DE60005352T2 - Digitales informationssystem - Google Patents

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DE60005352T2
DE60005352T2 DE60005352T DE60005352T DE60005352T2 DE 60005352 T2 DE60005352 T2 DE 60005352T2 DE 60005352 T DE60005352 T DE 60005352T DE 60005352 T DE60005352 T DE 60005352T DE 60005352 T2 DE60005352 T2 DE 60005352T2
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Joakim Jonason
Mats Dahlgren
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Infoscreen Gesellschaft fur Stadtinformationsanlagen Mbh
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INFOSCREEN GES fur STADTINFOR
Infoscreen Gesellschaft fur Stadtinformationsanlagen Mbh
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N21/00Selective content distribution, e.g. interactive television or video on demand [VOD]
    • H04N21/20Servers specifically adapted for the distribution of content, e.g. VOD servers; Operations thereof
    • H04N21/25Management operations performed by the server for facilitating the content distribution or administrating data related to end-users or client devices, e.g. end-user or client device authentication, learning user preferences for recommending movies
    • H04N21/262Content or additional data distribution scheduling, e.g. sending additional data at off-peak times, updating software modules, calculating the carousel transmission frequency, delaying a video stream transmission, generating play-lists
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F27/00Combined visual and audible advertising or displaying, e.g. for public address
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F9/00Indicating arrangements for variable information in which the information is built-up on a support by selection or combination of individual elements
    • G09F9/30Indicating arrangements for variable information in which the information is built-up on a support by selection or combination of individual elements in which the desired character or characters are formed by combining individual elements
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09GARRANGEMENTS OR CIRCUITS FOR CONTROL OF INDICATING DEVICES USING STATIC MEANS TO PRESENT VARIABLE INFORMATION
    • G09G5/00Control arrangements or circuits for visual indicators common to cathode-ray tube indicators and other visual indicators
    • G09G5/003Details of a display terminal, the details relating to the control arrangement of the display terminal and to the interfaces thereto
    • G09G5/006Details of the interface to the display terminal

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  • Synchronisation In Digital Transmission Systems (AREA)
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  • Computer And Data Communications (AREA)

Description

  • TECHNISCHES GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anordnung zum Einfügen oder Aufteilen einer zyklischen 24-stündigen Ausstrahlungs- bzw. Darstellungsliste in Zeitschlitze bzw. -fenster und zur Zuordnung einer Informationskategorie und einer Darstellungspriorität für Spots oder Informationsblöcke zum Steuern und Koordinieren von Projektoren in einem digitalen Informationssystem zum Anzeigen von Informationen auf wenigstens einer Anzeigevorrichtung mittels wenigstens eines Projektors für jede der Vorrichtungen, wobei die Informationen an Orten angezeigt werden, welche einer allgemeinen Öffentlichkeit zugänglich sind und/ oder von ihr frequentiert werden. Bei einem bestimmten Gesichtspunkt wird die Erfindung zum Steuern von Projektoren zum Anzeigen von Informationen angewandt, welche sich an Personen beispielsweise an Orten wie Hauptbahnhöfen, U-Bahnstationen, Flughafenwartehallen, Kinos, Privathäusern usw. richten.
  • BESCHREIBUNG DES STANDES DER TECHNIK
  • Aus der schwedischen Patentschrift SE-C2-507 473 und aus der internationalen Veröffentlichung WO 97/41 546, beide von den gleichen Anmeldern wie die vorliegende Erfindung, ist ein flexibles System bekannt, bei welchem externe Informationsvermittler in der Lage sind, die Übertragung von Anzeigeinstruktionen an eine größere Öffentlichkeit an verschiedenen Orten, welche in beliebigen Abständen voneinander entfernt liegen, durch Projektoren dynamisch in Echtzeit zu steuern, welche Informationen auf hierfür vorgesehene Anzeigen projizieren.
  • Eine Aufgabe des bekannten Systems ist es, zuzulassen, daß Darstellungen, Bilder, Nachrichten und Ankündigungen gemäß moderner Digitaltechnik konfiguriert werden, wobei damit rasche Kommunikation bereitgestellt wird. Eine weitere Aufgabe des Systems ist es, zuzulassen, daß eine Darstellung, ein Bild oder andere Information in der Praxis so oft, wie es gewünscht ist, in Echtzeit verändert wird, womit direkte und unmittelbare Kommunikation bereitgestellt wird, und zuzulassen, daß sich ähnliche oder bestimmte Informationen an Orten angezeigt werden, welche weit voneinander entfernt sind, und zuzulassen, daß sich Nachrichteninformationen beispielsweise mit Werbespots abwechseln.
  • Gemäß einem Gesichtspunkt betrifft das bekannte System ein Verfahren zur Koordination und Steuerung von Projektoren in einem digitalen Informationssystem zum Anzeigen von Informationen auf einer Anzeigevorrichtung mittels eines Projektors, wobei die Informationen an Orten angezeigt werden, welche im allgemeinen der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen und von ihr frequentiert werden.
  • Teilnehmer der Informationsanzeige werden mit einem computerisierten Steuerzentrum über Computer- und Telekommunikationsschnittstellen für eine Übertragung von Informationen rund um die Uhr verbunden. Das Steuerzentrum weist eine Kommunikationsschnittstelle zu computerisierten Vorrichtungen auf, welche in Verbindung mit den Orten der Projektorkoordination und -steuerung stehen.
  • Das Steuerungszentrum ist in der Lage, eine Anzeige-/ Spiel-/ Darstellungs- bzw. Ausstrahlungsliste in Echtzeit mit Steuerbefehlsfeldern über die Buchungsinformationen zur dynamischen und rechtzeitigen Anzeige durch Vermittler zu erzeugen und zu aktualisieren, wobei Ansteuerungsprogrammittel vorgesehen sind, die an die Subskription angeschlossen sind und die durchlässig für die Übertragung von Informationen an das Ansteuerungsprogrammittel des Steuerzentrums für die Übertragung von Informationen in das System sind.
  • Eine Anzeigeliste umfasst Steuerungsinstruktionen, welche die betroffenen Projektoren hinsichtlich dem, was angezeigt werden soll, wann es angezeigt werden soll, wo es angezeigt werden soll und für wie lange es angezeigt werden soll, koordinieren und steuern, und bewirkt, daß Projektoren unabhängig von anderen Projektoren die gleichen oder verschiedene Informationen zur Anzeige gemäß der Anzeigeliste erhalten.
  • Ein Administrator des digitalen Informationssystems ist in der Lage, die Anzeigeliste zu beliebigen Zeitpunkten mit gewünschten Informationen zu aktualisieren, wobei die dynamische Buchung verändert oder verzögert werden kann.
  • Der Projektor kann auch die Anzeige von Informationen unterbrechen, wenn die vorgesehenen Anzeigevorrichtungen oder der Projektor am öffentlichen Ort in der Sicht verstellt sind/ ist.
  • Bei einer Ausführungsform kann die Ausstrahlungsliste reservierte Instruktionsfelder zur Aktualisierung mit Steuerinstruktionen über die Vermittlerschnittstelle umfassen, wobei die Steuerinstruktionen in eine Wartelinie oder Warteschlange gestellt werden können, wenn der Ausstrahlungsliste zu diesem Zeitpunkt Instruktionsaktualisierungsfelder fehlen.
  • Das bekannte System betrifft auch eine Anordnung von Vorrichtungen zur Ausführung des vorstehenden Verfahrens, wobei die Anordnung die vorstehenden Vorrichtungen und ein Darstellungssteuerungsprogramm umfasst, welches die Ausstrahlungsliste erzeugt.
