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Ein
Vakzin kann eine ganze Vielfalt verschiedener Antigene enthalten.
Beispiele für
Antigene sind ganze abgetötete
Organismen, wie inaktivierte Viren oder Bakterien, Pilze, Protozoen
oder selbst Krebszellen. Antigene können auch aus Sub-Fraktionen von diesen
Organismen/Gewebe, von Proteinen oder, in ihrer einfachsten Form,
von Peptiden, bestehen. Antigene können auch vom Immunsystem in
Form glykosylierter Proteine oder Peptide erkannt werden und können auch
Polysaccharide oder Lipide sein oder diese enthalten. Kurze Peptide
können
verwendet werden, da beispielsweise cytotoxische T-Zellen (CTL)
Antigene in Form von kurzen, üblicherweise
8–11 Aminosäuren langen
Peptiden in Verbindung mit dem Haupt-Histokompatibilitätskomplex
(major histocompatibility complex, MHC) erkennen (Rammensee et al.,
1995).
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Um
anhaltende, Antigen-spezifische Immunantworten zu erhalten, müssen Adjuvanzien
Immunkaskaden auslösen,
an welchen alle notwendigen Zellen des Immunsystems teilnehmen.
Adjuvanzien wirken vor allem auf sogenannte Antigen-präsentierende
Zellen (antigen presenting cells, APCs), sind jedoch in ihrer Wirkungsweise
nicht eingeschränkt,
von welchen dendritische Zellen (dentritic cell – DC) die wirksamsten sind. Diese
Zellen treffen im Allgemeinen zuerst auf das (die) Antigen(e), wonach
prozessiertes oder unmodifiziertes Antigen den Immuneffektorzellen
präsentiert
wird. Intermediäre
Zelltypen können
ebenfalls eine Rolle spielen. Nur Effektorzellen mit der geeigneten
Spezifität
werden bei einer produktiven Immunantwort aktiviert. Die Adjuvanzien
können
lokal auch Antigene und co-injizierte andere Faktoren festhalten.
Zusätzlich
können
die Adjuvanzien als Chemoattraktionsmittel für andere Immunzellen dienen
oder lokal und/oder systemisch als Stimulationsmittel für das Immunsystem
wirken.
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Zellen
des angeborenen Immunsystems erkennen Muster, die an ihren jeweiligen
Zielen exprimiert sind. Beispiele sind Lipopolysaccharide (LPS)
im Fall von Gram-negativen Bakterien, mykobakterielle Glykolipide,
Lipoteichoinsäuren
Gram-positiver Bakterien, Mannane von Hefe und doppelsträngige RNAs
von Viren (Hoffmann et al., 1999). Außerdem können sie Muster, wie veränderte Glykosylierungen
von Proteinen an Tumorzellen, erkennen.
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Es
zeigte sich, dass polykationische Polymere, beispielsweise die polykationischen
Aminosäurepolymere
Poly-L-Arginin und
Poly-L-Lysin, eine sehr effiziente Ladung von APC mit Antigenen
in vitro und in vivo aufweisen (Buschle et al., 1998, Buschle et
al., 1997, Schmidt et al., 1997). Dies wird als Schlüsselereignis
bei der Auslösung
von Immunkaskaden angesehen, was schließlich zur Induktion von Antigen-spezifischen
Immuneffektorzellen führt,
die zur Zerstörung
oder Neutralisierung von Zielen fähig sind. Es wurde vorhergehend gezeigt,
dass eine Anzahl polykationischer Verbindungen Effekte auf Immunzellen
(Buschle et al., 1998, Buschle et al., 1997) ausüben.
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Die
Co-Injektion einer Mischung von Poly-L-Arginin oder Poly-L-Lysin
zusammen mit einem geeigneten Antigen als ein Vakzin schützt Tiere
vor Tumorwachstum in verschiedenen Tier-Modellen (Buschle et al., 1998,
Schmidt et al., 1997). Dieses chemisch definierte Vakzin ist zur
Induzierung einer hohen Anzahl Antigen-spezifischer T-Zellen geeignet.
Um Antigen-spezifische T-Zellen
zu induzieren, müssen
die Peptide von einem APC aufgenommen werden. Solche Peptid-geladenen
APC induzieren eine Immunkaskade, was schließlich zur Induktion Antigen-spezifischer
Immuneffektorzellen wie T-Zellen führt.
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Polyinosin-Polycytidylsäure (Poly-I:C)
ist als starker Interferon-Typ 1-Inducer (Manetti et al., 1995)
bekannt. Durch die schützenden
Effekte für
eine Anzahl tierischer Gattungen gegen ein breites Spektrum von
sowohl RNA- als auch DNA-Viren (beispielsweise Herpes-Simplex-Virus,
Tollwutvirus, Japan-B-Enzephalitis-Virus,
Vaccinia-Virus, Enzephalomyocarditis-Virus), wird Poly-I:C oft in
Virusinfektions-Modellen verwendet. Veränderungen, die sich als Antwort
auf Poly-I:C ereignen, werden als repräsentativ für Veränderungen angesehen, die sich
als Antwort auf eine Vielzahl verschiedener Viren ereignen. Es ist
bekannt, dass Poly-I:C Makrophagen stimuliert damit sie Cytokine
wie beispielsweise IL-1a und IL-12 (Manetti et al., 1995) herstellen,
sie ist ein wirksamer Stimulator für natürliche Killer-Zellen (NK cell
stimulator) (Cavanaugh et al., 1996) und es ist im Allgemeinen bekannt,
dass diese Verbindung Thl-spezifische Immunantworten fördert. Durch
diese Fähigkeiten
wurde Poly-I:C oft als ein Immunmodulator bei verschiedenen klinischen
Studien angewandt, wobei sie wenig oder keine Toxizität (Guggenheim
et al., 1977, Simnaler et al., 1977) zeigte. Jedoch gab es keinen
Nutzen für
den Patienten. Es ist nicht klar, ob Poly-I:C selbst eine Adjuvansaktivität hat. Neueste
Ergebnisse zeigen, dass Poly-I:C auch eine stabile Reifung von in
vitro-kultivierten dendritischen Zellen induziert und dass solche dendritischen
Zellen wirksame T-Zell-Stimulatoren
in vitro (Cella et al., 1999; Verdijk et al., 1999) sind.
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US 3 725 545 offenbart komplexe
Substanzen umfassend u.a. Polyarginin oder Polylysin und ein Nukleinsäurepolymer,
welches bei der Einbringung in Verbindung mit beispielsweise Maul-
und Klauenseuche-Virusproteinen in einen tierischen Wirt die Herstellung
von Antikörpern
verbessern kann.
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Salazar
(Neurosurgery 38(6)(1996) offenbart, dass intramuskulär verabreichte
Polyinosin-Polycytidylsäure,
stabilisiert mit Polylysin und Carboxymethylzellulose (CMC), zur
Breitspektrenstimulation der Wirtabwehr verwendet werden kann.
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Harrington
et al. (Infection and Immunity 24(1) (1979) (160–166) berichtet über den
Adjuvanzieneffekt von poly(ICLC) (= Poly(I)·Poly(C)), stabilisiert mit
Poly-1-Lysin und CMC) auf die Antikörperantwort von Affen auf das
inaktivierte Venezolanische Pferde-Enzephalomyelitis-Virus-Vakzin.
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Es
ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung ein wirksames Vakzinsystem
bereitzustellen, um eine wirksame Abgabe eines spezifischen Antigens
an das Immunsystem von Mensch oder Tier zu ermöglichen, um eine wirksame Immunisierung
gegen ein solches Antigen zu erreichen.
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Dieses
Ziel wird durch eine pharmazeutische Zusammensetzung umfassend ein
T-Zell-Epitop (d.h. ein Antigen, welches durch T-Zellen erkannt wird) gelöst, wobei
das T-Zell-Epitop ein Peptid bestehend aus 6 bis 20 Aminosäureresten
ist, oder Mischungen von T-Zell-Epitopen, ein polykationisches Peptid
und eine Nuklein säure
basierend auf Inosin und Cytosin aufweist.
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Überraschenderweise
hat sich herausgestellt, dass, obwohl polykationische Peptide und
Nukleinsäuren
basierend auf Inosin und Cytosin zuvor als effiziente Adjuvanssubstanzen
bekannt waren, die Kombination aus beiden Substanzen mit einem T-Zell-Epitop synergistische
Effekte bei der Immunstimulierung hat, die bei Weitem ihren additiven
Beitrag überschreitet.
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Ferner
konnte durch die vorliegende Erfindung gezeigt werden, dass auf
Ebene der T-Zellen Antigene in einem Vakzin, das eine effiziente
T-Zell-Antwort bietet, bereitgestellt werden können, wohingegen in vorherigen
Verwendungen polykationischer Peptide und/oder Nukleinsäuren basierend
auf Inosin und Cytosin in Vakzinen nur große Antigene oder Ganzzellvakzine
verwendet wurden (wo kein synergistischer Effekt der beiden Komponenten
gesehen werden kann). Immunisierung mit großen Antigenen oder sogar ganzen
Zellen führt
zur Erzeugung von Antikörpern.
Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist die Erzeugung solcher Antikörper kein Ziel. Daher umfassen
die Zusammensetzungen gemäß der vorliegenden
Erfindung vorzugsweise Antigene, bei denen B-Zellen-Epitope fehlen und die nur Antigene
mit einem oder mehreren spezifischen T-Zell-Epitop(en) haben.
