DE606190C - Regenerativkoksofen - Google Patents

Regenerativkoksofen

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DE606190C
DE606190C DEK113128D DEK0113128D DE606190C DE 606190 C DE606190 C DE 606190C DE K113128 D DEK113128 D DE K113128D DE K0113128 D DEK0113128 D DE K0113128D DE 606190 C DE606190 C DE 606190C
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Germany
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regenerator
coke oven
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regenerative coke
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Expired
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DEK113128D
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Heinrich Koppers GmbH
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Heinrich Koppers GmbH
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B29/00Other details of coke ovens
    • C10B29/02Brickwork, e.g. casings, linings, walls

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

  • Regenerativkoksofen Bei Regenerativkoksöfen mit unter der Ofensohle angeordneten und sich in Richtung der Kammerachse erstreckenden Regeneratoren, bei denen jeweils in Richtung der Ofenbatterie aufeinanderfolgende Regeneratorkammern oder Gruppen von solchen in entgegengesetztem Sinne beaufschlagt sind, hat sich bislang stets der Übelstand bemerkbar gemacht, daß in den zwischen solchen verschiedene Druckverhältnisse aufweisenden Regeneratorkammern befindlichen Trennwänden durch die Ausdehnung hervorgerufene Risse im Mauerwerk auftraten und den Übertritt von gasförmigen Medien gestatteten.
  • Aus diesem Grunde hat man bereits, um die dadurch bedingten Verluste auf ein Minimum herabzusetzen, die Reihenfolge der Regeneratorkammern so vorgesehen, daß neben den auf Abhitze gehenden Kammern stets nur solche unmittelbar benachbart liegen, die in dem gleichen Zeitabschnitt mit vorzuwärmender Luft beaufschlagt werden, so daß die für die Schwachgasvorwärmung bestimmten Regeneratorkammern durch daneben angeordnete Luftregeneratoren gewissermaßen isoliert sind. Wenn es sich so auch vermeiden ließ, daß das Gas unmittelbar in die Abhitze gelangt, so ist der eingangs erwähnte Übelstand dadurch keineswegs beseitigt. Namentlich nach längerem Betrieb einer Ofenbatterie der erwähnten Art, sei es, daß einzelne Koksöfen zeitweilig außer Betrieb genommen oder die Ofen der schwankenden Leistung entsprechend mehr oder weniger stark beaufschlagt wurden, traten die verlustbringenden Risse stets auf.
  • Mit der vorliegenden Erfindung wird nun ein-Mittel an die Hand gegeben, das die an sich nicht zu vermeidenden Risse in den Regeneratortrennwändenunschädlichmacht. DerAufbauder Regeneratortrennwände erfolgt dabei wie bislang aus Normalsteinen, jedoch sind auf beiden Seiten des so gebildeten Verbandes durch schwalbenschwanzförmige Nuten gehaltene Platten angeordnet, deren Abmessungen so gewählt sind, daß die zwischen den Platten vorhandenen Stoßfugen niemals sich mit den Stoßfugen der Trennwand überdecken, und die über eine größere Zahl von Steinen übergreifen.
  • Die Verwendung schwalbenschwanzförmiger Vorsprünge ermöglicht es, die Platten ohne Mörtelverband auf die Regeneratortrennwände aufzusetzen. Diese lose Verbindung ist besonders wichtig, da hierdurch die Platten sich unabhängig von den Regeneratortrennwänden dehnen und derart ihre Funktion des Dichthaltens unbeschränkt erfüllen können. Wenn nun durch die geschilderten Spannungen im Aufbau der Trennwand Risse sich in derselben bilden, die meistens im Zuge der Stoßfugen erfolgen, so wird durch die davor befindlichen Schutzplatten dennoch der Übertritt gasförmiger Stoffe verhindert. Besonders vorteilhaft wird die Anordnung so getroffen, daß bei Verwendung von Silikamaterial zum. Aufbau der Trennwände für die Schutzplatten beispielsweise tongebundenes Material zur Verwendung kommt, das wegen seiner geringen und fast linearen Dehnung besondere Vorzüge besitzt.
  • Es ist zwar bekannt, Koksofenkammern auf der der Kohle zugewandten Seite mit einer Verblendschicht zu versehen, die jedoch bei den damals ausschließlich gebauten Schamottekoksöfen lediglich dem Zwecke diente, die Erneuerung der Ofenkammern billiger zu gestalten, da in diesem Falle nur die Verblendschicht ersetzt werden mußte. Diese Verblendschicht auszuwechseln war bei den damals ausschließlich aus Schamottesteinen gebauten Ofen häufiger notwendig, da die Schamottesteine bekanntlich den Salzen des Kohlewaschwassers nur schlecht widerstehen. Zweifellos diente auch diese Verblendschicht der Dichthaltung des Ofenmauerwerks, welche Maßnahme bei einer Koksofenwand jedoch eine verhältnismäßig untergeordnete Rolle spielt, da die Druckunterschiede zwischen der Ofenkammer und den angrenzenden Heizzügen verhältnismäßig gering sind und durch geeignete Betriebseinstellung bewußt gering gehalten werden. Außerdem mußte diese Verblendschicht, da sie zum Tragen der Ofendecke herangezogen wurde, mit der Ofenwand vermauert werden.
  • Auch die Verkleidung von Verbrennungskammern mit hochfeuerfesten Schutzplatten, die an der Wand durch Schwalbenschwanzverbindung befestigt sind, ist bekannt.
  • Demgegenüber bietet die Anwendung von Deckplatten mit schwalbenschwanzförmigen Vorsprüngen bei Regeneratortrennwänden von Koksöfen, bei denen bekanntlich Ober- und Unterbau verschieden stark dehnen, den wichtigen Vorteil, daß diese Deckplatten nicht mit den tragenden Regeneratortrennwänden vermauert zu werden brauchen und derart unabhängig von etwaigen Rissen in den Trennwänden ihre Schutzwirkung ausüben können. Da die Platten weder Salzanfressungen ausgesetzt sind noch zum Tragen herangezogen werden, können sie entsprechend dünn ausgeführt werden, was im Hinblick auf die räumlich beschränkten Verhältnisse von besonderer Bedeutung ist.
  • Die zugehörigen Abb. i und 2 zeigen ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung. Beiderseits an der im Verband aufgemauerten Regeneratortrennwand io sind die in schwalbenschwanzförmigen Nuten gehaltenen Schutzplatten ii angeordnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI3: Regenerativkoksofen, bei dem nebeneinanderliegende Regeneratorkamxnern oder Gruppen von solchen in gleichem Zeitabschnitt im entgegengesetzten Sinne beaufschlagt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die, wie üblich, im Verband gemauerten allein tragenden Regeneratortrennwände aus Silikasteinen mit eine größere Anzahl der Steine übergreifenden Platten bedeckt sind, welche ohne Mörtelverband durch in schwalbenschwanzförmige Aussparungen der Trennwände passende rückwärtige Vorsprünge befestigt sind.
DEK113128D 1929-01-26 1929-01-26 Regenerativkoksofen Expired DE606190C (de)

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