DE608963C - Umkehrstueck fuer Turbinen mit Geschwindigkeitsabstufung - Google Patents
Umkehrstueck fuer Turbinen mit GeschwindigkeitsabstufungInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D1/00—Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines
- F01D1/02—Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines with stationary working-fluid guiding means and bladed or like rotor, e.g. multi-bladed impulse steam turbines
- F01D1/026—Impact turbines with buckets, i.e. impulse turbines, e.g. Pelton turbines
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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- Control Of Turbines (AREA)
Description
Es ist bekannt, bei Turbinen für elastische Treibmittel, insbesondere Dampfturbinen, die
nur mit einem Laufkranz ausgestattet sind, eine Geschwindigkeitsabstufung dadurch vorzunehmen,
daß man das aus den Laufschaufeln austretende Treibmittel mittels eines Umkehrstückes
auffängt und wieder dem gleichen Laufkranz zuführt; dieser Vorgang läßt sich auch
mehrere Male wiederholen. Im allgemeinen weisen derartige Turbinen gegenüber der Geschwindigkeitsabstufung
mit mehreren Laufkränzen (Curtisrädern) einen schlechteren Wirkungsgrad auf. Es liegt dies vor allem daran,
daß ζ. B. beim zweikränzigen Curtisrad der zweite Laufkranz mit einer erheblich größeren
Schaufelhöhe ausgeführt wird als der erste, da die Relativgeschwindigkeit des Treibmittels im
zweiten Laufkranz kleiner als im ersten ist. Eine solche Anpassung der Laufschaufeln an die Re-
ao lativgeschwindigkeit ist bei der Geschwindigkeitsabstufung mit nur einem Laufkranz nicht
möglich. Man hat in diesem Falle den Durchströmquerschnitt des Umkehrkanals, senkrecht
zur Strömungsrichtung gemessen, meist nahezu unverändert gehalten; mitunter hat man
ihn auch gegen das Austrittende zu etwas erweitert. Trotzdem sind die Strömungsverhältnisse
im Umkehrstück bei den bekannten Bauarten recht ungünstig, wie aus Messungen an Umkehrschaufeln hervorgeht. Besonders stellt
das Wiedereinströmen in das Laufrad lediglich eine Teillösung dar, die der verminderten Relativgeschwindigkeit
nicht genügend angepaßt ist.
Gemäß der Erfindung ist dagegen der Beaufschlagungsgrad an der Austrittseite des Kanals
wesentlich größer als an der Eintrittseite, während der freie Durchströmquerschnitt an der
Austrittseite ungefähr gleich oder nur unwesentlich größer als derjenige an der Eintrittseite ist.
Der freie Durchströmquerschnitt ist dabei so ausgebildet, daß Ablösungserscheinungen vermieden
werden. Dagegen wird der Beaufschlagungsgrad des Laufkranzes beim Wiedereinströmen
der verminderten Relativgeschwindigkeit angepaßt. Der Austrittwinkel aus dem
Umkehrstück kann dadurch so gewählt werden, daß das Wiedereinströmen des Treibmittels ohne
Stoßverluste erfolgt. Der Erfindungsgedanke läßt sich sowohl bei axial als auch' bei radial
beaufschlagten Turbinen verwirklichen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für eine radial beaufschlagte Turbine veranschaulicht.
A bedeutet den ersten Leitkranz (Düsen), in dem die Entspannung des Treibmittels erfolgt;
diese kann vollständig sein, es kann aber auch etwas Überdruckwirkung zugelassen werden.
B bedeutet die Laufschauflung, C das Umkehrstück. Wie aus Abb.' 1 hervorgeht, ist das
Umkehrstück auf der Eintrittseite in der übliehen Weise ausgebildet, der Beaufschlagungsgrad ist durch die Bogenlängen bx gegeben.
Nach der Austrittseite zu wird das Umkehrstück durch die Zwischenschaufeln S1, S2 unterteilt.