  • Der Stand der Technik vor der schwedischen Patentschrift SE-C2-507 473 und der internationalen Veröffentlichung WO 97/41 546 zog die Verwendung einer Anzeige- oder Spiel- oder Ausstrahlungsliste weder in Betracht noch wurde dies vorgeschlagen. Folglich zeigt der derartige Stand der Technik Blöcke verschiedener Informationen an, welche beispielsweise die Länge von 1 Stunde aufweisen und welche vom Prinzip her jede Stunde wiederholt werden. Falls neue Informationen angezeigt werden sollen, muß der Informationsblock revidiert werden, was auf vielen verschiedenen Wegen erreicht werden kann, wobei keiner davon ausreichend nach dem Stand der Technik offenbart wurde. Diese Systeme nach dem Stand der Technik sind sehr zeitaufwendig bei der Einführung neuer Informationsblöcke und nicht alle weisen die innewohnende Dynamik auf, welche durch eine Anzeigeliste für eine mögliche zyklische 24-stündige Anzeige bei verschiedenen Zeitspannen eingeführt wird. Eine derartige Anzeigeliste macht es auch unmöglich, daß Informationsblöcke wiederholt erneut übertragen werden.
  • Es ist ein Nachteil der dynamischen Anzeigelisten nach dem Stand der Technik, zu verhindern, daß andere Vermittler Informationen in benachbarten Informationsspots, sowohl vor als auch nach bestellten Informationen in der Liste, mit Informationen der gleichen Kategorie buchen. Es ist folglich ein Problem, die Anzeigeliste in einer vorteilhaften Art für Vermittler und für das System selbst zu ordnen.
  • Eine frei organisierte Anzeigeliste, d.h. eine, bei welcher Zeitspannen für die Anzeige willkürlich geordnet sind, erzeugt Probleme beim Nachverfolgen der gebuchten Informationen, bei der Statistik und bei der Rechnungsstellung der Anzeigezeiten usw.
  • Ein anderer Nachteil und ein anderes Problem, welche das bekannte System betreffen, welches im Patent bzw. der Patentanmeldung beschrieben ist, sind, daß die Spielliste ungleichmäßig zur Anzeige von bestellten Spots/ Informationsblöcken von Vermittlern verwendet wird. Falls beispielsweise ein Projektor die Informationsanzeige unterbricht, wenn vorgesehene Anzeigevorrichtungen oder der Projektor am öffentlichen Ort beispielsweise durch einen einfahrenden Zug in der Sicht verstellt sind, sollten Spots/ Informationsblöcke dieser Informationseinheit in einer anderen geeigneten Zeitspanne gemäß der Anzeige-/ Spiel-/ Darstellungs- bzw. Ausstrahlungsliste angezeigt werden. Dies ist keine leicht zu erfüllende Aufgabe, wenn Fairness und andere Parameter implementiert werden, welche die Bereitschaft von Vermittlern, ein derartiges System zu nutzen, steuern.
  • Es gibt noch mehr Vorfälle, welche ausgeglichen werden müssen, beispielsweise in einer U-Bahnstation, beispielsweise bei ausfallenden Projektoren/ Kameras/ digitalen Anzeigen, auf Anzeigen gezeigte Notfallnachrichten, Fahrplananzeigen usw.
  • Es werden deshalb wirksame Verfahren oder Schemata und Anordnungen gebraucht, welche die vorstehenden Probleme lösen.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER OFFENBARTEN ERFINDUNG
  • Es ist ein Aspekt der vorliegenden Erfindung die Probleme zu lösen, welche das Einfügen von Spots oder Informationsblöcken in ein digitales Informationssystem und die Zuordnung einer Informationskategorie und einer Darstellungs- bzw. Ausstrahlungspriorität für Spots oder Informationsblöcke zur Steuerung und Koordination von Projektoren in einem digitalen Informationssystem betreffen, welches gemäß der angefügten selbständigen Ansprüche und Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung, wie durch die angefügten Un teransprüche dargelegt wird, durch eine Anzeige- oder Spiel- oder Ausstrahlungsliste oder dergleichen gesteuert oder teilweise gesteuert wird.
  • Um das Vorstehende zu erreichen, stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Einfügen von Spots oder Informationsblöcken in einem digitalen Informationssystem dar, welches Schnittstellen für die Daten- und Telekommunikation für mögliche zyklisch wiederholbare 24 Stunden umfasst. Das Verfahren umfasst die Koordination und Steuerung von Projektoren zur Darstellung von Informationen auf wenigstens einer Anzeigevorrichtung mittels wenigstens eines Projektors, wobei die Informationen an Orten, welche der Öffentlichkeit zugänglich sind und von ihr frequentiert werden, oder im Fernsehen angezeigt werden. Teilnehmende Informationsvermittler sind mit einem computerisierten Steuerzentrum über Schnittstellen zur Daten- und Telekommunikation für die Übertragung von Informationen rund um die Uhr verbunden. Das Steuerzentrum weist Kommunikationsschnittstellen zu computerisierten Vorrichtungen auf, welche sich in Verbindung mit den Orten zur Koordination und Steuerung von Projektoren/ Kameras/ digitalen Anzeigen befinden. Das Steuerzentrum ist in der Lage, eine Ausstrahlungsliste mit Steuerungsinstruktionsfeldern über die zeitliche dynamische Buchung von Informationen von Vermittlern zur Darstellung in Echtzeit zu erzeugen und zu aktualisieren.
  • Die Vermittler weisen Ansteuerungsprogrammittel auf, welche an die Subskription angeschlossen sind und welche für die Übertragung von Informationen an die Ansteuerungsprogrammittel des Steuerungszentrums für die Übertragung von Informationen in das System über Schnittstellen durchlässig sind. Die Ausstrahlungsliste mit Steuerinstruktionen koordiniert und steuert die Projektoren hinsichtlich dessen, was dargestellt werden soll, wann es dargestellt werden soll, wo es dargestellt werden soll und für wie lange es dargestellt werden soll, und läßt es zu, daß jeder Projektor gesteuert wird. Dies kann unabhängig von den anderen Projektoren erzielt werden, indem die computerisierten Vorrichtungen die gleichen oder verschiedene Informationen gemäß der Ausstrahlungsliste zur Darstellung durch die jeweiligen Projektoren erhalten.
  • Dies wird durch die Ausstrahlungsliste erreicht, welche in mehrere Zeitschlitze bzw. -fenster von wenigstens einer bestimmten Zeitdauer aufgeteilt ist und folglich als eine bevorzugte Option eine Systemorganisation erleichtert, welche die Informationen, welche angezeigt werden sollen, ordnet.
  • Die Klassifizierung in Kategorien und die Zuordnung von Prioritäten wird gemäß der Erfindung durch die Bestimmung erreicht, wie oft eine Information, wenn sie gebucht ist, während einer bestimmten Zeitspanne, z.B. während eines Tages, während einer Woche usw., dargestellt werden soll, wobei einzelne Spots oder Informationsblöcke (in Zeitfenstern) einer bestimmten Informationskategorie und einer Ausstrahlungspriorität zugeordnet sind. Die Priorität wird für jede Darstellung um einen bestimmten Prioritätswert dekrementiert bzw. vermindert, wobei die Informationen gemäß der zugeordneten Priorität angezeigt werden, wodurch folglich Ausstrahlungsunterbrechungen wegen visueller Unerreichbarkeit für Betrachter von Informationen während der bestimmten Zeitspanne für einen einzelnen Spot oder Informationsblock ausgeglichen werden.
