zweiten Schraube. Alle' vier Cylinder sind, wie es in der Zeichnung Fig. 1 im Horizontalschnitt dargestellt, durch Dampfleitungsrohre so zu verbinden, dafs der vom Hochdruckcylinder α austretende Dampf unmittelbar in
die Schieberkästen der sämmtlichen Niederdruckcylinder, von hier aber während der ersten Hälfte eines jeden Hubes, den der Hochdruckkolben ausführt, in den zweiten Niederdruckcylinder c und während der zweiten Hubhälfte in den ersten und dritten Niederdruckcylinder b und d tritt, wobei nach obigem die Absperrung eines jeden Niederdruckcylinders schon erfolgt, ehe der Hochdruckkolben die erste oder zweite Hubhä'lfte ganz zurückgelegt hat.
Wird nun das Rohrsystem e e1, welches die einzelnen Cylinder verbindet, in seinem mittleren Theile mit einem Abschlufshahn oder sonst mit einer Absperrvorrichtung versehen, so kann die Maschine auch in zwei Maschinen getheilt werden. Zu diesem Zweck ist nur der Schieberkasten 2 durch ein besonderes Dampfzuführungsrohr, das bei gewöhnlichem Betriebe verschlossen ist, auch mit dem Kessel oder mit dem Hauptdampfrohr und der Schieberkasten 4 durch ein sonst ebenfalls verschlossenes Dampfrohr mit einem Receiver/ zu verbinden. Nach diesen Einrichtungen bilden eventuell die Cylinder α d eine regelrechte Verbundmaschine und die Cylinder b c eine regelrechte Zwillingsmaschine, und es kann die Anlage in ihrer Gesammtheit als viercylindrige Dreibundmaschine bezw. zugleich als Verbundmaschine und Zwillingsmaschine, im Nothfalle aber auch getrennt oder einzeln als zweicylindrige Verbundmaschine oder als Zwillingsmaschine betrieben werden. Selbstverständlich sind in jedem Falle die Expansionsschieber entsprechend einzustellen. Für den Nothfall möchte auch, wenn nicht zu jedem Cylinderpaar ein besonderer Condensator vorhanden ist, jedes einzelne nach dem Condensalor führende Abzugsrohr mit Absperrvorrichtung versehen sein, selbst wenn sich die einzelnen Abzugsrohre schliefslich zu einem Hauptrohr vereinigen.
Soll dagegen jede Schraube eine Viercylindermascbine mit drei gleich grofsen Niederdruckcylindern erhalten, wie in der Zeichnung Fig. 2, so können die beiden ersten Cylinder α und b, wenn diese die vorderen sind, abgekuppelt und nun die beiden hinteren als Zwillingsmaschine betrieben werden. Für directe Zuführung des Dampfes zu den hinteren Cylindern und für entsprechende Absperrvorrichtungen müfste natürlich auch hier gesorgt sein.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Verbundmaschine der durch Patent No. 55603 geschützten Art, gekennzeichnet durch den Ersatz des zweiten Niederdruckcylinders durch zwei Cylinder von halber Gröfse, in Verbindung mit einer Anordnung der Kurbeln entweder dergestalt, dafs die ζ weite Kurbel um i8o° und die dritte um 900 gegen die erste, die vierte aber um i8o° gegen die dritte versetzt ist, oder in der Weise, dafs die zweite Kurbel go° und die dritte i8o° von der ersten, die vierte aber i8o° von der zweiten absteht.
2. Eine Verbundmaschine der unter 1. geschützten Art in der Anordnung einer viercylindrigen Schiffsmaschine zum Betriebe von Doppelschrauben, gekennzeichnet dadurch, dafs bei verkuppelten Kurbel- oder Schraubenwellen der erste und vierte Cylinder zur ersten Schraube und der zweite und dritte Cylinder zur zweiten Schraube gehören, woraus sich in Verbindung mit Nebenvorrichtungen die Möglichkeit ergiebt, die Maschine auch als zweicylindrige Verbundmaschine bezw. als Zwillingsmaschine zu benutzen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT61356D Verbundmaschine Expired - Lifetime DE61356C (de)

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