DE613276C - Dichten der Schraubdeckel von unter Unterdruck befindlichen Konservierungsgefaessen - Google Patents

Dichten der Schraubdeckel von unter Unterdruck befindlichen Konservierungsgefaessen

Info

Publication number
DE613276C
DE613276C DEC47529D DEC0047529D DE613276C DE 613276 C DE613276 C DE 613276C DE C47529 D DEC47529 D DE C47529D DE C0047529 D DEC0047529 D DE C0047529D DE 613276 C DE613276 C DE 613276C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
negative pressure
sealing
cap
under negative
vessels under
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC47529D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Crown Cork and Seal Co Inc
Original Assignee
Crown Cork and Seal Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Crown Cork and Seal Co Inc filed Critical Crown Cork and Seal Co Inc
Priority to DEC47529D priority Critical patent/DE613276C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE613276C publication Critical patent/DE613276C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D53/00Sealing or packing elements; Sealings formed by liquid or plastics material
    • B65D53/02Collars or rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Dichten der Schraubdeckel von unter Unterdruck befindlichen Konservierungsgefäßen Die Erfindung hat eine Vervollkommnung solcher Gefäßverschlüsse von unter Unterdruck befindlichen Konservierungsgefäßen .zum Gegenstand, welche sich durch eine Drehbewegung anbringen und beseitigen lassen, in Gestalt einer Kappe mit Festhaltvorrichtung und einer abschließenden -Dichtung. Bisher ließ sich die Kappe bei derartigen Wulst- oder Schraubkappen nach dem Verschließen unter Vakuum nicht entfernen, ohne daß man die Kappe durchstach. Der in dem Gefäß erzeugte Unterdruck führte dazu, daß die Atmosphäre die Kappe auf das Glas preßte, wobei die Reibung zwischen der Gummidichtungsmasse und dem Glase die Drehung der Kappe hinderte.
  • Die Erfindung bezweckt, diesen Übelstand zu beseitigen; sie besteht in der Verwendung einer Gummidichtung,' die ein Schmiermittel, insbesondere Wachs, und eine Stearinverbindung enthält, als Dichtung für Schraubdeckel von unter Unterdruck befindlichen Konservierungsgefäßen. Die Stearinverbindung dient dazu, das Schmiermittel an die Oberfläche der Gummidichtung zu bringen. Diese' besteht im wesentlichen aus einem Gemisch von etwa 3o bis 35 °/o Gummi, etwa 15 °1o Zeresin und etwa 2 °1o Stearinsäure.
  • Es ist an sich bekannt, Gummi mit Wachs und Stearinsäure zu vereinigen. Auch hat man schon solche Gemische als Dichtungsmasse verwendet.
  • Die neue Verwendung einer durch Wachs-und Stearinsäurebestandteile dauernd reibungsfrei gemachten Gummidichtung als Dichtung für drehbare, mit Schraubbefestigung o. dgl. versehene Gefäßverschlnßkappen, bringt die fortschrittliche Wirkung hervor, daß sich die Kappe leicht entfernen läßt. ohne daß man sie durchzustechen braucht, und ohne Beschädigung des Verschlusses, der hinreichend nachgibt und dann im wesentlichen seine ursprüngliche Gestalt wieder gewinnt. Demnach erzielt man eine leichte Lösbarkeit des Verschlusses, was gerade für Konservierungsgefäße wertvoll ist, in betreif der längeren Haltbarkeit und der Möglichkeit, die Verschlußkappe wieder zu verwenden.
  • Etwa 6 °/o der Stearinverbindung, auf den Gummigehalt berechnet, werden vorzugsweise verwendet mit einer geeigneten Menge von Zeresin, so daß ein Schmiermittelfilm an der Verschlußmasse entsteht. Dieser Film bewirkt, däß sich die Kappe leicht auf dem Gefäß drehen iäßt; trotz des hohen äußeren Überdrucks, wie er entsteht, wenn die Konservierungsgefäße unter Vakuum geschlossen wird.
  • Die gemäß der Erfindung verwendete Dichtungsmasse ist beispielsweise folgendermaßen zusammengesetzt:
    Gummi ....... 30,o Teile
    Beschleuniger .... 0,25 -
    Stearinsäure .. ... 2,o -
    Schwefel ....... i,o -
    Zinkoxyd ....... 175 -
    Ton .......... 5o,25 -
    Zeresin ......... i5,o -
    Die Menge an Stearinsäure beträgt mehr als 6 °1o, gerechnet auf die Menge an Gummi.