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Tatsächlich könnte gezeigt
werden, dass auch schwachimmunogene T-Zell-Epitope, die normalerweise
keine T-Zell-Antwort
geben („normalerweise" = entweder allein,
mit Adjuvanzien gemäß dem Stand
der Technik oder mit nur einer Immunstimulationssubstanz gemäß der vorliegenden
Erfindung), durch Kombinieren dieser mit einem polykationischen
Polypeptid und einer Nukleinsäure
basierend auf Inosin oder Cytosin zu sehr effizienten T-Zell-Vakzinen
formuliert werden können.
Dadurch können
Vakzine gemäß der vorliegenden Erfindung
auch T-Zell-Epitope
umfassen, die nicht zu einer ausreichenden T-Zell-Antwort unter „normalen" Bedingungen (d.h.
die Vakzinzusammensetzungen gemäß dem Stand
der Technik wie oben definiert) führen. Der Begriff „Antigen" betrifft im folgenden „T-Zell-Epitop(e)".
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Besonders
Antigene, die nicht zu einer ausreichenden Immunantwort führen, wenn
sie mit Alum, dem Standard-Adjuvans (oder andere Adjuvanzien gemäß dem Stand
der Technik sind offenbart, beispielsweise in Singh et al. (Nat.
Biotechnol. 17 (1999), 1075–1081))
oder mit polykationischen Polypeptiden oder Nukleinsäuren basierend
auf Inosin und Cytosin alleine aufgebracht werden, können in
der vorliegenden Erfindung erfolgreich verwendet werden. Es wird
als ausreichende Immunantwort angesehen, beispielsweise wenn sie
zu mehr als 50, vorzugsweise mehr als 200, insbesonders mehr als
400 IFN-γ-Spots/106 ungetrennte
Zellen in einem ELISPOT-Test sind.
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Vorzugsweise
ist die Nukleinsäure
basierend auf Inosin und Cytosin ausgewählt aus Poly-I : Poly C, Poly-I:C,
Poly-dC : Poly-dI und Poly-dIC. Natürlich sind auch alle anderen
Kombinationen komplementärer Doppel-strangiger
IC-Sequenzen wie auch chemisch modifizierter Nukleinsäuren bevorzugt,
beispielsweise thiolierte Poly:IC wie in
US 6 008 334 ;
US 3 679 654 und
US 3 725 545 beschrieben.
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Polykationische
Peptide, welche in der vorliegenden Erfindung verwendet werden sollen,
sind beispielsweise in WO97/30721 beschrieben. Bevorzugte polykationische
Peptide sind Poly-Lysine, Poly-Arginine und Poly-Peptide enthaltend
mehr als 50% basische Aminosäuren,
insbesondere Arginin, oder Lysinreste, in einem Bereich von mehr
als 5, insbesonders mehr als 8 Aminosäureresten oder Mischungen davon.
Diese polykationischen Peptide können
chemisch oder rekombinant hergestellt oder aus natürlichen
Quellen stammen. Bevorzugte polykationische Peptide, welche aus
natürlichen
Quellen stammen, umfassen aus HIV-Rev oder HIV-Tat gewonnene kationische
Peptide, Antennapedia Peptide, kationische antimikrobielle Peptide,
Defensine, Chitosan (oder andere Chitinderivate) und andere Peptide,
welche von diesen Peptiden oder Proteinen durch biochemische rekombinante
Herstellung stammen. Vorzugsweise enthalten die polykationischen
Peptide zwischen 10 und 1000 Reste, insbesondere zwischen 50 und
500 Reste. Vorzugsweise enthalten diese Peptide mehr als 70%, insbesondere
mehr als 85% basische Aminosäurereste,
wie Arginin, Lysin, Ornithin etc., und auch synthetische organische
Polykatione (Polypeptid-ähnliche
Substanzen), wie Polyethylenimin, Histone, Protamine, wie in WO97/30721
offenbart. Natürlich
können
auch Mischungen aus verschiedenen polykationischen Peptiden oder
Polypeptiden verwendet werden.
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Die
in der vorliegenden Zusammensetzung zu verwendenden Antigene sind
nicht von kritischer Bedeutung. Vorzugsweise werden Peptide, die
von einem viralen oder bakteriellen Pathogen oder von Pilzen oder
Parasiten stammen, als solche Antigene verwendet (einschließlich derivatisierter
Antigene oder glykosylierter oder lipidisierter Antigene oder Polysaccharide
oder Lipide). Bevorzugte Pathogene (Human-, Tier- und Pflanzen-)
sind ausgewählt
aus HIV, HBV, HCV, Influenza-Virus, Rotavirus, Staphylococcus aureus,
Chlamydia pneumoniae, Mycobacterium tuberculosis, Streptococcus
pneumoniae, Bacillus anthracis, Vibrio cholerae, Plasmodium sp.
(Pl. falciparum, Pl. vivax, etc.), Aspergillus sp. oder Candida
albicans. Der Derivatisierungsprozess kann die Reinigung eines spezifischen
Proteins aus dem Pathogen, die Inaktivierung des Pathogens sowie
die proteolytische oder chemische Derivatisierung oder Stabilisierung
eines solchen Proteins inkludieren. Alternativ können auch Teile des Pathogens
selbst als Antigen verwendet werden. Auf dieselbe Weise können auch
Tumor-Antigene (Krebs-Vakzine)
oder Autoimmun-Antigene in der pharmazeutischen Zusammensetzung
gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet werden. Mit solchen Zusammensetzungen kann eine
Tumor-Impfung oder eine Behandlung von Autoimmunerkrankungen durchgeführt werden.
Antigene von Parasiten oder Pflanzen-Pathogene werden ebenfalls
bevorzugt.
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Das
Antigen (T-Zell-Epitop) gemäß der vorliegenden
Erfindung ist ein Peptid bestehend aus 6 bis 20, vorzugsweise 7
bis 15, insbesondere 8 bis 11 Aminosäureresten. Antigene dieser
Länge haben
sich zur T-Zell-Aktivierung als besonders geeignet erwiesen.
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Gemäß einem
weiteren Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung auch die Verwendung
einer Zusammensetzung gemäß der vorliegenden
Erfindung zur Herstellung eines Vakzins.
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Die
relativen Mengen der Ingredienzien in der vorliegenden Zusammensetzung
hängen
stark von den Notwendigkeiten der individuellen Zusammensetzung
ab, beispielsweise von dem zu verwendenden polykationischen Peptid.
Vorzugsweise werden zwischen 1 μg
und 1 g Antigen, polykationisches Peptid und Nukleinsäure basierend
auf Inosin und Cytosin angewendet. Im Fall von Poly-L-Arginin und
Poly-L-Lysin liegen bevorzugte Mengen an Antigen/Poly-peptid/Nukleinsäure basierend
auf Inosin und Cytosin im Bereich von 1–10000 μg Antigen pro Impfung und 0,1
bis 1000 μg
Polypeptid. Die Menge an Poly-I:C kann vorzugsweise zwischen 1 bis
5000 μg/kg
Körpergewicht
(10 μg–500 mg)
sein.
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Die
Zusammensetzung gemäß der vorliegenden
Erfindung kann weiters Hilfssubstanzen, wie Puffer, Salze, Stabilisatoren,
Antioxidantien etc. oder andere effektive Wirksubstanzen, wie entzündungshemmende oder
antinozizeptive Arzneistoffe enthalten.
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Die
vorliegenden Zusammensetzungen können
einem Patienten, z.B. einem Impfkandidaten, in effizienten Mengen
verabreicht werden, z.B. in wöchentlichen,
zweiwöchigen
oder monatlichen Intervallen. Die mit der vorliegenden Zusammensetzung
zu behandelnden Patienten können
auch wiederholt oder nur einmal geimpft werden. Eine bevorzugte
Verwendung der vorliegenden Erfindung ist die aktive Immunisierung,
insbesondere von Menschen oder Tieren ohne Schutz gegen das spezifische
Antigen.
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Der
Weg der Verabreichung ist für
die vorliegende Zusammensetzung nicht von kritischer Bedeutung, z.B.
ist die subkutane, intramuskuläre,
intradermale oder transdermale Injektion sowie auch die orale Aufnahme
geeignet. Es ist auch möglich,
die vorliegende Zusammensetzung getrennt zu verabreichen, z.B. durch
Injektion der Nukleinsäure
basierend auf Inosin und Cytosin getrennt von der Antigen/polykationischen
Peptid-Zusammensetzung.
Die vorliegende Erfindung ist daher auch auf ein Set gerichtet,
welches eine Zusammensetzung, die das Antigen und das polykationische
Peptid als eine Komponente und eine Zusammensetzung, welche die
Nukleinsäure
basierend auf Inosin und Cytosin als eine zweite Komponente enthält, aufweist. Die
Komponenten können
zur selben Zeit oder an der derselben Stelle verabreicht werden,
es ist jedoch auch eine Anwendung an verschiedenen Stellen oder
zu verschiedenen Zeitpunkten oder für eine verschiedene Zeitdauer
möglich.
Es ist auch möglich,
die systemischen oder lokalen Anwendungen der Zusammensetzung bzw.
der Komponenten zu variieren.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ferner die Verwendung von Zusammensetzungen
gemäß der vorliegenden
Erfindung zur Herstellung eines Vakzins, welches eine systemische
Immunantwort induziert.
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Details
der vorliegenden Erfindung sind durch die folgenden Beispiele und
die Figuren beschrieben, die Erfindung ist jedoch natürlich nicht
auf diese beschränkt.