  • Bei einer Ausführungsform wird jedes Zeitfenster einer bestimmten Kategorie von Informationen zugeordnet.
  • Eine andere Ausführungsform umfasst, daß in einer Reihe liegende Zeitfenster, welche mit der gleichen Informationssequenz gebucht sind, der gleichen Kategorie von Informationen zugeordnet werden, wobei ein Zeitfenster, welches auf die Serie folgt, einer verschiedenen Kategorie zugeordnet wird.
  • Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst, daß Informationen, welche einer bestimmten Informationskategorie zugeordnet sind, mit wenigstens einer verschiedenen Informationskategorie dazwischen dargestellt werden. Der bestimmten Informationskategorie kann ein bestimmter Plazierungscode in der Darstellungsliste gegeben werden.
  • Noch eine andere Ausführungsform umfasst, daß die Priorität für alle neue Informationen, welche in das System eingegeben werden, gleich ist.
  • Eine weitere Ausführungsform umfasst, daß die Priorität mit der Prioritätszahl dekrementiert wird, welche durch alle Einträge eines bestimmten Informationsspots oder -blocks dividiert und vorzugsweise gerundet oder gekürzt ist, falls die Division eine unendliche Dezimalzahl ergibt.
  • Noch eine weitere Ausführungsform umfasst, daß der einzelne Informationsspot oder -block mit der höchsten Prioritätsstufe dargestellt wird und daß In formationsspots oder -blöcke, deren Priorität die Stufe ohne verbliebene Priorität erreicht haben, nicht mehr dargestellt werden.
  • Eine andere Ausführungsform umfasst, daß Informationsspots oder -blöcke der Reihe nach dargestellt werden, falls sie die gleiche Priorität aufweisen.
  • Noch eine andere Ausführungsform umfasst, daß bei Informationsspots oder -blöcken, welche eine höhere Priorität als Null oder dergleichen und die gleiche Informationskategorie aufweisen, eine Information, welche vom System ausgewählt wird, zwischen jeder Information der gleichen Kategorie gespielt wird.
  • Zusätzlich umfasst die vorliegende Erfindung eine Anordnung zum Einfügen von Spots oder Informationsblöcken in einem digitalen Informationssystem, welches Schnittstellen für Daten- und Telekommunikation für eine mögliche zyklisch wiederholbare 24-stündige Übertragung gemäß dem oben beschriebenen System umfasst, welches weiterhin das Folgende umfasst:
    Zuordnungs- bzw. Zuweisungsmittel, welche die Ausstrahlungsliste in mehrere Zeitfenster von wenigstens einer bestimmten Zeitdauer aufteilen; und Organisationsmittel, welche es als eine bevorzugte Option dem System erleichtern, Kategorien von Informationen in die Zeitfenster zu ordnen, welche angezeigt werden sollen.
  • Die Anordnung bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst ferner:
    Bestimmungs- bzw. Festlegungsmittel zum Bestimmen, wie oft eine Information während einer bestimmten Zeitspanne dargestellt werden soll, wenn sie gebucht ist;
    Kategoriezuordnungs- bzw. -zuweisungsmittel, wodurch einzelne Spots oder Informationsblöcke einer bestimmten Informationskategorie zugeordnet werden;
    Prioritätszuordnungs- bzw. -zuweisungsmittel für die Priorität der Ausstrahlung einer Information;
    Berechnungsmittel zum schrittweise Verringern der Priorität um einen bestimmten Prioritätswert für jede Ausstrahlung, wobei die Information gemäß der zugeordneten Priorität angezeigt wird; und
    es folglich zulassen, daß Ausstrahlungsunterbrechungen wegen visueller Unerreichbarkeit für Betrachter von Informationen während der bestimmten Zeitspanne für einen einzelnen Spot oder Informationsblock ausgeglichen werden.
  • Bei einer Ausführungsform wird jeder Zeitschlitz durch die Zuordnungsmittel einer bestimmten Kategorie von Informationen zugeordnet.
  • Eine andere Ausführungsform umfasst, daß in einer Reihe liegende Zeitfenster, welche mit der gleichen Informationssequenz gebucht sind, durch die Organisationsmittel der gleichen Kategorie von Informationen zugeordnet werden, wobei ein Zeitfenster, welches auf die Serie folgt, einer verschiedenen Kategorie zugeordnet wird.
  • Informationen, welche bei einer Ausführungsform einer bestimmten Informationskategorie zugeordnet sind, werden durch das System mit wenigstens einer verschiedenen Informationskategorie dazwischen dargestellt.
  • Der bestimmten Informationskategorie wird in einer Ausführungsform durch das Kategoriezuordnungsmittel ein bestimmter Plazierungscode in der Ausstrahlungsliste gegeben.
  • Die Priorität ist bei einer Ausführungsform für alle neuen Informationseingaben in das System gleich.
  • Bei einer Ausführungsform wird die Priorität mit der Prioritätszahl dekrementiert, welche durch alle Einträge eines bestimmten Informationsspots oder -blocks dividiert und vorzugsweise gekürzt ist, falls die Division durch das Berechnungsmittel eine unendliche Dezimalzahl ergibt.
  • Ein einzelner Informationsspot oder -block mit der höchsten Prioritätsstufe wird dargestellt, und Informationsspots oder -blöcke, deren Priorität die Stufe ohne verbliebene Priorität erreicht hat, werden durch das System bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung nicht mehr dargestellt.
  • Informationsspots oder -blöcke werden durch das System der Reihe nach dargestellt, falls sie bei einer Ausführungsform der Anordnung die gleiche Priorität aufweisen.
  • Bei einer noch anderen Ausführungsform wird bei den Informationsspots oder -blöcken, welche eine höhere Priorität als Null oder dergleichen und die gleiche Informationskategorie aufweisen, eine Information, welche vom System ausgewählt wird, zwischen jeder Information der gleichen Kategorie gespielt.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die folgende Beschreibung bezieht sich auf den Text in den begleitenden Zeichnungen, um ein besseres Verständnis der Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung bereitzustellen, wobei:
  • 1 ein System zur Koordination und Steuerung von Projektoren nach dem Stand der Technik in einem digitalen Informationssystem zur Anzeige von Informationen gemäß der Erfindung schematisch illustriert.
  • TABELLEN
  • Tabelle 1 illustriert schematisch eine Anzeigeliste, welche gemäß der vorliegenden Erfindung in Zeitschlitze aufgeteilt wurde.
  • Tabelle 2 illustriert schematisch eine Anzeigeliste, welche durch die vorliegende Erfindung implementiert wurde.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜH-RUNGSFORMEN DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Zuordnung von Zeitschlitzen, einer Informationskategorie und einer Ausstrahlungspriorität für Spots oder Informationsblöcke für die dynamische Koordination und Steuerung von Projektoren in einem digitalen Informationssystem zum Anzeigen von Informationen auf wenigstens einer Anzeigevorrichtung über wenigstens einen Projektor für jede Anzeigevorrichtung, wobei die Informationen an Orten angezeigt werden, welche einer allgemeinen Öffentlichkeit zugänglich sind und von ihr frequentiert werden. Die Erfindung betrifft auch eine Anordnung von Vorrichtungen zur Ausführung des Verfahrens.
  • Aus der schwedischen Patentschrift SE-C2-507 473 und aus der internationalen Veröffentlichung WO 97/41 546, beide von den gleichen Anmeldern wie die vorliegende Erfindung, ist ein derartiges dynamisches System bekannt.
