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Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung
eines von einem Trägerorgan
eines Mixers/Mischers abnehmbaren Schutzgitters und ein Befestigungsverfahren
des Gitters am Trägerorgan.
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Befestigungssysteme eines Schutzgitters auf
dem Tragelement einer Maschine; wie einem Mischer, unter Einsatz
von Befestigungsmittel mit Bajonetten sind bereite bekannt.
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Die Patentschrift FR-A-2 741 121
beschreibt eine mobile Blende zwischen einer ersten Winkelmontage-
und Abmontageposition der Blende und eine zweite Winkelposition
zur Aktivierung von Zulassungsmitteln zur Inbetriebnahme der Maschine.
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Die Patentschrift FR-A-2 740 064
beschreibt eine kegelstumpfartige Blende mit einem massiven festen
hinteren Teil und einem durch ein auf einer mit dem Tragelement
fest verbundenen Krone schwenkend angebrachtes Gitter gebildeten
vorderen Teil.
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Diese Vorrichtungen mit Bajonetten
können zu
Schwierigkeiten beim ein- und Abbau durch ein und denselben Nutzer
führen,
der gleichzeitig das Gitter festhält und eine Aktion auf einen
Riegel ausführt,
um das Gitter freizusetzen. Darüber
hinaus können
derartige Vorrichtungen hygienische Probleme hinsichtlich des Platzverbrauchs
der Bajonette durch Partikel aufwerfen. Weiterhin sind derartige Verrichtungen
nicht immer für
die Handhabung von Schüsseln
mit großen
Volumen, zum Beispiel in der Größenordnung
von 50 Litern, geeignet.
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Befestigungs- und Verschiebungsvorrichtungen
eines Schutzgitters unter Zuhilfenahme einer vertikalen Verschiebung
des Gitters mittels einen Hebel bildender Mittel, die zum Beispiel
in den Patentschriften FR-A-2 647 030 und EP-A-650 008 beschrieben
werden, sind ebenfalls bekannt.
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Derartige Vorrichtungen lassen keine
Drehung des Gitters im Verhältnis
zur Mischschüssel
bis zu einer Position zu, in der ein Nutzer Zugang zur Schüssel haben
kann.
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Im Übrigen sind Befestigungsvorrichtungen eines
Gitters unter Zuhilfenahme von Blockierungsmitteln vom Typ Verankerungssteckstellen
mit einer Rille mit rechteckigem Querschnitt bekannt, die geeignet
sind, die Krone des Gitters auf aufzunehmen, wobei die Drehung des
Gitters durch Gleiten der Krone in den Rillen möglich ist.
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Derartige, zum Beispiel in der Patentschrift WO
93/19606 beschriebene Vorrichtungen können Probleme insbesondere
hinsichtlich des mechanischen Widerstandes der Verankerungssteckstellen aufwerfen.
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Gegenstand der Erfindung ist es,
den Nachteilen des Standes der Technik abzuhelfen und eine einen
leichten Einbau, einen leichten Abbau und ein leichtes Reinigen
erlaubende Befestigungsvorrichtung eines Gitters vorzuschlagen.
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Zu diesem Zweck ist Gegenstand der
Erfindung eine Befestigungsvorrichtung gemäß Beschreibung in Anspruch
1.
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Das Tragorgan ist im Tragelement
integriert oder auf dem Tragelement aufgebaut.
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Gemäß einer Variante weist der
obere Endteil des Gitters eine ringförmige Form auf.
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Die Rollen führen das Gitter im Verhältnis zum
festen Tragorgan zwischen einer jeweils den Zugang zum Inneren der
Schüssel
verhindernden und zulassenden geschlossenen Position und einer offenen
Position in Drehung.
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Gemäß einer anderen variante bildet
der obere Endteil, des Gitters einen parallelflachen Rahmen.
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Die Rollen des oberen Endteils des
Gitters bleiben beim Einbau und dem Abbau des Gitters jeweils mit
dem Tragorgan und dem Gitter fest verbunden.
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Die Rollen sind einerseits zwei im
Verhältnis zum
Tragorgan feste Rollen und andererseits wenigsten eine im Verhältnis zum
Tragorgan mobile Rolle, wobei die Verschiebung der mobilen Rolle
oder Rollen das Eingreifen des oberen ringförmigen Teils in die festen
Rollen und der mobilen Rolle oder den mobilen Rollen bis zu einer
Festhalteposition des Gitters durch die festen und mobilen Rollen
ermöglicht.
