DE609092C - Thermische Brennstoffpumpe fuer Dampfbrenner - Google Patents
Thermische Brennstoffpumpe fuer DampfbrennerInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V37/00—Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
- F21V37/0004—Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for using liquid fuel
- F21V37/0041—Fuel supply
- F21V37/005—Fuel supply using air or gas pressure
-
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Landscapes
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Description
- Thermische Brennstoffpumpe für Dampfbrenner Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, welche dazu dient, den Brennstoff für Dampfbrenner von Lampen, Öfen o. dgl. selbsttätig unter Druck in den Vergaser bzw. Verdampfer zu fördern. Bei ,der Einrichtung werden die zum abwechselnden Ansaugen und Empordrücken des Brennstoffes erforderlichen Druckschwankungen durch Verdampfen eines Teiles -desselben und darauffolgende Kondensation, wie dies bereits bekanntgeworden ist, erzeugt. Durch Eiwärmung wird in- einem nach unten geneigten Verdampfungsgefäß, das zunächst mit dem Brennstoff gefüllt ist, Dampf gebildet: Der durch diesen erzeugte Überdruck wird dazu benutzt, um eine Brennstoffsäule in den Druckbehälter bzw.. Vergaser des Brenners m# nzus#ie-ben. Ist der Verdampfungsprozeß hinreichend vorgeschritten, so tritt der Dampf in ein als Kondensator dienendes Rohr über, das ebenfalls mit Brennstoff gefüllt ist, und wird dort verdichtet. Es ent= steht dann ein Unterdruck, welcher dazu benutzt wird, frischen Brennstoff in das Röhrensystem einzusaugen.
- In die Saugleitung des letzteren und in die zum Vergaser führende Leitung ist jeweils ein Rückschlagventil eingesetzt, welches eine Rückwärtsbewegung der Flüssigkeit verhindert. Derartige Einrichtungen sind bereits bekanntgeworden. -Bei diesen älteren Einrichtungen war je- doch das geneigt angeordnete Verdampfungsge£äB an seinem unteren Ende verschlossen und bildete daher einen Sack, in welchem sich Rückstände des Brennstoffes . ansammeln konnten; welche letzten Endes zu Störungserscheinungen führten.
- Es ist eine bekannte Tatsache, daß flüssige Brennstoffe, insbesondere Petroleum, eine Vereinigung von mehr oder weniger flüchtigen Bestandteilen enthalten und demgemäß bei verschiedenen Temperaturen - gasförmig werden. Man hat ferner mit Rückständen zu rechnen, welche sich bei den zur Verfügung stehenden Temperaturen überhaupt nicht verflüchtigen, sondern schließlich zur Bildung fester Körper führen. Werden aber solche in größerer Menge in dem Verdampfungsgefäß abgeschieden, so müssen sie naturgemäß auf die Dauer .der Zeit zu Störungen des Betriebes führen.
- Das Wesen der vorliegenden Erfindung gegenüber den bekannten Einrichtungen besteht demgegenüber darin, . daß das Verdampfungsgefäß nicht nur in seinem oberen Teil mit dem brennstofführenden Röhrensvstem in Verbindung steht, sondern auch an seinem unteren Ende. Demzufolge wird b-ei dem Kondensationsvorgang frischer Brennstoff nicht, wie es bei den bekannten Einrichtungen der Fall war, nur vom oberen Ende -des Verdampfungsgefäßes her eingeführt, sondern auch vom unteren Ende desselben her. Es ist also kein Sack mehr vorhanden, in. welchem sich Rückstände anhäufen können, weil - nach jeder Hubperiode eine Durchspülung des Verdanipfungsgefä ßes von unten her erfolgt, und dementsprechend kein Restbestand von Brennstoff zurückbleibt, welcher sich infolge weiterer Entziehung der leichter flüchtigen Bestandteile verdickt. Es findet eine ständige Erneuerung der Flüssigkeit im \-"erciampfungsgefäß statt.
