DE600580C - Hinterschiff fuer Mehrschraubenschiffe - Google Patents

Hinterschiff fuer Mehrschraubenschiffe

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DE600580C
DE600580C DED62581D DED0062581D DE600580C DE 600580 C DE600580 C DE 600580C DE D62581 D DED62581 D DE D62581D DE D0062581 D DED0062581 D DE D0062581D DE 600580 C DE600580 C DE 600580C
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ship
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DED62581D
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Deutsche Werke Kiel A G
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Deutsche Werke Kiel A G
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B1/00Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils
    • B63B1/02Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils deriving lift mainly from water displacement
    • B63B1/04Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils deriving lift mainly from water displacement with single hull
    • B63B1/08Shape of aft part

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  • Combustion & Propulsion (AREA)
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Description

PATENTANSI1KUCh:
Hinterschiff für MeTirschraubenschiffe, bei denen der Schiffskörpier oberhalb des einen Teil des Hinterschiffs bildenden Ruders dicker ist als der Ruderkörper, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdikkung des Schiffskörpers über das Ruder hinaus sich so weit nach vorn fortsetzt. und so geformt ist, daß eine an sich bekannte teilweise Umhüllung der Schiffsschrauben durch den Schiffskörper gebildet wird.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Gustav Wahl in Kiel.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
EERLHi. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI

Claims (1)

  1. Die -Erfindung bezieht sich auf die Ausbildung des Hinterschiffs von Mehrschraubenschiffen, bei denen der Schiffskörper oberhalb des einen Teil des Hinterschiffs bildenden Ruders dicker ist als der Ruderkörper, so daß das Ruder oben durch eine sein Profil überragende Fläche des Schiffskörpers abgedeckt ist. Derartige Hinterschiffe haben den Vorteil, daß das Auftreten von Wirbeln. ίο oberhalb des Ruders, die die Ruderwirkung beeinträchtigen, verhindert wird. Gegenüber einem am Schiff angehängten Ruder hat diese Ausbildung noch den besonderen Vorteil, daß die infolge des Druckausgleichs zwischen Saug- und Druckseite am oberen Ruderende auftretenden Randwirbel durch den über dem Ruder liegenden Teil des Schiffskörpers vermieden werden. Infolgedessen ist das Ruder wirksamer als .ein als Anhängsel ausgebildetes Ruder und kann daher mit kleinerer Fläche ausgeführt werden, so daß auch eine kleinere Rudermaschine genügt. Wegen der kleineren Fläche kann das Ruder tiefer unter der Schwimmebene liegen, so daß es gegen Eis und andere treibende Gegenstände geschützt ist.
    Die sich bei den genannten Hinterschiffsformen aus der Verdickung des Schiffskörpers oberhalb des Ruders 'ergebende An-Schwellung wird erfindungsgemäß dazu benutzt, gleichzeitig einen besseren Schraubenwirkungsgrad dadurch zu erreichen, daß diese Anschwellung über das Ruder hinaus so weit nach vorn fortgesetzt und so geformt wird, daß dadurch eine teilweise Umhüllung der Schiffsschrauben durch den Schiffskörper gebildet wird, die nach Art eines Schraubentunnels eine Führung und Zusammenfassung • des den Schrauben zuströmenden) Wassers bewirkt.
    Es ist zwar schon bekannt, dem Hinterschiff eine solche Spantform zu geben, daß eine teilweise Umhüllung der Schiffsschrauben durch den Schiffskörper gebildet wird. Jedoch ist bisher nicht erkanntB worden, daß sich durch die erfindungsgemäße Vereinigung dieser Spantform mit Hinterschiffsformen bzw. Ruderanordnungen der eingangs genannten Art in besonders einfacher Weise die bekannten Einzelwirkungen kombinieren lassen.
    Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. In allen Abbildungen sind waagerechte Längsschnitte (Wasserlinien) I bis VI, senkrechte Längsschnitte (Schnitte) a, b, c und senkrechte Querschnitte (Spanten) ο bis 2 dargestellt. In jeder dieser Abbildungen erscheint jeweils die eine Art dieser Schnitte als Kurve und die beiden anderen Arten von Schnitten als gerade Linien.
    In Abb. i, und 2 ist ein Hinterschiff für Zweischraubenschiffe dargestellt, bei dem das um die senkrechte Achse Ä drehbare Ruder A einen Teil des Schiffskörpers bildet. Die übliehe Ausbildung des Ruders als Anhängsel am Schiffskörper ist in Abb. 1 und 2 gestrichelt dargestellt.
    Die Verdickung (Anschwellung) des Schiffskörpers .oberhalb des Ruders ist in Abb. 1 und 3 mit B und die beim Übergang dieser Anschwellung in die normale Schiffsform gebildete teilweise Umhüllung der Schiffsschrauben mit C bezeichnet.
    Zur Veranschaulichung der Abweichung der sich hieraus ergebenden Schiffsform von der normalen Form sind in Abb. 1 der Schnitt b, in Abb. 2 die Wasserlinie IV und in Abb. 3 das Spant 1V2 der normalen Schiffsform gestrichelt dargestellt.
DED62581D Hinterschiff fuer Mehrschraubenschiffe Expired DE600580C (de)

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