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Gemäß einer Variante werden die
festen Rollen an der hinteren Seite des Tragorgans angebracht und
die mobile Rolle oder mobilen Rollen wird oder werden an der vorderen
Seite des Tragorgans angebracht.
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Gemäß einer anderen Variante werden
die festen Rollen an der vorderen Seite des Tragorgans angebracht
und die mobile Rolle oder mobilen Rollen wird oder werden an der
hinteren Seite des Tragorgans angebracht.
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Die Befestigungsrollen werden vom
Tragorgan getragen und sind im Umfang regelmäßig voneinander beabstandet.
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Die festen oder mobilen Rollen sind
im Fall von zwei mobilen Rollen im Umfang um 90° voneinander beabstandet.
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Die festen oder mobilen Rollen sind
im Fall von einer mobilen Rolle im Umfang um 120° voneinander beabstandet.
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Jede mobile Rolle ist zwischen einer
dem Ansprechen der mobilen Rolle durch den oberen Endteil des Gitters
beim Einbau entsprechende beabstandeten Position des oberen Außenteils
des Gitters und einer eingegriffenen Position mobil, in der das
Gitter auf den festen Rollen und der mobilen Rolle oder den mobilen
Rollen aufgebaut und durch sie beansprucht ist.
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Gemäß einer Variante ist die mobile
Rolle oder sind die mobilen Rollen in Translation mobil, verschieben
sich jede in einer länglichen Öffnung des sich
mit der Rolle in einer Linie und auf der vorderen Seite befindenden
Tragorgans.
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Die Befestigungsvorrichtung umfasst
eine Sicherheitsvorrichtung mit Sicherheitsmitteln, wobei die mobile
Rolle oder die mobilen Rollen im länglichen Loch oder den länglichen
Löchern
von einer eingerasteten Sicherheitsruheposition zu einer eingerasteten
Einbausicherheitsposition und schließlich in einer eingerasteten
Sicherheitsbetriebs-Zwischenposition mobil ist oder sind.
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Die Sicherheitsvorrichtung umfasst
zwei eine Auskehlung und ein einen in der Auskehlung in gelösten Sicherheitsbetriebs-Zwischenposition
positionierten Vorsprung tragendes Gehäuse aussparende Steckstellen.
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Gemäß einer anderen Variante sind
die mobilen Rollen gemäß eines
deutlich zwischen 0 und 45° im
Verhältnis
zur Vertikalen inbegriffenen Winkels in Drehung mobil.
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Jede Rolle umfasst einen Zweiten,
einen Aufnahmefuß des
oberen, beim Einbau des Gitters mit der genannten Rolle in Kontakt
kommenden ringförmigen
Teil bildenden zylindrischen mittleren unteren Endteil.
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Die Rollen umfassen zwischen der
Trägerplatte
und dem ersten mittleren Teil einen zweiten Endteil mit höherem transversalem
Platzverbrauch als der mittlere anliegende erste Teil, und unter
dem ersten mittleren Teil einen dritten Endteil mit höherem transversalem
Platzverbrauch als der anliegende mittlere Teil.
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Der dritte Endteil hat eine allgemeine
konische oder kegelstumpfartige Form, deren große Basis zum ersten axialen
mittleren Teil ausgerichtet ist und die kleine Basis oder die Spitze
zum freien Ende der Rolle, so dass beim Einbau des Gitters das Führen des
ringförmigen
oberen Teils zum ersten mittleren Teil der Rollen erleichtert wird.
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Das Tragorgan ist eine horizontale,
von der vertikalen Motorwelle des Mixers durchquerte Platte mit
einer zur Schüssel
gerichteten unteren Fläche,
einer zur entgegen gesetzten Seite gerichteten oberen Fläche, einer
zum festen vertikalen Teil des Tragelements gerichteten hinteren
Seite und einer zur entgegen gesetzten Seite gerichteten vorderen
leite.
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Das Tragorgan weit für jede mobile
Rolle in einem an der oberen Seite des Tragorgans befestigten Gehäuse integrierte
Rückholmittel
der mobilen Rolle auf, die der mobilen Rolle nach ihrem Beabstanden
beim Eingreifen des ringförmigen
Teils in die mobile Rolle oder ihrem Lösen davon die Rückkehr in die
Ruheposition oder in die Zwischenposition ermöglichen.
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Gemäß einer Variante. weisen die
Rückholmittel
jeder mobilen Rolle die Form einer in Translation für jede mobile
Rolle geführte
Rückholfeder
auf, wobei die Feder mit einem horizontal gleitenden, mit einem
vertikal gleitenden, der Rolle zugeordneten Lager zusammenwirkenden
Lagerträger
verbunden ist.
