DE605207C - Vorrichtung zum Zerschneiden von Leim- oder Gelatinegallerten - Google Patents

Vorrichtung zum Zerschneiden von Leim- oder Gelatinegallerten

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DE605207C
DE605207C DEM120811D DEM0120811D DE605207C DE 605207 C DE605207 C DE 605207C DE M120811 D DEM120811 D DE M120811D DE M0120811 D DEM0120811 D DE M0120811D DE 605207 C DE605207 C DE 605207C
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Germany
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cutting
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ARTHUR MUENKER
HEINRICH MUENKER
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ARTHUR MUENKER
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09HPREPARATION OF GLUE OR GELATINE
    • C09H9/00Drying of glue or gelatine
    • C09H9/04Drying of glue or gelatine in the form of granules, e.g. beads

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Zerschneiden von Leim- oder Gelatinegallerten Die Erfindung betrifft eine Leimschneidemaschine zum Schneiden von Leim oder Gelatine in Tafel-, Stäbchen- oder Würfelform. Es ist bei einer derartigen Maschine bereits bekannt, den Leimblock zum Zwecke seiner Zerteilung mittels eines Kolbens durch einen Zylinder zu pressen, an dessen anderem Ende Schneidgatter mit senkrecht zueinander verlaufenden Bewegungsrichtungen angeordnet sind. Die hierbei entstehenden Leimstreifen werden von einem dahinter umlaufenden Messer in würfelähnliche Stücke zerhackt. Diese Maschine hat den Nachteil, daß die leicht verschmutzenden Gatter und auch das Messer während des Betriebes nicht ausgewechselt werden können. Außerdem erfolgt die Zerteilung des Blockes in mehreren aufeinanderfolgenden Schnittebenen, so daß dadurch ungenaue, unsaubere und unregelmäßige Schnitte entstehen.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt, mit Hilfe von im einzelnen an sich bekannten Mitteln eine Vereinfachung der Herstellung und des Aufbaues der Maschine sowie eine Verbilligung und Beschleunigung des Arbeitsv organges. Gleichzeitig sollen die vorgenannten Nachteile beseitigt und eine Maschine geschaffen werden, mit welcher die Herstellung jeder beliebigen Form, also sowohl Tafelwie auch Stäbchen- und Würfelform im gleichen Arbeitsgang möglich ist und andererseits ein sauberes und einwandfreies Arbeiten gewährleistet wird, was insbesondere durch leichte Auswechselbarkeit der Schnittwerkzeuge während des Betriebes angestrebt wird.
  • Erreicht wird dieser Zweck dadurch, daß auf einem Tisch zwischen zwei feststehenden auswechselbaren, senkrechten Schneidgattern eine in horizontaler Richtung hin und her zu bewegende Wand angeordnet ist, mit der die Leimgallertblöcke durch die Schneidgatter hindurchgetrieben werden, und daß an beiden Enden des Tisches waagerechte, feststellbare Drehscheiben mit zum weiteren Zerkleinern der Leimtafeln dienenden eingebauten Schneidrahmen mit gitter- oder maschenartigen Drähten vorgesehen sind, durch welche die Leimtafeln mittels eines senkrecht geführten Stempels gepreßt werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigen Abb. i die Leimschneidemaschine in Draufsicht, Abb.2 eine Seitenansicht der Maschine, Abb.3 einen Querschnitt durch die Tafelschneidevorrichtung, Abb. ,l eine Stirnansicht mit teilweisem Schnitt der Würfelschneidevorrichtung.
