DE60513C - Marken-Ausstanz- und Aufklebmaschine - Google Patents
Marken-Ausstanz- und AufklebmaschineInfo
- Publication number
- DE60513C DE60513C DENDAT60513D DE60513DA DE60513C DE 60513 C DE60513 C DE 60513C DE NDAT60513 D DENDAT60513 D DE NDAT60513D DE 60513D A DE60513D A DE 60513DA DE 60513 C DE60513 C DE 60513C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- tape
- brand
- roll
- rack
- punching
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65C—LABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
- B65C11/00—Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles
- B65C11/04—Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having means for moistening the labels
- B65C11/043—Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having means for moistening the labels modified for the application of labels to articles
- B65C11/046—Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having means for moistening the labels modified for the application of labels to articles label feeding from strips
Landscapes
- Replacement Of Web Rolls (AREA)
Description
KAISERLICHES Λ
PATENTAMT.
Die Umhüllungen von Verkaufsgegenständen, Stoffen und Stoffmustern mit den Geschäfts-,
empfehlungs- und anderen Marken von Hand aus zu bekleben, ist mühselig und zeitraubend.
Die infolge dessen entstandenen maschinellen Einrichtungen zum Aufkleben von Marken sind
[ jedoch mehr oder weniger unvollkommen, dagegen wird sich die nachstehend beschriebene
. Einrichtung einer, derartigen Maschine als nützlich erweisen.
In einem Gestell läfst sich ein Kolben'α,
auf- und abführen, wobei eine an ihm sitzende Zahnstange b ein Zahnrad c treibt. Dieses steht
mit einem zweiten Zahnrad d im Eingriff, das,
lose auf der Achse einer Trommel g sitzend, diese durch ein Gesperre ef in dem einen
Drehsinn mitnimmt. Das Gesperre besteht aus einer an dem Zahnrad d schwingenden Sperrklinke
e und einem auf der Trommelachse festen Sperrrad f. Bei erwähnter Bewegung
wird auf die Trommel g von einer anderen Trommel h aus ein Band aufgewickelt, welches
unbedruckt ist oder auf dessen Oberfläche hinter einander eine ganze Reihe Marken-Bezeichnungen aufgedruckt sind. Das Band wird
um eine Rolle mit seiner unteren Fläche über eine Gummirwalze ί fortgeführt und somit
unten mit dem dünnflüssigen, in.einem Troge k
befindlichen Klebstoff bestrichen. Im Fälle
von der Trommel h ein vorgummirtes Band
abgewickelt wird, genügt seine Anfeuchtung
,.aus dem Troge k mit·.'Wasser. Das Band
gelangt über eine nach der Form der aufzuklebenden Marke 'gestaltete Oeffnung, an der
ein mit der Schneide nach oben stehendes Ringmesser / befestigt ist. Genau in den
inneren Hohlraum des Messers pafst der Stempel a, welcher, mittelst Hand niedergedrückt,
die Umdrehung der Zahnräder und Trommeln und dabei die Fortführung des Markenbandes
bewirkt. In dem Augenblick, wo die Umgrenzung einer Marke über der Messerschneide
liegt, tritt die Stempelunterfläche in das Messer
ein, schneidet hierbei eine Marke aus dem Band aus und drückt sie mit ihrer gummirlen
Unterflä'che auf eine unter die Messeröffnung . geschobene Waarenumhüllung m oder dergleichen fest. Bei dem Eintritt des Stempels
in die Messeröffnung hat die Verzahnung der Zahnstange b diejenige des Zahnrades c verlassen, so dafs während des Ausschneidens und
Aufklebens, d. h. während der Stempel sich
in der Messeröffnung befindet, eine Bewegung des Markenbandes nicht erfolgt. Eine solche
Bewegung geschieht auch nicht beim Hochziehen des Stempels, da dann die Sperrklinke e
über die Zähne des Sperrrades f fortschleift, ohne dieses und die Trommel g in Bewegung
zu setzen. Eine Weiterführung des Bandes wird erst mit erneutem Niedergehen des Stempels
bewirkt. . · \
Durch die Aufwickelung des durchlochten Bandes auf die Trommel g und Abwickelung
des vollen Bandes von der Trommel h wird der Umfang der ersteren immer gröfser, der
der letzleren stetig kleiner. Hierbei würde bei