  • Ein Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es, Probleme zu lösen, welche dynamische Anzeigelisten nach dem Stand der Technik betreffen, um zu verhindern, daß andere Vermittler Informationen in benachbarten Zeitfenster, sowohl vor als auch nach der bestellten Information in der Liste, mit Informationen der gleichen Kategorie buchen. Es ist folglich ein Problem, die Anzeigeliste in einer vorteilhaften Art für Vermittler und für das System selbst zu ordnen.
  • Eine frei organisierte Anzeigeliste, d.h. eine, bei welcher Zeitspannen für die Anzeige willkürlich geordnet sind, erzeugt Probleme beim Nachverfolgen der gebuchten Informationen, bei der Erstellung von Statistiken und bei der Rechnungsstellung der Anzeigezeiten usw.
  • Die vorliegende Erfindung beschreibt auch und beansprucht wie eine Anzeige-/ Spiel-/ Ausstrahlungsliste gemäß einem dynamischen System zu verwenden ist, um die Nachteile zu überwinden, welche nicht dargestellte Informationsspots oder -blöcke in der Liste betreffen.
  • Der Stand der Technik vor der schwedischen Patentschrift SE-C2-507 473 und der internationalen Veröffentlichung WO 97/41 546 zog die Verwendung einer Anzeige- oder Spiel- oder Ausstrahlungsliste weder in Betracht noch wurde dies vorgeschlagen. Folglich zeigt dieser Stand der Technik Blöcke verschiedener Informationen an, welche beispielsweise die Länge von 1 Stunde aufweisen und welche vom Prinzip her jede Stunde wiederholt werden. Falls neue Informationen angezeigt werden sollen, muß der Informationsblock revidiert werden, was auf vielen verschiedenen Wegen erreicht werden kann, wobei keiner davon ausreichend durch den Stand der Technik offenbart wurde. Diese Systeme nach dem Stand der Technik sind sehr zeitaufwendig bei der Einführung neuer Informationsblöcke, und weisen keinerlei innewohnende Dynamik auf, welche durch eine Anzeigeliste für eine mögliche zyklische 24-stündige Anzeige bei verschiedenen Zeitspannen eingeführt wird. Die Anzeigeliste macht es auch unmöglich, daß Informationsblöcke wiederholt erneut übertragen werden.
  • Es versteht sich, daß ein Projektor/ eine Kamera selbst eine digitale Anzeigevorrichtung sein kann oder in eine digitale Anzeigevorrichtung, wie beispielsweise eine LCD-Anzeige oder eine Plasmaanzeigevonichtung, ein digitales Fernsehgerät usw., eingebaut sein kann.
  • Obwohl eine Implementierung von Ausfihrungsformen im folgenden auf U-Bahnstationen begrenzt ist, versteht es sich, daß die Erfindung nicht auf diese Ausführungsformen beschränkt ist. Wie zuvor erwähnt kann das erfindungsgemäße System an Orten verwendet werden, welche bekanntermaßen von großen Menschenmengen besucht werden oder an welchen Werbung betrachtet wird, wie zusätzlich zu U-Bahnstationen beispielsweise auf Bahnhöfen, Flughäfen, bei Außenräumen, Kinos, Zuhause beim Fernsehen usw.
  • Es werden nun bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung im Detail unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, wobei 1 ein System 10 nach dem Stand der Technik, welches durch die schwedische Patentschrift SE-C2-507 473 und die internationale Veröffentlichung WO 97/41 546 offenbart wurde, zur Koordination und Steuerung von Projektoren in einem digitalen Informationssystem zum Anzeigen von Informationen auf Anzeigevorrichtungen, wie beispielsweise freistehenden Bilddarstellungsflächen, wandbefestigten Darstellungsflächen, Wänden und Darstellungsflächen über Kopf oder anderen Mitteln, welche geeignet sind, um Bildinformationen in der Form von Text, stehenden Bildern, bewegten Bildern, Darstellungen usw. (die Anzeigen werden in der Zeichnung nicht gezeigt), schematisch illustriert.
  • Im wesentlichen umfasst das System ein Steuerzentrum 12, welches eine Kommunikationsschnittstelle 14 aufweist, welche an eine unbegrenzte Anzahl von computerisierten Vorrichtungen 16, 18, 20 angeschlossen ist, welche in den gewünschten Abständen voneinander aufgestellt sind, um die Projektoren 22 oder, wie erwähnt, andere Projektoren, wie beispielsweise LCD-Anzeigen, TV-Geräte 40 usw. zu steuern, deren Projektionen oder Bilder an den oben stehenden öffentlichen Orten angezeigt werden.
  • Folglich wird bei anderen Ausführungsformen der Vorrichtungen, welche von den computerisierten Vorrichtungen 16, 18, 20 umfasst werden, der Projektor 22 durch eine elektronische Anzeige (nicht gezeigt), wie beispielsweise eine Großbilddarstellungsfläche in LCD-Technik, in Licht-emittierender Diodentechnik (LED-Technik), Plasmabildschirmtechniken oder dergleichen ersetzt. Der Stationscomputer 34 wird dann von der Großbilddarstellungsfläche umfasst, oder er ist extern damit verbunden. Vorzugsweise sind auch die Projektorcomputer 38 des Stationscomputers 34 und die Datenbank 36 umfasst. Informationen werden vom Steuerzentrum 12 im allgemeinen in der gleichen Weise wie zuvor beschrieben übertragen. Jede separate Großbilddarstellungsfläche kann jedoch unmittelbar durch ein Funknetzwerk 14 adressiert werden, wobei die Darstellungsflächen vom Steuerzentrum 12 gesteuert werden, was Redundanz umfasst. Folglich bilden im illustrierten Fall die computerisierten Vorrichtungen 16, 18, 20 eine elektronische Anzeige mit einem Steuerungscomputer 34, wobei der Projektor 22 die Anzeige beeinflußt.
  • Das illustrierte System umfasst auch eine Werbeagentur, welche an das Steuerzentrum 12 mittels eines Computers 24 und eines Modems 26 oder dergleichen angeschlossen ist. Obwohl nur ein Modem gezeigt wird, welches an den Zentralcomputer 28 des Steuerzentrums angeschlossen ist, versteht es sich, daß Modempole, Telefonvermittlungsstellen und ähnliche andere Vorrichtungen gemäß heutigen Verfahren an diesem Ende verwendet werden können. Die Werbeagentur kann auch eine Firma für die digitale Reproduktion (Repro) von Informationen sein, welche in eine Ausstrahlungsliste gemäß dem Stand der Technik eingefügt werden sollen. Ersatzweise sind die Arbeitsstationen 32 der Steuerzentrale 12 sowohl intern als auch/ oder extern, wobei die externe(n) Arbeitsstationen) 32 die Repro-Firma ausmachen oder zu ihr gehören. Folglich können die Informationsvermittler 24 bestellen bzw. anordnen, daß ihre Informationen durch eine externe Repro-Firma eingefügt werden.
