DE613157C - Durch Querneigen der Fussauflageplatte Steuerbarer Rollschuh - Google Patents

Durch Querneigen der Fussauflageplatte Steuerbarer Rollschuh

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DE613157C
DE613157C DEG84644D DEG0084644D DE613157C DE 613157 C DE613157 C DE 613157C DE G84644 D DEG84644 D DE G84644D DE G0084644 D DEG0084644 D DE G0084644D DE 613157 C DE613157 C DE 613157C
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roller skate
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tilting
inclination
wheels
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C17/00Roller skates; Skate-boards
    • A63C17/04Roller skates; Skate-boards with wheels arranged otherwise than in two pairs

Landscapes

  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

Der lenkbare Rollschuh soll nach der Erfindung den nur zur kalten Jahreszeit auf dem Eise möglichen Schlittschuhsport auch zu jeder anderen Jahreszeit auf den Sportplatzen, Asphaltstraßen und Landstraßen ermöglichen. Um dieses Problem zu -lösen, schuf man bisher den drei- oder vierrädrigen bekannten Rollschuh und aus diesem heraus den lenkbaren Rollschuh. Damit man die Fahrtrichtung beliebig mit dem Fuße verändern kann, baute man die Fußauflage, im nachfolgenden Tisch genannt, beweglich auf die Achsen oder Untergestelle auf, so daß der Tisch beliebig nach rechts oder links geneigt werden kann. Durch dieses Neigen des Tisches nach den einzelnen Seiten wird durch Verbindungen, die zwischen dem Tisch und den Achsen bzw. Rädern bestehen, erreicht, daß die einzelnen Achsen oder Räder aus der Fahrtrichtung abgelenkt werden und somit die Fahrtrichtung des ganzen Rollschuhes verändern.
Diese Konstruktionen haben aber alle mehrere größere oder kleinere Nachteile. Ein großer Nachteil ist der, daß der Durchmesser der Laufräder sehr beschränkt ist, weil der Zwischenraum zwischen dem Boden und dem Tische bzw. der Fußauflage ein größeres Ausmaß der Räder nicht erlaubt. Hierdurch wird die Fahrfähigkeit des Rollschuhes sehr behindert und auf unebenem Boden oder schlechter Straße sogar unmöglich gemacht. Ein weiterer Nachteil ist der, daß der Fahrer beim Befahren einer engen Kurve Gefahr läuft, mit dem Rollschuh nach der Außenseite der Kurve zu kippen, weil die Möglichkeit besteht, daß der Körperdruckpunkt je nach der zu befahrenden Kurve außerhalb der Radzwischenräume zu liegen kommt.
Diese bestehenden Nachteile werden durch ^0 die im folgenden näher beschriebene Erfindung beseitigt. Diese Bauart hat den Vorzug, daß der Abstand von Rad zu Rad eines Radpaares größer gehalten werden kann als die Breite des Tisches, dadurch können die Räder beliebig groß gewählt werden, und das Kippen des Fußes wird dadurch unmöglich gemacht, daß die Räder, ähnlich wie bei den mit Seitenwagen gekuppelten Motorrädern, quer zur Fahrbahn geneigt werden können, so daß der Körperdruckpunkt immer in die Mitte zwischen je einem Radpaare zu liegen kommt. Durch eine Verbindung von dem Vorderrädergestelle nach der hinteren ein- oder zweirädrigen Achse kann letztere durch Neigen des Fußes so beeinflußt werden, daß sie eine andere Stellung zum Rollschuh einnimmt wie die vordere Achse, so daß die Fahrtrichtung des Rollschuhes verändert wird.
Nach der Zeichnung ist die Einrichtung und Arbeitsweise der Erfindung folgende: An dem durchgehenden Fußhalter a, der das Vorderrädergestell mit dem Hinterrädergestell in einem Stücke verbindet, sind an dem vorderen Teile zwei Verlängerungsstücke b nach unten parallel einander gegenüberstehend befestigt, zwischen denen eine Querleiste e unmittelbar unter dem Tisch α und eine tiefer liegende
parallele Querleiste/ durch Gelenked ange/· lenkt ist. An den Enden der Querleisten β und f sind die beiden Achsenhalter g ebenfalls durch Gelenke d angelenkt. Mit den Achsenhaltern g sind die Radachsen h starr verbunden. Wird nun der Tisch mit dem Fuße nach der einen oder anderen Seite geläppt, dann werden die Achsenhalter g aus ihrer sonst senkrechten Lage durch die Querleisten e «ο und / in eine der Tischneigung entsprechende schiefe Stellung gebracht. Da nun die Radachsen mit den Achsenhaltern starr verbunden sind, müssen die Achsen ihre Stellung zwangsläufig mit ändern und somit die Räder i sich schief zur Fahrbahn einstellen. An der unteren Querleiste/ ist in der Mitte ein Lenknocken k fest angebracht, der nach oben gerichtet ist und in seinem senkrechten Endteil einen Schlitz Z oder ein Loch besitzt,
ao Mit Fig. 3 der Zeichnung wird dargestellt, wie sich die Stellungen der Leisten e und / und der Achsenhalter g bei einer Tischneigung nach rechts durch die Gelenke d verschieben und wie der Lenknocken k sich mit seinem oberen Endteile von der Mittenlage um so weiter entfernt, je weiter die Tischneigung durchgeführt wird. Bei Fig. 4 ist der gleiche Vorgang dargestellt, jedoch bei einer Neigung des Tisches nach links.
Das hintere einrädrige Lenkrad ist in einem Gelenk m (Fig. 1) schwenkbar zur Fahrtrichtung gelagert, kann aber mit seiner Radebenenrichtung niemals seine senkrechte Stellung gegenüber dem Tische verlassen. Da nun von der hinteren Lenkradachse η (Fig. 1) eine kraftschlüssige Verbindung über den Lenkradhalter 0 und die Deichsel p mit dem Lenknocken k hergestellt ist, indem die Deichsel p durch das Schlitzloch I des Lenknockens k hindurchreicht, so muß das hintere Lenkrad aus der Fahrtrichtung zwangsläufig abgelenkt werden, sobald das Schlitzlochi im Lenknocken k durch eine Schräglage des Rollschuhes aus der Mittellage gedrängt wird.
Beim Schlittschuhläufer und beim Schneeschuhläufer befindet sich die Belastungsstelle vom Körpergewicht während der Fahrt fast immer unter den Zehenballen, weil bei dieser Stellung die Gleichgewichtslage des Körpers nach vorne und und nach hinten am sichersten ausgeübt werden kann. Deshalb sind auch bei dem Gegenstande der Erfindung die größeren Laufräder rechts und links neben den Fußzehenballen angeordnet. Das Lenkrad des Rollschuhes, das unter dem Absatz angeordnet ist, bekommt aus vorgenannten Gründen weniger Last zu tragen. Es kann deshalb viel kleiner ausgeführt werden, ohne den leichten Lauf nachteilig zu beeinflussen.
Das Fahren mit dem Rollschuh nach der Erfindung muß, wie auch das Schlittschuhlaufen, gelernt werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Durch Querneigen der Fußauflageplatte steuerbarer Rollschuh, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit der Steuerung des Hinterrades durch die Querneigung der Fußauflageplatte zwei waagerechte Hebel (e, /) eines die Vorderräder (t) tragenden Gelenkparallelogramms mit Hilfe eines starr unterhalb der Fußplatte (α) angesetzten Lenkhebels (fi) gegeneinander verschiebbar sind und die die Träger • der Räderachsenschenkel Qi) bildenden kurzen Schenkel (g) dieses Gelenkparallelogramms das der Neigung der Fußplatte entsprechende Schrägstellen der Räder (i) bewirken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEG84644D 1933-01-28 1933-01-28 Durch Querneigen der Fussauflageplatte Steuerbarer Rollschuh Expired DE613157C (de)

