DE613117C - Schlagtiefbohreinrichtung mit Kurvenantrieb - Google Patents

Schlagtiefbohreinrichtung mit Kurvenantrieb

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DE613117C
DE613117C DEK133593D DEK0133593D DE613117C DE 613117 C DE613117 C DE 613117C DE K133593 D DEK133593 D DE K133593D DE K0133593 D DEK0133593 D DE K0133593D DE 613117 C DE613117 C DE 613117C
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Germany
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hammer drilling
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B1/00Percussion drilling
    • E21B1/02Surface drives for drop hammers or percussion drilling, e.g. with a cable
    • E21B1/04Devices for reversing the movement of the rod or cable at the surface

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Description

Mit Schlagtiefbohrvorrichtungen, bei denen der Antrieb des Bohrwerkzeuges durch Kurvenscheiben erfolgt, kann nur dann eine ausgiebige Bohrleistung und Betriebssicherheit erzielt werden, wenn das Bohrwerkzeug frei fällt und die Laufrolle während der Fallzeit mit dem Antriebsscheibenkranz in Berührung oder mindestens in Berührungsnähe bleibt. Wird durch Verringerung der Antriebsdrehzahl das Bohrwerkzeug im freien Fall gehemmt, dann geht die Bohrleistung zurück. Wird dagegen durch Erhöhung der Drehzahl die Umfangsgeschwindigkeit der Antriebsscheibe größer als die Geschwindigkeit des frei fallenden Bohrwerkzeuges, dann wird letzteres noch vor Erreichung der Bohrlochsohle abgestoppt, weil die Laufrolle der Fallkurve nicht folgen kann bzw. auf die Hubkurve überspringt. Die Gewichtsmasse des Bohrwerkzeuges wirkt sich dabei in harten Schlägen auf die Antriebsteile aus.
Die Festlegung einer bestimmten Antriebsdrehzahl kann diesem Übel nicht begegnen, weil das Bohrwerkzeug sich nicht im freien Raum, sondern in einem Bohrloch bewegt und hierbei" den verschiedenartigsten, von der Beschaffenheit des Bohrloches und des Bohrschmantes usw. abhängigen Einflüssen unterliegt.
Bei den gebräuchlichen Bohreinrichtungen dieser Art sind Mittel zur gleichzeitigen Überwachung der Fall- und Antriebsgeschwindigkeiten in der Freifallgrenze nicht bekannt. Zur Vermeidung von Schäden wird bei diesen Bohreinrichtungen die Fallgeschwindigkeit des Bohrwerkzeuges in der Regel durch Wahl kleinerer Antriebsdrehzahlen vermindert.
Die Erfindung soll nun die vorbeschriebenen Mängel beseitigen, und zwar durch Anordnung einer Alarmglocke, deren Ertönen das richtige Arbeiten des Kurvenantriebes erkennen läßt.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen:
Abb. ι die Anordnung der gesamten Bohreinrichtung (Seitenansicht),
Abb. 2 die Alarmeinrichtung am Kurvenantrieb (Seitenansicht).
Die Bauart ist folgende:
Der Kurvenkörper α (Abb. 2) besitzt, wie es an sich bekannt ist, eine Hubkurve al und eine Fallkurve ß2. Der Anfang der Hub- und das Ende der Falllcurve sind durch eine Übergangskurve ß3 verbunden. Die Kurvenflächen des Antriebskörpers übertragen die Antriebskräfte auf eine mit dem Bohrwerkzeug in Verbindung stehende Laufrollen. Im Antriebskörper ist nach der Erfindung eine Alarmglocke b mit Schlagbolzen c eingebaut.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Bei Umdrehung des Kurvenkörpers im Uhrzeigersinne bewegt sich das Bohrwerkzeug auf und ab, wobei die Laufrolle mit den Kurvenflächen in fester Berührung bleibt und durch Anschlagen des Stiftes c die Glocke so lange in Tätigkeit setzt, bis die Fallkurvengeschwindigkeit der Antriebsscheibe die Geschwindigkeit des mit der Laufrolle verbundenen Bohrwerkzeuges überholt. Die richtige Einstellung der Antriebsdrehzahl wird dann erreicht, wenn die Glocke nur leicht anschlägt oder mit kurzen Unterbrechungen aussetzt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schlagtiefbohreinrichtung mit Kurvenantrieb, gekennzeichnet durch eine im Kurvenkörper (a) eingebaute Alarmglocke (Jb), die von der an die Bewegung· des Bohrwerkzeuges gebundene Laufrolle {&) in und außer Tätigkeit gesetzt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK133593D Schlagtiefbohreinrichtung mit Kurvenantrieb Expired DE613117C (de)

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DE (1) DE613117C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE948865C (de) * 1952-12-23 1956-09-06 Arne Sjoestroem Vorrichtung an Stossbohrmaschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE948865C (de) * 1952-12-23 1956-09-06 Arne Sjoestroem Vorrichtung an Stossbohrmaschinen

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