DE60896C - Verfahren und Einrichtung zum Anfärben der in Relief-Schreibern erzeugten Schriftzeichen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Anfärben der in Relief-Schreibern erzeugten Schriftzeichen

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DE60896C
DE60896C DENDAT60896D DE60896DA DE60896C DE 60896 C DE60896 C DE 60896C DE NDAT60896 D DENDAT60896 D DE NDAT60896D DE 60896D A DE60896D A DE 60896DA DE 60896 C DE60896 C DE 60896C
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Germany
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DENDAT60896D
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CZEIJA & NISSL in Wien VII, Ziegler Gasse 27
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L15/00Apparatus or local circuits for transmitting or receiving dot-and-dash codes, e.g. Morse code
    • H04L15/24Apparatus or circuits at the receiving end
    • H04L15/28Code reproducing apparatus
    • H04L15/30Writing recorders

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  • Signal Processing (AREA)
  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 24. April 1891 ab.
Bekanntlich werden vermittelst der elektrischen Relief-Schreibe- und Registrirapparate gebräuchlicher Art — z. B. des Morse-Schreibers — dadurch Schriftzeichen hervorgebracht, dafs ein Stift in einem an ihm vorbeigeführten Papierstreifen Eindrücke hervorbringt, durch welche reliefartig vorspringende Zeichen erzeugt werden. Die übliche Anordnung besteht in einer dem Stift gegenüber angeordneten Walze mit einer rundum laufenden Nuth, deren Tiefe der Höhe der beabsichtigten Schriftzeichen entspricht, 'welche der in bestimmten Augenblicken gegen die Walze bewegte Stift in den zwischen beiden durchgeleiteten Papierstreifen einkerbt.
Die auf solche Weise hervorgebrachten Zeichen sind jedoch nur bei ausreichender Beleuchtung gut leserlich, da sie sich von der Grundfläche des Streifens nur durch ihre Erhabenheit unterscheiden, so dafs nur die verhältnifsmäfsig geringen Schattenwirkungen ihrer Vorsprünge sichtbar werden.
Diesem Uebelstand der erschwerten Entzifferung abzuhelfen, ist der Zweck vorliegender Erfindung, welcher 'dadurch erreicht wird, dafs die erhabenen Zeichen des Papierstreifens angefärbt werden, um durch die vereinte Farb- und Reliefwirkung für das Auge auf bisher unerreichte Weise deutlich zu werden.
Das Anfärben der erhabenen Schriftzeichen kann entweder gleichzeitig mit ihrem Einkerben oder nach demselben geschehen. Auf der beiliegenden Zeichnung sind Vorrichtungen für beide Arten der Anwendung des Erfindungsgedankens dargestellt.
Fig. ι zeigt die Seitenansicht eines Morse-Schreibers mit Einrichtungen für die Anfärbung der Schriftzeichen während ihrer Einkerbung und
Fig. 2 eine Vorderansicht und theilweisen Schnitt dieser Einrichtungen.
Fig. ■ 3 und 4 zeigen Draufsicht und Seitenansicht der besonderen Einrichtungen zum Anfärben bereits eingekerbter Schriftzeichen.
Wie ersichtlich, ist der Papierstreifen a in üblicher Weise um die am Umfang .genuthete Walze b geführt, in deren Nuth c der elektromagnetisch bethätigte Schreibstift d diejenigen Stellen des Papierstreifens hineindrückt, welche nachher erhaben erscheinen sollen.
Das Anfärben der erhabenen Zeichen geschieht (Fig. ι und 2) dadurch, dafs auf die Mittelnuth c der Walze b Farbe übertragen wird, welche sich jenen Stellen des Papieres mittheilt, die von dem Schreibstift d in die Nuth hineingedrückt werden. Bei der in der Zeichnung ersichtlich gemachten Anordnung geschieht die ununterbrochene Farbzuführung zur Nuth c durch das Uebertragungsrädchen g, welches die Farbe unmittelbar oder von der Farbwalze h einerseits abstreift und sie andererseits der Nuth c der Walze b mittheilt. Zum Zwecke guten Anhaftens der Farbe in der Nuth c ist diese mit einem geeigneten Mittel, wie Filz, Gummi, Tuch oder dergleichen, ausgekleidet, oder die Walze b ist aus zwei durch eine entsprechend geformte Scheibe aus der-

Claims (1)

  1. artigem Stoff getrennten Theilen gebildet oder besteht ganz oder theilweise aus diesem Stoff.
    Die Mittheilung der Farbe an die Ringnuth könnte auch auf andere Weise, wie durch Farbpinsel, Farblappen u. s. w., geschehen, hat aber stets auf solche Weise zu erfolgen, dafs stets frisch angefärbte Stellen der Nuth an dem Stift d vorbeigeführt werden, so dafs die von diesem in das Papier eingekerbten Vorsprünge sich mit Farbstoff überziehen.
    Die von der Einkerbung der Schriftzeichen unabhängige Färbung derselben geschieht, nachdem die betreffende Stelle des Papierstreifens bereits die genuthete Walze b verlassen hat, in der Weise, dafs der Papierstreifen an einer Farbe tragenden ebenen oder gekrümmten Fläche in einer Entfernung vorbeigeführt wird, welche genau der Höhe der Zeichenreliefs entspricht,· so dafs sich nur die mit der Farbe tragenden Fläche in Berührung kommenden erhabenen Schriftzeichen anfärben werden, während der Grund des Papierstreifens weifs bleibt.
    Eine derartige Einrichtung zeigen die Fig. 3 und 4. Wie ersichtlich, zieht der Papierstreifen α, nachdem er die Walze b verlassen hat, an der mit Farbe versehenen Walze e oder Fläche e1 in geringer, der Höhe der Erhabenheit der vom Schreibstift d eingeprägten Schriftzeichen entsprechender Entfernung vorüber.
    Patenτ-Anspruch:
    Das Anfärben der in einem Relief-Schreiboder Registrirapparat von einem Druckstift hervorgebrachten erhabenen Schriftzeichen behufs Erhöhung ihrer Deutlichkeit durch Vorbeiführen des mit Schriftzeichen versehenen Papierstreifens an einer mit Farbe versehenen Fläche in einer der Höhe der Erhabenheit der Schriftzeichen entsprechenden Entfernung.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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