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DE (1) DE613157C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE834966C (de) * 1948-10-06 1952-03-27 Rudolf Staschel Einspuriger Rollschuh
DE836450C (de) * 1950-05-14 1952-04-15 Wilhelm Breuer Rollschuh
FR2556228A1 (fr) * 1983-12-09 1985-06-14 Kaszuk Cyrille Patins a roulettes, dont les roues ont une inclinaison variable par rapport au sol
DE19902112A1 (de) * 1999-01-20 2000-08-03 Sven Pohl Um die Längsachse pendelndes Sportgerät, das ähnlich dem Rollschuh, Inline-Skate, Skateboard, Schlittschuh oder Snowboard eingesetzt wird und die Räder, Kufen, Ski neigt

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE834966C (de) * 1948-10-06 1952-03-27 Rudolf Staschel Einspuriger Rollschuh
DE836450C (de) * 1950-05-14 1952-04-15 Wilhelm Breuer Rollschuh
FR2556228A1 (fr) * 1983-12-09 1985-06-14 Kaszuk Cyrille Patins a roulettes, dont les roues ont une inclinaison variable par rapport au sol
DE19902112A1 (de) * 1999-01-20 2000-08-03 Sven Pohl Um die Längsachse pendelndes Sportgerät, das ähnlich dem Rollschuh, Inline-Skate, Skateboard, Schlittschuh oder Snowboard eingesetzt wird und die Räder, Kufen, Ski neigt
DE19902112C2 (de) * 1999-01-20 2002-10-17 Sven Pohl Um die Längsachse pendelndes Sportgerät

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