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1 zeigt
die Immunantwort auf das von Ovalbumin stammende Peptid einer kombinierten
Injektion von Polyinosin-Polycytidylsäure (pIC)
und Poly-L-Arginin (pR); Mäusen
wurden in die Pfotenballen subkutan Mischungen, wie angegeben, injiziert.
Vier Tage später
wurden dränierte
Lymphknoten (LN) entnommen und die Lymphknotenzellen wurden entweder
mit von einem OVA stammenden Peptid, pIC oder pR re-stimuliert. Die
Anzahl der IFN-γ-produzierenden
Zellen wurde 24 Stunden später
unter Verwendung eines ELISPOT-Tests bestimmt. Die Ergebnisse sind
als Anzahl der Spots/1 × 106 Lymphknotenzellen ± Standardabweichung von Triplikaten
ausgedrückt.
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2 zeigt
die Immunantwort auf das von Ovalbumin stammende Peptid einer kombinierten
Injektion von pIC und pR; Mäusen
wurden in die Pfotenballen subkutan Mischungen, wie angegeben, injiziert.
Vier Tage später
wurden dränierte
Lymphknoten (LN) entnommen und die Lymphknotenzellen wurden entweder
mit von einem OVA stammenden Peptid, pIC oder pR re-stimuliert.
Die Anzahl der IFN-γ-produzierenden
Zellen wurde 24 Stunden später
unter Verwendung eines ELISPOT-Tests bestimmt. Die Ergebnisse sind
als Anzahl der Spots/1 × 106 Lymphknotenzellen ± Standardabweichung von Triplikaten
ausgedrückt.
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3 zeigt
die Induktion von Ovalbumin-Peptid-spezifischen T-Zellen nach der
kombinierten Injektion von pIC und pR; Mäusen wurden in die Pfotenballen
subkutan Mischungen, wie angegeben, injiziert. Vier Tage später wurden
dränierte
Lymphknoten (LN) entnommen und die Lymphknotenzellen wurden entweder
mit von einem OVA stammenden Peptid, pIC oder pR re-stimuliert.
Die Anzahl der IFN-γ-produzierenden
Zellen wurde 24 Stunden später
unter Verwendung eines ELISPOT-Tests bestimmt. Die Ergebnisse sind
als Anzahl der Spots/1 × 106 Lymphknotenzellen ± Standardabweichung von Triplikaten
ausgedrückt.
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4 zeigt
die Immunantwort auf ein von einem TRP-2 stammenden Peptid nach
kombinierter Injektion von pIC und pR; Mäusen wurden in die Pfotenballen
subkutan Mischungen, wie angegeben, injiziert. Vier Tage später wurden
dränierte
Lymphknoten (LN) entnommen und die Lymphknotenzellen wurden entweder
mit von einem TRP-2 stammenden Peptid, pIC oder pR re-stimuliert.
Die Anzahl der IFN-γ-produzierenden
Zellen wurde 24 Stunden später
unter Verwendung eines ELISPOT-Tests bestimmt. Die Ergebnisse sind
als Anzahl der Spots/1 × 106 Lymphknotenzellen ± Standardabweichung von Triplikaten
ausgedrückt.
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5 zeigt
die Induktion von T-Zellen, die spezifisch für ein P1A (von einem Mastocytom
stammenden) Peptid nach kombinierter Anwendung von pIC und pR sind;
Mäusen
wurden in die Pfotenballen subkutan Mischungen, wie angegeben, injiziert.
Vier Tage später
wurden dränierte
Lymphknoten (LN) entnommen und die Lymphknotenzellen wurden entweder
mit einem P1A-Peptid, pIC oder pR re-stimuliert. Die Anzahl der IFN-γ-produzierenden
Zellen wurde 24 Stunden später
unter Verwendung eines ELISPOT-Tests bestimmt. Die Ergebnisse sind
als Anzahl der Spots/1 × 106 Lymphknotenzellen ± Standardabweichung von Triplikaten
ausgedrückt.
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6 zeigt
die Induktion von T-Zellen, die spezifisch für ein von einem OVA stammendes
Peptid nach kombinierter Anwendung von Oligo-dIC26 und
pR sind; Mäusen
wurden in die Pfotenballen subkutan Mischungen, wie angegeben, injiziert.
Vier Tage später
wurden dränierte
Lymphknoten (LN) entnommen und die Lymphknotenzellen wurden entweder
mit einem von einem OVA stammenden Peptid, Oligo-dIC26 oder
pR re-stimuliert. Die Anzahl der IFN-γ-produzierenden Zellen wurde
24 Stunden später
unter Verwendung eines ELISPOT-Tests bestimmt. Die Ergebnisse sind
als Anzahl der Spots/1 × 106 Lymphknotenzellen ± Standardabweichung von Triplikaten
ausgedrückt.
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7 zeigt,
dass die kombinierte Injektion von von einem OVA stammenden Peptid
mit pR und pIC eine systemische Antigen-spezifische T-Zell-Antwort induziert;
Mäusen
wurden entweder in die Pfotenballen (A) oder in die Flanke (B) subkutan
Mischungen, wie angegeben, injiziert. Am Tag 7 nach der Injektion
wurde ein IFN-•-ELISPOT-Test
mit peripheren Blutleukozyten (PBL's) durchgeführt, die mit einem OVA257-264-Peptid re-stimuliert wurden. Die
Anzahl der IFN-γ-produzierenden
Zellen wurde 24 Stunden später
bestimmt. Die Ergebnisse sind als Anzahl der Spots/1 × 106 PBL's ± Standardabweichung
von Duplikaten ausgedrückt.
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8 zeigt,
dass die kombinierte Anwendung von von einem OVA stammenden Peptid
mit pIC und verschiedenen polykationischen Verbindungen die Induktion
von Peptid-spezifischen T-Zellen stark verbessert. Mäusen wurden
in die Pfotenballen subkutan Mischungen, wie angegeben, injiziert.
Vier Tage später
wurden dränierte
Lymphknoten (LN) entnommen und die Lymphknotenzellen wurden entweder
mit einem relevanten Peptid (OVA257-264-Peptid),
einem irrelevanten Peptid (TRP-2181-188-Peptid),
pIC oder der jeweiligen polykationischen Verbindung re-stimuliert.
Die Anzahl der IFN-γ-produzierenden
Zellen wurde 24 Stunden später
unter Verwendung eines ELISPOT-Tests bestimmt. Die Ergebnisse sind
als Anzahl der Spots/1 × 106 Lymphknotenzellen ± Standardabweichung von Triplikaten
ausgedrückt.
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9 zeigt,
dass die kombinierte Verabreichung von Ovalbumin (OVA) mit pIC und
pR die Induktion von OVA-spezifischen
T-Zellen stark verbessert. Mäusen
wurden in die Pfotenballen subkutan Mischungen, wie angegeben, injiziert.
Vier Tage später
wurden dränierte
Lymphknoten (LN) entnommen und die Lymphknotenzellen wurden entweder
mit MHC-Klasse I und II-eingeschränkten OVA-Peptiden
oder OVA re-stimuliert. Die Anzahl der IFN-γ-produzierenden Zellen wurde
24 Stunden später
unter Verwendung eines ELISPOT-Tests bestimmt. Die Ergebnisse sind
als Anzahl der Spots/1 × 106 Lymphknotenzellen ± Standardabweichung von Triplikaten
ausgedrückt.
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10 zeigt,
dass Poly-L-Arginin (pR) nicht die Polyinosin-Polycytidylsäure (pIC)-induzierte
in vitro Reifung von menschlichen dendritischen Zellen (DC) beeinflusst.
Um die phänotypische
Reifung zu bestimmen, wurde entweder pIC oder pR, pIC und pR oder,
zu Kontrollzwecken, LPS und das Medium allein zu 6-Tage-kultivierten
menschlichen dendritischen Zellen hinzugegeben. Eine umfassende
phänotypische
Analyse der Oberflächenantigene
wurde nach 48 Stunden der Stimulation durchgeführt.
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11 zeigt,
dass die kombinierte Anwendung von von einem OVA stammenden Peptid
mit Oligo-dIC26-mer und pR zu einer systemischen,
Antigen-spezifischen T-Zell-Antwort führt. Mäusen wurden in die Pfotenballen
subkutan Mischungen, wie in der Figurenlegende angegeben, injiziert.
Zu ausgewählten
Zeitpunkten nach der Injektion wurden Milzzellen (spleen cells,
SC's) oder periphere
Blutleukozyten (PBL's)
isoliert und mit von OVA stammendem Peptid re-stimuliert. Die Anzahl
IFN-γ-produzierender
Zellen wurde 24 Stunden später
unter Verwendung eines ELISPOT-Tests bestimmt. Die Ergebnisse sind
als Anzahl der Spots/1 × 106 Zellen ± Standardabweichung von Duplikaten
ausgedrückt.
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12 zeigt,
dass die kombinierte Anwendung von Ovalbumin (OVA) mit Oligo-dIC26-mer und pR die Induktion von Ovalbumin
(OVA)-spezifischen
T-Zellen stark verbessert. A) Mäusen
wurden in die Pfotenballen subkutan Mischungen, wie angegeben, injiziert.
