DE609679C - Verfahren und Vorrichtung zum Verschnueren von gefuellten Beuteln - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Verschnueren von gefuellten Beuteln

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DE609679C
DE609679C DEH138277D DEH0138277D DE609679C DE 609679 C DE609679 C DE 609679C DE H138277 D DEH138277 D DE H138277D DE H0138277 D DEH0138277 D DE H0138277D DE 609679 C DE609679 C DE 609679C
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cord
bag
pliers
cut
penultimate
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FR Hesser Maschinenfabrik AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B51/00Devices for, or methods of, sealing or securing package folds or closures; Devices for gathering or twisting wrappers, or necks of bags
    • B65B51/04Applying separate sealing or securing members, e.g. clips
    • B65B51/08Applying binding material, e.g. to twisted bag necks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Package Closures (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Verschnüren von gefüllten Beuteln Die Erfindung betrifft das mechanische Verschnüren des Verschlußteiles von gefüllten Beuteln in der Weise, daB die Bindeschnur in mehreren Schlaufen um den BeutelverschluBteil herumgelegt, die Schnur abgeschnitten und alsdann die Verschnürung durch Plombierung gesichert wird. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf das Durchschneiden der nach dem Herumlegen der Schlaufe die Beutel noch fortlaufend miteinander verbindenden Schnur sowie die endgültige Herstellung der Verschnürung und deren Sicherung mit einer Plombe. Um diese Arbeiten in fortlaufendem Arbeitsgang mechanisch in einfacher und zuverlässiger Weise durchzuführen, besteht das Neue in der Erfindung darin, daB die Schnur zwischen dem jeweils letzten und vorletzten durch die fortlaufende Schnur noch zusammenhängenden Beutel durchschnitten und das mit dem vorletzten Beutel zusammenhängende Schnurende um den verschnürten Kopf dieses Beutels herum neben den diesen vorletzten Beutel mit dem nachfolgenden Beutel noch verbindenden Teil der Schnur geführt wird, und daB nach dem Durchschneiden dieses Schnurteiles die beiden nunmehr nebeneinanderliegenden Schnurenden des genannten vorletzten Beutels zur Erzielung einer festen Bindung nachgezogen und hierauf mit einer sie umfassenden Plombe versehen werden.
  • Das neue Verfahren und eine zu seiner Ausführung besonders geeignete Vorrichtung sind auf den Zeichnungen beispielsweise veranschaulicht. Abb. = und 2 veranschaulichen schematisch das Verfahren in Aufriß und Grundriß ; Abb. 3 stellt in Stirnansicht die Umführungs-und Abschneidevorrichtung dar; Abb. q. ist eine Seitenansicht der Vorrichtung von Abb. 3, und Abb.5 ist ein senkrechter Schnitt durch einen Teil der Abb. 3 ; Abb.6 und 7 stellen in Stirnansicht und Seitenansicht die Vorrichtung zum Nachziehen der einzelnen Schnurenden dar; Abb. 8 und g sowie io und ix veranschaulichen je in Stirnansicht und Seitenansicht Führungsvorrichtungen für die abgeschnittenen Schnurenden.
