DE608640C - Elektromagnetischer Unterbrecher fuer Hochfrequenzapparate - Google Patents
Elektromagnetischer Unterbrecher fuer HochfrequenzapparateInfo
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- DE608640C DE608640C DESCH97554D DESC097554D DE608640C DE 608640 C DE608640 C DE 608640C DE SCH97554 D DESCH97554 D DE SCH97554D DE SC097554 D DESC097554 D DE SC097554D DE 608640 C DE608640 C DE 608640C
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- interrupter
- electromagnetic
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H51/00—Electromagnetic relays
- H01H51/34—Self-interrupters, i.e. with periodic or other repetitive opening and closing of contacts
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- Electromagnetism (AREA)
- Breakers (AREA)
Description
Die bisherigen Hochfrequenzgeneratoren zeigen im praktischen Gebrauch, insbesondere
beim Betrieb von Leuchtröhren, folgende Mängel:
Infolge ungenügender Frequenz leuchten längere Röhren nicht gleichmäßig auf und
größere Rohrlängen lassen sich nicht betreiben. Dagegen werden die Spulen nach
kurzem Gebrauch heiß und brennen bei Dauerbetrieb durch, der vor allem auch
für Heilzwecke erforderlich ist. Dieses hat seine Ursachen darin, daß die gewöhnlichein
elektromagnetischen Unterbrecher mit Blatt-
• federn arbeiten, die keine ausreichende S chwingungszahl
erreichen und keine genau parallele Kontaktführung gestatten. Die Schwingung der Blattfeder selbst geht nicht parallel
zum Eisenkern der Spule, die Flächen der eigentlichen Kontaktplättchen treffen nicht
gerade aufeinander, daher arbeiten die Unterbrecher geräuschvoll. Durch den. Abbrand
der Kontaktplättchen wächst der Abstand der Kontaktplättchen, die Frequenz erniedrigt
sich, der Stromverbrauch wächst, die Unterbrecherspule wird bei Dauerbetrieb zu heiß und brennt durch. Auch sind Frequenz
und Stromverbrauch: bei den bisherigen elektromagnetischen Unterbrechern nicht genügend
einstellbar.
Die gleichen Nachteile weist auch ein auf den Markt gebrachter elektromagnetischen
Unterbrecher auf, der das Problem auf andere Weise zu lösen suchte. Hier wurde die Führung
des inneren, dem Spulenkern zunächst liegenden Kontaktes durch; den Spulenkern
hindurchgeführt. Der innere Kontakt arbeitet nach Hammerart nach dem Fallgewicht, während
der äußere Kontakt festsitzt. Hierdurch ist wohl restloser Verbrauch der Kontakte
gewährleistet, aber mit wachsendem Abbrand wächst der Stromverbrauch und die Belastung
der Unterbrecherspule. Diese wird zu heiß und brennt durch. Eine Regelung des Stromverbrauches ist auch bei dieser
Konstruktion nicht gegeben.
Im Gegensatz zu allen bisherigen Konstruktionen weist die vorliegende Erfindung
folgende Vorteile auf, die gewährleisten, daß mit diesem Unterbrecher ein längerer Dauerbetrieb
möglich ist.
1. Die Kontakte treffen infolge genauer Führung mit ihren Kontaktflächen wirklich
parallel aufeinander. Dadurch ist der Abbrand gleichmäßig1 und das Geräusch denkbar
gering.
2. Die Kontakte schwingen federnd in der Richtung von und zum Magneten. Dieses
trägt ebenfalls zur Verminderung des Geräusches bei und ermöglicht die Erreichung
höherer Frequenzen.
3. Die. Brücken, in denen die Kontakte
beweglich befestigt sind, sind verschiebbar und gestatten, die Frequenz und den Stromverbrauch
durch Änderung der Entfernung der Brücken zueinander und zur Magnetspule genau einzuregeln.
4. In der Lage, in der der Unterbrecher sich über der Spule befindet, stellt sich bei
Abbrand der Gegenkontakt fortwährend durch seine eigene Schwere von selbst nach, ohne
daß sich der Abstand zwischen Anker und Magnetspule und dadurch dear Kontaktdruck
ändert. In allen anderen Lagien wird durch Einsetzen einer Feder über den Bolzien des
Gegenkontaktes der gleiche Erfolg 'erzielt.
Die Einzelheiten des Apparates gemäß der Erfindung sind folgende: In die Grundplatte«,
ίο die mit Holzschrauben auf einer Sockelplatte der Unterbrecher spule λ; befestigt wird, sind
zwei Gewindebolzen aus. Stahl b und c eingelassen. Auf diesen Bolzen gleiten .verschiebbar
zwei Brücken aus Preßmasse, eine innere, d, und eine äußere, n. Beide Brükken
sind durch Klemmschrauben aus Messing e, f bzw. ο, ρ feststellbar. Beide Br ükken
sind mit zentrisch angeordneten Führungsbuchsen aus Messing, g· bzw. q, verao
sehen. In diesen laufen die Kontaktbolzen h bzw. r aus Vollmessing/. Disr Kontaktbolzen h
trägt an dem der Spule zugewandten Ende einen Weicheisenkern i, dem Anker des Magnetunterbrechers.