Vier Tage später
wurden dränierte
Lymphknoten (LN) entnommen und die Lymphknotenzellen wurden entweder
mit MHC-Klasse I und II-eingeschränkten von
OVA stammenden Epitopen oder OVA restimuliert. Die Anzahl der IFN-γ-produzierenden
Zellen wurde 24 Stunden später
unter Verwendung eines ELISPOT-Tests bestimmt. Die Ergebnisse sind
als Anzahl der Spots/1 × 106 Lymphknotenzellen ± Standard-abweichung von
Triplikaten ausgedrückt.
B) Zu ausgewählten
Zeitpunkten nach der Injektion wurden periphere Blutleukozyten (PBL's) isoliert und mit
OVA257-264-Peptid restimuliert. Die Anzahl
der IFN-γ-produzierenden
Zellen wurde 24 Stunden später
unter Verwendung eines ELISPOT-Tests bestimmt. Die Ergebnisse sind
als Anzahl der Spots/1 × 106 PBL's ± Standardabweichung
von Duplikaten ausgedrückt.
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13 zeigt,
dass die kombinierte Anwendung von Ovalbumin (OVA) mit Oligo-dIC
26-mer und pR die Herstellung von OVA spezifischen
IgG-Antikörpern
verbessert. Mäusen
wurden in die Pfotenballen subkutan Mischungen, wie angegeben, injiziert.
Am Tag 24 und 115 nach der Injektion wurden Seren entnommen und mittels
ELISA auf OVA-spezifische IgG2a- (A) und IgG1- (B) Antikörper gescreent.
Die Ergebnisse sind als Antikörpertiter
gezeigt. BEISPIELE Beispiel
1 Die
kombinierte Injektion von Polyinosin-Polycytidylsäure (pIC)
und Poly-L-Arginin (pR) führt
zu einer synergistischen Verstärkung
der Immunantwort auf von Ovalbumin stammendes Peptid.
| Mäuse | C57BL/6
(Harlan/Olac) |
| Peptid | OVA257-264-Peptid (SIINFEKL), ein MHC-Klasse I-(H-2Kb)-eingeschränktes Epitop von Hühner-Ovalbumin
(Rotzschke et al., 1991) wurde synthetisiert, wobei Standard-Festphasen-F-moc-Synthese
verwendet wurde, mittels HPLC gereinigt und mittels Massenspek-troskopie
auf Reinheit analysiert.
Dosis: 300 μg/Maus |
| Poly-L-Arginin
(pR) | Poly-L-Arginin
mit einem durchschnittlichen Polymerisationsgrad von 60 Arginin-Resten;
SIGMA Chemicals
Dosis: 100 μg/Maus |
| Polyinosin-Polycytidylsäure (pIC) | Polyinosin-Polycytidylsäure (Sigma
Chemicals, P-0913, Lot 125H4024) mit einem Molekulargewicht von
220 000 bis 460 000
Dosis: 100 μg/Maus |
-
Versuchsgruppen (4 Mäuse pro
Gruppe)
-
- 1. OVA257-264-Peptid
+ pIC + pR
- 2. OVA257-264-Peptid + pIC
- 3. OVA257-264-Peptid + pR
-
Am
Tag 0 wurde den Mäusen
in jeden Hinterpfotenballen ein Gesamtvolumen von 100 μl (50 μl pro Pfotenballen),
das die oben erwähnten
Verbindungen enthielt, injiziert. Die Tiere wurden 4 Tage nach der
Injektion getötet,
und die poplitealen Lymphknoten wurden entnommen. Einzelne Zellsuspensionen
wurden hergestellt, indem Lymphknoten durch ein 70 μm Zellsieb
zerkleinert wurden. Anschließend
wurden die Zellen zweimal mit DMEM-Medium (Life Technologies), das
5% fötales
Kälberserum
(FCS, SIGMA Chemicals) enthielt, gewaschen. Die Zellen wurden in
DMEM/5% FCS auf 10
7 Zellen/ml eingestellt.
IFN-γ-ELISPOT-Tests wurden
in Triplikaten, wie beschrieben, durchgeführt (Miyahira et al., 1995).
Dieses Verfahren ist eine weitverbreitete Vorgangsweise zur Quantifizierung
von Antigen-spezifischen T-Zellen. Lymphknotenzellen wurden in vitro
entweder mit Ova-Peptid, Polyinosin-Polycytidylsäure (pIC), Poly-L-Arginin (pR),
Concanavalin A (Con A) oder dem Medium allein (Hintergrund) re-stimuliert.
Jeder Spot stellt eine einzelne IFN-γ-produzierende T-Zelle dar.
Die Spots wurden unter Verwendung eines Biosys-Lesegeräts (Biosys,
Deutschland) gezählt.
Die Anzahl der Hintergrund-Spots wurde von allen Proben subtrahiert.
Die Ergebnisse sind als Anzahl der Spots/1 × 10
6 nicht-getrennte
Zellen ± Standardabweichung
von Triplikaten ausgedrückt.
Nach Stimulation mit Con A wurden viele Spots nachgewiesen (Daten
nicht gezeigt), was auf einen guten Zustand der verwendeten Lymphozyten hinweist.
Wie in
1 gezeigt, konnten durch die Injektion von von
einem OVA stammenden Peptid mit einer Kombination aus pIC und pR
unter einer Million Lymphknotenzellen fast 800 Peptid-spezifische
T-Zellen induziert
werden. Im Gegensatz dazu führte
die Injektionen von Peptid mit einer der Substanzen allein zu keiner Induzierung
von Peptid-spezifischen T-Zellen (
1). Beispiel
2 Die
kombinierte Injektion von pIC und pR führt zu einer Verstärkung der
Immunantwort auf von Ovalbumin stammendes Peptid auf Konzentrations-(pIC)-abhängige Weise.
| Mäuse | C57BL/6
(Harlan/Olac) |
| Peptid | OVA257-264-Peptid (SIINFEKL), ein MHC-Klasse I-(H-2Kb)-eingeschränktes Epitop von Hühner-Ovalbumin
(Rotzschke et al., 1991) wurde synthetisiert, wobei Standard-Festphasen-F-moc-Synthese
verwendet wurde, mittels HPLC gereinigt und mittels Massenspektroskopie
auf Reinheit analysiert.
Dosis: 300 μg/Maus |
| Poly-L-Arginin
(pR) | Poly-L-Arginin
mit einem durchschnittlichen Polymerisationsgrad von 60 Arginin-Resten;
SIGMA Chemicals
Dosis: 100 μg/Maus |
| Polyinosin-Polycytidylsäure (pIC) | Polyinosin-Polycytidylsäure (Sigma
Chemicals, P-0913, Lot 125H4024) mit einem Molekulargewicht im Bereich
von 220 000 bis 460 000
Dosis: 100, 50, 25 μg/Maus |
-
Versuchsgruppen (4 Mäuse pro
Gruppe)
-
- 1. OVA257-264-Peptid
+ pIC 100 μg
+ pR
- 2. OVA257-264-Peptid + pIC 50 μg + pR
- 3. OVA257-264-Peptid + pIC 25 μg + pR
- 4. OVA257-264-Peptid + pIC 100 μg
- 5. OVA257-264-Peptid + pR
-
Am
Tag 0 wurde den Mäusen
in jeden Hinterpfotenballen ein Gesamtvolumen von 100 μl (50 μl pro Pfotenballen),
das die oben erwähnten
Verbindungen enthielt, injiziert. Die Tiere wurden 4 Tage nach der
Injektion getötet,
und die poplitealen Lymphknoten wurden entnommen. Lymphknotenzellsuspensionen
wurden hergestellt und IFN-γ-ELISPOTs
wurden wie in Beispiel 1 beschrieben durchgeführt. Die Ergebnisse sind als Anzahl
der Spots/1 × 10
6 Zellen ± Standardabweichung von Triplikaten
ausgedrückt.
Selbst eine sehr geringe Dosis an pIC (25 μg/Maus), injiziert in einer
Kombination mit pR plus Peptid führt
zur Induktion von Antigen-spezifischen
T-Zellen (
2). Beispiel
3 Die
kombinierte Injektion von pIC und pR führt zu einer Verstärkung der
Induktion von Ovalbumin-Peptid-spezifischen T-Zellen auf eine Peptid-Konzentrations-abhängige Weise.
| Mäuse | C57BL/6
(Harlan/Olac) |
| Peptid | OVA257-264-Peptid (SIINFEKL), ein MHC-Klasse I-(H-2Kb)-eingeschränktes Epitop von Hühner-Ovalbumin
(Rotzschke et al., 1991) wurde synthetisiert, wobei Standard-Festphasen-F-moc-Synthese
verwendet wurde, mittels HPLC gereinigt und mittels Massenspek-troskopie
auf Reinheit analysiert.
Dosis: 300, 100, 50 μg/Maus |
| Poly-L-Arginin
(pR) | Poly-L-Arginin
mit einem durchschnittlichen Polymerisationsgrad von 60 Arginin-Resten;
SIGMA Chemicals
Dosis: 100 μg/Maus |
| Polyinosin-Polycytidylsäure (pIC) | Polyinosin-Polycytidylsäure (Sigma
Chemicals, P-0913, Lot 125H4024) mit einem Molekulargewicht im Bereich
von 220 000 bis 460 000
Dosis: 100 μg/Maus |
-
Versuchsgruppen (4 Mäuse pro
Gruppe)
-
- 1. OVA257-264-Peptid
+ 300 μg
+ pIC + pR
- 2. OVA257-264-Peptid + 100 μg + pIC +
pR
- 3. OVA257-264-Peptid + 50 μg + pIC +
pR
- 4. OVA257-264-Peptid + 300 μg + pIC
- 5. OVA257-264-Peptid + 300 μg + pR
-
Am
Tag 0 wurde den Mäusen
in jeden Hinterpfotenballen ein Gesamtvolumen von 100 μl (50 μl pro Pfotenballen),
das die oben erwähnten
Verbindungen enthielt, injiziert. Die Tiere wurden 4 Tage nach der
Injektion getötet,
und die poplitealen Lymphknoten wurden entnommen. Lymphknotenzellsuspensionen
wurden hergestellt und IFN-γ-ELISPOTs
wurden wie in Beispiel 1 beschrieben durchgeführt. Die Ergebnisse sind als Anzahl
der Spots/1 × 10
6 Zellen ± Standardabweichung von Triplikaten
ausgedrückt.