  • In Abb. i und 2 bezeichnet A einen Teil der Vorrichtung, die dazu dient, die endlose Schnur io in Einzelschlaufen um den oberen VerschluBteil der Beutel B herumzulegen. Diese Vorrichtung kann eine beliebige Ausbildung besitzen und ist daher nicht näher dargestellt. Wie Abb. i und 2 zeigen, hängen die Beutel B nach dem Herumlegen der Schlaufen um ihre Kopfteile noch durch die fortlaufende Schnur io zusammen. Die Beutel B wandern nun auf einer Förderbahn weiter, auf der sie durch eine Vorschubvorrichtung bekannter Art nacheinander auf die Arbeitsstellen C, D, E und gegebenenfalls noch auf weitere Arbeitsstellen schrittweise weitergeschoben werden. Hierbei erfolgt das Abschneiden der Schnur zwischen den Arbeitsstellen C und D. Hierzu dient zunächst eine doppelmäulige Klemmzange (Abb. 3 bis 5), deren bewegliche Backen 21, 22 an einem mittleren Zangenteil 2o um Bolzen 23, 24 drehbar sind. -Der Zangenteil 2o sitzt fest an einer senkrecht bewegbaren Stange 25, während die Backe 21 durch einen Lenker 26 mit einer auf der Stange 25 frei gleitbaren Hülse 27 verbunden ist. Diese trägt oben eine fest auf ihr sitzende Nutenscheibe a8. In letzterer liegt ein Ring 29, an dem ein auf einem Bolzen 31 drehbarer, gegabelter Doppelhebel 30 angreift, der durch eine Feder mit einer an einem anderen Ende sitzenden Rolle 32 in Berührung mit einer auf der Antriebswelle 4o angeordneten Hubscheibe gehalten wird. Die Backe 22 ist durch einen Lenker 35 mit einem Arm 36 einer um die Hülse 27 greifenden Nutenscheibe 37 drehbar verbunden, in der ein Ring 38 liegt. An letzterem greift ein gegabelter Doppelhebel 3g- an, der um Zapfen 41 drehbar ist und am anderen Ende eine Rolle 42 trägt, die unter dem Zug einer Feder an einer Hubscheibe der Welle 40 anliegt.
  • Die Stange 25 steckt in einer Hülse 45, von der sich im rechten Winkel eine im Lagerauge 47 drehbare Welle 68 abzweigt. Diese trägt frei drehbar eine Büchse 46 init einem Stirnrad 5o, das in ein Zahnrad 51 eingreift. Letzteres sitzt fest auf einer Welle 55, die mittels eines Schaltrades 56 und ' einer Schaltklinke 57 gedfeht werden -kann, und zwar von einem Schalthebel 58, " der- über' eine Exzenterstange 59 mittels einer -Rolle 6o "von einem auf der Welle 4ö sitzenden Exzenter auf 'und ab bewegt wird. Mit dem Stirnrad 5o -ist gleichfalls auf der Büchse 4C ein Kegelrad: 65 -fest verbunden, das in- ein -ain oberen Ende der S tan # 25 befestigtes Keäeliad 66 eingreift. Am freien-Ende g der Welle 68 greift ein Hebel 7o an, der mittels einer Rolle 71 von einer auf - der Welle 40 'sitzenden -Hubscheibe hin und -her bewegt werden -kann.
  • Auf dem -Bolzen 41 -sitzt ein -Hebel 75- und an ihm; in einer Führungsnut 76 in der -Höhe einstellbar, eine Schiene 77, die unten als festes Messer 79 einer Schere äüsgebldet ist. Um einen Bolzen 78-der Schiene 77 ist ein bewegliches Gegenmesser 8o drehbar, das' clüreh eine Zugfeder 81 gehalten wird. Ein ?in Ansatz 82 des Gegenmessers 8ö angeordneter Stift 83-kann auf einen festen Anschlag 84 treffen. Zum -Bewegen des -Hebels 75 dient ein auf dem Bolzen 41 befestigter Hebel go, der mit einer' Rolle gi an einer auf der Welle 4o angebrachten Hubscheibe anliegt. -Der Arbeitsgang der Vorrichtung -ist folgender Die -Zange 20, deren Backe i die in der Förderrichtung voranschreitende Schur hat, bewegt sich, nachdem, in der' Vorschubrichtung gesehen, -vor der -Zange die Schnur äbgeschnittenist, beim nächsten Förderschritt wähfend--des -Vörbeiga.nges'eines Beutels aus ihrer Mittelstellung in eine Außenlage --oa (Abb. 2 bei Cl), um den Beutel frei an sich vorbeiwandern zu lassen. Das geschieht durch Ausschwenken der Zange, indem der Hebel 70 