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Gemäß einer anderen variante weisen
die Rückholmittel
jeder mobilen Rolle die Form einer in Translation gemeinsam für zwei mobile
Rollen in einer einzigen länglichen öffnung geführten Rückholfeder
auf, wobei die beiden mobilen Rollen durch eine mit der Rückholfeder
verbundene Stange verbunden sind.
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Gemäß einer anderen Variante sind
die Rückholmittel
jeder mobilen Rolle ein Rückholzylinder.
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In einer Ausführung kommen die festen und mobilen
Rollen in Kontakt mit der Innenseite des oberen ringförmigen Teils.
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In einer anderen Ausführung kommen
die Rollen in Kontakt mit der Außenseite des oberen ringförmigen Teils.
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Das Gitter umfasst einen sich auf
200 bis 300 und typischerweise 270° erstreckenden Drahtschutzteil
und einen eine in normaler Betriebsposition nach hinten ausgerichtete Öffnung bildenden
Teil.
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Das Gitter umfasst zwei sich beim
Einbau oder Abbau des Gitters auf der vorderen Seite befindende
und in der Nähe
der mobilen Rolle oder Rollen befindende Griffe, so dass die gleichzeitig
die mobile Rolle oder Rollen vom ringförmigen Teil lösende Verschiebung
der mobilen Rolle oder Rollen und die Positionierung des Gitters
für den
Einbau oder den Abbau ermöglicht
wird.
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Der Schutzteil umfasst ein einziges
Stück eines
ersten unteren Abschnitts in Form einer umgekehrten Schale und einen
zweiten oberen, deutlich zylindrischen Teil.
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Gemäß einem zweiten Aspekt ist
Gegenstand der Erfindung ein Gerät
mit einem Tragelement mit einem Tragorgan, einem Gitter und einer
Befestigungsvorrichtung gemäß Beschreibung
in Anspruch 31.
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Gemäß einem dritten Aspekt ist
Gegenstand der Erfindung ein Einbauverfahren eines Gitters gemäß Beschreibung
in Anspruch 32.
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Gemäß einem vierten Aspekt ist
Gegenstand der Erfindung ein Abbauverfahren eines Gitters gemäß Beschreibung
in Anspruch 33.
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Weitere Gegenstände und Vorteile der Erfindung
werden im Verlauf der Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügten, einen
Ausführungsmodus
darstellenden Zeichnungen deutlich, in. denen:
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1 eine
Seitenansicht eines Mischers mit einem Gitter und einer erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung
des Gitters ist, wobei das Gitter in Einbauposition oberhalb der
Schüssel
ist;
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2 eine
perspektivische Teilansicht einer vergrößerung der Befestigungsvorrichtung
des Gitters am Tragorgan ist;
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3 eine
Draufsicht der Befestigungsvorrichtung in Einbauposition ist;
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4 eine
Teilansicht einer Schnittperspektive gemäß dar Linie I-I und in Vergrößerung der
Befestigungsrollen des Gitters ist, wobei das Gitter in Einbauposition
ist;
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5 eine
Seitenansicht einer mobilen Rolle und der Rückholvorrichtung der mobilen
Rolle ist;
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6 eine
Draufsicht einer mobilen Rolle und der Rückholvorrichtung ist;
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7 eine
den Abbau des Gitters durch einen Nutzer gemäß einem erfindungsgemäßen Ausführungsmodus
darstellende Seitenansicht ist;
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8a, 8b und 8c den Betrieb der Sicherheitsvorrichtung
darstellen.
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Die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung
ist für
ein Gerät,
wie zum Beispiel einen Mischer oder Mixer, bestimmt, insbesondere
für die
Lebensmittelindustrie, zum Beispiel im Bereich der Bäckerei/Süßwarenherstellung,
und erlaubt die Verarbeitung verschiedener Lebensmittelteige und
die Erzielung einer optimalen Mischung der Bestandteile.
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Das Volumen der verarbeiteten Produkte kann
dank der im Folgenden beschriebenen Vorrichtung hoch sein, zum Beispiel
in der Größenordnung von
50 Litern.
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Die Bezeichnungen oben und unten,
oberhalb und unterhalb entsprechen einem vertikal auf einem Träger mit
den Trägerfüßen nach
unten aufgesetzten Gerät,
wie in 1 dargestellt.
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Der Mischer 1 umfasst ein
Tragelement 2 mit einem vertikalen Körper 3, einem oberen
transversalen Teil 4, einem unteren transversalen Teil 5.
