DE810378C - Schlagbohrmaschine - Google Patents
SchlagbohrmaschineInfo
- Publication number
- DE810378C DE810378C DEJ203A DEJ0000203A DE810378C DE 810378 C DE810378 C DE 810378C DE J203 A DEJ203 A DE J203A DE J0000203 A DEJ0000203 A DE J0000203A DE 810378 C DE810378 C DE 810378C
- Authority
- DE
- Germany
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- pin
- firing pin
- drill
- impact drill
- way
- Prior art date
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- Expired
Links
- 238000010304 firing Methods 0.000 claims description 13
- 238000005553 drilling Methods 0.000 description 7
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 2
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25D—PERCUSSIVE TOOLS
- B25D11/00—Portable percussive tools with electromotor or other motor drive
- B25D11/06—Means for driving the impulse member
- B25D11/10—Means for driving the impulse member comprising a cam mechanism
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B45/00—Hand-held or like portable drilling machines, e.g. drill guns; Equipment therefor
- B23B45/06—Hand-held or like portable drilling machines, e.g. drill guns; Equipment therefor driven by man-power
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)
Description
- Bei Schlagbohrmaschinen zum gleichzeitigen Bohren und Schlagen von Löchern in Mauern o. dgl. ist es bereits bekannt, den abgefederten Schlagbolzen in seiner Höchststellung vermittels eines seitlich im Bohrergehäuse geführten Stiftes festzuhalten, indem dieser von einem am Gehäuse schwenkbaren Haken unterfangen werden kann, wobei der Haken in einer Ebene quer zur Stiftachse schwenkbar ist. Abgesehen davon, daß für keinerlei Sicherung des unter Einfluß einer recht kräftigen Feder stehenden Schlagbolzens gesorgt ist, ist es bei den bekannten Hakenanordnungen nicht möglich, den Bolzen über das durch die Kurvenbahnen bedingte Maß hinaus so weit anzuheben, daß die auf den Kurven abrollende Rolle des Schlagbolzens von den Kurven freikommt. Vielmehr liegt beim Festhaken des Schlagbolzens dessen Rolle an der durch den höchsten Punkt der Kurvenbahnen gegebenen Stelle auf dieser auf, so daß beim Drehen der Bohrspindel infolge des Ab- und Anlaufens dieser höchsten Kurvenstellen ein ruckartiges Betätigen des Schlagbolzens erfolgt, was zu unliebsamen Vibrationen Anlaß gibt, die ein ruhiges Halten der Maschine und Bohren eines kreisrunden Mauerlochs erschweren.
- Zur Vermeidung dieses Übelstandes ist nach der Erfindung am Bohrergehäuse in der Ebene des Schlagbolzenführungsstiftes ein Überfall schwenkbar gelagert, der vermittels einer Schräge derart von der Stirnseite des Führungsstiftes her über dessen Ende herübergeklappt werden kann, daß der Stift und mit ihm der Schlagbolzen mit seiner Führungsrolle von den Kurvenbahnen abgehoben wird. Damit ist ein stoßfreies Bohren gewährleistet und bei ruhiger Handhabe der Maschine das Bohren eines Mauerlochs möglich, das auch an seinem Eingang einen Durchmesser aufweist, der demjenigen des Bohrers entspricht. Um aber auch beim Benutzen der Maschine als Schlagbohrmaschine diese Gewähr zu haben, ist überdies der Bohrerschaft im Durchrnesser reduziert, um zwischen ihm und dem Lochrand ein Spiel zu schaffen, welches das lästige, das Befestigen von Dübeln o. dgl. erschwerende Größerbohren des Locheinganges mit Sicherheit vermeidet. Gleichzeitig wird dabei für ein gutes Abführen des Bohrstaubes gesorgt.
- Die Erfindung ist an einem Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i eine Ansicht der Maschine und Abb. 2 einen Schnitt durch die Maschine. Diese besteht in bekannter Weise aus einem Gehäuse i, in welchem der Schlagbolzen 2 entgegen der Feder 3 verschoben wird, wenn die Rolle 4 des Schlagbolzens 2 vermittels der mit der Drehkurbel 5 in Richtung 5' umlaufenden Kurvenbahnen 6 angehoben wird, um in der in Abb. i gezeichneten Stellung, wenn die Rolle 4 am höchsten Ende der jeweiligen Kurvenbahn 6 angelangt ist, unter Auswirkung der Feder 3 nach unten zu schnellen und auf den Kopf 7 aufzuschlagen. Der Schlagbölzen 2 ist während dieser Bewegungen vermittels eines nach außen ragenden, in einem Schlitz ia des Maschinengehäuses i geführten Stiftes 8 gegen Verdrehen gesichert.
- Wenn nun der Schlagbolzen 2 erfindungsgemäß stillgelegt werden soll, wird seine Rolle 4 durch eine der vier Kurvenbahnen 6 in die höchste Stellung gebracht und ein Überfall 9 aus der in Abb. 2 gestrichelt gezeichneten Lage in die dargestellte Lage geklappt. Dabei schiebt sich die Schräge 9a über das Stirnende des Führungsstiftes 8 und hebt diesen und mit ihm den Bolzen 2 und die Rolle 4 um das Maß 4a von dem höchsten Punkt der Kurvenbahnen 6 ab, so daß nunmehr bei Drehen des Bohrerschaftes io vermittels der Kurbel 5 die Kurvenbahnen 6 von der Rolle 4 frei umlaufen können. Der Bohrerschaft io ist gegenüber dem Bohrer ioa abgesetzt, hinterdreht oder sonstwie derart verjüngt, daß in dem dadurch geschaffenen Spielraum i i der entstehende Bohrstaub ungehindert austreten kann, ohne daß der Rand des Bohrloches beschädigt bzw. über das Maß des gewünschten Bohrlochdurchmessers erweitert wird.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schlagbohrmaschine, deren Schlagbolzen bei gespannter Feder feststellbar ist, dadurch gekennzeichnet, d:aß ein Überfall (9) derart über das Ende des mit dem Schlagbolzen (2) verbundenen Führungsstiftes (8) von dessen Stirnseite her klappbar ist, daß die Rolle (4) des Schlagbolzens um ein gehöriges Maß (4a) von den sie anhebenden Kurvenbahnen (6) weg angehoben wird.
- 2. Schlagbohrmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Überfall in von dem Stift (8) abgeklapptem Zustand am Maschinengehäuse (i) feststellbar ist.
- 3. Schlagbohrmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bohrerschaft (i) gegenüber dem Bohrer (ioa) hinterdreht, abgesetzt oder sonstwie derart verjüngt ist, daß zwischen ihm und der Mauerlochwandung ein Spielraum (i i) gebildet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ203A DE810378C (de) | 1949-11-27 | 1949-11-27 | Schlagbohrmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ203A DE810378C (de) | 1949-11-27 | 1949-11-27 | Schlagbohrmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE810378C true DE810378C (de) | 1951-08-09 |
Family
ID=7197368
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ203A Expired DE810378C (de) | 1949-11-27 | 1949-11-27 | Schlagbohrmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE810378C (de) |
-
1949
- 1949-11-27 DE DEJ203A patent/DE810378C/de not_active Expired
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