verschwenkt wird. Gleichzeitig wird die Zange um go ° nach tob gedreht, und zwar durch die Schaltklinke 57 über das Schaltrad 56, das Zahnrad 51, das Stirnrad 50 und die Kegelräder-65,66. Dadurch wird während des Vorwärtganges des Beutels das freie Schnurende abseits geleitet (Abb. 2 bei C2) und allmählich .rückwärts zum voranschreitenden Beutel gerichtet (Abb. 2 bei C3), denn die Zange schreitet in ihrer Drehung um weitere go ° bis 2oc fort und beendet bei Ankunft des Beutels auf der Arbeitsstelle D ihre Drehung um i8o °, wobei sie gleichzeitig nach der Mitte zurückschwingt. Vor dieser Zangendrehung ist zugleich die Backe ei dadurch geöffnet worden, daß der Hebel 3o den Nutenring -29 und damit den Lenker-26 -entsprechend gehoben hat. Der geöffnete Zangenteil kommt bei der beschriebenen Drehung mit der dem -voranschreitenden Beutel nachfolgenden Schnurstrecke in Verbindüng, -die nun in das 'Zangenmaul eingleitet, worauf am Ende der Zangendrehung der Hebel 30 sich senkt, das Zangenmaul schließt und die Schnür einklemmt: -Die- Schere 79,-8o schneidet jetzt -den zuletzt :edäßten -Sehnü=teil -ab, indem der Hebel 9o den Hebel j5 -aus der dargestellten =Lage parallel zur -Zange -einwärts schwingt. =Kürz vor dem Hubende -trifft der Stift 83 gegen -den Anschlag 84. -Das 'GegenmesserSo sehwingt-infolgedessen -über-die feste -Schneide 79 und -trennt die Schnür -ab. 'v'Väh--rend diese Zan--andere ge (iö=22) =geschlossen -bleibt, öffnet sich die ä,ge (äo-2-i) -und-gibt das früher äbgesclinhtene eingekleinmte Schnurende frei.
  • Nunmehr tritt - an der Arbeitsstelle D -eine Vorrichtung -in Tätigkeit, -die kurz vor der Fertigverschnürung beide -Enden erfaßt und auseinanderziieht, wodurch die Verschnürung kräftig 'angezogen wird (s. Abb.-6 und 7).
  • Auf - einem -Bolzen ioo sitzt frei drehbar ein Winkelhebel ioi, -io3, der über eine Rolle io2 von einem (nicht dargestellten) 'Exzenter hin und -her bewegt werden kann und an seinem Arm 103 eine längs verstellbare Schieneio4 trägt, an deren -Ende die feste einer Klemmzange befestigt ist. Mit ihr arbeitet die bewegliche, auf 'einem Bolzen=iö7 der Schiene .io4 drehbare Bäcke'=ö6=zusämmen, an deren freiem Ende eine-Stange zo8 mit verstellbarer Länge angreift, die- am anderen Ende mit einem 'Doppelhebel log verbunden ist. Dieser dreht sich um einen Bolzen der an einem Ansatz iii -der Nabe iio des Hebels ioi -angebracht ist. Das freie Ende des Hebels -iög-liegt "mit einer-Rolle 113 an-einer-Hubscheibe-if4:än, die auf der Welle ioo frei drehbar, sowie=rnit einem (beide -ebenfalls auf der Welle ioo frei drehbar) Zahnrad 115 und der Nabe 116 eines Hebels 117 verbunden ist. Der Hebel zog wird durch die Hubscheibe =r4 entgegen einem in der Bohrung zig unter Federwirkung stehenden Bolzen iig' in der dargestellten Lage (Zange geschlossen) gehalten. Der Hebel 117 steht über seine Rolle 118 mit einer geeigneten Hubscheibe in Berührung. Die Nabe iio des Hebels ioi trägt ein Zahnsegment 12o, das in das Zahnsegment 121 der Nabe i22 eines Hebels 123 eingreift, der um einen Bolzen 125 schwingt. Ein längs verstellbares Schienenstück 124 am Hebel i23 trägt ebenfalls eine feste Zangenbacke 126 und mittels Bolzens i27 eine bewegliche Backe 128, die durch eine Stange 130 mit verstellbarer Länge, . einen Doppelhebel 131, der auf Bolzen 132 gelagert ist und mit einer Rolle 133 versehen ist, eine Hubscheibe 134 und ein Zahnrad 135 betätigt wird. Letzteres greift in das Zahnrad 115 der linken Zange ein. Der Hebel 131 wird ebenso wie der Hebel iog durch die Hubscheibe 134 entgegen dem Druck des in der Bohrung 136 stehenden Federbolzens i.37 in der dargestellten Lage (Zange =geschlossen) gehalten.