  • Der Zentralcomputer 28 im Steuerungszentrum 12 umfasst auch Datenbanken 30, im illustrierten Fall zwei Datenbanken. Die Datenbanken 30 können extern mit dem Zentralcomputer verbunden sein. Das Steuerzentrum umfasst auch Arbeitsstationen 32, welche vorzugsweise mit dem Zentralcomputer 28 über ein Local-Area-Netzwerk (LAN) nach bekannten Verfahren verbunden sind. Die Arbeitsstationen 32 werden vom Personal, welches das Steuerzentrum 12 bedient, beim Überwachen, Prüfen, Warten und Aktualisieren von Funktionen im Zentralcomputer mit seinen Datenbanken verwendet. Der Administrator des Steuerzentrums ist in der Lage, über die Arbeitsstationen Projektorsteuerungsinstruktionen einzufügen, wenn sich beispielsweise Informationen speziell an Reisende und Passagiere richten, welche mit dem Schiff, der Eisenbahn, der U-Bahn, dem Flugzeug oder einem beliebigen anderen Verkehrsmittel reisen und spezifische Informationen benötigen. Die Informationen können die Ankunftszeiten und Abfahrtszeiten der Personbeförderungsmittel betreffen. Der Administrator steuert intern wie, was, wann oder wo die Informationen durch die Projektoren 22 angezeigt werden sollen. Es ist in diesem Zusammenhang jedoch ein wichtiges Merkmal, daß die externen Informationsvermittler 24 jeder auf seine eigene Initiative hin und kommunikationsmäßig durchlässig über die Modems 26 in der Lage sind, an die Projektoren 22 Steuerinstruktionen hinsichtlich der Informationen zu geben, welche die externen Vermittler 24 wünschen, daß das System 10 sie über die Projektoren 22 anzeigt. Dies kann gemäß einer Ausführungsform der Erfindung nach dem Stand der Technik ohne die Beteiligung der Arbeitsstationen 32 beim Übertragungsvorgang der Steuerinstruktionen an den Zentralcomputer 28 erreicht werden.
  • Der im folgenden verwendete Begriff Informationsvermittler 24 soll in seiner weitesten Bedeutung interpretiert werden, d.h. er bezieht sich nicht nur auf Werbeagenturen sondern auf alle Firmen und Privatpersonen, welche das System 10 aus kommerziellen Gründen oder für die Anzeige von Informationen, welche eine allgemeine Öffentlichkeit berühren, verwenden möchten. Gegenwärtig ist ein Vermittler, welcher Informationen an öffentlichen Orten anzeigen möchte, normalerweise gezwungen, ungefähr zwei Wochen, vielleicht länger, zu warten, bis sein Auftrag ausgeführt werden kann und die Informationen öffentlich angezeigt werden. Mit dem erfindungsgemäßen digitalen Informationssystem 10 können die Informationen im Prinzip in Echtzeit angezeigt werden, d.h. zum Zeitpunkt der Auftragsstellung, möglicherweise mit einer kurzen Verzögerung aufgrund von Bearbeitung, ausgebuchten Ausstrahlungslisten und anderen kurzlebigen Gründen. Ein externer Informationsvermittler 24 ist weiterhin in der Lage, vierundzwanzig Stunden am Tag Informationen in das System 10 zu geben, worauf die Informationen augenblicklich in eine Ausstrahlungsliste aufgenommen werden können, wie es nachfolgend detaillierter dargestellt wird.
  • Diejenigen externen Informationsvermittler, welche über Modems mit dem Steuerzentrum 12 verbunden sind, sind bei einer Ausführungsform der Erfindung über speziell entworfene Schnittstellen (Ansteuerungsprogrammittel) für die Daten- und Telekommunikation an das Steuerzentrum angeschlossen. Auf diese Weise sind nur externe Vermittler 24, welche die richtige Schnittstelle aufweisen, in der Lage, sich mit dem Steuerzentrum 12 für die Lieferung von Steuerinstruktionen an die Projektoren 22 zu verbinden, was einen unautorisierten Zugang zur Anzeige von derartigen Informationen und den Mißbrauch des Systems verhindert. In diesem Zusammenhang umfasst die spezielle Schnittstelle, welche in den Computern der externen Vermittler eingeschlossen sein kann, auch im Handel erhältliche Code-Schlüssel oder andere Codes, welche zwischen dem Steuerzentrum 12 und dem Computer 24 des externen Vermittlers zur Verifizierung des Rechts zur Eingabe von Steuerinstruktionen in den Zentralcomputer 28 gesendet werden, ohne daß der Administrator durch die Arbeitsstationen 32 weitere Informationen oder Rechte, welche den Zugang der externen Informationsvermittler 24 zum Zentralcomputer erlauben, zum Übertragen von systemdurchlässigen Steuerinstruktionen an die Projektoren 22 einzugeben braucht.
  • Gemäß dem Stand der Technik weist das Steuerungszentrum 12 eine Kommunikationsschnittstelle 14 zu den computerisierten Vorrichtungen 16, 18, 20 zur Projektorkoordination und -steuerung auf, welche an veränderlichen Positionen oder Orten liegen.
  • Die Zeichnung zeigt insbesondere eine Funkverbindung, welche eine Schnittstelle zwischen dem Steuerzentrum 12 und den computerisierten Vorrichtungen 16, 18, 20 ausbildet, wobei diese Schnittstelle eine bevorzugte Schnittstelle ist, wenn sie auch nicht notwendig die einzig mögliche Schnittstelle ist. Andere Schnittstellen zum Übertragen von Informationen zwischen dem Steuerzentrum 12 und den computerisierten Vorrichtungen 16, 18, 20 können eine kabelgestützte ISDN-Lösung (Integrated Services Digital Netzwerk) oder andere feste Leitungen umfassen, welche eine gleiche oder eine bessere Kapazität aufweisen.
  • Das digitale Informationssystem 10 wurde vorstehend im Hinblick auf die jeweilige Hardware und die Schnittstellen beschrieben. Die Implementierung der Erfindung nach dem Stand der Technik zur Erzielung ihrer Aufgaben und Zwekke wurde in den Druckschriften SE-C2-507 473 und WO 97/41 546 oben stehend detailliert beschrieben.
  • Die vorliegende Erfindung wird nunmehr durch eine Ausstrahlungsliste nach dem Stand der Technik beschrieben, welche eine vierundzwanzigstündige Zeitdauer für die Informationsdarstellung oder -Anzeige über die Projektoren 22 abdeckt. Die Ausstrahlungssteuereinheit 3 sammelt und verarbeitet, d.h. kontingentiert, Informationen, welche Projektorsteuerungsinstruktionen betreffen, wobei Vermittlerinformationen in die Ausstrahlungsliste gemäß den Wünschen des Vermittlers 24 oder seiner Instruktionen eingeordnet werden, wenn in der Ausstrahlungsliste oder auf alternativen Plätzen in der Ausstrahlungsliste, welche vom Vermittler angegeben wurden, verfügbarer Raum gefunden wird. Falls die Ausstrahlungsliste vollständig mit Instruktionen gefüllt ist, verbleiben die Vermittlerinstruktionen an das Steuerzentrum gemäß einer bevorzugten Ausführungsform in der Warteschlangenliste im Server 1, bereit zur späteren Aufnahme in die Ausstrahlungsliste.
  • Bei einer Ausführungsform nach dem Stand der Technik erzeugt die Ausstrahlungssteuereinheit 3 eine Datennachricht (Datenfeld) oder ordnet diese zu, welche einen Kopf, ein Steuerungszeichenfeld, ein Adreßfeld, wahlweise wenigstens ein CRC-Feld (Zyklischer Redundanzcode, Cyclic Redundancy Code) und wahlweise Statuskennzeichen umfasst, und welche die Informationen von einem Informationsvermittler 24 identifiziert und mit ihnen verbunden ist und in der Ausstrahlungsliste in dem Zeitintervall abgelegt wird, in welchem die Informationen durch einen Projektor 22 dargestellt oder angezeigt werden sollen. Dies stellt eine Alternative zum Einfügen des gesamten Informationssatzes von einem externen Vermittler 24 in ein bestimmtes Zeitintervall in der Ausstrahlungsliste dar und erlaubt die Bereitstellung einer Ausstrahlungsliste, welche viel weniger Informationen umfasst und welche folglich leichter zu bearbeiten ist, und die Beschleunigung der Übertragung der Liste zwischen Computern und Datenbanken, welche in das System eingeschlossen sind.