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Im Folgenden wird auf die Position
der verschiedenen Elemente des Geräts unter Bezugnahme auf den
vertikalen Körper 3 des
Tragelements 2 Bezug genommen.
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Der vertikale Körper 3 erstreckt sich
gemäß einer
vertikalen Richtung D und befindet sich in der hinteren Position
des Geräts.
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Eine Schüssel 6 wird in der
vorderen Position des Geräts
platziert. Die linke Seite des Geräts entspricht dem vom auf der
vorderen Seite platzierten und den vertikalen Körper 3 des Tragelements 2 von vorne
betrachtenden Nutzer aus gesehen linken Teil.
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Zwischen dem oberen transversalen
Teil 4 und dem unteren transversalen Teil 5 gibt
es einen zur Aufnahme der an ihrem oberen Teil offenen Schüssel 6 bestimmten
Raum 7.
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Die Schüssel 6 enthält die mithilfe
von geeigneten Mischwerkzeugen 8 zu vermischenden Elemente.
Die Mischwerkzeuge 8 werden durch eine deutlich vertikal
auf dem oberen transversalen Teil des Tragelements angebrachten
Motorwelle 9 in Drehung angetrieben.
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Der obere transversale Teil 4 weist
zum Beispiel deutlich eine parallelflache Form auf, Der untere transversale
Teil 5 umfasst zum Beispiel vier voneinander beabstandete
Stabilisierungsfüße 10.
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Die Schüssel 6 ist zum Beispiel
eine Umdrehungsschüssel
und links und rechts unter ihren Griffen 11 von den Festhalteorganen 12 abnehmbar
befestigt, wobei sie sich transversal zum vertikalen Körper 3 erstreckt,
was insbesondere die Höheneinstellung
der Schüssel 6 zwischen
dem oberen transversalen Teil 4 und dem unteren transversalen
Teil 5 bis zur bei der Verwendung des Geräts gewünschten Höhe erlaubt.
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Das Gerät umfasst darüber hinaus
ein zur Befestigung am oberen transversalen Teil 4 und
zur Anbringung zwischen dem oberen transversalen Teil 4 und
dem oberen Rand der Schüssel 6 bestimmtes von
unten abnehmbares Schutzgitter 13. Dieses Gitter 13 hat
insbesondere die Funktion der Verhinderung des unerwünschten
Zugangs zum Innern der Schüssel 6,
wenn das Gerät
im Betrieb ist.
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Der obere transversale Teil 4 des
Tragelements 2 weist Folgendes auf:
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- – eine
einen Kasten bildende Abdeckung 14 für die Steuerorgane der Welle 9,
insbesondere die Motorisierung, die Übertragung per Treibriemen oder
dergleichen. An der Vorderseite der Abdeckung 14 befinden
sich die Mittel zur manuellen Steuerung 15 des Betriebs
des Geräts,
- – eine
in Drehung 9 angetriebene Motorwelle, auf der die Mischwerkzeuge 8 befestigt
sind,
- – ein
Tragorgan 18 in Form einer horizontalen Trägerplatte l9 mit
einer kreisförmigen Öffnung 20 für den Durchgang
der Motorwelle 9 durch diese Trägerplatte 19, das
Schutzgitter 13 ist auf der Trägerplatte 19 auf der
vorderen Seite des Geräts
befestigt,
- – ein
einen Stutzen um die Motorwelle 9 bildenden und sich vertikal
erstreckenden rotierenden Kasten 16, der nach unten auf
dem Tragorgan hervorspringt.
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Die Trägerplatte 19 umfasst
eine zur Schüssel 6 gerichtete
untere Seite 21 und eine auf der zum Raum 7 und der Schüssel 6 entgegen
gesetzte, zur Abdeckung 14 obere Seite 22, einen vorderen
Rand 23 der vorderen Seite und einen hinteren Rand 24 der
hinteren Seite.
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Das Gitter 13 ist aus Draht
und umfasst unter Bildung eines einzigen Stücks von unten nach oben bis
zur Einbauposition einen ersten unteren Teil 25 in einer
umgekehrten, zur Schüssel 6 gerichteten
Schalenform und einen zweiten oberen, deutlich zylindrischen, durch
einen oberen ringförmigen
Teil 27 in Kronenform abgeschlossenen gebildeten Teil 26.
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In dieser Ausführung sind der rotierende Kasten 16,
die Schüssel 6 und
das Gitter 13 koaxial und die Motorwelle 9 ist
exzentrisch. Die Motorwelle 9 kann ebenfalls koaxial sein.