  • Der Arbeitsgang der Vorrichtung ist folgender: Bevor der Beutel an der Arbeitsstelle D ankommt, hat die Vorrichtung eine aus der Mittelstellung ausgeschwungene Spreizlage und schwingt nach Beendigung des Schaltschrittes infolge einer entsprechenden Bewegung des Hebels roi in die dargestellte Lage zurück. Über die Zahnsegmente 12o, 121 schwingt damit auch der Hebel 123 mit der Zange 126-i28 einwärts, wobei die Hubscheiben =r4, 134 über die Zahnräder 115,135 durch den Hebel 117 so verschwenkt werden, daß die Federbolzen 11g', 137 die Hebel log, 131 mit ihren Rollen 113, 133 senken und beide Zangenmäuler öffnen können. Sobald die Einwärtsbewegung der Zangen durchgeführt ist, werden die Hubscheiben 114,134 vom Hebel 117 derart verschwenkt, daß nunmehr die Rollen 113, 133 angehoben werden und beide Mäuler sich schließen, um die Schnurenden dicht an der Verschnürung zu erfassen. Hierauf werden beide Zangen bei geschlossenen Mäulern vom Hebel ioi über die Zahnsegmente 12o, 12i wieder auseinandergespreizt, wobei sie die Schnurenden mitnehmen und dadurch die Verschnürung kräftig anziehen. Die Zangen gehen nun. wieder in die gezeichnete Mittelstellung zurück, und der Beutel wird weitergeschaltet. Dabei werden mittels der Hubscheiben 114, 134 die Zangenmäuler so weit- geöffnet, daß sie nur noch als Führung für die Schnurenden dienen, und zwar so lange, bis diese von -den in Richtung der folgenden Arbeitsstellen angeordneten Schnurführungen übernommen werden. Auf dem Wege von der Arbeitsstelle D zur Stelle E gelangt der Beutel zunächst zu zwei Führungen zur Weiterführung- der beiden abgeschnittenen Schnurenden, von denen die erste in den Abb. 8, g dargestellt ist. Ein mit seiner Nabe 141 frei drehbar auf dem Bolzen ioo gelagerter Winkelhebel 143 kann von -einem beliebigen Antrieb auf und ab bewegt werden. An seinem Arm 14o ist eine unten abgebogene Schiene i44 befestigt, die am freien Ende einen Ausschnitt 145 und eine senkrechte Nute 146 besitzt. In letztere kann das abgesetzte Ende 147 einer Schiene 148 eintreten, die an einem auf dem Bolzen i25 mittels einer Nabe 151 drehbaren Hebel 149 befestigt ist. Die Naben 141 und 151 sind durch Zahnsegmente 152, 153 so gekuppelt, daß beim Hinundherbewegen des Hebels 143 die Schnurführung geöffnet bzw. geschlossen wird. Diese Führung ist beim Vorbeigang des Beutels offen und schließt sich unmittelbar nach dem Vorbeigang des geschlossenen Beutelteiles um die rückwärtsliegenden Schnurenden, sie im freibleibenden Spalt des Ausschnittes 145 führend.
  • Eine zweite, gemäß Abb. io und ii -gleichartig ausgebildete und ebenso bewegte Führung folgt. Sie hat aber noch den weiteren Zweck, kurz vor Ankunft des Beutels auf der Arbeitssteile E die beiden Schnurenden im Führungsspalt festzuklemmen, so daß sie am Ende des Schaltschrittes gespannt sind. Dazu greift das abgesetzte Ende 158 des Hebels 159 so tief in die Nut 156 des Hebels 155 ein, daß dessen Ausschnitt 157 bei geschlossener Führung vollständig versperrt ist. Die Vorrichtung, schließt sich nach dem Vorbeigange des Beutels zunächst nur so weit, daß ein schmaler Spalt (ähnlich wie bei der ersten Schnurführung) frei bleibt, bis kurz vor Beendigung des Schaltschrittes nach E die Schnurenden durch vollständiges Schließen der Hebel 155, z59 eingeklemmt werden.