  • Zwei langgestreckte Tischplatten (i und 2 werden von Stützen 3 an den Enden und iii der Mitte des Tisches getragen. Die Platten i und 2 stehen in einem gewissen Abstand voneinander, so daß zwischen ihnen ein Schieber .l hin und her bewegt werden kann. Der Schieber 4 trägt . auf seiner Oberseite eine feststehende senkrechte Wand 5 und ist auf der Unterseite mit einer Zahnstange 6 versehen, in die ein Zahnrad 7 eingreift. Das Zahnrad sitzt auf einer Welle 8 und kann durch eine Handkurbel 9 oder auch von einem Motor aus angetrieben werden. Seitlich von der feststehenden Wand 7 des Schiebers 4 sind auf den Tischplatten feststehende Wände io angeordnet, zwischen denen sich die Wand 5 beim Antrieb des Schiebers durch den Zahntrieb 6, 7 hin und her bewegen kann. Durch diese Anordnung werden zwei Kammern gebildet, in denen die Leimblöcke Aufnahme zur weiteren Verarbeitung finden. An den Enden der Kammern sind Schneidwerkzeuge in Gestalt von übereinander angeordneten Messern i i vorgesehen, durch die die Leimblöcke bei Bewegung der Wand 5 in der einen oder anderen Richtung hindurchgetrieben werden, so daß sie in einzelne Tafeln zerfallen. Die beiden Kammern sind nach oben durch einen abnehmbaren Deckel 12 mit Verschlußriege113 verschlossen.
  • Die durch die Bewegung des Schiebers 4 aus den Leimblöcken hergestellten Leimtafeln werden von Hand oder mittels mechanischer Fördervorrichtungen über Auflaufflächen und Scheiben 14 gebracht, die je um eine Achse 15 drehbar sind. Die Scheiben 14 sind mit Ausschnitten 16 versehen, in die Rahmen 17 eingelegt sind. Die Rahmen 17 tragen entweder gitter- oder maschenartig gespannte Drähte 18 aus Stahl, auf die die Leimplatten aufgelegt werden.
  • Über der Scheibe 14 ist an der Stelle, an der der Schnitt erfolgen soll, ein Stempel 19 angeordnet, der mittels einer Stange 2o an einem Hebelei aufgehängt ist. Der Hebel 21 ist auf der einen Seite in einer Stütze 22 gelagert und auf der anderen Seite mit einer Zugstange 23 beweglich verbunden. Die Zugstange 23 ist in der hohlen Achse 15 der Scheibe 14 geführt und wird durch einen an ihrem unteren Ende befestigten Tritthebel 24 bewegt. Die Rückführung der Zugstange erfolgt durch eine Feder 25, die oben am Hebel 2 1 anliegt.
  • An der äußeren Tischkante der Platte sind Riegel 26 oder sonstige Feststellvorrichtungen angebracht, die zum Feststellen der Scheiben 14 dienen. Sind beispielsweise die Schneidrahmen 17 mit Leimtafeln gefüllt, so wird die Scheibe festgestellt, und zwar in der Lage, in der sich einer der Rahmen über dem durch die Tischplatten i und 2 gebildeten Zwischenraum befindet. Zu diesem Zweck sind an entsprechenden Stellen Einschnitte in den Scheiben 14 vorgesehen, in die die Riegel 26 eingreifen. Die Riegel sind nach jedem Schnitt leicht zu lösen, und durch Drehen der Platte kann sofort die nächste Leimtafel unter den Stempel 19 gebracht werden. Inzwischen lassen sich die leeren Rahmen wieder neu füllen bzw., falls sie verschmutzt sind, auswechseln,.
  • Durch die getrennte Anordnung der Tafel-und der Kleingchneidwerkzeuge ist ein sauberes und trotzdem schnelles Arbeiten gewährleistet; außerdem lassen sich auf Wunsch Leimtafeln für sich herstellen. Der Antrieb der Maschine kann sowohl von Hand wie auch durch Motorkraft erfolgen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Zerschneiden von Leim- oder Gelatinegallerten in Tafel-, Stäbchen- oder Würfelform mittels gatter- oder maschenartigen Schneidvorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem Tisch zwischen zwei feststehenden auswechselbaren, senkrechten Schneidgattern .eine in horizontaler Richtung hin und her zu bewegende Wand angeordnet ist, mit der die Leimgallertblöcke durch die Schneidgatter hindurchgetrieben werden, und daß an beiden Enden des Tisches waagerechte, feststellbare Drehscheiben mit zum weiteren Zerkleinern der Leimtafeln dienenden eingebauten Schneidrahmen mit gitter- oder maschenartigen Drähten vorgesehen sind, durch welche die Leimtafeln mittels eines senkrecht geführten Stempels gepreßt werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Abdrücken :einer Druckplatte (i9) mittels Hebel (21) dienende Zugstange (23) durch die Hohlachse (15) der die Schneidrahmen tragende Scheibe (14) hindurchgeführt ist.
DEM120811D 1932-08-20 1932-08-20 Vorrichtung zum Zerschneiden von Leim- oder Gelatinegallerten Expired DE605207C (de)

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