DE60206830T2 - Sicherheitsstiefel - Google Patents

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    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C11/00Other fastenings specially adapted for shoes
    • A43C11/20Fastenings with tightening devices mounted on the tongue
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B7/00Footwear with health or hygienic arrangements
    • A43B7/32Footwear with health or hygienic arrangements with shock-absorbing means
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Sicherheitsstiefel, insbesondere für spezielle Corps wie z.B. Feuerwehrleute, Forstbedienstete, Corps zur zivilen Verteidigung u.a.
  • Diese Stiefel müssen notwendigerweise getragen und so eingestellt werden, dass sie in perfekter Weise sowohl im Schaftteil als auch im Fußteil an den Fuß des Trägers angepasst sind. Nichtsdestoweniger ist es von gleicher Wichtigkeit, in der Lage zu sein, den Stiefel auf praktikablem Wege auch unter Verwendung einer einzelnen Hand schnell auszuziehen und wieder anzuziehen.
  • Derzeit werden Schnürsysteme für Stiefel verwendet, welche aus einer Kombination eines geschnürten Abschnitts und eines Reißverschlusses bestehen, welche parallel zueinander verlaufen. Das Anlegen mittels der Schnürsenkel erlaubt eine optimale Einstellung des Stiefels zur Anpassung an den Fuß, während der Reißverschluss dem Träger erlaubt, den Stiefel rasch anzuziehen, ohne die Schnürsenkel öffnen zu müssen.
  • Der wichtigste Nachteil der vorstehend vorgeschlagenen Stiefel besteht darin, dass die Schnürsenkel der Umgebung ausgesetzt sind, woraus ein hohes Risiko resultiert, dass sie an Hindernissen hängen bleiben. Dies stellt einen Schwachpunkt dieses Produkts dar und erhöht vor allem die Risiken des Trägers.
  • Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Stiefel herzustellen, welcher dem Träger ein Maximum an Sicherheit und Zuverlässigkeit bietet.
  • Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Stiefel herzustellen, welcher gegen Abnutzung und aggressiver äußerer Stoffe widerstandsfähig ist.
  • Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen besonders einfachen und funktionellen Sicherheitsstiefel mit den kombinierten Eigenschaften, perfekt an den Fuß anpassbar und schnell anlegbar zu sein, herzustellen.
  • Diese Ziele gemäß der vorliegenden Erfindung werden erreicht, indem ein Sicherheitsstiefel, wie in Anspruch 1 beschrieben, hergestellt wird.
  • Weitere Eigenschaften des Sicherheitsstiefels werden in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.
  • Die Eigenschaften und Vorteile eines Sicherheitsstiefels gemäß der vorliegenden Erfindung werden in der nachfolgenden Beschreibung, welche als nicht beschränkendes Beispiel verstanden werden soll, unter Bezugnahme auf die beigefügten schematischen Zeichnungen deutlicher illustriert, in welchen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht eines Sicherheitsstiefels, der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist, zeigt;
  • 2 eine vergrößerte Detailansicht der Schnürung von 1 zeigt;
  • 3 eine Draufsicht auf einen Streifen eines feuerfesten Gewebes, aus welchem Schlaufen erhalten werden, zeigt;
  • 4 eine Ansicht des gefalteten Gewebestreifens aus 3 zeigt, welcher teilweise eingeschnitten ist;
  • 5 einen Schnitt durch den Gewebestreifen der 4 entlang der Linie V-V zeigt; und die
  • 6 und 7 vergrößerte Detailansichten der Schnürung entlang Schnitten in unterschiedlichen Ebenen des Schaftes entlang den Linien VI-VI und VII-VII zeigen.
  • Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen wird ein Sicherheitsstiefel gezeigt, welcher insgesamt durch das Bezugszeichen Nr. 10 bezeichnet ist, der eine Sohle 12, ein Oberteil 13, das aus verschiedenen Teilen, die durch eine Naht 14 aus ultrastarkem Faden verbunden sind, besteht, sowie eine zentrale Lasche 15 umfasst, welche aus zweckmäßig behandeltem, Wasser abstoßendem Leder hergestellt ist. Das Oberteil 13 besteht aus einem Schaft 16, einem Fußteil 17 und zwei vorderen Abschnitten 18.
