DE613247C - Zuendholz-Paraffinier- und -Tunkmaschine - Google Patents

Zuendholz-Paraffinier- und -Tunkmaschine

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DE613247C
DE613247C DER89223D DER0089223D DE613247C DE 613247 C DE613247 C DE 613247C DE R89223 D DER89223 D DE R89223D DE R0089223 D DER0089223 D DE R0089223D DE 613247 C DE613247 C DE 613247C
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dunking
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machine
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Description

  • Zündholz-Paraffinier- und -Tunkmaschine Der Erfindungsgegenstand gehört zu jenen Zündholz-Paraffinier- und Tunkmaschinen, bei denen die Zündstäbchenrohlinge in die Löcher von Leisten gesteckt werden, die unzusammenhängend nebeneinander geführt sind. Bei diesen Maschinen werden die Zündstäbchenrohlinge von einer Seite in die Löcher der aneinandergereihten Leisten gesteckt und der Paraffinier-, der Tunk-, der Trocken- und der Abfüllvorrichtung mittels dieser Leisten zugeführt.
  • Bei diesen bekannten Maschinen werden die Zündstäbchenrohlinge in die Löcher der Leisten so eingestoßen, daß die Leisten während eines vollen Hubes des Vor- und während des Rücklaufes des Einstoßbalkens um eine oder zwei Lochreihen vorbewegt werden. Die Einstoßleistung einer solchen Maschine ist also eine recht begrenzte, insbesondere mit Rücksicht auf die die Hubzahl begrenzende Massewirkung des Einstoßbalkens, der ja nur auf seinem -Vorhuh Hölzer in- die Löcher einführt, bei dem Rückhub hingegen leer arbeitet und nur neue Zündstäbchenrohlinge aus dem Magazin für den nächsten Vorhub aufnimmt.
  • Es ist schon für Zündholzmaschinen, bei denen die Förderglieder für die Hölzer eine zusammenhängende Kette bilden, vorgeschlagen worden, die Förderglieder beidseits durch einen Arbeitshub mit Hölzern zu bestecken. Solche Maschinen erforderten aber ein Verdoppeln der Paraffinier- und Tunkeinrichtung, also sämtlicher für das Bearbeiten der Hölzer erforderlichen Einrichtungen.
  • Das Wesen der Erfindung, durch welche die Einstoßleistung der Paraffinier- und Tunkmaschine mit losen unzusammenhängenden Leisten verdoppelt werden soll, ohne .daß die Hubzahl des Einstoßbalkens selbst erhöht zu werden braucht, besteht darin, daß eine fortlaufende Reihe von losen Leisten durch zeitweise geschaltete Schieber in zwei parallele Reihen aufgeteilt wird, in deren Leisten die Zündstäbchenrohlinge jeweils von zwei einander entgegengesetzten Seiten her durch miteinander gekuppelten Einstoßbalken gestoßen werden, so daß ein Beschicken mit Stäbchen sowohl bei dem Vor- als auch beim Rückhub der Einstoßvorrichtung stattfindet. Hierauf wird dann die doppelte Leistenreihe durch eine Wendevorrichtung wieder in eine einfache Reihe mit nach derselben Seite zeigenden Zündstäbchenrohlingen übergeführt, so daß diese Reihe dann an einer einfachen Paraffinier- und. Tunkvorrichtung, einer Trockenvorrichtung und Ausstoßvorrichtung vorbeigeführt werden kann.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Einstoßvorrichtung für die beiden parallelen Reihen schematisch in Ansicht, Abb 2 die Vorrichtung zur Vereinigung der beiden Reihen zu einer Reihe mit nach einer Seite weisenden Hölzern, Abb. 3 die Führung der mit Zündstäbchenrohlingen besetzten Leisten durch die Tunk-und Paraffiniervorrichtung, Abb.4 die Führung der mit Hölzern besetzten Leisten in die Ausstoßvorrichtung und Abb. 5 die Führung der mit Hölzern besetzten Leisten durch die Trockenvorrichtung. Die beiden parallellaufenden Leistenreihen 40, 41 werden mit Hilfe zweier gekuppelter Einstoßbalken 42, 43 von entgegengesetzten Seiten her einseitig mit Zündstäbchenrohlingen besteckt, so daß in derselben Zeit ohne Erhöhen der Drehzahl des Antriebes die doppelte Anzahl von Stäbchen eingestoßen wird. Es entspricht also hier der Vorschub des einen Einstoßbalkens 42 dem Rückhub des zweiten Einstoßbalkens 43 und umgekehrt.
  • Die beiden parallellaufenden Leistenreihen 44, 45 (Abb. 2) werden nun- für das weitere Behandeln (Paraffinieren, Tunken, Trocknen, Ausstoßen) zu einer einzigen Reihe 46 vereinigt, in der die Zündstäbchenrohlinge nur nach einer Seite weisen. Das erfolgt dadurch, daß die Leistenreihen 44, 45 zwei Wendevorrichtungen 47, 48 durchlaufen, die jeweils einen Stab der zeitweise bewegten Stabreihe-A4, 45 so um 9ö°, wenden, daß die bisher entgegengesetzt weisenden Stäbchen zweier bisher paralleler Leisten nach dem Wenden und damit nach dem Überführen der Leisten in eine einzige Reihe nur nach einer Seite weisen. Sie können dann von einem Schieber _49 erfaßt werden, der die beiden gewendeten Leisten 50,51 den vorher gewendetenLeisten46 anreiht, so daß eine geschlossene fortlaufende Kette'von Leisten 46 entsteht, wobei die Zündstäbchenrohlinge alle nachreiner Seite weisen.