Zwischen diesen und den Bolzen h ist die ^eine Zuleitung \v geklemmt.
Am anderen Ende ist in den Bolzen die Kontaktschraube k leingelassen. Zwischen ihr und
dem Bolzen befindet sich als Federauflagie eine Ringscheibe/ aus Messing, Fiber usw.
Über dem Kontaktbolzen h und der Buchseg
arbeitet eine Spiralfeder m aus federhartem, nichtrostendem Draht (Phosphorbronze oder
Krupp V2A Stahl). Der Kontaktbolzen/-des
Gegenkontaktes trägt am inneren Ende ebenfalls eine Kontaktschraube s mit dazwischenliegender
Ringscheibe t, das andere Ende nimmt in 'einem Loch senkrecht zur
Achse die zweite Zuleitung ν auf. Der Kontaktbolzen/·
der äußeren Brücke arbeitet entweder in Apparatlage, bei der der Unterbrecher sich über der Spule befindet, nach dem
Fallprinzip durch seine eigene Schwere oder in jeder anderen Lage mit einer Feder« über
dem Bolzen/· bzw. der Buchseg. Wenn der
Apparat eingeschaltet wird, ho liegen die Kontakte k und si aneinander. Bei dem Apparat
mit einer Feder ist die Federkraft von tn so zu bemessen, daß sie die Schwere des Kontaktbolzens/·,
bei dem Apparat mit zwei Fedem, daß sie die Druckkraft der Feder u
übersteigt. In dem Augenblick, wo der Magnet beim Einschalten des Stromes anzieht,
wird der Anker sofort von dem Gegenkontakt abgerissen. Er trifft aber beim Rückschnellen
nach Stromunterbrechung bereits früher als bei feststehendem Gegenkontakt auf den letzteren, der ihm in hängender
Lage gemäß seiner Schwere, sonst gemäß der Druckes der Feder 11 nachfolgt. Demnach
tritt bei diesem Apparat die erneute Unterbrechung früher ein als bei den bekannten
Apparaten.
Der Apparat gemäß der Erfindung gestattet die Benutzung des. Apparates für Heilzwecke
im Dauerbetrieb. Der Arzt, welcher von den bekannten Apparaten stets mehrere nur im Wechselbetrieb benutzen konnte, weil
sonst die Spulen durchbrannten, kann jetzt mit leinem einzigen Apparat ständig Patienten
behandeln, ohne daß ein Durchbrennen der Spulen zu befürchten ist. Auch für die Lichtreklame läßt sich der elektromagnetische
Unterbrecher gemäß der Erfindung mit großem Erfolg verwenden. Die mit einem elektromagnetischen Unterbrecher gemäß der
Erfindung betriebenen Hochfreqüenzleuehtröhrenanlagen lassen sich wegen geringen
Stromverbrauchs ohne weiteres an jede Autolichtmaschine anschließen.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Elektromagnetischer Unterbrecher für Hochfrequenzapparate, insbesondere zu Heilzwecken und zum Betrieb von Leuchtröhren, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker des Elektromagneten in einer zum Kern, der Magnetspule verschiebbarien Brücke mittels einer Spiralfeder schwingbar angeordnet ist und der Gegenkontakt in einer zweiten, parallel zur ersten verstellbaren Brücke derart befestig ist, daß er durch die Arikerschwingungen gleichfalls so auf und ab bewegt wird, daß die Unterbrechung erfolgt.
- 2. Unterbrecher nach Anspruch 1, dadurch ,gekennzeichnet, daß der Gegenkontakt mit einer derartigen Spiralfeder versehen ist, daß er dem Anker beim Anziehen, folgt und beim Zurückgehen des Ankers die Unterbrechung eintritt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH97554D DE608640C (de) | 1932-04-21 | 1932-04-21 | Elektromagnetischer Unterbrecher fuer Hochfrequenzapparate |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH97554D DE608640C (de) | 1932-04-21 | 1932-04-21 | Elektromagnetischer Unterbrecher fuer Hochfrequenzapparate |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE608640C true DE608640C (de) | 1935-01-28 |
Family
ID=7446162
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH97554D Expired DE608640C (de) | 1932-04-21 | 1932-04-21 | Elektromagnetischer Unterbrecher fuer Hochfrequenzapparate |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE608640C (de) |
-
1932
- 1932-04-21 DE DESCH97554D patent/DE608640C/de not_active Expired
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