DE600403C - Verfahren zur Modulation von Sendern mit in Abhaengigkeit von der Modulationsstaerkeschwankender Traegerfrequenzamplitude - Google Patents

Verfahren zur Modulation von Sendern mit in Abhaengigkeit von der Modulationsstaerkeschwankender Traegerfrequenzamplitude

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DE600403C
DE600403C DEP62976D DEP0062976D DE600403C DE 600403 C DE600403 C DE 600403C DE P62976 D DEP62976 D DE P62976D DE P0062976 D DEP0062976 D DE P0062976D DE 600403 C DE600403 C DE 600403C
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    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03CMODULATION
    • H03C1/00Amplitude modulation
    • H03C1/62Modulators in which amplitude of carrier component in output is dependent upon strength of modulating signal, e.g. no carrier output when no modulating signal is present

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  • Transmitters (AREA)

Description

Es ist vorgeschlagen worden, die Stärke der Trägerfrequenzamplitude in Abhängigkeit von der Modulationsstärke schwanken, zu lassen, um bei drahtlosen Übertragungen eine geringere Empfindlichkeit für Störungen zu erzielen. Bei Versuchen mit derartigen Sendeanordnungen hat sich ergeben, daß die Pianostellen empfangsseitig stark herabgesetzt werden und dadurch eine Verzerrung des Klangbildes hervorgerufen wird, da das Verhältnis zwischen laut und leise gegenüber der Wirklichkeit vergrößert wird. Diese Verhältnisse ergeben sich aus der heute allgemein üblichen quadratischen Gleichrichtung, mit welcher die Empfangsgeräte arbeiten. Durch eine Änderung der Empfangsgeräte, die dahin geht, daß die Empfänger rein linear arbeiten, könnten die geschilderten Übelstände zwar vermieden werden, jedoch ist leicht einzusehen, daß im gegenwärtigen Augenblick das Problem von der Empfangsseite aus nicht gelöst werden kann, da dies eine Umänderung sämtlicher Empfänger erfordern würde, ganz abgesehen davon, daß ein brauchbarer linearer Empfänger zur Zeit nicht zur Verfügung steht.
Es wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, bei der Modulation des Senders die den Sender beeinflussenden Amplituden der Modulationsfrequenzen um denselben Betrag zu vergrößern, um den sie bei dieser Modulationsart auf der Empfangsseite infolge der nicht linearen Gleichrichtung geschwächt werden. Es ist zwar schon vorgeschlagen worden, die Senderfrequenz in Abhängigkeit von der Modulationsstärke schwanken zu lassen, jedoch wurden bei diesen Anordnungen die Seitenbänder konstant gehalten, so daß sich dadurch eine Verzerrung der Übertragung ergab. Gemäß der Erfindung soll die Trägerfrequenz in ihrer Amplitude den Modulationsfrequenzen jeweils angepaßt werden, so daß ständig mit einer etwa ioo°/0igen Modulation gearbeitet wird. Die entsprechende Anpassung an die Empfänger kann natürlich nur auf einer mittleren Kurve erfolgen, da nicht alle Empfänger eine vollkommen gleiche Empfangskurve aufweisen. Eine solche Entzerrung auf eine mittlere Empfangskurve genügt den praktischen Bedürfnissen jedoch vollkommen.
Zur Durchführung des Erfindungsgedankens eignet sich insbesondere eine Schaltungsanordnung mittels einer Doppelgitterröhre, deren Steilheit bekanntlich von der Raumladespannung abhängig ist. Die Raumladespannung selbst wird abhängig von den Modulationsamplituden geändert. Es handelt sich hierbei um ein relativ einfaches Zusatzgerät zum Sender, das dann, wenn einmal die Umstellung der Empfänger erfolgt, wieder leicht entfernt werden kann.
Der Zusatzteil zu der Sendeanordnung, die mit schwankender Trägerfrequenzamplitude arbeitet, ist in der Abbildung dargestellt. Die vom Mikrophon ankommenden Ströme wirken auf zwei parallel geschaltete Transformatoren T1 und T2 ein. Die Sekundärseite des Transformators T1 liegt am Gitter der Doppelgitterröhre D. Die Sekundär-
Seite des Transformators T2 ist mit einem [ Doppelweggleichrichter, im dargestallten Beispiel aus zwei Gleichrichterröhren G1 bestehend, verbunden. Von den gleichgerichteten Modulationsströmen ist die am Raumladegitter R liegende Spannung abhängig. Die Verhältnisse werden nun so gewählt, daß die Änderung der Steilheit der Röhre D gerade so groß ist, daß die auf der Empfangsseite erfolgende Verzerrung des Intensitätsverhältnisses zwischen laut und leise kompensiert wird. Im Anodenkreis der Röhre D liegt dann der Modulationsverstärker des eigentlichen Senders, der mit schwankender Trägerfrequenzamplitude arbeitet.
Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren ist es auch möglich, wenn irgendein Teil der Sendeanlage Intensitätszerrungen hervorruft, dieselben zu kompensieren.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Modulation von Sendern mit in Abhängigkeit von der Modulationsstärke schwankender Trägerfrequenzamplitude, dadurch gekennzeichnet, daß die den Sender beeinflussenden Amplituden der Modulationsfrequenzen um denselben Betrag vergrößert werden, um den sie bei dieser Modulationsart auf der Empfangsseite infolge der nicht linearen Gleichrichtung geschwächt werden.
2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Modulationsfrequenzen dem Sender über eine Doppelgitterröhre zugeführt werden, deren Raumladespannung durch eine von den Modulationsfrequenzen abgezweigte und gleichgerichtete Spannung gesteuert wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEP62976D 1931-05-03 1931-05-03 Verfahren zur Modulation von Sendern mit in Abhaengigkeit von der Modulationsstaerkeschwankender Traegerfrequenzamplitude Expired DE600403C (de)

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