  • Zwischen den vorderen Abschnitten 18 ist eine gepolsterte Zunge 19 mit von oben nach unten abnehmender Breite eingenäht, welche beispielsweise aus zellförmigem Gewebe hergestellt ist.
  • Der wie oben erläutert hergestellte Sicherheitsstiefel 10 ist weiterhin vollständig mit wasserfestem atmungsaktivem Material ausgefüttert.
  • Zum weiteren Komfort des Trägers umfasst der hintere Teil des Schafts 16 einen flexibleren Einsatz 20, welcher aus einem reflektierenden feuerfesten Gewebe hergestellt ist.
  • Eine ähnliche Funktion haben die geformten, ausgenommenen (d.h. vertieften) Elemente 21, welche in der Nähe des Ristbereichs in dem Gebiet, wo der Schaft 16 in den Fußteil 17 übergeht, und zwar sowohl in der zentralen Lasche 15 als auch in den vorderen Abschnitten 18 angeordnet sind.
  • Die Spitze des Sicherheitsstiefels 10 ist von einem geformten Gummischutz 22 bedeckt und enthält eine eindrücksichere Zehenkappe aus Stahl.
  • Der Stiefel 10 kann mittels Schnellbefestigungselementen wie z.B. einem Reißverschluss 23 angezogen bzw. ausgezogen werden; weiterhin kann die Passform mittels Befestigungselementen mit einstellbarer Breite wie z.B. einem Schnürsenkel 24 aus feuerfestem Gewebe angepasst werden.
  • Der Schnürsenkel 24 verbindet die zentrale Lasche 15 mit dem Schaft 16 und dem Fußteil 17 des Stiefels 10, indem er durch eine Anzahl von Ringelementen wie z.B. Schnürsenkelgriffen 25, Gewebeschlaufen und Metallösen läuft, welche auf beiden Seiten des Stiefels 10 in derselben Art und Weise angeordnet sind.
  • Die nachfolgende Beschreibung wird daher auf die Anordnung der besagten Ringelemente auf einer einzelnen Seite des Stiefels 10, wie in 2 beschrieben, beschränkt.
  • Das Oberteil umfasst eine Serie von vier Schlaufen 26 am Schaft 16 und eine Serie von drei Schlaufen 27 am Fußteil 17 zusätzlich zu einer einzelnen Schlaufe 28 in der Nähe des Zehenteils.
  • Die Schlaufen sind, wie in 3 gezeigt wird, aus einem einzelnen Streifen 29 aus an sich feuerfesten Aramidic-Fasern hergestellt, der aus einem einzelnen Stück besteht und zwei parallele Längsabschnitte 30 umfasst, welche durch gleich beabstandete Brückenelemente 31 verbunden sind. Abschnitte des Streifens, welcher die verschiedenen Serien von Schlaufen 26 und 27 oder die einzelne Schlaufe 28, die an den verschiedenen Punkten des Stiefels 10 angebracht werden sollen, darstellt, werden aus dem besagten Streifen 29 ausgeschnitten.
  • Die Serien von Schlaufen werden hergestellt, indem, wie in den 4 und 5 gezeigt wird, ein Streifenabschnitt 30 von geeigneter Länge über sich selbst gefaltet wird und entlang der Längsabschnitte nötigenfalls mittels Doppelnähten 14 vernäht wird, und zwar zwischen den vorderen Abschnitten 18 bzw. dem Schaft 16 (6 und 7) und zwischen den vorderen Abschnitten 18 und dem Fußteil 17. Auf diese Weise wird die Belastung nicht nur von der einzelnen Schlaufe sondern vom gesamten Abschnitt des Streifens gehalten, welcher von der Naht 14 gehalten wird und die Schlaufen 26 und 27 bildet.
  • Die individuelle zentrale Schlaufe 28 in der Nähe der Zehenkappe ist auf dieselbe Art und Weise gebildet und zwischen dem Fußteil 17 und dem Gummischutz 22 festgeklebt.