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Das Gitter 13 erstreckt
sich im Winkel auf 270°.
Das Gitter 13 ist daher auf 90° offen und weist eine winkelförmige Öffnung 28 auf.
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Der Durchmesser des zweiten unteren
Teils 26 ist deutlich gleich dem Durchmesser des oberen Randes 6a der
Schüssel 6 und
somit mit Ausnahme ihrer winkelförmigen Öffnung 28 zum
Abdecken der Schüssel 6 geeignet.
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Der obere ringförmige Teil 27 in ebener
Kronenform erstreckt sich auf 360°.
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Das Gitter 13 ist zum Schwenken
zwischen einer so genannten geschlossenen Position und einer so
genannten offenen Position im Verhältnis zur festen Trägerplatte 19 geeignet.
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Das Gitter 13 in geschlossener
Position verhindert den Zugang eines Nutzers 29 oder eines
im Innern der Schüssel
unerwünschten
Gegenstandes.
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In geschlossener Position ist die
ringförmige Öffnung 28 des
Gitters 13 zum vertikalen Körper 3 zur hinteren
Seite des Geräts
gerichtet und erstreckt sich deutlich auf der Breite dieses vertikalen
Körpers 3.
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Durch Schwenken auf den Positionierungs- und
Blockierungsmitteln 40 kann das Gitter 13 , wie im
Folgenden beschrieben, in die Öffnungsposition gebracht
werden. In der Öffnungsposition
ist die Winkelöffnung 28 ist
nicht mehr zum vertikalen Körper 3 des
Tragelemints 2 ausgerichtet, die Motorwelle 9 des
Geräts
steht still, und der Zugang zum Innern der Schüssel 6 wird dann ermöglicht.
Die Mischwerkzeuge 8 können
dann von der Motorwelle 9 entfernt werden oder im Gegenteil
an der Motorwelle 9 befestigt werden, ohne dass die Schüssel 6 abgebaut
wird.
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Es ist ebenfalls möglich, Zutaten
zur Mischung hinzuzufügen,
zum Beispiel durch Hineinschütten
des Inhaltes eines Behälters
durch die Öffnung.
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In geschlossener Position kann ein
Nutzer 29 dank der Drahtstruktur des Gitters 13 Bestandteile der
Mischung durch das Gitter hinzufügen.
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Die beschriebene Struktur des Gitters 13 erleichtert
das Hineinschütten
des Inhaltes eines Gefäßes durch
Aufstützen
auf den ersten unteren Teil 25 des Gitters 13.
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Bei bestimmten Anwendungen muss das Gitter 13 in Öffnungsposition
platziert weiden, wobei die Motorwelle 9 die Mischwerkzeuge 8 in
Drehung antreibt. Dies ist zum Beispiel bei Sirup oder warmem Zucker
der Fall. Diese Operation kann durch Hineinschütten des Inhalts eines Behälters in
die Schüssel durchgeführt werden,
wobei gleichzeitig entsprechend den geltenden Sicherheitsnormen
ein Druck auf einen auf dem Tragelement 2 des Geräts angebrachten
Steuerknopf ausgeübt
wird.
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Das Gitter 13 kann sehr
unterschiedliche, insbesondere an die gewünschte Nutzung angepasste Formen
haben. zum Beispiel umfasst das Gitter 13 keinen zweiten
unteren Teil in Schalenform, sondern nur einen zur Abdeckung der
Schüssel
ausreichenden Ansatz an seiner Basis.
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Das Gitter trägt vier auf folgende Weise
in Einbau- und geschlossener Position angeordnete Griffe 31, 32, 33, 34: ein
Griff hinten und links 31, ein Griff hinten und rechts 32,
ein Griff vorne und links 33, ein Griff vorne und rechts 34.
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Der zylindrische Kasten 16 kann
aus Edelstahl in Lebensmittelqualität realisiert sein. Er ist drehend
und seine Oberfläche
ist glatt; in der dargestellten Ausführung hat er beim Einbau keine
Führungsrolle
des Gitters.
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Nunmehr wird die Befestigungsvorrichtung des
Gitters am Tragorgan beschrieben.
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Das Gitter 13 wird mithilfe
von Positionierungs- und Blockierungsmitteln 40 in Form
von Befestigungsrollen 30 aus Metall am Tragorgan festgehalten.
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Diese Rollen 30 erlauben
ebenfalls die Drehung des Gitters 13 zwischen der geschlossenen
Position und der geöffneten
Position. Der Einsatz von Rollen 30 stellt einen klaren
Fortschritt gegenüber dem
Einsatz von Metallbereichen dar, die eine hohe Reibung mit dem Gitter
erzeugen, insbesondere bei hohen Mischungsvolumen.