  • Auf der Arbeitsstelle E wird dann eine Plombe über den beiden Schnurenden befestigt. Hierzu können beispielsweise die bekannten Plomben verwendet werden, die aus in der Mitte mit vorgebogener Sicke, am einen Ende mit -einem Niet und am anderen Ende mit einer Öse versehenen Blechstreifen bestehen. Nachdem die beiden Schnurenden in der Zange 155, 159 eingeklemmt worden sind, wird eine derartige Plombe P aus der in Abb. 2 seitlich gezeichneten Stellung unter die beiden Schnurenden befördert, die eine Hälfte des Blechstreifens um die beiden Schnurenden herumgebogen . ünd dann durch Nietung die Plombe geschlossen. Der Beutel ist dann fertig plombiert und kann der Fördervorrichtung in beliebiger Weise entnommen werden. Die Plombierüng kann auch in anderer Weise ausgeführt werden, beispielsweise so, daß an Stelle einer Blechplombe ein anderer Sicherungsverschluß angebracht wird, der aus einer Blei-oder einer Papierplombe bestehen kann., die durch eine Vorrichtung beliebiger Art angebracht wird. Die beiden Schnurenden können nach dem Anziehen jedes Endes auch miteinander verknotet werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum mechanischen Verschnüren des Verschlußteiles von gefüllten Beuteln, bei dem die Bindeschnur fortlaufend in mehreren Schlaufen um den Beutelverschlußteil herumgelegt, die Schnur abgeschnitten und alsdann die Verschnürung durch Plombierung gesichert wird dadurch gekennzeichnet, daß bei schrittweiser Weiterschaltung der durch die Schnur miteinander zusammenhängenden Beutel die Schnur zwischen dem jeweils letzten und vorletzten durch die Schnur noch verbundenen Beutel durchschnitten und das mit dem vorletzten Beutel zusammenhängende Schnurende um den verschnürten Kopf dieses Beutels herum neben den diesen vorletzten Beutel mit dem nachfolgenden Beutel noch verbindenden Teil der Schnur geführt wird, und daß nach dem nunmehr erfolgenden Durchschneiden dieses letzteren Schnurteiles die beiden nebeneinanderliegenden Schnurenden des genannten vorletzten Beutels nachgezogen und hierauf mit einer sie umfassenden Plombe versehen werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das vor dem vorletzten Beutel abgeschnittene Schnurende seitlich des Verschlußteiles dieses Beutels bewegt wird, so daß es beim nächsten Schaltschritt hinter den weiterwandernden Beutel und neben den diesen Beutel mit dem nachfolgenden Beutel verbindenden Teil der Schnur gelangt, und daß nach Beendigung des Schaltschrittes dieser Teil der Schnur erfaßt und, in der Vorschubrichtung gesehen, vor der erfaßten Stelle abgeschnitten wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach erfolgtem Abschneiden des den vorletzten mit dem nachfolgenden Beutel verbindenden Teiles der Schnur die beiden jetzt losen Schnurenden des vorletzten Beutels nahe der Verschnürung dieses Beutels einzeln erfaßt und zwecks Nachziehens der Verschnürung auseinandergezogen werden.
  4. 4. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Arbeitsstellen für den jeweils letzten und vorletzten durch die Schnur noch verbundenen Beutel eine sowohl um eine senkrechte Achse drehbare als seitlich zum Schnurlauf ausschwenkbare Doppelzange angeordnet ist, die eine feste Mittelbacke (2o) mit zwei einander gegenüberliegenden und voneinander abgekehrten Klemmflächen sowie zwei bewegliche Backen (21, 22) besitzt, die unter Drehung der Zange um =8o ° abwechselnd das bereits abgeschnittene Schnurende und die zu durchschneidende Schnurstrecke festhalten, und daß seitlich der Doppelzange (2o, 21, 22) eine senkrecht zum Schnurlauf schwingbare Schere (79, 8o) vorgesehen ist, die gegen das jeweils von der einen Zange eben erfaßte, noch zusammenhängende Schnurstück vorschnellt und es durchschneidet.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelzange (2o, 21, 2a) mit einer Spindel (25) in einer Lagerbüchse (45) drehbar aufgehängt ist und mittels dieser Spindel für den Umführungs-und Abschneidevorgang gedreht werden kann, und daß die Lagerbüchse (45) ihrerseits mittels einer waagerechten Achse (68) drehbar ist, derart, daß sie beim Vorbeigang des Beutels die Zange zur Seite aus der Bahn des Beutelverschlußteiles heraus und nach erfolgtem Vorbeigang wieder in die Förderbahnmitte zurückschwenkt.