- Man hat zwar entsprechende Einrichtungen> bei Pulsometern für Speisung von Dampfkesseln u. dgl. vorgeschlagen, indessen bedurfte es dort eines besonderen Zwischen= Behälters, in welchem außerdem die Konden-" sation des Dampfes durch Anbringung eines Korkschwimmers -verhindert wurde. Die bekannte Konstruktion war daher von kompliierter Bauart, während sich die Vorrichtung der Anmeldung durch besondere Einfachheit auszeichnet.
- plan mußte bei der älteren Konstruktion besondere Vorsichtsmaßnahmen treffen, um eine gute Ökonomie zu erreichen, d. h. wenig Wärme für die Verdampfung der Flüssigkeit zu verbrauchen.
- Bei der neuen Einrichtung hingegen, welche iin praktischen Betrieb durch die im Überfluß vorhandene Wärme des Brenners beheizt wird, braucht man derartige Rücksicht nicht zu nehmen. ` Außerdem handelt es sich aber, wie bereits gesagt, bei der älteren Einrichtung um eine Förderanlage von Speisewasser. Diese Ein= richtung dient daher ganz anderen Zweckenals diejenige der Erfindung und kann mit dieser nicht in Vergleich gezogen werden.
- Die Abbildung zeigt ein Ausführungsbeispiel. der Erfindung in schematischer Darstellung. Das Verdampfungsgefäß i ist an seinem oberen Ende durch ein Rohr 2 mit einem abwärts führenden Rohr 3 verbunden. Das letztere ist in seinem unteren Teil mit einem nach oben gerichteten Rohr 4 verbunden: Ein enges Rohr 5, das ebenfalls zweckmäßig U-förmig gestaltet ist, ist an den oberen Teil des Rohres 3 angeschlossen und führt von dort nach dem oberen Teil des Rohres 4. Durch einen Abzweig 6 ist das Rohr 4 über ein doppeltes Rückschlagventil 7 mit der Saugleitung 8 für den Brennstoff verbunden. In seinem obersten Teil führt das Rohr 4 über ein weiteres doppeltes Rückschlagventil9 zu der Druckleitung io. Das Verdampfungsgefäß i ist schließlich noch an seinem unteren Ende durch ein Rohr i i an das Rohr 3 angeschlossen. Eine Heizrippe i2 o. dgl. dient zur Überleitung der Wärme des Brenners zu dem Verdainpfungsgefäß i. , Vor der Inbetriebsetzung wird das gesamte Röhrensystem mit dem Brennstoff gefüllt.
- Im Betriebe wird das Verdampfungsgefäß i von der Rippe i2 her erwärmt. Es bildet sich Dampf, .und dieser drückt derartig auf die in dein Röhrensystem befindliche Flüssigkeit, daß ein Teil derselben durch das Rückschlagventil 9 in die Druckleitung io geschoben wird. Ist die Dampfbildung so weit vorgeschritten, daß- die Flüssigkeit aus dein Rohr 5 verdrängt. ist, so strömt durch dieses nunmehr Dampf nach dem oberen Teil des 1Zohres 4. hinüber. Durch die Berührung mit der dort befindlichen kalten Flüssigkeit wird er kondensiert, und es entsteht in dem System ein Unterdruck, derart, daß durch das Rückschlagventil 7 neuer .Brennstoff angesaugt wird. .-Zufolge des zwischen dem oberen Teil des Rohres 4 . einerseits und den oberen Teilen der Rohre i und 3 eingetretenen Druckausgleiches tritt außerdem Brennstoff- aus dein Rohr 4 nach 3 und dadurch auch nach dem Verdampfungsgefäß i über und füllt diese Gefäße von neuem mit Flüssigkeit. Die vordringende Flüssigkeit trägt noch zur Kondensation von etwaigen noch vorhandenen Dampfmengen bei. Die Flüssigkeit nimmt dabei den Weg über das Rohr ii von dem Rohr 3 nach dem Verdampfungsgefäß i hin. Dieses wird also mit frischem Brennstoff durchspült, welcher sich mit etwaigen Rest beständen von Brennstoff in dem Verdampfer i mischt.