  • Die besten Ergebnisse werden - erzielt, wenn der Gummi zwischen 30 und 35'%, das Zeresin zwischen 15 und 20 010 der Masse ausmachen; zwar können größere oder kleinere Mengen dieser Stoffe Verwendung finden, aber der Ausgleich zwischen Schmierwirkung und Nachgiebigkeit ist innerhalb jener Grenzen am besten. Ein Farbstoff läßt sich der als Dichtung verwendeten Masse außerdem etwa in folgender Art beimengen:
    Gummi . . . . . . . . . 35,o Teile
    Beschleuniger ..... 0,3 --
    Stearinsäure ...... 2,o -
    Schwefel ........ i,o -
    Zinkoxyd . . . . . . . . 1,7 -
    Eisenoxyd . .. .. . . . 3,0 -
    Ton ........... 42,0 -
    Zeresin . . . . . . . . . . i 5,o -
    An Stelle von Zeresin läßt sich mit gleichem Erfolge auch irgendein hochschmelzendes Paraffin etwa in den gleichen Verhältnissen verwenden; ebenso können an die Stelle von Stearinsäure verschiedene metallischeStearate treten, in Wirklichkeit irgendwelche Stoffe, welche die Fähigkeit des Zeresins und der Stearinsäure besitzen, den gewünschten Oberflächenflor oder -film hervorzubringen.-In den Zeichnungen ist die Erfindung beispielsweise an verschiedenen Verschlußarten veranschaulicht; es sind: Fig. i eine Aufsicht, Fig. 2 ein Schnitt nach Linie 2-2 von Fig. i, Fig. 3 ein Schnitt in vergrößertem Maßstabe, Fig. 4 und 5 teilweise Schnitte einer Wulstkappe und einer Schraubkappe in ihrer Anbringung an einem Gefäß.
  • Die gemäß der Erfindung verwendete Dichtung kann die Gestalt -eines vulkanisierten Verschlußringes oder einer vulkanisierten, die Innenfläche der Kappe ausfüllenden Scheibe besitzen oder sich als eine fließbare Masse erzeugen lassen, die in eine Rinne der Kappe oder des Gefäßes gegossen wird und sich dort vulkanisieren läßt. Eine andere Art der Ausführung formt eine umvulkanisierte Röhre und schneidet Ringe verschiedener Größe ab, wobei die Ringe genügend klebrig sind, um in der Rinne der Kappe oder des Gefäßes zu haften. Dort läßt sich das Material umvulkanisiert verwenden, doch wird es besser in der Rinne vulkanisiert,' um so die Verschlußfläche zu bieten.
  • Der Ring läßt sich an dem Kissenbelag einer Kappe entweder in Ringform oder als volle Bedeckung für den üblichen Papier-, Kork- oder sonstigen Belag verwenden, so daß ein Verbundkörper entsteht, bei dem die Dichtungsmasse mit dem Kissenbelag vereinigt ist.
  • Es versteht sich, daß bei Wulst- oder Schraubkappen nach Fig. 4 und 5 die Gänge an dem Glasgefäß geneigt sind und als Kurven wirken, wenn die Kappe gelöst wird, so daß vermöge des niedrigen Reibungskoeffizienten zwischen dem Verschluß und dem Glas oder dem Verschluß und der Kappe der Kurvenschub wirkt, ohne eine Verwindung des Verschlusses zu bewirken, d. h. die Abschlußmasse nicht _ die Benutzung einer äußeren Kraft notwendig macht, die den Verschluß zerstört. Es genügt ein ausreichender Druck, der die Kappe anfangs lüftet, wonach. der Kurvenschub das leichte Entfernen der Kappe ermöglicht.
  • Die Zeichnungen stellen eine Wulstkappe bei io und den Verschlußkörper bei ii dar. Der Oberflächenflor oder -film ist bei 12 angedeutet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verwendung einer Gummidichtung, die ein Schmiermittel, insbesondere Wachs, und eine Stearinverbindung enthält, etwa im Verhältnis von 3o bis 35 0/0 Gummi, 15 % Zeresin und 2 0/0 Stearinsäure, als Dichtung für Schraubdeckel von unter Unterdruck befindlichen Konservierungsgefäßen.
DEC47529D 1933-02-14 1933-02-14 Dichten der Schraubdeckel von unter Unterdruck befindlichen Konservierungsgefaessen Expired DE613276C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC47529D DE613276C (de) 1933-02-14 1933-02-14 Dichten der Schraubdeckel von unter Unterdruck befindlichen Konservierungsgefaessen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC47529D DE613276C (de) 1933-02-14 1933-02-14 Dichten der Schraubdeckel von unter Unterdruck befindlichen Konservierungsgefaessen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE613276C true DE613276C (de) 1935-05-15