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Beim Stillstand des Gerätes kann
das Gitter 13, da die Motorwelle 9 stillsteht,
sich frei in den Rollen 30 drehen, zum Beispiel dank einer
manuellen Intervention auf dem Gitter 13, um dieses von
der geschlossenen Position in die geöffnete Position zu bringen.
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Wenn das Gerät in Betrieb ist und der Motor 9 die
Werkzeuge in Drehung antreibt, ist das Gitter 13 wie später beschrieben
in Drehung blockiert. In einem ersten Ausführungsmodus umfasst die Befestigungsvorrichtung
vier Rollen 30, zwei feste Rollen 36, 37 und
zwei mobile Rollen 38, 39.
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Die Rollen 30 sind am Umfang
regelmäßig um 90° in einem
koaxialen Kreis zum Kasten 16 voneinander beabstandet und
haben einen größeren Durchmesser
als der Kasten 16.
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Die beiden festen Rollen 36, 37 werden
an der hinteren Seite der Trägerplatte 19 angebracht: eine erste hintere Rolle 36 an
der linken Seite und seine zweite hintere Rolle 37 an der
rechten Seite. Die beiden mobilen Rollen 38, 39 werden
an der vorderen Seite angebracht: eine dritte vordere Rolle an der
vorderen linken Seite 38 und eine vierte vordere Rolle 39 an
der vorderen rechten Seite. In der dargestellten Ausführung sind
die Rollen. 36 und 38 und die Rollen 37 und 39 fluchtgerade.
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Die Rollen 30 sind Drehteile
und umfassen jede von unten nach oben, von der Unterseite der Trägerplatte 19 zur
Oberseite der Trägerplatte 19:
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- – Einen
eine transversale Seite 41a aufweisenden ersten Enteil 41,
einen sich nach oben konisch erweiternden und sich von der Achse
der Rolle entfernenden kegelstumpfartigen Teil 41b, einen
zylindrischen Teil 41c;
- – Einen
eine Auskehlung 44 definierenden zweiten Endteil 42,
und dadurch einen Rollweg für
die innere ringförmige
Spur 67 des ringförmigen
Teils 27 des Gitters 13; wobei dieser zweite Endteil 42 einen
sich nach unten konisch erweiternden kegelstumpfartigen Teil 42a,
einen zylindrischen Teil 42b und einen sich nach oben konisch
erweiternden kegelstumpfartigen Teil 42c umfasst;
- – Einen
dritten zylindrischen Endteil 43, dessen Durchmesser deutlich
gleich dem Durchmesser des zylindrischen Teils 41c ist;
- – Eine
Kontaktscheibe 45 des Kopplungsteils mit der Trägerplatte 19.
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Die vorderen mobilen Rollen 38, 39 verlängern sich
jeweils vertikal durch einen Verbindungsteil mit einem Gleitlager 46,
zum Beispiel auf Ertalon®, in einer länglichen Öffnung 47 beziehungsweise 48 der Trägerplatte 19.
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Die vorderen mobilen Rollen 38, 39 sind
im Verhältnis
zu den länglichen Öffnungen 47, 48 in Translation
mobil und wirken mit einem durch eine Schubfeder 50 beziehungsweise 51 betätigten Träger 49 des
Gleitlagers 46 zusammen.
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Das Gleitlager 46 erstreckt
sich vertikal, der Träger 49 des
Gleitlagers 46 und die Schubfeder 50, 51 erstrecken
sich horizontal.
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Jede Schubfeder 50, 51 ist
in einer entsprechenden länglichen,
jeweils von zwei Befestigungsschrauben 54 auf einer Stützplatte 55 befestigten,
auf der oberen Seite 22 der Stützplatte 19 angebrachten und
einen Raum jeweils für
die Verschiebung der Rollen aussparenden Hülse 52, 53 angebracht.
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Jede hintere feste Rolle 36, 37 wird
vertikal durch einen auf der Stützplatte 19 befestigten
Befestigungsteil 56 beziehungsweise 57 verlängert, dessen
oberer Teil die Stützplatte 55 durchquert,
die Öffnungen 56a und 57a jeweils
für die
Rolle 36 und die Rolle 37 zu diesem Zweck aufweist.