- Alsdann beginnt derselbe Vorgang wieder von neuem. -Die Anordnung kann natürlich auch in der Weise abgeändert werden, daß man unter Fortlassung des Verbindungsrohres ii das Verdampfungsgefäß i durch das punktiert gezeichnete Rohr 13 mit dem unteren Ende. des Rohres 4 in Verbindung setzt, während bei gleichzeitigem Fortfall des Rohres 3 das Rohr 2 mit dem Rohr 5 verbunden wird.
- Andere Änderungen können unter Wahrung des Grundgedankens ausgeführt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: ThermischeBrennstoffpumpe fürDampfbrenner, bei der die zum abwechselnden Ansaugen und Empordrücken der Flüssigkeit erforderlichen Druckschwankungen durch Verdampfen eines Teiles den Flüssigkeit und darauffolgende Kondensation erzeugt werden, bei welcher ein nach unten gerichtetes Verdampfungsgefäß vorgesehen ist, das--in seinem oberen Teil mit dem kürzeren Schenkel eine U-förmig gebogenen Rohres in Verbindung steht und durch eine dünne Zweigleitung mit dem oberen Teil des längerer, :Schenkels des U-förmigen Rohres verbunden ist, während gleichzeitig an dem letzteren unten und oben Saug- und Druckventile angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Teil des Verdampfungsbchälters durch eine Rohrleitung mit dein U-förmigen Rohr in Verbindung steht, durch welches nach Beendigung der Druckperiode Brennstoff in (las Vcrdampfungsgefäß eintritt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE44706D DE609092C (de) | 1933-09-20 | 1933-09-20 | Thermische Brennstoffpumpe fuer Dampfbrenner |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE44706D DE609092C (de) | 1933-09-20 | 1933-09-20 | Thermische Brennstoffpumpe fuer Dampfbrenner |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE609092C true DE609092C (de) | 1935-02-07 |
Family
ID=7079820
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE44706D Expired DE609092C (de) | 1933-09-20 | 1933-09-20 | Thermische Brennstoffpumpe fuer Dampfbrenner |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE609092C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1000758B (de) * | 1951-11-29 | 1957-01-17 | Bonthron & Ewing Ab | Selbsttaetige Pumpe, insbesondere fuer Brenner |
| DE1035302B (de) * | 1956-12-29 | 1958-07-31 | Baier Wilhelm Kg | Einrichtung zur Versorgung von Brennern mit fluessigen Brennstoffen |
| DE1036441B (de) * | 1954-03-15 | 1958-08-14 | Baier Wilhelm Kg | Anordnung zur Inbetriebnahme von mit fluessigem Brennstoff gespeisten Brennern |
| DE1040731B (de) * | 1953-07-18 | 1958-10-09 | Baier Wilhelm Kg | Einrichtung zur Speisung von Brennern mit fluessigem Brennstoff aus einem Vorratsbehaelter |
-
1933
- 1933-09-20 DE DEE44706D patent/DE609092C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1000758B (de) * | 1951-11-29 | 1957-01-17 | Bonthron & Ewing Ab | Selbsttaetige Pumpe, insbesondere fuer Brenner |
| DE1040731B (de) * | 1953-07-18 | 1958-10-09 | Baier Wilhelm Kg | Einrichtung zur Speisung von Brennern mit fluessigem Brennstoff aus einem Vorratsbehaelter |
| DE1036441B (de) * | 1954-03-15 | 1958-08-14 | Baier Wilhelm Kg | Anordnung zur Inbetriebnahme von mit fluessigem Brennstoff gespeisten Brennern |
| DE1035302B (de) * | 1956-12-29 | 1958-07-31 | Baier Wilhelm Kg | Einrichtung zur Versorgung von Brennern mit fluessigen Brennstoffen |
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