immer gleicher Winkelverdrehung der Aufwickeltrommel g das jedesmal aufgewickelte
Bandstück Zunehmen, so dafs nach dieser Zunahme die Abstände der einzelnen Marken
auf dem Bande bemessen sein müfsten. Um dieser nicht leicht zu erfüllenden Aufgabe aus
dem Wege zu gehen, die Marken also in gleichen Abständen auf dem Bande anbringen
zu können, wird beim Gebrauch der Maschine durch selbstthatige Verschiebung der Zahnräderachsen dafür gesorgt, dafs beizunehmender
Gröfse der sich aufwickelnden Bandrolle die Zahnstange des Stempels stetig früher mit dem
Zahnrad c äufser Eingriff kommt und sich somit die Winkelverdrehung der Aufwickeltrommel stetig verringert. Es ist dazu die
Achse des Zahnrades d in senkrecht im Maschinengestell laufenden Schlitzen η beweglich und mit dieser Achse die des anderen
Zahnrades c fest verbunden. Da nun die Aufwickeltrommel sich an eine Bandführungsrolle
ο legt, so wird bei zunehmendem Umfang der sich aufwickelnden Bandrolle diese
und mit ihr das Zahnräderwerk allmälig angehoben. Infolge dessen gelangt die Antriebszahnstange b immer früher aufser Thätigkeit,
und die Winkelverdrehung der Aufwickelrolle wird dabei beständig in solchem Mafse kleiner,
dafs ein stets gleich langes Stück Band aufgewickelt wird.
Fig. 2 deutet den gröfstmöglicheh Umfang der aufgewickelten Bandrolle an. Zu einer
guten Führung des sich im Gestell anhebenden Räderwerkes dient noch eine Rolle p, welche
an dem Lagergestänge der Zahnradachsen drehbar ist und seitlich an einer Gestellstütze
auf- und abrollt.
Die beiden Bandtrommeln bestehen zweckmäfsig aus den Walzen g h, über welche
starke PapierhUlsen gx hx geschoben sind. Ist
das Band von der Abwickelhülse /J1 auf die
Aufwickelhülse ^1 gelangt, so entfernt man die ·
aufgewickelte Bandrolle mit der Hülse von der Walze g, nimmt die geleerte Hülse Ji1 von
der Walze ft, schiebt sie über g und schiebt über Λ eine neue volle Bandrolle mit einer in
dieser steckenden neuen Hülse. In solcher Weise dient jede Hülse nach einander als Abwickel-
und Aufwickelhülse.
Das Rä'dergesperre kann auch so angeordnet
sein, dafs beim Hochgang des Stempels, nachdem dieser die Messerhöhlung verlassen hat,
die Fortbewegung des Bandes erfolgt, während letzteres dann beim Stempelniedergang in Ruhe .
verharrt.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . EineMarken-Äusstanz- und Auf Webmaschine, in der ein Markenband von einer Rolle (h) abgewickelt und mit seiner Unterfläche über eine Gummirwalze und dann unter ■einen Stempel^ dadurch fortbewegt wird, dafs letzterer bei seinem Nieder- oder Aufgang durch eine an ihm sitzende Zahnstange (b) und ein Zahnräderwerk (c) die mit letzterem durch ein Gesperre gekuppelte Aufwickelrolle^,) für das ausge-■ stanzte Band in der einen Richtung so .lange dreht, bis Zahnstange und Räder-: werk aufser Eingriff kommen, wonach der i niedergebende Stempel aus dem Band eine Marke ausstanzt und sie mit ihrer gummirten Unterfla'che auf einen unter dem Stanz- ; • messer (I) liegenden Gegenstand festdrückt, ■ während beim Hoch- oder Niedergang des ^Stempels infolge ausgelöster Gesperrkupplung Rollenachse und Markenband in Ruhe bleiben. .
- 2. Bei dieser Maschine beweglich gelagerte Zahnräder (c d), welche durch die den aus-■ gestanzten Markenstreifen aufwickelnde und .'■;·. dabei im Umfang zunehmende Bandrolle (g) ; 'derart gegen die Stempelzahnstange verschoben werden, dafs bei den ruckweise auf einander folgenden Abwickelungen des : Markenbandes die Zeit des Eingriffes der Zahnstange mit dem Räderwerk immer kürzer wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE60513C true DE60513C (de) |
Family
ID=334642
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT60513D Active DE60513C (de) | Marken-Ausstanz- und Aufklebmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE60513C (de) |
-
0
- DE DENDAT60513D patent/DE60513C/de active Active
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