  • Eine Datennachricht in der Ausstrahlungsliste kann hier verstanden werden als eine Steuerungsinstruktion in einem Instruktionsfeld zur Aktivierung der Projektoren 22 zum Projizieren von Informationen.
  • Eine derartige Datennachricht, welche mit jeder individuellen Informationsdarstellung verbunden ist, erlaubt bekannten HASH- oder Vermittlungsverfahren das sowohl wirksame als auch schnelle Auffinden der Informationen, welche in den Darstellungs- bzw. Ausstrahlungszeitintervallen in der Ausstrahlungsliste eingeschlossen sind.
  • Bei einer Ausführungsform nach dem Stand der Technik gibt es folglich, wie im vorstehenden erwähnt, eine eingeschlossene Alternative zur dynamischen Aktualisierung der Ausstrahlungsliste, d.h. den externen Informationsvermittlern 24, welche keinen Zugang zur Software in der Ausstrahlungssteuereinheit aufweisen, wird die Möglichkeit bereitgestellt, daß ihr Bildmaterial oder Ausstrahlungsmaterial vom Personal bearbeitet wird, welches die Arbeitsstationen 32 bedient, wobei das Personal über die Arbeitstationen 32 die Informationen eingibt, welche der externe Vermittler 24 über Projektorsteuerungsinstruktionen in der Ausstrahlungssteuereinheit und über die Ausstrahlungsliste, welche durch die Einheit erzeugt wurde, dargestellt oder angezeigt haben möchte. Das Personal an den Arbeitsstationen 32 ist folglich in der Lage, beliebige Warteschlangenlisten im Server 1 zu unterbrechen, um die Ausstrahlungsliste über die Ausstrahlungssteuereinheit mit Informationen zu aktualisieren, welche zentral vom Steuerzentrum 12 erzeugt werden, oder mit Informationen zu aktualisieren, welche unzureichend bearbeitet waren, als sie vom Server 1 vom externen Informationsvermittler 24 empfangen wurden.
  • Gemäß dem oben Stehenden sind externe Informationsvermittler 24, welche Zugang zum Ausstrahlungsprogramm aufweisen, in der Lage, vollständige Bildreihen/ Filme zu liefern, welche automatisch verarbeitet und in die Ausstrahlungsliste eingefügt werden können, oder wahlweise ist das Personal, welches die Arbeitsstationen 32 verwaltet, in der Lage, Informationen vom externen Vermittler aus den Warteschlangen oder -reihen zu nehmen und diese Informationen zu verarbeiten, so daß sie über die Ausstrahlungssteuereinheit 3 in die Ausstrahlungsliste eingefügt werden können. Um Informationen erkennen zu können, welche über die Arbeitsstationen verarbeitet werden müssen, können die externen Vermittler 24 derartiges übertragenes Material mit einem entsprechen den Code markieren oder bezeichnen, so daß der Zentralcomputer 28 in der Lage ist, dieses Material zu erkennen und es den Arbeitsstationen 32 zur Verarbeitung zu senden. Ersatzweise wird E-Mail verarbeitet und als Informationen registriert, welche verarbeitet werden müssen.
  • Wie erwähnt, zog der Stand der Technik vor der schwedischen Patentschrift SE-C2-507 473 und der internationalen Veröffentlichung WO 97/41 546 die Verwendung einer Anzeige- oder Spiel- oder Ausstrahlungsliste weder in Betracht noch wurde dies vorgeschlagen. Folglich lehrt dieser Stand der Technik, daß Blöcke verschiedener Informationen angezeigt werden, welche beispielsweise die Länge von einer Stunde aufweisen und vom Prinzip her jede Stunde wiederholt werden. Falls neue Informationen angezeigt werden sollen, muß der Informationsblock revidiert werden, was auf vielen verschiedenen Wegen erreicht werden kann, wobei keiner davon ausreichend oder ausdrücklich durch den Stand der Technik offenbart wurde. Diese Systeme nach dem Stand der Technik sind sehr zeitaufwendig bei der Einführung neuer Informationsblöcke und weisen keinerlei innewohnende Dynamik auf, welche durch eine Anzeigeliste für eine mögliche 24-stündige Anzeige bei verschiedenen Zeitspannen eingeführt wird. Die 24-stündige Anzeigeliste macht es auch unmöglich, daß beispielsweise die 1-stündigen Informationsblöcke wiederholt erneut übertragen werden.
  • Nach dem Stand der Technik können auch Sensoren in der näheren Umgebung der Projektoren 22 plaziert werden, um ein beliebiges Hindernis zu erkennen, welches verhindern kann, daß die Projektoren 22 die Informationen auf den Darstellungsflächen (nicht gezeigt) anzeigen. Diese Sensoren sind an Projektorcomputer 38 angeschlossen, um zuzulassen, daß die Signale zum Stationscomputer 34 übertragen werden. Ersatzweise können die Sensoren unmittelbar an die Stationscomputer 34 angeschlossen werden. Die Sensoren sind typischerweise von der Art, welche die Anwesenheit von Hindernissen erfaßt, beispielsweise optische Sensoren, welche erkennen, wenn ein Lichtstrahl unterbrochen wird, Mikrofone, elektromagnetische Sender oder Ultraschallsender, welche einen oder mehrere Empfänger aufweisen, usw.
  • Wenn ein Sensor (nicht gezeigt) die Anwesenheit eines Hindernisses zwischen einem Projektor 22 und einer Leinwand oder einer beliebigen anderen Anzeigefläche registriert, wird der Projektor für die Zeit, welche das Hindernis vorhanden ist, für das Projizieren von Bildern angehalten.
  • Der Sensor kann auch dazu dienen, eine Abdeckung vor der Projektionslinse zu plazieren, so daß Staub, Schmutz oder dergleichen nicht in Kontakt mit der Linse oder der Darstellungsfläche kommen kann, falls der Projektor 22 keine Kamera ist.
  • Falls der Informationsvermittler 24 eine Werbeagentur ist und die anzuzeigenden Werbeanzeigen in Bildform vorliegen, ist der Werbeteilnehmer in der Lage, eine Anzahl von Spots zu kaufen, welche in der Ausstrahlungsliste gezeigt werden. Die Spots werden z.B. für eine Zeitdauer von 10 Sekunden gezeigt, wobei z.B. jeder sechste Spot ein Spot ist, welcher von der Beförderungsfirma verwendet wird, welche die U-Bahn betreibt, wobei dieser Spot teilweise für Werbezwecke und teilweise für Informationszwecke verwendet werden kann. Der Werbeteilnehmer kann Spots einzeln oder in einem speziellen Paket kaufen, und das digitale Informationssystem ist in der Lage, kurzfristig eine Änderung einzufügen oder mit einem völlig neuen Spot zu arbeiten. Das System ist somit hoch flexibel und läßt es zu, daß schnelle Änderungen vorgenommen werden, welche das betreffen, was auf dem Darstellungsmittel gezeigt werden soll, wo es gezeigt werden soll und wann.
