DE61342C - Riemenverbinder mit gewölbter Deckplatte und röhrenförmig verlängerter Schraubenmutter - Google Patents

Riemenverbinder mit gewölbter Deckplatte und röhrenförmig verlängerter Schraubenmutter

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DE61342C
DE61342C DENDAT61342D DE61342DA DE61342C DE 61342 C DE61342 C DE 61342C DE NDAT61342 D DENDAT61342 D DE NDAT61342D DE 61342D A DE61342D A DE 61342DA DE 61342 C DE61342 C DE 61342C
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belt
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screws
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DENDAT61342D
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J. JACKSON in Glossop, County of Derby
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G3/00Belt fastenings, e.g. for conveyor belts
    • F16G3/08Belt fastenings, e.g. for conveyor belts consisting of plates and screw-bolts or rivets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Package Frames And Binding Bands (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 19. Februar i8gi ab.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Riemenverbinder, dessen äufserer Theil mit zwei, vier oder mehr in der Mitte flach gedrückten Theilen versehen ist. Durch einen jeden derselben geht von der unteren Seite des Riemens aus eine Schraube, deren Kopf aufsen eine ebene und innen eine kegelförmige Fläche besitzt. Zwei Einschnitte befinden sich an den entgegengesetzten Kanten des Schraubenkopfes.
Wenn eine Unterlegscheibe zur Anwendung kommt, so ist sie in der Mitte flach gedrückt; sie ist mit zwei oder mehreren Klauen an ihrer inneren Seite versehen, um in das Riemenmaterial eingreifen zu können. Wird aber die Unterlegscheibe nicht gebraucht, so werden die Klauen an der inneren Seite des Schraubenkopfes angebracht und die Einschnitte weggelassen.
Fig. ι stellt eine obere Ansicht der Befestigung dar, Fig. 2 einen Längsschnitt, den Grundrifs einer Befestigung mit nur zwei in der Mitte flach gedrückten Theilen. Fig. 4, 5 und 6 zeigen Befestigungen, die vier flach gedrückte Theile besitzen. Fig. 7 ist eine Ansicht, aus der die Verwendung der Befestigungen für die Reparatur eines zerrissenen Riemens ersichtlich ist. Fig. 8 ist die obere Ansicht eines Sicherheitsstückes. Fig. 9 und 10 sind Aufrifs und Verticalschnitt einer Schraube und Schraubenmutter. Fig. 11 ist ein Querschnitt durch eine der Schrauben der in Fig. 1 dargestellten Befestigung.
In den Figuren sind mit A die Enden der Riemen bezeichnet, welche durch Befestigungen verbunden werden sollen. B, Fig. 1,2, 4, 5, 7, 9, 10 und 11, sind die Befestigungsschrauben.
C, Fig. 2, sind die Einschnitte in den Schraubenköpfen. . D, Fig. 2, 3, 5, 6 und 11 , sind die Unterlegscheiben, die auf die Schraubenköpfe passen. E, Fig. 3 und 6, sind die Ansätze, die sich an den Unterlegscheiben befinden und die in die Ausschnitte des Schraubenkopfes passen. F, Fig. 1, 7 und 11, ist die Schraubenmutter. G, Fig. 2, 4 und 7, ist der in der Mitte flach gedrückte obere Theil der Unterlegscheibe. H, Fig. i, 2, 8 und 11, ist das Sicherheitsstück. /, Fig. 11, sind die Klauen an der Unterlegscheibe. J, Fig. 5 und 11, sind die röhrenförmigen Theile der Schraubenmutter. K, Fig. 8, sind Durchlochungen, die in dem Sicherheitsstück H für den Durchgang der Schrauben gebildet werden.
Mittelst dieser Befestigungen werden die Riemenenden mit einander verbunden. Das Sicherheitsstück H ist nicht unbedingt nöthig. Dasselbe wird am besten unter der oberen Platte der Befestigung verwendet und besteht aus einem kurzen Riemenstreifen aus Kautschuk, Leder oder einem faserigen Material. Fig. 8 zeigt ein solches Sicherheitsstück, welches an jeder Seite fünf Löcher für Schrauben besitzt. In den Fig. 1, 2, 3 und 11 ist dagegen ein Sicherheitsstück dargestellt, welches an jeder Seite nur eine Schraube hat. Die Zahl der Schrauben wird stets durch die Stärke der Riemen bestimmt. Man durchbohrt am besten das Sicherheitsstück für das Durchlassen der Schrauben, bevor es der Benutzung übergeben wird. Nachdem die Durchlochungen für die Schrauben in den Enden der Riemen gebildet sind, werden die Unterlegscheiben D in diejenigen Stellungen gebracht, welche sie bei der