Wie in
3 gezeigt, kann eine vergleichsweise starke Immunantwort
induziert werden, selbst wenn eine geringere Peptiddosis (100 μg statt 300 μg/Maus) für die Impfung
verwendet wird. Beispiel
4 Die
kombinierte Injektion von pIC und pR führt zu einer synergistischen
Verstärkung
der Immunantwort auf ein von einem TRP-2 (Maus-Tyrosinase-verwandtes
Protein-2) stammendes Peptid.
| Mäuse | C57BL/6
(Harlan/Olac) |
| Peptid | TRP-2-Peptid
(VYDFFVWL), ein MHC-Klasse I-(H-2Kb)-eingeschränktes Epitop von Maus-Tyrosinase-verwandtem
Protein-2 (Bloom et al., 1997) wurde synthetisiert, wobei Standard-Festphasen-F-moc-Synthese
verwendet wurde, mittels HPLC gereinigt und mittels Massenspektroskopie
auf Reinheit analysiert.
Dosis: 100 μg/Maus |
| Poly-L-Arginin
(pR) | Poly-L-Arginin
mit einem durchschnittlichen Polymerisationsgrad von 60 Arginin-Resten;
SIGMA Chemicals
Dosis: 100 μg/Maus |
| Polyinosin-Polycytidylsäure (pIC) | Polyinosin-Polycytidylsäure (Sigma
Chemicals, P-0913, Lot 125H4024) mit einem Molekulargewicht im Bereich
von 220 000 bis 460 000
Dosis: 100 μg/Maus |
-
Versuchsgruppen (4 Mäuse pro
Gruppe)
-
- 1. TRP-2 + pIC + pR
- 2. TRP-2 + pIC
- 3. TRP-2 + pR
-
Am
Tag 0 wurde den Mäusen
in jeden Hinterpfotenballen ein Gesamtvolumen von 100 μl (50 μl pro Pfotenballen),
das die oben erwähnten
Verbindungen enthielt, injiziert. Die Tiere wurden 4 Tage nach der
Injektion getötet,
und die poplitealen Lymphknoten wurden entnommen. Die Herstellung
der Lymphknoten und IFN-γ-ELISPOTs wurden wie
in Beispiel 1 beschrieben durchgeführt. Die Ergebnisse sind als
Anzahl der Spots/1 × 10
6 Zellen ± Standardabweichung von Triplikaten
ausgedrückt.
Die Ergebnisse zeigen, dass sich pIC und pR auch synergistisch bei
der Induzierung von TRP-2 Peptid-spezifischen T-Zellen (
4)
verhalten. Beispiel
5 Die
kombinierte Anwendung von pIC und pR verstärkt sehr die Induktion von
T-Zellen, die spezifisch für
ein von einem Mastozytom stammendes Peptid sind.
| Mäuse | DBA/2
(Harlan/Olac) |
| Peptid | Von
Maus-Mastocytom P815 stammendes Peptid P1A (LPYLGWLVF), eingeschränkt auf
MHC-Klasse I-(H2-Ld) (Lethe et al., 1992) wurde synthetisiert,
wobei Standard-Festphasen-F-moc-Synthese
verwendet wurde, mittels HPLC gereinigt und mittels Massenspektroskopie
auf Reinheit analysiert.
Dosis: 300 μg/Maus |
| Poly-L-Arginin
(pR) | Poly-L-Arginin
mit einem durchschnittlichen Polymerisationsgrad von 60 Arginin-Resten;
SIGMA Chemicals
Dosis: 100 μg/Maus |
| Polyinosin-Polycytidylsäure (pIC) | Polyinosin-Polycytidylsäure (Sigma
Chemicals, P-0913, Lot 125H4024) mit einem Molekulargewicht im Bereich
von 220 000 bis 460 000
Dosis: 100 μg/Maus |
-
Versuchsgruppen (4 Mäuse pro
Gruppe)
-
- 1. P1A-Peptid + pIC + pR
- 2. P1A-Peptid + pIC
- 3. P1A-Peptid + pR
-
Am
Tag 0 wurde den Mäusen
in jeden Hinterpfotenballen ein Gesamtvolumen von 100 μl (50 μl pro Pfotenballen),
das die oben erwähnten
Verbindungen enthielt, injiziert. Die Tiere wurden 4 Tage nach der
Injektion getötet,
und die poplitealen Lymphknoten wurden entnommen. Die Herstellung
der Lymphknoten und IFN-γ-ELISPOTs wurden wie
in Beispiel 1 beschrieben durchgeführt. Die Ergebnisse sind als
Anzahl der Spots/1 × 10
6 Zellen ± Standardabweichung von Triplikaten
ausgedrückt.
Wie in
5 gezeigt, induziert die kombinierte Anwendung
von pIC und pR auch in einem anderen Maus-Stamm eine starke Antigen-spezifische Antwort. Beispiel
6 Die
kombinierte Anwendung von Oligo-dIC
26 und
pR verstärkt
synergistisch die Immunantwort auf von Ovalbumin stammendes Peptid.
| Mäuse | C57BL/6
(Harlan/Olac) |
| Peptid | OVA257-264-Peptid (SIINFEKL), ein MHC-Klasse I-(H-2Kb)-eingeschränktes Epitop von Hühner-Ovalbumin
(Rotzschke et al., 1991) wurde synthetisiert, wobei Standard-Festphasen-F-moc-Synthese
verwendet wurde, mittels HPLC gereinigt und mittels Massenspek-troskopie
auf Reinheit analysiert.
Dosis: 300 μg/Maus |
| Poly-L-Arginin
(pR) | Poly-L-Arginin
mit einem durchschnittlichen Polymerisationsgrad von 60 Arginin-Resten;
SIGMA Chemicals
Dosis: 100 μg/Maus |
| Oligo-desoxy-IC,
26-mer (Oligo-dIC26) | Oligo-dIC
wurde mittels Standard-Phosphoamidid-Chemie
in einer Menge von 4 μmol
synthetisiert und mittels HPLC (NAPS Göttingen, Deutschland) gereinigt
Dosis:
5 nmol/Maus |
-
Versuchsgruppen (4 Mäuse pro
Gruppe)
-
- 1. OVA257-264-Peptid
+ Oligo-dIC26 + pR
- 2. OVA257-264-Peptid + Oligo-dIC26
- 3. OVA257-264-Peptid + pR
-
Am
Tag 0 wurde den Mäusen
in jeden Hinterpfotenballen ein Gesamtvolumen von 100 μl (50 μl pro Pfotenballen),
das die oben erwähnten
Verbindungen enthielt, injiziert. Die Tiere wurden 4 Tage nach der
Injektion getötet,
und die poplitealen Lymphknoten wurden entnommen. Die Herstellung
der Lymphknoten und IFN-γ-ELISPOTs wurden wie
in Beispiel 1 beschrieben durchgeführt. Die Ergebnisse sind als
Anzahl der Spots/1 × 10
6 Zellen ± Standardabweichung von Triplikaten
ausgedrückt.
Wie in
6 gezeigt, induziert die kombinierte Anwendung
von Oligo-dIC
26 und pR eine starke Peptid-spezifische
T-Zell-Antwort. Beispiel
7 Die
Antigen-spezifische Immunantwort auf von Ovalbumin stammendes Peptid,
welche durch kombinierte Injektion von Poly-L-Arginin (pR) und Polyinosin-Polycytidylsäure (pIC)
induziert ist, ist systemisch.
| Mäuse | C57BL/6
(Harlan/Olac) |
| Peptid | OVA257-264-Peptid (SIINFEKL), ein MHC-Klasse I-(H-2Kb)-eingeschränktes Epitop von Hühner-Ovalbumin
(Rotzschke et al., 1991) wurde synthetisiert, wobei Standard-Festphasen-F-moc-Synthese
verwendet wurde, mittels HPLC gereinigt und mittels Massenspek-troskopie
auf Reinheit analysiert.
Dosis: 300 μg/Maus |
| Poly-L-Arginin
(pR) | Poly-L-Arginin
mit einem durchschnittlichen Polymerisationsgrad von 60 Arginin-Resten;
SIGMA Chemicals, P-4663,
Lot 68H5903; mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht (MW)
von 10 000
Dosis: 100 μg/Maus |
| Polyinosin-Polycytidylsäure (pIC) | Polyinosin-Polycytidylsäure (Sigma
Chemicals, P-0913, Lot 109H4037) mit einem Molekulargewicht zwischen
220 000 und 460 000 (durchschnittliche Länge: 500 bp)
Dosis: 100 μg/Maus |
-
Versuchsgruppen (8 Mäuse pro
Gruppe)
-
- 1. OVA257-264-Peptid
+ pIC + pR
- 2. OVA257-264-Peptid + pIC
- 3. OVA257-264-Peptid + pR
-
Am
Tag 0 wurde den Mäusen
in jeden Hinterpfotenballen oder in die Flanke ein Gesamtvolumen
von 100 μl
(50 μl pro
Pfotenballen, 100 μl
pro Flanke), das die oben erwähnten
Verbindungen enthielt, injiziert. Vier Mäuse pro Gruppe wurden 4 Tage
nach der Injektion getötet
und dränierte
Lymphknoten (popliteale und inguinale Lymphknoten für Pfotenballen-
bzw. Flankeninjektion) wurden entnommen. Die Herstellung der Lymphknoten
und IFN-γ-ELISPOTs
wurde wie in Beispiel 1 beschrieben durchgeführt.
