DE602153C - Gasdruckregler - Google Patents

Gasdruckregler

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DE602153C
DE602153C DEB148126D DEB0148126D DE602153C DE 602153 C DE602153 C DE 602153C DE B148126 D DEB148126 D DE B148126D DE B0148126 D DEB0148126 D DE B0148126D DE 602153 C DE602153 C DE 602153C
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valve body
valve
pressure regulator
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/06Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule
    • G05D16/063Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane
    • G05D16/0644Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator
    • G05D16/0655Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator using one spring-loaded membrane

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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
!.SEPTEMBER 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47g1 GRUPPE
Karl Bergfeld in Berlin-Halensee Gasdruckregler
Zusatz zum Patent 587
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Februar 1931 ab Das Hauptpatent hat angefangen am 27. September 1930.
In dem Hauptpatent 587 507 ist ein Gasdruckregler beschrieben, dessen Regelorgan aus einem Venturirohr und einem darin angeordneten Ventilkörper besteht, der an einer Membran in der Gasrichtung schließend hängt. Dabei ist das Venturirohr in einem zylindrischen Gehäuse, das gegenüber dem Ende des Venturirohres abgeschlossen ist und auf der andern Seite in den Ausgangsstutzen
ίο des Reglers übergeht, derart angeordnet, daß der kreisförmige Querschnitt der Venturidüse unter allmählicher Erweiterung in einen ringförmigen Querschnitt übergeht, der den im Querschnitt kreisförmigen Teil der Düse umgibt.
Bei derartigen Reglern haben sich besonders dann Schwierigkeiten gezeigt, wenn der Vordruck in weiten Grenzen schwankt oder gegenüber dem Regeldruck, von dem die Membran gesteuert wird, verhältnismäßig groß ist. In diesem Falle verlangt nämlich die Entlastung des Ventilkörpers eine im Vergleich zu den übrigen Abmessungen große Membran, was um so mehr ins Gewicht fällt, als der Ventilsitz und der Ventijkörper bei dieser Art von Reglern sehr kleine Abmessungen benötigt. Diese ungünstigen Größenverhältnisse haben den Nachteil, daß die Konstruktion erschwert und teuer wird und außerdem die Regelgenauigkeit leidet.
Diese Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt, indem der Ventilkörper von einem in ihm angeordneten, mit der Membran verbundenen Hilfsventil mittels einer Feder getragen und in einem vor der Venturidüse angeordneten Zylinder mit einem Kolbenansatz geführt wird.
Es ist zwar bei Reglern anderer Art bekannt, den Ventilkörper mittelbar unter Zwischenschaltung eines Hilfsgliedes mit der Membran zu steuern. Jedoch läßt sich diese bekannte Bauart bei Reglern, wie sie der Erfindung zugrunde liegen, nicht ohne weiteres anwenden, zumal auch der Zweck der mittelbaren Steuerung des Ventilkörpers ein anderer ist.
In den Abbildungen ist die Erfindung an einem Beispiel dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι den . ganzen Regler,
Abb. 2 die Ventilanordnung in vergrößertem Maßstabe.
Vor dem Venturirohr α ist ein Zylinder b mit den Durchtrittsöffnungen c angesetzt. Der Ventilkörper d wird mit dem Kolbenansatz e in dem Zylinder b geführt. In dem Ventilkörper d ist ein Durchgangskanal f geschaffen, der in den unten offenen Hohlraum g des Kolbens einmündet. Darin ist ein Hilfsventil h angeordnet, das durch die Ventilspindel i mit der Membran k verbun-
den ist und auf einem Bund m der nach unten durchgeführten Spindel eine Druckfeder η trägt. Diese drückt gegen einen Ringansatz ο des Kolbens e.
Der Hinterdruck, von dem das Regelventil gesteuert wird, hat seinen Höchstwert, wenn kein Gas entnommen wird. Die Membran k, unter der der Hinterdruck herrscht, hat dabei ihre Höchstlage ebenso wie der Ventilkörper h. Dieser liegt dabei an seinem Sitz in dem Durchgangskanal f des Hauptventilkörpers an, und gleichzeitig drückt die Feder η gegen den ringförmigen Ansatz O1 so daß das Ventil geschlossen ist. Wenn nun Gas entnommen wird, so sinkt der Druck unter der Membran und somit der Ventilkörper h. Sobald dieser auf den Ringansatz 0 kommt, wird der Hauptventilkörper d mit nach unten genommen und das Regelventil geöffnet.
Da es nun nicht möglich ist, den Kolben e in dem Zylinder b vollkommen gasdicht zu führen, wird auch Gas von der Vordruckseite unter den Ventilkörper strömen. Das ist hier
aber für das Arbeiten des Ventils nicht nachteilig; denn das Gas kann durch den hohlen Kolben und den Kanal f weiterströmen und so ein Druckausgleich oberhalb und unterhalb des Ventilkörpers stattfinden. Dadurch wird der Hauptventilkörper aber voll- kommen entlastet. Weiter hat die undichte Führung den Vorteil, daß, wenn das Regelventil geschlossen ist, der unter dem Ventilkörper wirkende Vordruck eine zusätzliche Schließkraft liefert.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Gasdruckregler, dessen Regelorgan aus einem Venturirohr und einem darin angeordneten Ventilkörper besteht, der an einer Membran in der Gasrichtung schließend hängt, nach Patent 587 507, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper von einem in ihm angeordneten, mit der Membran verbundenen Hilfsventilkegel, der ein in dem Ventilkörper liegendes Hilfsventil steuert, mittels einer Feder getragen und in einem vor der Venturidüse angeordneten Zylinder mit einem Kolbenansatz geführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB148126D 1931-02-04 1931-02-04 Gasdruckregler Expired DE602153C (de)

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