DE603535C - Verstellbare Dekorationsplatte - Google Patents

Verstellbare Dekorationsplatte

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DE603535C
DE603535C DEP67286D DEP0067286D DE603535C DE 603535 C DE603535 C DE 603535C DE P67286 D DEP67286 D DE P67286D DE P0067286 D DEP0067286 D DE P0067286D DE 603535 C DE603535 C DE 603535C
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decorative plate
plate
edge
wedge
slot
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DEP67286D
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ALBERT POLZIN
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Description

Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine in beliebiger Höhe festklemmbare Platte zum Gebrauch an senkrechten Stützplatten, Scheiben o. dgl. für Schaufenster o. dgl. Zum Dekorieren z. B. von Schaufenstern müssen im allgemeinen Hilfsmittel, Befestigungsmittel usw. herangezogen werden, um Gegenstände auf Platten in verschiedenen Höhen aufstellen zu können. So werden z. B. Platten auf Querstäbe gelegt, in Schlitze o. dgl. eingehängt, die an Ständern o. dgl. entlang angeordnet sind. Solche Befestigungsmittel verteuerten die Auslage und sind vielfach nur für einen bestimmten Zweck verwendbar.
Die vorliegende Erfindung vermeidet eine besondere Ausbildung der Stützmittel für die Dekorationsplatte gänzlich dadurch, daß die Platte einen sich selbsttätig einstellenden Schlitz mit einer im Innern der Platte angeordneten Klemmvorrichtung aufweist. Diese paßt sich selbsttätig beliebigen Verhältnissen ohne besondere Befestigungsmittel an, z. B. senkrechten Dekorationsplatten, -tafeln o. dgl. in verschiedenen Stärken. Trotzdem gewährleistet die Klemmvorrichtung eine sichere Lage in beliebiger Höhe.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt, und es bedeuten
Abb. ι eine Platte in Ruhestellung,
Abb. 2 eine Platte in Arbeitsstellung,
Abb. 3 einen Plattenquerschnitt nach Linie A-B der Abb. 1,
Abb. 4 die Klemmeinrichtung in etwa natürlicher Größe, Abb. 5 und 6 die Art der Anbringung.
Es bedeutet in den Abbildungen: α die = Platte, die mit einem Schlitz versehen ist. Die eine Schlitzwand wird durch eine Leiste c gebildet, die mit einer abgeschrägten Fläche versehen ist. Auf dieser abgeschrägten Fläche ist ein elastischer Belag, ζ. Β. Filz oder Gummi c1, angebracht. Die andere Schlitzwand wird durch einen beweglichen keilförmigen Körper d gebildet, dessen ebenfalls dem Schlitz b zugekehrte Fläche abgeschrägt und mit einem Belag versehen ist. Die Kanten des Keilesd legt sich gegen eine Schieneg. Die Kante/ dient als Arbeitskante und bewirkt das Festklemmen der Platte an der Scheibe, wenn diese gegen die Kante/ gedrückt wird und somit die Schlitzbreite entsprechend verringert wird. Rechtwinklig zu der Schiene g ist eine andere Schienet angeordnet. Eine Feder/, deren eines Ende sich gegen die Schienet legt, dient dazu, den keilförmigen Körper d nach Ausführung des Arbeitsvorganges wieder in seine Ruhestellung zu bringen. Der Körpern? ist mit einer Führungsöse k versehen, in welcher das andere Federende gelagert ist. Mit I ist die Scheibe bezeichnet, an welcher die Platte befestigt werden soll.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Soll die Platte befestigt werden, so wird
sie in waagerechter Lage gegen die senkrecht stehende Scheibe geführt, wie es die Abb. 5 zeigt. Die Scheibe wird in den Schlitz b geführt, bis die senkrechte Kante der Scheibe gegen die Arbeitskante/ stößt. Wird nun ein Druck auf die Platte in Richtung der Scheibe ausgeübt, so wird durch die Scheibe die Kante und somit auch der Körper ίί in Richtung des Doppelpfeiles (Abb. 4) bewegt und mittels Führungsöse k die Feder gespannt. Da die Schiene g der Bewegung des Körpers ή? Widerstand bietet, gleitet die Kante in schräger Richtung an der Schiene entlang und drückt den Körper in die Richtung des waagerechten Doppelpfeiles; dadurch wird der Schlitz b verengt und. die in ihm befindliche Scheibe festgeklemmt. Die Dauerwirkung des Festklemmens wird hauptsächlich durch eintreten der Verkantung und durch den elastisehen Belage1 bewirkt. Um die Platte entfernen zu können, wird sie in eine schräge Lage gebracht, wodurch der keilförmige Körper mit seiner Arbeitskante/ unter Einwirkung der Feder wieder zum Plattenrand gedrückt wird. Dadurch verbreitert sich der Schlitz b, so daß die Scheibe ohne Hindernis aus der Platte gezogen werden kann. Die an der Scheiben sitzende Unterlage« liegt vollkommen waagerecht und wird durch die Arbeitskante/ und den schrägen Klemmflächen c und d, die das Verkanten bewirken, festgehalten, so daß Gegenstände aller Art auf die Unterlage gestellt werden können.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verstellbare Dekorationsplatte für Schauständer, Schaufenster o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (a) eine aus einem sich selbsttätig einstellenden Schlitz (b) mit einem im Innern der Platte angeordneten keilförmigen Körper
(d) mit Gegendruckkörper (c) bestehende Klemmvorrichtung aufweist.
2. Dekorationsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der keilförmige Körper (d) mit einer Schrägkante
(e) an einer Schiene (g·) entgegen der Wirkung einer Feder (i) entlang gleitet.
3. Dekorationsplatte nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Schlitz (δ) zugekehrten Kanten der Klemmvorrichtung abgeschrägt sind.
4. Dekorationsplatte nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der keilförmige Körper (d) mit, einer rechtwinklig zur Schutzkante (ö) verlaufenden Stoßkante (/) versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP67286D 1933-03-09 1933-03-09 Verstellbare Dekorationsplatte Expired DE603535C (de)

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