Herstellung der Befestigung einnehmen müssen; diese Unterlegscheiben werden in der Weise auf den Riemen gedrückt, dafs ihre Klauen /. in den Riemen eingreifen. Die Schrauben B werden dann durch die Unterlegscheibe, den Riemen und das Sicherheitsstück gesteckt, and die Einschnitte C in ihren Köpfen von den Spitzen E der Unterlegscheiben ausgefüllt. Die Unterlegscheiben sind an einer Drehung gehindert, denn ihre Klauen greifen, wie schon beschrieben, in den Riemen fest ein, und da fernerhin die Einschnitte C in den Schraubenköpfen die Spitzen der Riemen aufnehmen, so können die Schrauben nicht gedreht werden, sobald sie überhaupt in ihrer richtigen Lage sind. Die Schraubenmutter kann aber dann aufgeschraubt werden, um die Befestigung anzuziehen.
Nehmen alle Schrauben ihren Platz in den Enden der Riemen ein, so la'fst man den oberen Theil oder das Blatt G der Befestigung über die Schraubenenden hinweggehen.
Eine Schraubenhöhlung befindet sich im Mittelpunkt jedes in der Mitte flach gedrückten Theiles; die Höhlung ist grofs genug, um den Durchgang eines röhrenförmigen Theiles J der Schraubenmutter zu gestatten. Zu demselben Zweck werden die Höhlungen im Sicherheitsstück oder, falls das Sicherheitsstück nicht zur Anwendung kommt, die Höhlungen in den Riemenenden gewöhnlich auch erweitert, wenigstens in ihren oberen Theilen.
Sind die oberen Theile der Befestigung über die Schraubenenderi gebracht, so kommen die Schraubenmuttern an ihren Platz und werden fest angezogen, wodurch der Riemen durch die Schraubenköpfe in den in der Mitte flachen Theil G gedrückt wird, wie es Fig. 2, 5 und 11 zeigen. Dadurch wird die^ Spannung nicht allein durch die Schrauben oder Befestigungen, sondern hauptsächlich durch das Material des Riemens selbst getragen.
Im Falle eines Bruches des oberen Theiles oder Blattes G der Befestigung verbindet das Sicherheitsstück die beiden Riemenenden, und aus diesem Grunde ist es am vortheihaftesten, das Sicherheitsstück zu benutzen.
Jede Schraubenmutter ist abgerundet oder mit zwei Flächen an ihren Seiten versehen, wodurch sie durch einen Schlüssel gefafst werden können.
Das· Anbringen des röhrenförmigen Theiles J unter dem Kopf der Schraubenmutter macht es möglich,, eine kürzere Schraube zu gebrauchen, und es vermindert auch beträchtlich die Dicke der Befestigung von vorn nach hinten. Es kann somit die Erhöhung der Befestigung von der Oberfläche des Riemens aus verringert werden.
Wird eine vierschraubige Befestigung angewendet, wie es die Fig. 4, 5 und 6 zeigen, so werden zwei der Schrauben an den entgegengesetzten Seiten der Verbindungsstelle angeordnet, und zwei Schrauben gehen durch die Verbindungslinie.
Um ein besseres Anfassen an den Enden des Riemens zu erlangen, sind am besten die Unterlegscheiben und die in der Mitte flach gedrückten Theile der Befestigung oval.
Bei einem gerissenen oder sonst irgendwie beschädigten Riemen können die Befestigungen vortheilhaft zur Reparatur gebraucht werden, wie es Fig. 8 zeigt. In einem solchen Falle ist nur nöthig, Aushöhlungen an jeder Seite des Bruches oder der sonstigen Beschädigung vorzunehmen, um den Riemen darüber hinweg in der oben beschriebenen Weise zu einem brauchbaren, ununterbrochenen Riemen gestalten zu können. Mittelst der neuen Befestigungen können auch kurze, abgelegte Riemen passend mit einander zu einem langen Riemen vereinigt werden.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    Ein Riemenbefestiger für stumpf mit einander zu verbindende Riementheile, gekennzeichnet durch eine Deckscheibe (G), welche mit zwei oder mehr gewölbten Stellen und an diesen mit je einem Loch zur Aufnahme eines Schraubenbolzens (B) versehen ist, dessen Mutter (F) nach dem Festschrauben mit einer röhrenförmigen Verstärkung (J) in der Deckscheibe liegt, zu dem Zwecke, die Benutzung einer kürzeren Schraube zu ermöglichen und die Dicke der Befestigung zu vermindern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT61342D Riemenverbinder mit gewölbter Deckplatte und röhrenförmig verlängerter Schraubenmutter Expired - Lifetime DE61342C (de)

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