  • Die zentrale Lasche 15 ist durch den Reißverschluss 23 in zwei symmetrische longitudinale Teile geteilt, mit der Ausnahme des befestigten Endes 32 an der Spitze, an welchem nötigenfalls ein reflektierender Gewebeeinsatz angebracht werden kann.
  • Am beweglichen Teil 33 des Reißverschlusses 23 ist nötigenfalls ein Streifen 34 aus Leder oder reflektierendem Material angebracht, um das Öffnen und Schließen des Reißverschlusses zu erleichtern.
  • Die zentrale Lasche 15 besteht aus zwei Lagen von Leder, und zwar einer äußeren Lage 35 und einer schmäleren inneren Lage 36. Der Reißverschluss 23 ist in 14' in einer geschützten Position zwischen den beiden Lagen 35 und 36 an die Lasche 15 genäht.
  • An der inneren Lage 36 sind Ösen vorgesehen, welche im hier vorgeschlagenen Beispiel wie folgt an jeder Seite des Stiefels 10 verteilt sind: eine Öse 37 im oberen Teil des Schafts (6) und zwei Ösen 38 und 38' nahe dem geformten, ausgenommenen Element.
  • An der äußeren Lage 35 der zentralen Lasche 15 ist ein Paar von nahe beabstandeten Ösen 39 und 39' sowohl an dem dem Schaft 16 gegenüber liegenden Abschnitt als auch an dem dem Fußteil 17 gegenüber liegenden Abschnitt abgebracht, gefolgt von einer Gewebeschlaufen 40 oder 40', die an die innere Oberfläche der Lage 35 genäht ist, wie im Detail in 7 gezeigt wird.
  • Schließlich ist eine weitere Öse 41 an jeder Seite des befestigten Endes 32 angebracht.
  • Die Schnürung wird bewerkstelligt, indem der Schnürsenkel 24 alternativ durch ein Ringelement am Oberteil 13 und ein Ringelement an der zentralen Lasche 15 hindurchgeführt wird. Die Schnürung wird mit nur einem Schnürsenkel 24 durchge führt, welcher, wie in 1 gezeigt wird, entlang beider Seiten des Stiefels 10 verläuft.
  • Das in 2 gezeigte Beispiel illustriert den Weg des Schnürsenkels 24 durch die erste Schlaufe 26 der am Schaft 16 angeordneten Schlaufenserie, durch die Öse 37 der inneren Lage 36 der Lasche, durch die zweite Schlaufe 26, durch das Ösenpaar 39 der äußeren Lage 35 der Lasche, durch die dritte Schlaufe 26, durch die Gewebeschlaufe 40 der Lasche, durch die vierte und letzte Schlaufe 26 des Schafts und durch die Öse 38 der Lasche nahe der ausgenommenen Position 21 bis zum Schnürsenkelgriff 25. Vom Schnürsenkelgriff 25 verläuft der Schnürsenkel 24 entlang des Fußteils 17 durch die zweite Öse 38' der Lasche nahe der ausgenommenen Position 21, durch die erste Schlaufe 27 des Fußteils 17, durch das Ösenpaar 39' der äußeren Lage 35 der Lasche, durch die zweite Schlaufe 27, durch die Schlaufe 40' der Lasche, durch die letzte Schlaufe 27 am Fußteil, durch die Öse 41 nahe dem befestigten Ende 32 der Lasche und zum Schluss durch die einzelne zentrale Schlaufe 28.
  • Durch dieses Schnürmuster sowie die Anordnung der Ringelemente wird die Lasche 15 so nahe wie möglich am Schaft und Fußteil fixiert. Die Ösenpaare 39 und 39', welche einen kurzen Längsabschnitt des Schnürsenkels 24 der Umgebung aussetzen, sind für diesen Zweck vorgesehen.
  • Nachdem der Sicherheitsstiefel 10 mittels des Reißverschlusses 23 angelegt wurde, kann der Träger nötigenfalls die Passform mittels des Schnürsenkels 24 anpassen.
