DE611640C - Verfahren zur Herstellung von Hohlglas in Blasemaschinen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Hohlglas in BlasemaschinenInfo
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03B—MANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
- C03B9/00—Blowing glass; Production of hollow glass articles
- C03B9/20—Blowing glass; Production of hollow glass articles in "vacuum blowing" or in "vacuum-and-blow" machines
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)
Description
- Verfahren zur Herstellung von Hohlglas in Blasemaschinen Bei der Herstellung von Hohlglas in Blasemaschinen mit zwei oder mehr nahe beiein-'anderliegenden, auf dem Kopf stehenden Formhöhlungen hat die Art der Beschickung der Formhöhlungen in Abhängigkeit von den Mitteln zur Sicherung der Füllung der Kopfform einen bedeutenden Einfluß auf die Oualität des Fertigprodukts. -Man hat bisher bei nach dem Saug- und Blaseverfahren arbeitenden Maschinen jede Formhöhlung mit einem von einem frischen Posten abgeschnittenen Glasklumpen beschickt, während man bei nach dem Drückblaseverfahren arbeitenden Maschinen, bei welchen das in die umgekehrt stehende Form eingefüllte Glas durch einen auf die Form aufgesetzten Druckluftkopf nach unten in die Kopfform verdrängt wird, der Beschickung der verschiedenen Formhöhlungen je mit einem von einem frischen Glasposten abgeschnittenen Klumpen keine besondere Aufmerksamkeit geschenkt hat, was vielleicht darin seine Erklärung findet, daß man beim Drück- und Blasverfahren hinreichend Preßdruck zur Verfügung zu haben glaubte - im Gegensatz zu dem Saug- und Blaseverfahren, wo nur ein Bruchteil einer Atmosphäre wirksam gemacht werden kann - um mit Sicherheit eine vollständige Füllung der Kopfform zu erzielen.
- Die Annahme, daß es nach dem Drück- und Blaseverfahren möglich ist, mehrere nebeneinanderliegende Formen durch Glasklumpen zu beschicken, die nacheinander von demselben. Posten abgeschnitten werden, hat sich zwar nach den Erfahrungen des Erfinders als irrig erwiesen, dagegen hat sich entgegen aller Erwartung gezeigt, daß umgekehrt gerade die Beschickung mehrerer Formhöhlungen einer nach dem Saug- und Blaseverfahren arbeitenden Maschine von einem einzigen Glasposten mit allem Erfolg hinsichtlich der Güte des Produkts durchführbar ist: Der Grund für diese Möglichkeit, deren Verwirklichung das Wesen der vorliegenden Erfindung ausmacht, wird von dem Erfinder darin gesehen, daß bei dem Saug- und Blaseverfahren der in die Formhöhlung hineinfallende Glasklumpen mit der Schnittfläche sofort ohne jeden Zeitzwischenraum in die Unterdruckzone gelangt, also noch viel heißer ist als beim Drück- und Blaseverfahren in dem Zeitpunkt, in dem die Preßluft auf die Oberseite der Formfüllung wirksam wird, und daß die Saugluft die Möglichkeit hat, das Glas aus der Mitte des Klumpens heraus um den Dorn herumzuziehen und auf diese Weise die Kopfform mit dem heißesten Teil der Glasmasse sicher auszufüllen, während das durch den Scheerenschnitt abgekühlte und u. U. nicht wieder voll aufgeheizte Glas in einigem Abstand vom Kopfstück zurückbleibt, ohne hier Schaden zu tun.
Claims (1)
- PATENTANSI'kUCll: Verfahren zur Herstellung von Hohlglas in Blasemaschinen mit zwei oder mehr nahe beieinanderliegenden, auf dem Kopf stehenden Vorformhöhlungen, dadurch gekennzeichnet, daß die benachbarten Vorformhöhlungen einer nach dem Saug- und Blaseverfahren arbeitenden Maschine durch Abschneiden des für jede Vorformhöhlung erforderlichen Glases von dem gleichen Posten beschickt und die Beschickungen wie üblich verarbeitet werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH90006D DE611640C (de) | 1929-04-18 | 1929-04-18 | Verfahren zur Herstellung von Hohlglas in Blasemaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH90006D DE611640C (de) | 1929-04-18 | 1929-04-18 | Verfahren zur Herstellung von Hohlglas in Blasemaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE611640C true DE611640C (de) | 1935-04-05 |
Family
ID=7444290
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH90006D Expired DE611640C (de) | 1929-04-18 | 1929-04-18 | Verfahren zur Herstellung von Hohlglas in Blasemaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE611640C (de) |
-
1929
- 1929-04-18 DE DESCH90006D patent/DE611640C/de not_active Expired
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