DE613276C - Dichten der Schraubdeckel von unter Unterdruck befindlichen Konservierungsgefaessen - Google Patents
Dichten der Schraubdeckel von unter Unterdruck befindlichen KonservierungsgefaessenInfo
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- DE613276C DE613276C DEC47529D DEC0047529D DE613276C DE 613276 C DE613276 C DE 613276C DE C47529 D DEC47529 D DE C47529D DE C0047529 D DEC0047529 D DE C0047529D DE 613276 C DE613276 C DE 613276C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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Description
- Dichten der Schraubdeckel von unter Unterdruck befindlichen Konservierungsgefäßen Die Erfindung hat eine Vervollkommnung solcher Gefäßverschlüsse von unter Unterdruck befindlichen Konservierungsgefäßen .zum Gegenstand, welche sich durch eine Drehbewegung anbringen und beseitigen lassen, in Gestalt einer Kappe mit Festhaltvorrichtung und einer abschließenden -Dichtung. Bisher ließ sich die Kappe bei derartigen Wulst- oder Schraubkappen nach dem Verschließen unter Vakuum nicht entfernen, ohne daß man die Kappe durchstach. Der in dem Gefäß erzeugte Unterdruck führte dazu, daß die Atmosphäre die Kappe auf das Glas preßte, wobei die Reibung zwischen der Gummidichtungsmasse und dem Glase die Drehung der Kappe hinderte.
- Die Erfindung bezweckt, diesen Übelstand zu beseitigen; sie besteht in der Verwendung einer Gummidichtung,' die ein Schmiermittel, insbesondere Wachs, und eine Stearinverbindung enthält, als Dichtung für Schraubdeckel von unter Unterdruck befindlichen Konservierungsgefäßen. Die Stearinverbindung dient dazu, das Schmiermittel an die Oberfläche der Gummidichtung zu bringen. Diese' besteht im wesentlichen aus einem Gemisch von etwa 3o bis 35 °/o Gummi, etwa 15 °1o Zeresin und etwa 2 °1o Stearinsäure.
- Es ist an sich bekannt, Gummi mit Wachs und Stearinsäure zu vereinigen. Auch hat man schon solche Gemische als Dichtungsmasse verwendet.
- Die neue Verwendung einer durch Wachs-und Stearinsäurebestandteile dauernd reibungsfrei gemachten Gummidichtung als Dichtung für drehbare, mit Schraubbefestigung o. dgl. versehene Gefäßverschlnßkappen, bringt die fortschrittliche Wirkung hervor, daß sich die Kappe leicht entfernen läßt. ohne daß man sie durchzustechen braucht, und ohne Beschädigung des Verschlusses, der hinreichend nachgibt und dann im wesentlichen seine ursprüngliche Gestalt wieder gewinnt. Demnach erzielt man eine leichte Lösbarkeit des Verschlusses, was gerade für Konservierungsgefäße wertvoll ist, in betreif der längeren Haltbarkeit und der Möglichkeit, die Verschlußkappe wieder zu verwenden.
- Etwa 6 °/o der Stearinverbindung, auf den Gummigehalt berechnet, werden vorzugsweise verwendet mit einer geeigneten Menge von Zeresin, so daß ein Schmiermittelfilm an der Verschlußmasse entsteht. Dieser Film bewirkt, däß sich die Kappe leicht auf dem Gefäß drehen iäßt; trotz des hohen äußeren Überdrucks, wie er entsteht, wenn die Konservierungsgefäße unter Vakuum geschlossen wird.