  • Der Schnürsenkelgriff 25 im Ristbereich hält die Einstellung der Schnürung des Fußteils aufrecht, während der Schaft ein gestellt wird. An beiden Enden 42 des Schnürsenkels sind Schnürsenkelstopps 43 angebracht, beispielsweise vom Federtyp, welche die Einstellung des Stiefels 10 aufrecht halten. Die Enden 42, welche über die Schnürsenkelstopps 43 hinausgehen, werden anschließend an der Rückseite des Schafts verknotet.
  • Ein Beispiel des Stiefels 10, welches hier nicht gezeigt ist, weist eine Gewebeschlaufe an der Rückseite des Schafts 16 in einer von einer Lederzunge geschützten Lage auf, welche den verknoteten Schnürsenkel sichert.
  • Der Sicherheitsstiefel gemäß der vorliegenden Erfindung weist den Vorteil auf, dass er den kleinstmöglichen Anteil des Schnürsenkels der Umgebung aussetzt.
  • Der Sicherheitsstiefel zeichnet sich in vorteilhafter Weise durch ein mit der Schnürung versehenes Vorderteil aus, welches eine relativ flache Form aufweist und sich Dank des Ersatzes einer Vielzahl von Ösen durch Gewebeschlaufen an den Stiefel anschmiegt.
  • Der Stiefel der vorliegenden Erfindung weist den Vorteil eines außerordentlich schützenden Produkts auf, welches dem Träger gleichzeitig einen außerordentlich hohen Komfort bietet.

Claims (10)

  1. Sicherheitsstiefel mit einer Sohle (12) und einem aus Leder hergestellten Oberteil (13), das aus einem Schaft (16) und einem Fußteil (17) besteht, und auch mit einer zentralen Lasche (15), die mit Schnellbefestigungselementen wie einem Reißverschluss (23) und Befestigungselementen mit einstellbarer Breite wie einem Schnürsenkel (24), der die zentrale Lasche (15) mit dem Oberteil (13) verbindet, versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl von Gewebeschlaufen (26, 27, 28) an dem Oberteil (13) angebracht ist und dass eine Anzahl von Gewebeschlaufen (40, 40') und Metallösen (37, 38, 38', 41) an der Lasche (15) angebracht ist.
  2. Stiefel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewebeschlaufen (26, 27, 28), die an dem Oberteil (13) angebracht sind, aus Teilstücken eines Streifens (29) bestehen, die zwei parallele Längsabschnitte (30) umfassen, die mittels gleich beabstandeter Brückenelemente (31) verbunden sind und die durch eine Naht (14) zwischen den vorderen Abschnitten (18) bzw. dem Oberteil (13) in einer umgeschlagenen Position, in der sich die Längsabschnitte (30) überlappen und die Schlaufen (26, 27, 28) bilden, befestigt sind.
  3. Stiefel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Naht (14) doppelt ist.
  4. Stiefel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Lasche (15) aus einer äußeren Lage (35) und einer schmäleren inneren Lage (36) besteht, wobei an der inneren Lage (36) Ösen (37, 38, 38') vorgesehen sind und an der äußeren Lage (35) Paare von Ösen (39, 39') und eine Gewebeschlaufe (40, 40'), die an die innere Oberfläche genäht ist, vorgesehen sind, und auch aus einem befestigten Ende (32), das mit zwei Ösen (41) versehen ist, besteht.
  5. Stiefel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Reißverschluss (23) (in 14') in einer geschützten Position zwischen den beiden Lagen (35, 36) an die Lasche (15) genäht ist.
  6. Stiefel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Oberteil (13) mit einem Gummischutz (22) an der Spitze versehen ist, an dem eine einzelne zentrale Schlaufe (28) befestigt ist.
  7. Stiefel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er mit Schnürsenkelgriffen (25), die in dem Ristbereich angeordnet sind, und Schnürsenkelstopps (43) an den Enden (42) des Schnürsenkels (24) versehen ist.
  8. Stiefel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zunge (19) mit von oben nach unten abnehmender Breite zwischen die vorderen Abschnitte (18) eingenäht ist.
  9. Stiefel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft (16) im hinteren Teil mit einem flexibleren Einsatz (20) versehen ist.
  10. Stiefel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Lasche (15) und vordere Abschnitte (18) ein geformtes, ausgenommenes Element (21) im Ristbereich aufweisen.
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