  • Diese Anordnung der aneinandergereihten Leisten mit nach einer Seite besteckten Zündstäbchenrohlingen bildet demnach eineununterbrochene Reihe, die es ermöglicht, den Paraffinier-,. Tunk-, Trocken- und Ausstoßvorgang so zu gestalten, daß ohne Rückführen der Leisten ausgekommen werden kann, wobei jedoch die erhöhte, Vorschubgeschwindigkeit der Leisten. bei der Ausbildung der Paraffinier-, Tunk- und Ausstoßvorrichtung zu berücksichtigen ist. Die Tunk- und Paraffinierstelle ist demnach (Abb.3) mit mehreren Platten versehen, die Stationen 52, 53, 54 bilden .und absatzweise an die die Zündstäbchenrohlinge tragenden Leistenherangeschaltet werden, wobei . eine Platte in den Massenbehälter 56 in der Stationsstelle 5¢ getaucht wird, während eine andere Platte in der Stationsstelle 55 abgestreift und eine dritte Platte in.der Stationsstelle 53 gereinigt wird, während die vierte Platte in der Stationsstelle 52 das Tunken der Zündstäbchenrohlinge besorgt.
  • Der. Austoßvorgang findet wie folgt statt: Es wird nach Abb. 4 die Reihe der aneinandergereihten Leisten 57 an einem Ausstoßer 58 vorbeigeführt, der entsprechend der Einstoßleistung gleichzeitig, nämlich durch vier Reihen von Ausstoßnadeln 59, vier Reihen Zündstäbchen ausstößt, die hier dicht untereinander liegen können, so daß eine unnötige Fallhöhe vermieden wird.
  • Das Sammeln der ausgestoßenen Zündstäbchen erfolgt in Sammelkästen 69, in denen sie (wie in Abb.4 durch Ziffer 70 angedeutet) gestapelt werden, und zwar ebenfalls mit Hilfe senkbarer Böden. Die den Ausstoß (Abb. 4) verlassende Leistenreihe 64 wird auf dem kürzesten Wege wieder der Einstoßvorrichtung (Abb. i) zugeführt. Hierbei muß die einzige geschlossene Leistenreihe 65-(Abb. i) wieder in zwei parallele Reihen 40, 41 aufgeteilt werden. Dies geschieht durch den absatzweisen Vorschub von Schiebern 66, 67 und 68 (Abb. i). Der Schieber 66 enthält zwei Fächer zwischen der Stabreihe 65 und den Seitenreihen 40, 41 hin und her, während bei seinem Stillstande die Stößel 67, 68 einmal eine Leiste in die Reihe 40 ausstoßen, wobei gleichzeitig eine neue I:eiste in die parallele Nut des Schiebers 66 einsgeführt wird, worauf sich in der entgegengesetzten Endlage des Schiebers 66 dieser ,Vorgang (jedoch in bezug auf die Stabreihe 41) wiederholt. Dadurch wird die eine Leistenreihe 65 in zwei parallele Einzelreihen 40, 41 aufgelöst.
  • Die Trockenbahn ist so' gestaltet, daß die Leistenreihen 6o selbst Zwischenwände der Trockenbahn bilden. Das Vorschieben und Anheben der Flachstäbe längs der Trockenbahn erfolgt mit Hilfe waagerechter Schieber 61, die absatzweise bewegt werden, und Heber (senkrechter Schieber) 62, die ebenfalls absatzweise bewegt werden. Die Luftkanäle 63 werden-durch die Leisten 6o selbst gebildet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: iZündholz - Paraffinier- und -Tunk-Maschine, dadurch gekennzeichnet, daß eine fortlaufende Reihe von lösen Leisten (65, Abb. i) durch absatzweise geschaltete Schieber o. dgl. (66, 67, 68) in zwei parallele Leistenreihen (40, 41) aufgeteilt wird, in die die Zündstäbchenrohlinge jeweils von zwei einander entgegengesetzten Seiten her durch miteinander gekuppelte Einstoßbalken (42, 43) gestoßen werden.
  2. 2. Maschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Wender (47, 48, Abb.2) die von den entgegengesetzten Seiten her besteckten Leisten (44, 45) zweier paralleler Reihen nach entgegengesetzten Seiten so wenden, daß die gewendeten Leisten (So, S z) z. B. mittels eines Schiebers (49) zu einer fortlaufenden Leistenreihe (46) mit nach einer Seite gerichteten Zündstäbchen zusammengesetzt werden.
  3. 3. Maschine nach Anspruch s und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausstoßbalken entsprechend der verdoppelten Einstoßleistung gleichzeitig vier nebeneinanderliegende Reihen (59, Abb.4) von Zündstäbchen aus den Leisten ausstößt und dem Sammelkasten (69) zuführt.
DER89223D 1933-01-13 1933-01-13 Zuendholz-Paraffinier- und -Tunkmaschine Expired DE613247C (de)

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