- Die gemäß der Erfindung verwendete Dichtungsmasse ist beispielsweise folgendermaßen zusammengesetzt:
Die Menge an Stearinsäure beträgt mehr als 6 °1o, gerechnet auf die Menge an Gummi.Gummi ....... 30,o Teile Beschleuniger .... 0,25 - Stearinsäure .. ... 2,o - Schwefel ....... i,o - Zinkoxyd ....... 175 - Ton .......... 5o,25 - Zeresin ......... i5,o - - Die besten Ergebnisse werden - erzielt, wenn der Gummi zwischen 30 und 35'%, das Zeresin zwischen 15 und 20 010 der Masse ausmachen; zwar können größere oder kleinere Mengen dieser Stoffe Verwendung finden, aber der Ausgleich zwischen Schmierwirkung und Nachgiebigkeit ist innerhalb jener Grenzen am besten. Ein Farbstoff läßt sich der als Dichtung verwendeten Masse außerdem etwa in folgender Art beimengen:
An Stelle von Zeresin läßt sich mit gleichem Erfolge auch irgendein hochschmelzendes Paraffin etwa in den gleichen Verhältnissen verwenden; ebenso können an die Stelle von Stearinsäure verschiedene metallischeStearate treten, in Wirklichkeit irgendwelche Stoffe, welche die Fähigkeit des Zeresins und der Stearinsäure besitzen, den gewünschten Oberflächenflor oder -film hervorzubringen.-In den Zeichnungen ist die Erfindung beispielsweise an verschiedenen Verschlußarten veranschaulicht; es sind: Fig. i eine Aufsicht, Fig. 2 ein Schnitt nach Linie 2-2 von Fig. i, Fig. 3 ein Schnitt in vergrößertem Maßstabe, Fig. 4 und 5 teilweise Schnitte einer Wulstkappe und einer Schraubkappe in ihrer Anbringung an einem Gefäß.Gummi . . . . . . . . . 35,o Teile Beschleuniger ..... 0,3 -- Stearinsäure ...... 2,o - Schwefel ........ i,o - Zinkoxyd . . . . . . . . 1,7 - Eisenoxyd . .. .. . . . 3,0 - Ton ........... 42,0 - Zeresin . . . . . . . . . . i 5,o - - Die gemäß der Erfindung verwendete Dichtung kann die Gestalt -eines vulkanisierten Verschlußringes oder einer vulkanisierten, die Innenfläche der Kappe ausfüllenden Scheibe besitzen oder sich als eine fließbare Masse erzeugen lassen, die in eine Rinne der Kappe oder des Gefäßes gegossen wird und sich dort vulkanisieren läßt. Eine andere Art der Ausführung formt eine umvulkanisierte Röhre und schneidet Ringe verschiedener Größe ab, wobei die Ringe genügend klebrig sind, um in der Rinne der Kappe oder des Gefäßes zu haften. Dort läßt sich das Material umvulkanisiert verwenden, doch wird es besser in der Rinne vulkanisiert,' um so die Verschlußfläche zu bieten.
- Der Ring läßt sich an dem Kissenbelag einer Kappe entweder in Ringform oder als volle Bedeckung für den üblichen Papier-, Kork- oder sonstigen Belag verwenden, so daß ein Verbundkörper entsteht, bei dem die Dichtungsmasse mit dem Kissenbelag vereinigt ist.
- Es versteht sich, daß bei Wulst- oder Schraubkappen nach Fig. 4 und 5 die Gänge an dem Glasgefäß geneigt sind und als Kurven wirken, wenn die Kappe gelöst wird, so daß vermöge des niedrigen Reibungskoeffizienten zwischen dem Verschluß und dem Glas oder dem Verschluß und der Kappe der Kurvenschub wirkt, ohne eine Verwindung des Verschlusses zu bewirken, d. h. die Abschlußmasse nicht _ die Benutzung einer äußeren Kraft notwendig macht, die den Verschluß zerstört. Es genügt ein ausreichender Druck, der die Kappe anfangs lüftet, wonach. der Kurvenschub das leichte Entfernen der Kappe ermöglicht.
- Die Zeichnungen stellen eine Wulstkappe bei io und den Verschlußkörper bei ii dar. Der Oberflächenflor oder -film ist bei 12 angedeutet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verwendung einer Gummidichtung, die ein Schmiermittel, insbesondere Wachs, und eine Stearinverbindung enthält, etwa im Verhältnis von 3o bis 35 0/0 Gummi, 15 % Zeresin und 2 0/0 Stearinsäure, als Dichtung für Schraubdeckel von unter Unterdruck befindlichen Konservierungsgefäßen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC47529D DE613276C (de) | 1933-02-14 | 1933-02-14 | Dichten der Schraubdeckel von unter Unterdruck befindlichen Konservierungsgefaessen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC47529D DE613276C (de) | 1933-02-14 | 1933-02-14 | Dichten der Schraubdeckel von unter Unterdruck befindlichen Konservierungsgefaessen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE613276C true DE613276C (de) | 1935-05-15 |
Family
ID=7026581
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC47529D Expired DE613276C (de) | 1933-02-14 | 1933-02-14 | Dichten der Schraubdeckel von unter Unterdruck befindlichen Konservierungsgefaessen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE613276C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE971845C (de) * | 1944-02-03 | 1959-04-02 | Hunter Thomas Ltd | Verfahren zum Verschliessen von weithalsigen Behaeltern, insbesondere fuer den Vakuum-Verschluss von Konservenglaesern |
| DE1177962B (de) * | 1958-11-22 | 1964-09-10 | Alexander Keller K G | Schraubdeckel als Vakuumverschluss fuer Konservengefaesse |
-
1933
- 1933-02-14 DE DEC47529D patent/DE613276C/de not_active Expired
Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE971845C (de) * | 1944-02-03 | 1959-04-02 | Hunter Thomas Ltd | Verfahren zum Verschliessen von weithalsigen Behaeltern, insbesondere fuer den Vakuum-Verschluss von Konservenglaesern |
| DE1177962B (de) * | 1958-11-22 | 1964-09-10 | Alexander Keller K G | Schraubdeckel als Vakuumverschluss fuer Konservengefaesse |
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