  • Von externen Werbeagenturen/ Presseagenturen usw. werden vom Computer erzeugte Bilder oder Darstellungen zur Darstellung bzw. Ausstrahlung oder Anzeige beispielsweise in U-Bahnen geliefert. Die Bilder werden von einem Steuerzentrum 12 empfangen, welches Speichermedien für das Informationsmaterial umfasst. Das Steuerzentrum entscheidet auch, was dargestellt werden soll und in welcher Reihenfolge, und verteilt das Informationsmaterial auf die U-Bahnstationen 16, 18, 20. Das Steuerzentrum 12 ist auch in der Lage, Informationen, welche gegen die „guten Sitten" oder die öffentliche Ordnung verstoßen und für eine große Mehrheit der Öffentlichkeit ein Ärgernis darstellen, eventuell mittels der Arbeitsstationen 32 und über Steuerungsroutinen von der Anzeige zurückzuhalten. Die Anzeige derartiger Informationen kann auch mittels der Verträge, welche von den Informationsvermittlern 24 beim Erhalt eines Kontos oder einer Teilnahme unterschrieben werden, verhindert werden.
  • Diejenigen Ausstrahlungsflächen, welche z.B. durch einfahrende U-Bahnzüge verstellt sind, sollen während der Zeit, welche der Zug in der Station verbringt, „erlöschen". Die Synchronisation in dieser Hinsicht wird durch den Stationscomputer 34 gesteuert. Dies erlaubt nicht verstellten Ausstrahlungsflächen weiterhin den Empfang von Ausstrahlungsinformationen von den Projektoren 22.
  • Der Projektorcomputer 38 informiert den Stationscomputer 34 über die Projektoradresse, die Bildnummer/ den Bildnamen, die Ausstrahlungsdauer und den Zeitpunkt der Ausstrahlung mittels eines Funktionssteuerungsmittels im Stationscomputer. Im Fall einer Fehlfunktion/ eines Stromausfalls oder einer Stromsperre berichtet der Stationscomputer 34 dieses Auftreten an das Steuerzentrum 12. Der Zentralcomputer 28 überwacht wiederum die Stationscomputer 34 in regelmäßigen Zeitabständen.
  • Das Informationsmaterial, welches auszustrahlen oder anzuzeigen ist, wird vom Steuerzentrum 12 auf die Stationscomputer 34 heruntergeladen. Weil jeder Projektor 22 seinen eigenen Projektorcomputer 34 aufweist, kann das Informationsmaterial zu einem beliebigen Zeitpunkt an einem Kalendertag an den Stationscomputer 34 gesendet werden, ohne die Darstellung an den Stationen 16, 18, 20 zu stören. Falls nötig, kann die Ausstrahlungsliste hinsichtlich aller Projektoren 22 oder hinsichtlich bestimmter Projektoren für das Anzeigen von besonders ausgewählten Informationen verändert oder angehalten werden.
  • Die Computer 34 umfassen Zähler, welche zum Registrieren, z.B. in Tabellen oder anderen Registern, der Zeitdauer dienen, in welcher die Informationen bezüglich jedes externen Informationsvermittlers 24 dargestellt oder angezeigt wurden. Wenn dies folglich so von einem Administrator vorgesehen ist, braucht der Vermittler 24 nur für die tatsächliche Zeitdauer zu bezahlen, in welcher die Informationen angezeigt wurden, und muß keine einzelne Abschlagszahlung leisten für z.B. eine Anzeige rund um die Uhr über eine Zeitspanne von sieben Tagen, wie dies gegenwärtig der Fall ist.
  • Ein Ansteuerungsprogrammittel, welches die Anzeige von Darstellungen unterbricht, wenn das Darstellungsmittel vor dem Projektor 22 verborgen ist oder vice versa, kann vom U-Bahn-Administrator bei der vorliegenden Erfindung auch zur Rückmeldung und Überwachung von statistischen Analysen verwendet werden, ob die Züge fahrplangemäß fahren oder nicht, wobei dies u.a. von Interesse für das Zusammenstellen der Ausstrahlungsliste und das künftige Aktualisieren der Liste ist. Dies wird durch Registrierung im Stationscomputer 34 be wirkt, wenn eine Bild- oder Darstellungsanzeige unterbrochen wird. Die Registrierung kann beispielsweise über Unterbrechungsroutinen für den Computer 34 bewirkt werden. Die Registrierung kann auch eine Uhr (Zähler, Zeitschalter) auslösen, um die Zeit zu erfassen, während welcher ein Fahrzeug die Darstellungsfläche bzw. den Projektor 22 verstellt.
  • In der Tabelle 1 wird eine Anzeigeliste 50 dargestellt, welche gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung in Zeitfenster aufgeteilt ist. Eine Anzeige-/ Spiel-/ Ausstrahlungsliste 50 wird in mehrere Zeitfenster von wenigstens einer bestimmten Zeitdauer aufgeteilt, wobei folglich als eine bevorzugte Option eine Systemorganisation erleichtert wird, welche die Informationskategorien, welche angezeigt werden sollen, ordnet.
  • Die Spalten in der Anzeigeliste 50 der Tabelle 1 sind mit den folgenden Überschriften versehen: Zeit, Thema, Kategorie, Priorität und Darstellung bzw. Ausstrahlung, was ziemlich selbsterklärend sein sollte. Dennoch, Darstellung gibt an, wie oft ein bestimmtes Thema auf einer Anzeige dargestellt werden sollte.
  • Da Tabelle 1 darauf abzielt, zu zeigen, wie eine Anzeigeliste 50 gemäß der vorliegenden Erfindung angeordnet ist, werden nur die Spalten Zeit, Thema und Kategorie für ein besseres Verständnis der bevorzugten Ausführungsformen der Liste 50 erklärt. Die Spalten Priorität und Darstellung bzw. Ausstrahlung werden nachfolgend detailliert offenbart.
  • Beim Anordnen einer zyklischen 24-stündigen Spielliste 50 ist es wesentlich, daß Informationen, welche zum gleichen Thema und zur gleichen Kategorie gehören, derartig geordnet oder angeordnet werden können, daß die Informationen nicht in einer Reihe, d.h. nicht unmittelbar nacheinander angezeigt werden. Folglich kann jeder Vermittler 24 durch Zuordnen eines Zeitfensters zu einer vorbestimmten Zeitspanne in der Spielliste 50, deren Zeitfensters in der Anzeigeliste 50 der Tabelle 1, Spalte Zeit, die Dauer von 10 Sekunden aufweist, eine Dauer seiner Informationsanzeige in Bezug auf aufeinanderfolgende Zeitfenster wählen, wie beispielsweise zwei Zehn-Sekunden-Fenster für Autos 1, drei Fenster für Zahnpaste, drei Fenster für Autos 2 und drei oder mehr Fenster für den Fahrplan und Poesie. Mehr Fenster, welche durch Sternchen gekennzeichnet sind, bezeichnen eine zyklische 24-stündige Liste 50 in Tabelle 1.
  • Es versteht sich, daß Zeitfenster eine beliebige Dauer aufweisen, d.h. nicht nur zehn Sekunden lang, sondern beispielsweise 5, 20, 25, 30 usw. Sekunden lang sein können. Es ist auch möglich, der Anzeigeliste 50 mehrere Zeitfenster zuzuordnen, wobei die Fenster bei einer gemischten Ausführungsform verschiedene Dauern, beispielsweise 10 und 20 Sekunden aufweisen können.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform umfasst, daß eine Vermittlerbestellung für eine Anzeige in der Liste 50 den bestellten Zeitfenstern eine Kategorie zuordnet. Dadurch wird ein anderer Vermittler daran gehindert, Informationen der gleichen Kategorie in einem benachbarten Zeitfenster sowohl vor als auch nach den bestellten Fenstern in der Liste 50 zu buchen. Durch die Bezeichnung gebuchter Zeitfenster in der Liste 50 mit einer Kategorie ist es für das System einfach, angezeigte Informationen nachzuhalten und die Anzeigeliste 50 in einer für die Vermittler und das System selbst vorteilhaften Weise zu ordnen.