-
Wie
bereits in vorherigen Beispielen gezeigt, konnte durch die Injektion
von einem von OVA-stammenden Peptid in Kombination mit pIC und pR
eine starke Peptid-spezifische T-Zell-Antwort am Tag 4 in den dränierten
Lymphknoten induziert werden. Um zu untersuchen, ob die Immunantwort,
welche durch eine einzige Injektion von Peptid mit pIC/pR induziert
wird, systemisch ist, wurde den restlichen Tieren (vier pro Gruppe) Blut
von der Schwanzvene zu ausgewählten
Zeitpunkten nach der Injektion entnommen, periphere Blutleukozyten
(PBL's) isoliert,
entweder mit dem relevanten Peptid, pIC, pR, Con A (positive Kontrolle)
oder dem Medium allein (Hintergrund) re-stimuliert und durch die
Verwendung eines ELISPOT-Tests die Anzahl an IFN-γ-•absondernden
T-Lymphozyten ermittelt. Tests wurden zweifach durchgeführt. Jeder
Spot stellt eine einzelne IFN-γ-produzierende
T-Zelle dar. Die Spots wurden unter Verwendung eines Biosys-Lesegeräts (Biosys, Deutschland)
gezählt.
Die Anzahl der Hintergrund-Spots wurde von allen Proben subtrahiert.
Die Ergebnisse sind als Anzahl der Spots/1 × 106 Zellen ± Standardabweichung
von Duplikaten ausgedrückt.
Nach Stimulation der PBL's
mit Con A wurden viele Spots nachgewiesen, was auf einen guten Zustand
der verwendeten Lymphozyten hinweist. Diese Ergebnisse zeigten,
dass die Injektion von Peptid mit pIC/pR tatsächlich zu der systemischen
Antwort führt,
wie am Tag 7 im peripheren Blut (7A,
B) beobachtet. Im Gegensatz dazu war am Tag 7, als den Mäusen Peptid
und pR oder Peptid und pIC injiziert wurde, fast keine oder nur
eine sehr geringe Peptid-spezifische Immunantwort ermittelbar. Die
starke systemische Antwort, welche durch eine einzige Injektion
von Peptid mit einer Kombination von pR/pIC induziert wurde, nahm
innerhalb der nächsten
30 Tage rasant ab.
-
Um
zu ermitteln, ob irgendeine der Komponenten des Vakzins eine unerwünschte Wirkung
auf den Wirt hat, beispielsweise die Induzierung der systemischen
Abgabe von entzündungsfördernden
Cytokinen, wurden den Tieren in den Hinterpfotenballen eine der
Zusammensetzungen wie vorher erwähnt
injiziert, Serum der Mäuse
eine Stunde nach der Injektion entnommen und mittels ELISA auf das
Vorhandensein von TNF-• und
IL-6 gescreent. Weder TNF-• noch
IL-6 konnte im Serum einer der Mäuse
gefunden werden, egal ob ihnen Peptid/pR, Peptid/pIC oder Peptid
und die Kombination beider Substanzen injiziert worden war.
-
Diese
Ergebnisse zeigen, dass die durch Injektion von Peptidantigen mit
einer Mischung bestehend aus pIC und pR induzierte Antwort systemisch
ist. Beispiel
8 Die
kombinierte Injektion von Polyinosin-Polycytidylsäure (pIC)
und verschiedenen polykationischen Verbindungen verstärkt synergistisch
die Immunantwort auf von Ovalbumin stammendes Peptid.
| Mäuse | C57BL/6
(Harlan/Olac) |
| Peptid | OVA257-264-Peptid (SIINFEKL), ein MHC-Klasse I-(H-2Kb)-eingeschränktes Epitop von Hühner-Ovalbumin
(Rotzschke et al., 1991) wurde synthetisiert, wobei Standard-Festphasen-F-moc-Synthese
verwendet wurde, mittels HPLC gereinigt und mittels Massenspek-troskopie
auf Reinheit analysiert.
Dosis: 300 μg/Maus |
| Poly-L-Arginin
(pR) | Poly-L-Arginin
mit einem durchschnittlichen Polymerisationsgrad von 60 Arginin-Resten;
SIGMA Chemicals, P-4663,
Lot 68H5903); mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht (MW)
von 10 000
Dosis: 100 μg/Maus |
| Poly-L-Lysin
(pL) | Poly-L-Lysin,
Sigma Chemicals, P-6516, Lot 78H5910) mit einem durchschnittlichen
Molekulargewicht von 9500
Dosis: 100 μg/Maus |
| Poly-L-Ornithin
(pO) | Poly-L-Ornithin,
Sigma Chemicals, P-4538, Lot 57H5515) mit einem durchschnittlichen
Molekulargewicht von 10 000
Dosis: 100 μg/Maus |
| Dieethylaminoethyl-Dextran (DEAE-Dextran) | DEAE-Dextran,
Chloridform, hergestellt aus Dextran mit durchschnittlichem Molekulargewicht
von 500 000; SIGMA Chemicals, D-9885, Lot 39H1323
Dosis: 100 μg/Maus |
| Polyinosin-Polycytidylsäure (pIC) | Polyinosin-Polycytidylsäure (Amersham
Pharmacia Biotech, 27-4732, Lot 6034732012)
Dosis: 50 μg/Maus |
-
Versuchsgruppen (4 Mäuse pro
Gruppe)
-
- 1. OVA257-264-Peptid
+ pIC + pR
- 2. OVA257-264-Peptid + pIC
- 3. OVA257-264-Peptid + pR
- 4. OVA257-264-Peptid
- 5. OVA257-264-Peptid + pIC + pL
- 6. OVA257-264-Peptid + pL
- 7. OVA257-264-Peptid + pIC + pO
- 8. OVA257-264-Peptid + pO
- 9. OVA257-264-Peptid + pIC + DEAE-Dextran
- 10. OVA257-264-Peptid + DEAE-Dextran
-
Am
Tag 0 wurde den Mäusen
in jeden Hinterpfotenballen ein Gesamtvolumen von 100 μl (50 μl pro Pfotenballen),
das die oben erwähnten
Verbindungen enthielt, injiziert. Die Tiere wurden 4 Tage nach der
Injektion getötet,
und die poplitealen Lymphknoten wurden entnommen. Lymphknotenzellsuspensionen
wurden hergestellt und IFN-γ-ELISPOTs
wurden wie in Beispiel 1 beschrieben durchgeführt. Die Ergebnisse sind als Anzahl
der Spots/1 × 10
6 Zellen ± Standardabweichung von Triplikaten
ausgedrückt.
Wie in
8 gezeigt, führt
die Injektion von Peptid in Kombination mit pIC und jeder der oben
angeführten
polykationischen Verbindungen (pR, pL, pO, DEAE-Dextran) zu der
starken Peptid-spezifischen
Antwort. Im Gegensatz führte
die Injektion von Peptid mit einer der Substanzen allein nicht zur
Induzierung von Peptid-spezifischen T-Zellen. Interessanterweise
muss eine 50- fach
höhere
Menge an DEAE-Dextran in Kombination mit pIC verwendet werden wie
bei der Injektion von pIC mit jeder anderen der verwendeten polykationischen
Verbindungen (pR, pL, pO) verwendet werden, um die selbe Anzahl
an Peptid-spezifischen IFN-γ-produzierenden
T-Zellen zu induzieren. Beispiel
9 Die
kombinierte Injektion von Ovalbumin (OVA) mit Poly-L-Arginin (pR)
und Polyinosin-Polycytidylsäure
(pIC) verstärkt
synergistisch die Ovalbumin-spezifische Immunantwort.
| Mäuse | C57BL/6
(Harlan/Olac) |
| Ovalbumin
(OVA) | Ovalbumin
vom Hühnerei,
Klasse V, SIGMA Chemicals, A-5503, Lot 54H7070
Dosis: 50 μg/Maus |
| Peptide | OVA257-264-Peptid (SIINFEKL), ein MHC-Klasse I-(H-2Kb)-eingeschränktes dominantes Epitop von Hühner-Ovalbumin
(Rotzschke et al., 1991), OVA265-280-Peptid
(TEWTSSNVMEERKIKV), ein MHC-Klasse II-(H-2Ab)-eingeschränktes Epitop
von Hühner-Ovalbumin
(Rotzschke et al., 1991) wurden synthetisiert, wobei Standard-Festphasen-F-moc-Synthese
verwendet wurde, mittels HPLC gereinigt und mittels Massenspektroskopie
auf Reinheit analysiert.
