DE613204C - Fuer mehrere parallel arbeitende Elektronenroehren gemeinsamer Wasserwiderstand in Isoliermaterial - Google Patents
Fuer mehrere parallel arbeitende Elektronenroehren gemeinsamer Wasserwiderstand in IsoliermaterialInfo
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- DE613204C DE613204C DEL78431D DEL0078431D DE613204C DE 613204 C DE613204 C DE 613204C DE L78431 D DEL78431 D DE L78431D DE L0078431 D DEL0078431 D DE L0078431D DE 613204 C DE613204 C DE 613204C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J7/00—Details not provided for in the preceding groups and common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
- H01J7/24—Cooling arrangements; Heating arrangements; Means for circulating gas or vapour within the discharge space
Landscapes
- Adjustable Resistors (AREA)
Description
In neuerer Zeit ist man dazu übergegangen, das Kühlwasser den Anoden von wassergekühlten
Röhren nicht mehr über sog. Gummischlauchdrosseln zuzuführen, sondern über S entsprechende Wasserwiderstände aus Isoliermaterial,
und zwar vorzugsweise aus Porzellan 0. dgl., da der Gummischlauch leicht zerstört wird. Bei den bekannten Anordnungen,
bei denen Gummischlauchdrosseln Ver-Wendung fanden, hat man z. B. für eine Mehrzahl
von Röhren 'eine gemeinsame Drossel
vorgesehen, von der aus mit Hilfe von metallischen Rohrleitungen das Wasser den An-.
öden der einzelnen Röhren in der Weise zugeführt wurde, daß die Rohrleitung mit Abzweigungen
für die einzelnen Röhren versehen war.
Eine ähnliche Anordnung ist in der Abb. 1 punktiert dargestellt. Der den beiden Röhren
3 und 4 gemeinsame Wasserwiderstand 1 ist an die von der Röhre 3 kommenden Zuleitungen
2 angeschlossen. Die Weiterführung des Wassers zur Röhre 4 vollzog sich dann bei den bekannten Anordnungen über die gestrichelt
eingezeichneten Leitungen 5. Diese Anordnungen haben aber den großen Nachteil,
daß beim Auftreten eines Erdschlusses, wie er z. B. bei der Röhre 3 gestrichelt angedeutet
ist, nicht nur der Kurzschlußstrom der Röhre 3, sondern auch der sämtlicher übrigen
parallel geschalteten Röhren über diese Stelle fließt. Dieser sehr hohe Kurzschlußstrom ist
natürlich unerwünscht. Er kann vermieden werden, wenn erfindungsgemäß ein zusätzlicher
Widerstandsweg zwischen die Röhren geschaltet wird.
In der Abb. 1 ist zu diesem Zweck der Aniodenzylinder der Röhre 4 durch
die Leitungen 6 mit dem Wasserwiderstand verbunden. Die Leitungen 6 endigen nicht an
demselben Punkt wie die Leitungen 2, sondern an der Stelle 7, mit anderen Worten, der
Wasserwiderstand 1 ist bei 7 angezapft. Zwischen der Stelle 7 und dem Ende des Wasserwiderstandes
8 ist also nun ein Weg eingeschaltet, der für den auftretenden Strom lediglich
aus Wasser als Widerstandsmaterial besteht. Der Wasserwiderstand 1 selbst besteht
ja aus Isoliermaterial, in das die Wasserbahn eingeschnitten ist. Tritt jetzt der oben
angenommene Kurzschluß auf, so fließt der Strom der Röhre 4 von der Anodenspannungsquelle
über den Anodenzylinder durch die Leitung 6, die ja aus Metall besteht, zur Stelle 7, von dort aus über den Wasserwiderstand
nach 8 und von dort über die metallische Leitung 2 zum Anodenzylinder 3 und damit
zur Kurzschlußstelle. In diesem Fall tritt nunmehr ein kleiner Kurzschlußstrom für die
linke Röhre auf, und der gesamte Kurzschlußstrom ist somit wesentlich herabgesetzt.