Natürlich können an Stelle von zwei Zwischenschaufeln je nach Umständen deren mehrere oder auch nur eine vorgesehen werden.
Die Beaufschlagung für das Wiedereinströmen
60S
des Treibmittels beträgt δ2, wobei δ2 erheblich
größer als S1 ist.
Abb. 2 stellt den Radialschnitt durch die Turbine nebst dem Umkehrstück dar. Um mögliehst
günstige Strömungsverhältnisse zu erzielen, wird das Umkehrstück auch noch in
seiner Höhe veränderlich gemacht, und- zwar derart, daß die Höhe von A1 nach h2 allmählich
abnimmt; auch dadurch wird der Beaufschlagungsgrad &2 vergrößert. Wenn, wie im
vorliegenden Ausführungsbeispiel,, das Umkehrstück wegen des kleinen Raddurchmessers einen
erheblichen Teil des innerhalb des Laufkranzes verble ibenden Raumes einnimmt, empfiehlt es
sich, das Rad D (gemäß Abb. 2) kegelförmig auszubilden, wobei der Schwerpunkt des Rades
von dem der Nabe in axialer Richtung erheblich abweicht.
Der Erfindungsgedanke läßt sich auch für mehrmalige Geschwindigkeitsabstufung verwenden,
vorausgesetzt, daß es die Abmessungen des Rades gestatten. In der dargestellten Ausführungsform
ist ein Rad von kleinem Durchmesser zugrunde gelegt, das für hohe Drehzahlen bestimmt ist. Besonders vorteilhaft ist das neuartige
Umkehrstück für Kleinturbinen, die nur ein geringes Wärmegefälle zu verarbeiten haben,
wie sie z. B. in der Kältetechnik zur Anwendung gelangen, weil hierbei ein besonders hoher innerer
Wirkungsgrad von außerordentlicher Bedeutung ist. Man kann jedoch das unterteilte
Umkehrstück auch bei anderen Turbinen für elastische Treibmittel mit Vorteil verwenden.
Besondere Bedeutung hat die Erfindung dann, wenn das Verhältnis der Umfangsgeschwindigkeit
au der Austrittgeschwindigkeit aus der Düse groß ist, weil dann die Relativgeschwindigkeit
beim zweitmaligen Durchströmen des Laufkranzes erheblich kleiner ist als beim erstmaligen
Durchströmen.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Umkehrstück für Turbinen mit Geschwindigkeitsabstufung mit nur einem Laufkranz, bei welchem der Umkehrkanal an der Austrittseite unterteilt- ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Beaufschlagungsbogen an der Austrittseite des Kanals wesentlich größer als an der Eintrittseite ist, während der freie Strömungsquerschnitt an der Austrittseite ungefähr gleich oder nur unwesentlich größer als derjenige an der Eintrittseite ist.
- 2. Umkehrstück nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Umleitkanals ■ nach der Austrittseite des Treibmittels zu stetig abnimmt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ20932D DE608963C (de) | 1933-04-01 | 1933-04-01 | Umkehrstueck fuer Turbinen mit Geschwindigkeitsabstufung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ20932D DE608963C (de) | 1933-04-01 | 1933-04-01 | Umkehrstueck fuer Turbinen mit Geschwindigkeitsabstufung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE608963C true DE608963C (de) | 1935-02-05 |
Family
ID=7625239
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ20932D Expired DE608963C (de) | 1933-04-01 | 1933-04-01 | Umkehrstueck fuer Turbinen mit Geschwindigkeitsabstufung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE608963C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1105881B (de) * | 1959-04-15 | 1961-05-04 | Commissariat Energie Atomique | Radialturbine |
-
1933
- 1933-04-01 DE DEZ20932D patent/DE608963C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1105881B (de) * | 1959-04-15 | 1961-05-04 | Commissariat Energie Atomique | Radialturbine |
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