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Nunmehr wird die der vorderen mobilen
linken Rolle 38 zugeordnete Sicherheitsvorrichtung 58 des
Geräts
beschrieben, die dazu bestimmt ist, die Drehung der die Werkzeuge 8 tragenden
Motorwelle 9 zu verhindern, wenn das Gitter 13 nicht
ordnungsgemäß in der
Einbauposition positioniert ist.
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Die Sicherheitsvorrichtung umfasst:
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- – Zwei
fluchtgerade, um einen koaxialen Stift an der Rückholfeder und an der Hinterseite
der Hülse befestigte
Steckstellen 59, 60, die die Rückholfeder, eine hintere Steckstelle 59 und
eine vordere, voneinander beabstandete und eine V-förmige Auskehlung 68 aussparende
Steckstelle 60 beinhaltet,
- – Ein
transversal zur Achse der Rückholfeder 51 angeordnetes,
zu den beiden Steckstellen 59, 64 gerichtetes,
auf der Stützplatte 55 auf
der linken Seite durch zwei Schrauben 60 befestigtes Gehäuse 61,
das einen Vorsprung 63 aufweist, der geeignet ist, in der
Vförmigen
Auskehlung 68 untergebracht zu werden.
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Nunmehr werden der Einbau des Gitters
und der Betrieb der Sicherheitsvorrichtung beschrieben.
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In Ruhestellung, vor dem Einbau des
Gitters ist die vordere linke Rolle 38 in einer ersten
Position in der sich im vorderen Endteil 47b dieser länglichen Öffnung 47 befindenden
länglichen Öffnung 47.
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In dieser Position ist der Vorsprung 63 in Kontakt
mit der hinteren Steckstelle 59, die Sicherheit ist eingerastet
(Position R) und das Gerät
kann nicht starten. Das Gitter 13 ist in eingerasteter
Sicherheitsposition.
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Beim Einbau trägt der Nutzer das Gitter 13 am
vorderen linken Griff 33 und am vorderen rechten Griff 34.
Er schaftet den oberen ringförmigen
Teil 27 des Gitters 13 um das Edelstahlgehäuse 16 an.
Anschließend
positioniert er den oberen ringförmigen Teil 27 der
vorderen Seite gegen die ersten mittleren Außenteile 41 der beiden
vorderen Rollen 38, 39. Zu diesem Zweck erleichtern
die beiden kegelstumpfartigen Endteile 42 der vorderen
Rollen 38, 39 die Führung des Gitters 13 durch
den Nutzer 29.
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Die vordere linke Rolle 38 wird
aufgrund des Schubs des Gitters 13 durch den Nutzer in
Translation nach hinten verschoben, wobei der obere vordere ringförmige Teil 27 in
den ersten mittleren Endteil 42 eingreifen muss, wobei
die Rückholfeder 50 komprimiert
wird.
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Die vordere linke Rolle 38 ist
dann in einer zweiten Position im sich im hinteren Endteil 47a der länglichen Öffnung 47 (Position
M) befindenden länglichen
Loch 47. Der Vorsprung 63 ist in Kontakt mit der
vorderen Steckstelle 60, und die Sicherheit ist eingerastet,
das Gerät
kann nicht starten. Das Gitter 13 ist in eingerasteter
Einbauposition.
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Dann lässt der Nutzer das Gitter 13 auf
den vorderen Rollen 38, 39 schwenken, indem er
den ringförmigen
Teil 27 nach hinten hochfährt, wie in 7 durch den gestrichelten Pfeil dargestellt.
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Anschließend lässt der Nutzer das Gitter 13 automatisch
durch die Wirkung der Rückholfeder 50, 51 zurückkommen,
wobei der ringförmige
Teil 27 der hinteren Seite in den mittleren Endteilen 41 der
beiden hinteren festen Rollen 36, 37 eingreift.
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Dann befindet sich das Gitter 13 in
der Einbauposition und wird von den beiden hinteren Rollen 36, 37 und
den beiden vorderen Rollen 38, 39 festgehalten.
In dieser Einbauposition befindet sich die vordere linke Rolle 38 in
der länglichen Öffnung 47 in
einer Zwischenposition zwischen den beiden hinteren 47a und
vorderen 47b Endteilen (Position F). In dieser Position ist der
Vorsprung 63 in der V-förmigen Auskehlung 68 positioniert,
die Sicherheit ist gelöst, und
das Gerät
kann starten. Das Gitter 13 ist in Betriebsposition, die
Sicherheit gelöst.
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Die Blockierungsvorrichtung in Drehung 65 des
Gitters 13 befindet sich auf der Höhe der vorderen rechten Rolle 39.