  6. 6. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Nachziehen der beiden abgeschnittenen Schnurenden zwei senkrecht zum Schnurverlauf und gegenläufig zueinander bewegbare Zangen (1o5, =o6 und 126, 128) dienen, deren jede in der eingeschwenkten Lage eines der Schnurenden erfaßt, worauf die beiden Zangen, nach außen bewegt werden.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden. Zangen, (=o5, =o6 und 126, 128) auf zwei beiderseits längs der Vorschubmitte angeordneten Bolzen (ioo und i25) mittels zweier Hebel (=o3, 104 und 123, 124) verschwenkbar gelagert sind, deren Lageraugen durch Zahnsegmente (=2o, im) gegenläufig gekuppelt sind und deren einer (=o3) durch einen Hebelarm (=o=) hin und her geschwungen werden kann. B. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Backen (=o6, 128) der beiden Zangen durch Lenker (=o8, 130) von verstellbarer Länge mit Steuerhebeln (1o9, 131) verbunden sind, deren Drehbolzen. (112, 132) in Augen der Schwenkliebeluaben (1=o, 122) sitzen; und deren Steuerrollen. (113, 133) durch Federbolzen (x19',137) gegen Kurven.- j scheiben (114, i34) gedrückt werden" die auf den Lagerbolzen. (1.00, 125) der Schwenk- Nebel drehbar sind und mittels ineinander= greifender Stirnräder (I15, 135) durch einen an einem dieser Stirnräder angreifenden Antriebshebel (ii) gleichzeitig und gegenläufig so verschwenkt werden, daß die Zangenmäuler (I05, =o6 und I26, 128) bei der Einwärtsbewegung der beiden Schwenkhebel (io3, i23) von den Federbolzen (iig', 137) geöffnet werden können, während bei der Auswärtsbewegung dieser beiden Hebel die hohen Kurvenbahnen der Hubscheiben (I14, 134) die Zangenmäuler schließen und geschlossen halten. g. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung der beiden abgeschnittenen Schnurenden zwischen der zum Nachziehen dieser Enden und der zum Plombieren derselben dienenden Arbeitsstelle ein oder hintereinander mehrere quer zum Schnurverlauf geteilte Führungsglieder (i44, 148 und 155, i59) angeordnet sind, die beim Durchgang eines Beutelverschlußteiles geöffnet und hierauf geschlossen werden und alsdann einen Führungsschlitz für die beiden Schnurenden miteinander bilden, wobei das letzte vor der Plombierstelle befindliche Führungsglied so ausgebildet sein kann., daß es nach dem Eintreffen des Beutels auf dieser Stelle ganz geschlossen, wird und die Schnurenden festklemmt. io. Vorrichtung nach Anspruch g, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsglieder (i44, 148 und 155, 159) als Zangenbackenpaare ausgebildet sind, wobei die eine Backe jedes Paares mit einem Ausschnitt (i45 bzw. 157) und die andere Backe mit einer Zange (i47 bzw. 158) versehen ist, die in einen entsprechenden Schlitz (i46 bzw. 156) der Gegenbacke so weit eintritt, daß in, dem Ausschnitt ein Führungsschlitz für die-Schnurenden verbleibt. ii. Vorrichtung nach Anspruch g und io, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem letzten vor der Plornbierstelle befindlichen Führungsglied die Schlitzung (i57) der einen, Backe und die Zange (i58) der Gegenbacke so bemessen ist; daß bei halb geschlossener Zange ein Führungsschlitz gebildet wird und bei ganz geschlossener Zange die Schnurenden zwischen den Backenpaaren eingeklemmt werden.
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