Family

ID=7026581

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC47529D Expired DE613276C (de) 1933-02-14 1933-02-14 Dichten der Schraubdeckel von unter Unterdruck befindlichen Konservierungsgefaessen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE613276C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971845C (de) * 1944-02-03 1959-04-02 Hunter Thomas Ltd Verfahren zum Verschliessen von weithalsigen Behaeltern, insbesondere fuer den Vakuum-Verschluss von Konservenglaesern
DE1177962B (de) * 1958-11-22 1964-09-10 Alexander Keller K G Schraubdeckel als Vakuumverschluss fuer Konservengefaesse

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971845C (de) * 1944-02-03 1959-04-02 Hunter Thomas Ltd Verfahren zum Verschliessen von weithalsigen Behaeltern, insbesondere fuer den Vakuum-Verschluss von Konservenglaesern
DE1177962B (de) * 1958-11-22 1964-09-10 Alexander Keller K G Schraubdeckel als Vakuumverschluss fuer Konservengefaesse

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE68911943T2 (de) Polymere Zusammensetzungen und ihre Anwendung für Behälterverschlüsse.
DE2153685C3 (de) Verschluß, bestehend aus einem Behälter aus Glas od. dgl. und einer Verschlußkappe
DE613276C (de) Dichten der Schraubdeckel von unter Unterdruck befindlichen Konservierungsgefaessen
DE599822C (de) Vorrichtung zum Anzeigen des Vakuums in gefuellten Konservierungsgefaessen
DE1261614B (de) Dichtungsmassen zum Herstellen von Dichtungsringen oder Dichtungseinlagen
DE385401C (de) Schutzkappe fuer einen Fluessigkeiten und Sekrete absondernden Koerperteil
DE671895C (de) Maschine zum Verschliessen von Flaschen und aehnlichen Behaeltern mit Korkpfropfen
DE2459683A1 (de) Verschluss fuer eine flasche oder dergleichen mit einem behaelter mit entfernbarem boden
DE259933C (de)
DE556964C (de) Dichtungsmasse fuer Behaelterverschluesse
DE3500109C2 (de) Verfahren zum vorsichtigen Umfüllen von Wein aus einer Originalflasche in einen oben offenen Flaschenbehälter und hierfür geeigneter Flaschenbehälter
DE385160C (de) Salz- o. dgl. Streuer mit Klopfer
DE691523C (de) Konservengefaess
DE669552C (de) Einkochglas mit einer halbkreisfoermigen Querschnitt besitzenden Nut im Gefaessrand
DE392389C (de) Schraubverschluss mit Gummidichtung fuer Flaschen
DE903427C (de) Verschlussrohteil zum Verschliessen von Gefaessen
DE890304C (de) Anordnung zum OEffnen von Gefaessen
DE584261C (de) Einkoch- oder Einmachgefaess
DE686885C (de) Einfuelltrichter
AT78237B (de) Verschluß für Einkochtöpfe.
DE556634C (de) Unter mechanischem Druck stehender Dichtungsring aus fettartigen Stoffen fuer Scheibengasbehaelter
DE902596C (de) Verschluss fuer Bonbonglaeser od. dgl.
DE425253C (de) Kronenkorkenverschluss fuer Flaschen u. dgl. mit einem am Muendungsrand aufliegenden Dichtungsring
DE28719C (de) Verschlufs für Konserven- und andere Gefäfse
AT84296B (de) Verschluß für Konservengläser.