Dosis zur Re-Stimulierung von Lymphknotenzellen: 10 μg/ml |
| Poly-L-Arginin
(pR) | Poly-L-Arginin
mit einem durchschnittlichen Polymerisationsgrad von 60 Arginin-Resten;
SIGMA Chemicals, P-4663,
Lot 68H5903)
Dosis: 100 μg/Maus |
| Polyinosin-Polycytidylsäure (pIC) | Polyinosin-Polycytidylsäure (Amersham
Pharmacia Biotech, 27-4732, Lot 6034732012)
Dosis: 50 μg/Maus |
-
Versuchsgruppen (4 Mäuse pro
Gruppe)
-
- 1. OVA + pIC + pR
- 2. OVA + pIC
- 3. OVA + pR
- 4. OVA
-
Am
Tag 0 wurde den Mäusen
in jeden Hinterpfotenballen ein Gesamtvolumen von 100 μl (50 μl pro Pfotenballen),
das die oben erwähnten
Verbindungen enthielt, injiziert. Die Tiere wurden 4 Tage nach der
Injektion getötet,
und die poplitealen Lymphknoten wurden entnommen. Lymphknotenzellsuspensionen
wurden hergestellt und IFN-γ-ELISPOTs
wurden wie in Beispiel 1 beschrieben durchgeführt. Die Ergebnisse sind als Anzahl
der Spots/1 × 10
6 Zellen ± Standardabweichung von Triplikaten
ausgedrückt.
Wie in
9 gezeigt, führt
die Injektion von Ovalbumin (OVA) mit entweder pIC oder pR verglichen
mit der Injektion von OVA allein zu der Antigen-spezifischen Immunantwort.
Wenn jedoch OVA mit einer Mischung von pIC und pR injiziert wird,
kann der synergisierende Effekt beider Substanzen beobachtet werden,
was zu einer verbesserten Antigen-spezifischen T-Zell-Antwort führt. Es
ist wesentlich, dass die IFN-γ-Produktion
nicht nur bei Re-Stimulierung
mit dem ganzen OVA-Protein nachgewiesen wurde, sondern auch mit
beiden, MHC-Klasse I- (OVA
257-264) – und II
(OVA
265-280)-eingeschränkten von OVA stammenden Epitopen
(
9). Diese Daten zeigen, dass durch die Verwendung
der Kombination von pIC und pR nicht nur Peptide sondern auch ganze
Proteine als ein Antigen für
die Vakzinzusammensetzung verwendet werden können. Beispiel
10 Poly-L-Arginin
beeinflusst nicht die Polyinosin-Polycytidylsäure (pIC)-induzierte in vitro
Reifung von dendritischen Zellen.
| Lipopolysaccharid
(LPS) | Lipopolysaccharid
von Escherichia coli; Serotyp 055:B5 (SIGMA Chemicals)
Dosis:
1 μg/ml |
| Poly-L-Arginin
(pR) | Poly-L-Arginin
mit einem durchschnittlichen Polymerisationsgrad von 60 Arginin-Resten;
SIGMA Chemicals, P-4663,
Lot 68H5903
Dosis: 10 μg/ml |
| Polyinosin-Polycytidylsäure (pIC) | Polyinosin-Polycytidylsäure (Amersham
Pharmacia Biotech, 27-4732, Lot 6034732012)
Dosis: 10 μg/ml |
-
Versuchsgruppen
-
- 1. Medium
- 2. LPS
- 3. pR
- 4. pIC
- 5. pR + pIC
-
Es
wurde vorhergehend beschrieben, dass pIC, ähnlich wie bei der Influenza-Virusinfektion,
die Reifung humaner dendritischer Zellen (DC) in vitro (Cella et
al, 1999; Verdijk et al., 1999) auslöst. Von Human-Monozyten stammende
dendritische Zellen (DC) wurden verwendet, um zu untersuchen, wie
Poly-L-Arginin diese pIC-induzierte DC-Reifung beeinflusst. Humane
dendritische Zellen wurden aus Monozyten erzeugt. Kurz gesagt wurden
periphere Blutleukozyten (PBL's)
durch Ficoll-Gradient-Zentrifugieren von Buffy Coats gesunder Freiwilliger
isoliert. Monozyten wurden aus PBL's unter Verwendung von CD14-beschichteten
Magnetkügelchen
(Miltenyi Biotec Inc., Deutschland) isoliert, die gemäß den Herstellerinstruktionen
aufgebracht wurden. Unter Verwendung dieses Verfahrens wurden > 95% CD14+-Zellen
erhalten, wie durch die Durchflusscytometrie ermittelt. Diese CD14+-Monozyten wurden in einem RPMI 1640 Medium
unter Zugabe von 10% fötalem Kälberserum
(FCS) (PAA Laboratories, Linz, Österreich),
nichtessentiellen Aminosäuren,
L-Glutamin, Gentamyzin, Natriumpyruvat, 100 ng/ml Human GM-CSF und
500 E/ml Human IL-4 in 6-Well-Gewebeplatten 6 bis 7 Tage lang kultiviert.
Zu diesem Zweck enthielten die Kulturen > 80% MHC-Klasse II+/CD1a+-Zellen (= dendritische Zellen).
-
Um
die phänotypische
Reifung zu ermitteln, wurden 6-Tage-kultivierte dendritische Zellen entweder mit
pIC, pR oder mit einer Kombination aus beiden Substanzen 48 Stunden
lang stimuliert und auf Expression mehrerer Oberflächenmoleküle durch
Durchflusscytometrie analysiert. Zu Kontrollzwecken wurden dendritische
Zellen auch mit LPS stimuliert oder unbehandelt gelassen. Wie in 10 gezeigt,
induzierte pIC eine Hinauf-Regulierung von HLA-DR, -DQ und HLA-I
Molekülen,
der co-stimulierenden Moleküle
wie CD40, CD54, CD80, der de-novo-Expression von CD86 und der Reifungsmarker
CD83 sowie eine Hinunter-Regulierung der CD1a-Moleküle, verglichen
zu den unbehandelten dendritischen Zellen. Der Reifungseffekt von
pIC war in allen Fällen
vergleichbar zu jenem, der durch LPS induziert wurde. Zusätzlich zeigte
diese Analyse eine leichte Up-Regulierung von CD11a-, CD11c-, CD13-,
CD25-, CD29- und CD50-Antigenen auf dendritischen Zellen bei pIC-Stimulierung.
Keine der oben beschriebenen phänotypischen
Veränderungen
konnte beobachtet werden, wenn die dendritischen Zellen mit pR allein
inkubiert wurden. Der Phänotyp
dendritischer Zellen, die mit einer Mischung aus pIC und pR stimuliert
wurden, war ähnlich
demjenigen, der durch pIC allein (10) induziert wurde.
-
Daher
hat pIC die Fähigkeit
zur Induzierung der Reifung humaner dendritischer Zellen in vitro
und pR beeinflusst dieses pIC-induzierte Differenzierungsverfahren
nicht. Beispiel
11 Die
Antigen-spezifische Immunantwort, welche durch die kombinierte Anwendung
von Antigen mit Oligo-desoxyIC
26-mer und
Poly-L-Arginin (pR)
induziert wird, ist systemisch.
| Mäuse | C57BL/6
(Harlan/Olac) |
| Peptid | OVA257-264-Peptid (SIINFEKL), ein MHC-Klasse I-(H-2Kb)-eingeschränktes Epitop von Hühner-Ovalbumin
(Rotzschke et al., 1991), wurde synthetisiert, wobei Standard-Festphasen-F-moc-Synthese
verwendet wurde, mittels HPLC gereinigt und mittels Massenspek-troskopie
auf Reinheit analysiert.
Dosis: 300 μg/Maus |
| Poly-L-Arginin
(pR) | Poly-L-Arginin
mit einem durchschnittlichen Polymerisationsgrad von 60 Arginin-Resten;
SIGMA Chemicals
Dosis: 100 μg/Maus |
| Oligo-desoxy-IC,
26-mer (Oligo-dIC26-mer) | Oligo-dIC26-mer wurde mittels Standard-Phosphoamidid-Chemie
in einer Menge von 4 μmol
synthetisiert und mittels HPLC (NAPS Göttingen, Deutschland) gereinigt
Dosis:
5 nmol/Maus |
-
Versuchsgruppen (8 Mäuse pro
Gruppe)
-
- 1. OVA257-264-Peptid
+ Oligo-dIC26-mer + pR
- 2. OVA257-264-Peptid + Oligo-dIC26-mer
- 3. OVA257-264-Peptid + pR
- 4. OVA257-264-Peptid
-
Am
Tag 0 wurde den Mäusen
in jeden Hinterpfotenballen ein Gesamtvolumen von 100 μl (50 μl pro Pfotenballen),
das die oben erwähnten
Verbindungen enthielt, injiziert. Die Tiere (vier Mäuse/Gruppe)
wurden 4 Tage nach der Injektion getötet, und die poplitealen Lymphknoten
wurden entnommen. Lymphknotenzellsuspensionen wurden hergestellt
und IFN-γ-ELISPOTs
wurden wie in Beispiel 1 beschrieben durchgeführt.
-
Wie
bereits vorher gezeigt, induzierte die kombinierte Anwendung von
Peptid mit Oligo-dIC26-mer und pR eine starke
Antigen-spezifische
Antwort auf von OVA stammendes Peptid am Tag 4 in den dränierten Lymphknotenzellen.