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Beim Einbau des Gitters 13 verschiebt
sich die vordere rechte Rolle 39 in der entsprechenden länglichen Öffnung 48.
Wenn die vordere rechte Rolle 39 unter der Wirkung der
Rückholfeder 51 automatisch
zum vorderen Endteil der länglichen Öffnung 48 zurückkehrt,
greift ihr erster mittlerer Endteil 41 in eine Kerbe der
inneren Spur 67 des oberen ringförmigen Teil 27 des
Gitters 13 ein. Das Gitter 13 ist dann in Drehung
blockiert.
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Die Einstellung der Rückholfedern 50, 51 der beiden
vorderen Rollen 38, 39 ist derart, dass das Gitter 13 immer
derart beansprucht wird, dass es in den festen Rollen 36, 37 und
den mobilen Rollen 38, 39 in Arbeitsposition gehalten
wird.
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Zum Abbau des Gitters 13 schiebt
der Nutzer 29 das Gitter 13 mit den vorderen Griffen 33, 34.
Die vordere linke Rolle 38 geht von der eingerasteten Sicherheitsbetriebsfunktion
in die eingerastete Sicherheits-Abbaufunktion über. Die hinteren festen Rollen 36, 37 sind
dann vom ringförmigen
Teil 27 an der Hinterseite gelöst. Anschließend lässt der
Nutzer das Gitter 13 auf den vorderen Rollen 38, 39 schwenken, um
es vollständig
zu lösen,
wobei die vordere linke Rolle 38 in die eingerastete Sicherheits-Ruheposition nach
unten zurückkehrt,
wie in 7 durch den durchgehenden
Pfeil dargestellt.
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In einem zweiten, nicht dargestellten
Ausführungsmodus
werden die Rollen 30 im Verhältnis zum Gitter 13 derart angebracht,
dass sie mit einer abgerundeten äußeren Spur
des ringförmigen
Teils des Gitters und nicht mit der inneren Spur zusammenwirken.
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In einem dritten, nicht dargestellten
Ausführungsmodus
sind die vorderen Rollen 38, 30 in Translation
in den länglichen
Löchern
zwischen zwei Positionen anstatt zwischen drei Positionen mobil:
mit der Einbauposition identische Position am vorderen Endteil der
länglichen öffnung und
eine beabstandete Position beim Ansprechen der mobilen Rolle durch
den sich am hinteren Endteil dar länglichen Öffnung befindenden ringförmigen Teil.
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In einem vierten Ausführungsmodus
befinden sich die festen Rollen entgegen des beschriebenen ersten
Ausführungsmodus
vorne, und die mobilen Rollen befinden sich hinten.
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Das Einbauverfahren des Gitters umfasst
in diesem vierten Ausführungsmodus
die folgenden Stufen:
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- – Vorstellen
des Gitters mithilfe der Griffe unter dem Tragorgan
- – Positionierung,
dann Eingreifen des oberen ringförmigen
Teils des Gitters in den mobilen Befestigungsrollen der hinteren
Seite durch Verschieben des Gitters von hinten nach vorn;
- – Schwenken
des Gitters auf den hinteren Rollen von unten nach oben und Begleiten
des Gitters, dessen ringförmiger
Teil ebenfalls in die festen vorderen Rollen bis zum Festhalten
des Gitters in Position eingreift.
-
Das Abbauverfahren des Gitters umfasst
in diesem vierten Ausführungsmodus
die folgenden Stufen:
-
- – Verschiebung
des Gitters durch einen Zug auf den mobilen hinteren Rollen von
hinten nach vorn, so dass der ringförmige Teil der vorderen festen Rollen
gelöst
wird;
- – Schwenken
des Gitters auf den mobilen hinteren Rollen nach unten und nach
hinten und Schub des Gitters von vorn nach hinten, um es vollständig zu
lösen.
-
Gemäß einem anderen, nicht dargestellten Ausfühungsmodus
werden die Rollen durch eine Stützplatte
getragen, die ihrerseits auf einem Tragorgan angebracht ist, was
die Nutzung der beschriebenen Befestigungsvorrichtung mit Rollen
auf Maschinen ermöglicht,
die bisher weniger leistungsfähige Stützvorrichtungen
des Gitters aufwiesen.
-
Weitere Ausführungsmodi sind denkbar, ohne
den Rahmen der Erfindung zu sprengen. Zum Beispiel kann jede mobile
Rolle eine Sicherheitsvorrichtung umfassen, oder der Einbau des
Gitters kann von der Seite erfolgen, um den mit der Maschine verbundenen
Platzverbrauch u verringern.