Die Anordnung wird um so vorteilhafter, je mehr Röhren parallel arbeiten, da ja in diesem
Falle zu dem Kurzschlußstrom der einen Röhre, der durch die geschilderte Anordnung
nicht vermieden werden kann, im Fall von
fünf weiteren parallel arbeitenden Röhren
nicht noch der fünffache Kurzschlußstrom der Röhren hinzukommt, sondern nur der durch den 'eingeschalteten Widerstandsweg
verminderte Kurzschlußstrom dieser Röhren. Das prozentuale Verhältnis wird also ein
immer günstigeres, je mehr Röhren parallel arbeiten.
In Abb. 2 ist eine Anordnung dargestellt^
ίο wie sie z. B. zweckmäßig ist, um bereits vorhandene
Wasserwiderstände gemäß der Erfindung zu verwenden. Auf dem Wasserwiderstand ι ist ein Aufsatzstück g aufgesetzt, das
die Verteilung zu sechs Röhren vornimmt.
Diese Anordnung hat den Vorteil, daß zwischen der Stelle 10 und den Stellen 11, an
denen die Zuflußleitungen zu den Anodenzylindern angeschlossen sind, stets gleichet
Widerstandswege vorhanden sind, sich also eine völlig symmetrische Anordnung ergibt.
Diese Anordnung kann natürlich genau so gut getroffen werden, wenn der Wasserwiderstand
aus 'einem 'einzigen Stück besteht.
Sollten bei der Anordnung gemäß Abb. 1 jedoch ungleiche Wasserströmungen, da ja
die Reibungswiderstände infolge der verschieden langen Wege in dem Wasserwiderstand
verschieden sind, auftreten, so können in die Zuleitungen 2 und 6 'entsprechende Drosseleinrichtungen
leingeschaltet werden, die ein gleichmäßiges Durchströmen bewirken. Diese
Dirosseleinrichtungen können selbsttätig arbeiten
oder auch Alarmvorrichtungen vorhanden sein, die anzeigen, daß die Drosselvorriichtungen
betätigt werden müssen.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Für mehrere parallel arbeitende Elektronenröhren gemeinsamer Wasserwiderstand, in Isoliermaterial, vorzugsweise P orzellan, dadurch gekennzeichnet, daß die zu den 'einzelnen Röhren führenden Zuleitungen über zusätzliche-, in dem gemeinsamen Widerstand vorgesehene Widerstandswege miteinander verbunden sind.
- 2. Wasserwiderstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserwege im Isoüermaterial für die sämtlichen Röhren gleich lang sind.
- 3. Wasserwiderstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe aus zwei Teilen besteht;Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL78431D DE613204C (de) | 1931-05-16 | 1931-05-16 | Fuer mehrere parallel arbeitende Elektronenroehren gemeinsamer Wasserwiderstand in Isoliermaterial |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL78431D DE613204C (de) | 1931-05-16 | 1931-05-16 | Fuer mehrere parallel arbeitende Elektronenroehren gemeinsamer Wasserwiderstand in Isoliermaterial |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE613204C true DE613204C (de) | 1935-05-14 |
Family
ID=7284411
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL78431D Expired DE613204C (de) | 1931-05-16 | 1931-05-16 | Fuer mehrere parallel arbeitende Elektronenroehren gemeinsamer Wasserwiderstand in Isoliermaterial |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE613204C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1069788B (de) * | 1959-11-26 | |||
| FR2374816A1 (fr) * | 1976-12-16 | 1978-07-13 | Inst Elektroswarki Patona | Systeme accelerateur d'un faisceau de particules chargees d'un canon a electrons ou a ions |
-
1931
- 1931-05-16 DE DEL78431D patent/DE613204C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1069788B (de) * | 1959-11-26 | |||
| FR2374816A1 (fr) * | 1976-12-16 | 1978-07-13 | Inst Elektroswarki Patona | Systeme accelerateur d'un faisceau de particules chargees d'un canon a electrons ou a ions |
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