Um zu ermitteln, ob die durch eine einzelne Injektion von Peptid
mit Oligo-dIC/pR induzierte Immunantwort systemisch ist, wurden
die restlichen Mäuse
(4 Mäuse/Gruppe)
zu ausgewählten
Zeitpunkten nach der Injektion auf die Anwesenheit von Peptid-spezifischen
IFN-γ-produzierenden
T-Zellen in der Milz
oder im peripheren Blut unter Verwendung eines IFN-γ-ELISPOT-Tests
untersucht. Die Ergebnisse sind als Anzahl der Spots/1 × 106 Zellen ± Standardabweichung von Duplikaten
ausgedrückt. 11 zeigt,
dass die durch die Injektion von von OVA stammendem Peptid mit Oligo-dIC/pR
induzierte Antwort systemisch ist und wenigstens bis zum Tag 59
nach der einzigen Injektion (der späteste Zeitpunkt der Untersuchung)
anhält. Im
Gegensatz dazu konnte die lokale oder systemische Antwort nicht
beobachtet werden, wenn das Peptid allein, mit Oligo-dIC26-mer oder pR injiziert wurde.
-
Um
zu ermitteln, ob irgendeine Komponente des Vakzins unerwünschte Wirkungen
für den
Wirt haben könnte,
beispielsweise die Induzierung der systemischen Abgabe entzündungsfördernder
Cytokine, wurde den Tieren in die Pfotenballen oben erwähnte Kombinationen
injiziert, eine Stunde nach Injektion Seren der Mäuse gesammelt
und auf TNF-• und
IL-6 mittels eines ELISA-Tests gescreent. Weder TNF-• noch IL-6
konnte in dem Serum einer der Mäuse
gefunden werden, irrelevant davon, ob ihnen Peptid/pR, Peptid/Oligo-dIC
oder Peptid und der Kombination beider Substanzen injiziert worden
war.
-
Diese
Ergebnisse zeigen, dass die durch Injektion von Peptid-Antigen mit
einer Mischung bestehend aus Oligo-dIC und pR induzierte Antwort
systemisch ist. Beispiel
12 Die
kombinierte Anwendung von Oligo-desoxyIC
26-mer und
Poly-L-Arginin (pR) verstärkt
die Ovalbumin (OVA)-spezifische T-Zellantwort.
| Mäuse | C57BL/6
(Harlan/Olac) |
| Ovalbumin
(OVA) | Ovalbumin
vom Hühnerei,
Klasse V, SIGMA Chemicals, A-5503, Lot 54H7070
Dosis: 50 μg/Maus |
| Peptide | OVA257-264-Peptid (SIINFEKL), ein MHC-Klasse I-(H-2Kb)-eingeschränktes dominantes Epitop von Hühner-Ovalbumin
(Rotzschke et al., 1991), OVA265-280-Peptid
(TEWTSSNVMEERKIKV), ein MHC-Klasse II-(H-2Ab)-eingeschränktes Epitop
von Hühner-Ovalbumin
(Rotzschke et al., 1991) wurden synthetisiert, wobei Standard-Festphasen-F-moc-Synthese
verwendet wurde, mittels HPLC gereinigt und mittels Massenspektroskopie
auf Reinheit analysiert.
Dosis zur Re-Stimulierung von Zellen:
10 μg/ml |
| Poly-L-Arginin
(pR) | Poly-L-Arginin
mit einem durchschnittlichen Polymerisationsgrad von 60 Arginin-Resten;
SIGMA Chemicals, P-4663,
Lot 68H5903
Dosis: 100 μg/Maus |
| Oligo-desoxy-IC,
26-mer (Oligo-dIC26-mer) | Oligo-dIC26-mer wurde mittels Standard-Phosphoamidid-Chemie
in einer Menge von 4 μmol
synthetisiert und mittels HPLC (NAPS Göttingen, Deutschland) gereinigt
Dosis:
5 nmol/Maus |
-
Versuchsgruppen (8 Mäuse pro
Gruppe)
-
- 1. OVA + Oligo-dIC26-mer +
pR
- 2. OVA + Oligo-dIC26-mer
- 3. OVA + pR
- 4. OVA
-
Am
Tag 0 wurde den Mäusen
in jeden Hinterpfotenballen ein Gesamtvolumen von 100 μl (50 μl pro Pfotenballen),
das die oben erwähnten
Verbindungen enthielt, injiziert. Die Tiere wurden 4 Tage nach der
Injektion getötet,
und die poplitealen Lymphknoten wurden entnommen. Lymphknotenzellsuspensionen
wurden hergestellt und IFN-γ-ELISPOTs
wurden wie in Beispiel 1 beschrieben durchgeführt. Die Ergebnisse sind als Anzahl
der Spots/1 × 106 Zellen ± Standardabweichung von Triplikaten
ausgedrückt.
Wie in 12A gezeigt, führt die
Injektion von Ovalbumin (OVA) mit einer Mischung aus Oligo-dIC und
pR zu einer verstärkten
Antigen-spezifischen T-Zell-Antwort.
-
Es
ist wesentlich, dass die IFN-γ-Produktion
nicht nur bei Re-Stimulierung mit dem ganzen OVA-Protein nachgewiesen
wurde, sondern auch mit beiden, MHC-Klasse I- (OVA257-264) – und II
(OVA265-280)-eingeschränkte von OVA stammenden Epitopen
(12A).
-
Um
des weiteren zu untersuchen, ob die durch eine einzelne Injektion
von OVA-Protein mit Oligo-dIC/pR induzierte Immunantwort systemisch
ist, wurden die restlichen Mäuse
(4 Mäuse/Gruppe)
zu ausgewählten
Zeitpunkten nach der Injektion auf die Anwe-senheit von Peptid-spezifischen
IFN-γ-produzierenden T-Zellen im peripheren
Blut unter Verwendung eines IFN-γ-ELISPOT-Tests untersucht.
Die Ergebnisse sind als Anzahl der Spots/1 × 106 Zellen ± Standardabweichung
von Duplikaten ausgedrückt. 12B zeigt, dass die durch die Injektion
von OVA mit Oligo-dIC/pR induzierte Antwort systemisch ist und wenigstens
bis zum Tag 97 nach Injektion (der späteste Zeitpunkt der Untersuchung)
anhält.
Im Gegensatz dazu konnte die lokale oder systemische Antwort nicht
ermittelt werden, wenn OVA allein, mit Oligo-dIC26-mer oder
pR injiziert wurde.
-
Diese
Daten zeigen, dass durch Verwendung der Kombination von Oligo-dIC
und pR nicht nur Peptide sondern auch ganze Proteine als ein Antigen
für die
Vakzinzusammensetzung verwendet werden können und dass die durch Injektion
von Protein-Antigen mit einer Mischung bestehend aus Oligo-dIC und
pR induzierte Antwort systemisch und länger anhaltend ist. Beispiel
13 Die
kombinierte Anwendung von Oligo-desoxyIC
26-mer und
Poly-L-Arginin (pR)
verstärkt
die Ovalbumin (OVA)-spezifische humorale Antwort.
| Mäuse | C57BL/6
(Harlan/Olac) |
| Ovalbumin
(OVA) | Ovalbumin
vom Hühnerei,
Klasse V, SIGMA Chemicals, A-5503, Lot 54H7070
Dosis: 50 μg/Maus |
| Poly-L-Arginin
60 (pR) | Poly-L-Arginin
mit einem durchschnittlichen Polymerisationsgrad von 60 Arginin-Resten;
SIGMA Chemicals, P-4663, Lot 68H5903
Dosis: 100 μg/Maus |
| Oligo-desoxy-IC,
26-mer (Oligo-dIC26-mer) | Oligo-dIC26-mer wurde mittels Standard-Phosphoamidid-Chemie
in einer Menge von 4 μmol
synthetisiert und mittels HPLC (NAPS Göttingen, Deutschland) gereinigt
Dosis:
5 nmol/Maus |
-
Versuchsgruppen (4 Mäuse pro
Gruppe)
-
- 1. OVA + Oligo-dIC26-mer +
pR
- 2. OVA + Oligo-dIC26-mer
- 3. OVA + pR
- 4. OVA
-
Am
Tag 0 wurde den Mäusen
in jeden Hinterpfotenballen ein Gesamtvolumen von 100 μl (50 μl pro Pfotenballen),
das die oben erwähnten
Verbindungen enthielt, injiziert. Am Tag 24 nach der Injektion wurde Serum
entnommen und mittels ELISA auf das Vorhandensein von OVA-spezifischen
Antikörpern
gescreent. Diese Ergebnisse zeigen, dass die Injektion von OVA in
Kombination mit Oligo-dIC und pR die Produktion von OVA-spezifischen
IgG-Antikörpern im
Vergleich zur Injektion von OVA mit jeder der Substanzen allein (13A, B) verbesserte. Interessanterweise
nahmen die Titer von sowohl IgG2a als auch von IgG1 nach einer einzigen
Injektion von OVA mit Oligo-dIC/pR zu, was darauf hindeutet, dass
sowohl Th1- als auch Th2-Zellen beteiligt waren. Nach 115 Tagen
waren jedoch nur noch die erhöhten
IgG2a-Mengen in den Seren von Mäusen,
welchen OVA und Oligo-dIC/pR injiziert worden war, detektierbar.
-
Diese
Daten zeigen, dass die kombinierte Injektion von OVA mit Oligo-dIC
und pR die OVA-spezifische humorale Antwort verstärkt. Diese
Antwort ist durch die Produktion von sowohl Th1- als auch Th2-induzierten Antikörper-Isotypen
in der frühen
Phase, jedoch später
hauptsächlich
durch Th1-induzierte Antikörper
gekennzeichnet.
-
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