  • Eine frei organisierte Anzeigeliste 50, d.h. eine, bei welcher Zeitspannen für die Anzeige willkürlich geordnet sind, erzeugt Probleme beim Nachverfolgen der gebuchten Informationen, bei der Erstellung von Statistiken und bei der Rechnungsstellung der Anzeigezeiten.
  • Bei der Ausführungsform, welche durch Tabelle 1 gezeigt und hier beschrieben ist, gehören beispielsweise von den drei Werbespots Autos 1, Zahnpaste und Autos 2 die beiden Werbespots Autos 1 und Autos 2 zur gleichen Kategorie von Werbespots, hier beispielsweise Autohersteller. Es ist nicht wahrscheinlich, daß sie es schätzen würden, daß ihre Informationsspots benachbart zueinander gespielt werden. Deshalb hat das System es so organisiert, daß wenigstens ein Zeitfenster, hier die drei Fenster 18.0020 bis 18.0040, jeder mit einer Dauer von 10 Sekunden, einer anderen Kategorie zwischen den gleichen Kategorien angezeigt wird. Wie aus Tabelle 1 ersichtlich ist, werden die Zeitfenster mit zwei Ziffern für die Stunde, mit zwei Ziffern für die Minute und mit zwei Ziffern für die Sekunde gekennzeichnet.
  • Tabelle 2 stellt eine Anzeige-/ Spiel-/ Ausstrahlungsliste 50 schematisch dar, um einige der bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ausführlicher zu erläutern bzw. zu verdeutlichen.
  • Die Spalten in der Tabelle 2 sind mit den gleichen Überschriften versehen wie in Tabelle 1: Zeit, Thema, Kategorie, Priorität und Darstellung bzw. Ausstrahlung. Die Darstellung gibt an, wie oft ein bestimmtes Thema auf einer Anzeige dargestellt werden sollte. Die schematische Spielliste 50 umfasst drei Themen: Cartoon, Werbung und Informationen (hier Informationen des Administrators).
  • Zwei Werbespots sind von der gleichen Kategorie, nämlich Autos 1 und Autos 2, und sollten vorzugsweise nicht nacheinander (unmittelbar aufeinanderfolgend) angezeigt werden. Die Werbungen oder Spots Autos 1 und Autos 2 sollen 2,00 bzw. 3,00 Mal dargestellt werden. Es werden wegen möglichem Runden oder Kürzen bei der Berechnung neuer Prioritäten Dezimalwerte bereitgestellt.
  • Wie aus Tabelle 2 ersichtlich ist, ist der Prioritätswert, welcher für einen neuen Eintrag in die Anzeigeliste 50 verwendet wird, 1,00. Zur Vereinfachung sind alle Einträge um das Zeitfenster 00 (der Sekundenteil) um 18,0000 Uhr neu, weshalb ihnen die Priorität 1,00 gegeben wurde. Um 19,0000 Uhr sollen sie noch einmal angezeigt werden. Wie ersichtlich ist, weisen die Einträge in der Liste 50 neue Prioritätswerte auf, welche aus 1,00 – (Priorität/ Darstellung) berechnet wurden. Prioritätswerte und Prioritätsberechnungen können natürlich auf verschiedenen Wegen erzielt werden, wobei dies ein möglicher Weg ist.
  • In Tabelle 2 ist ersichtlich, daß der Spot Autos 1, eine ganze Anzeige, nicht notwendigerweise ein Zeitfenster, gezwungen wurde, seine Anzeigezeit um 19,0010 Uhr für die Anzeige von beispielsweise Administratorinformationen, hier Fahrplaninformationen, aufzugeben. Folglich wird die Priorität des Spots Autos 1 nicht dekrementiert bzw. vermindert. Statt dessen übernimmt der Spot Autos 1 den Platz der Anzeige des Spots Autos 2 in der 20,0000-Uhr-Anzeige, da seine Priorität von 0,5 jetzt größer ist als die Priorität von 0,33 von Autos 2.
  • Es ist bei einer Ausführungsform bevorzugt, daß gleiche Kategorien von Informationen nicht aufeinanderfolgend angezeigt werden sollen, wodurch folglich die Konkurrenz unter beispielsweise zwei verschiedenen Autoherstellern Autos 1 und Autos 2 abgemildert wird, und aus anderen möglichen Gründen.
  • Bei einer Ausführungsform der Spielliste 50 kann jede Zeitspanne zum Anzeigen von Informationsspots eine Kategorie aufweisen, welche ihr zugeordnet ist, so daß beispielsweise Werbung für Zahnpaste und andere Kategorien in bestimmten Zeitfenstern gezeigt werden, welche durch die Anzeigeliste 50 gesteuert werden. Hierdurch wird beispielsweise die Anzeige von drei Werbungen für Zahnpaste hintereinander verhindert.
  • Wie aus der Anzeigeliste 50 ersichtlich ist, welche in Tabelle 2 dargestellt ist, bezeichnen die einzelnen Punkte oder Sternchen in den Zeilen der Spalte Zeit eine zyklische Anzeigeliste 50. Das bedeutet jedoch nicht, daß Anzeigen jedes Mal zyklisch wiederholt werden, wenn ein Informationsblock angezeigt wurde, falls die 18,0000 – 20,0000-Uhr-Anzeigen in der Tabelle 1 als Blöcke betrachtet werden. Dies erklärt auch, daß es einen großen Unterschied zwischen Anzeigen konstanter Blöcke nach dem Stand der Technik und den zyklischen Anzeigelisten 50 gibt, welche durch die Druckschriften SE-C2-507 473 und WO 97/41 546 eingeführt wurden.
  • Es wird folglich bestimmt wie oft eine Information, vorzugsweise wenn sie gebucht ist, durch die Steuerung der Anzeigeliste 50 während einer bestimmten Zeitspanne dargestellt werden soll, wobei einzelne Spots oder Informationsblöcke einer bestimmten Informationskategorie und einer Darstellungspriorität zugeordnet sind. Die Priorität wird für jede Darstellung um einen bestimmten Prioritätswert dekrementiert, wodurch folglich Darstellungsunterbrechungen wegen visueller Unerreichbarkeit für Betrachter von Informationen während der bestimmten Zeitspanne für einen einzelnen Spot oder Informationsblock ausgeglichen werden.
  • Einer bestimmten Informationskategorie wird bei einer Ausführungsform der Erfindung ein bestimmter Plazierungscode in der Ausstrahlungsliste 50 gegeben.
  • Üblicherweise wird so geordnet, daß einzelne Informationsspots oder -blöcke mit der höchsten Prioritätsstufe dargestellt werden und daß Informationsspots oder -blöcke, deren Priorität die Stufe ohne verbliebene Priorität erreicht haben, nicht mehr dargestellt werden.
  • Es ist auch bevorzugt, daß Informationsspots oder -blöcke, welche eine höhere Priorität als null oder dergleichen und die gleiche Informationskategorie aufweisen, nicht miteinander konkurrieren. Statt dessen wird eine Information, welche vom System gewählt wird, zwischen jeder Information der gleichen Kategorie gespielt. Es kann ein Cartoon oder jede andere Information sein, für welche das System sich entscheidet.
  • Zusätzlich umfasst die vorliegende Erfindung auch eine Anordnung zur Zuordnung einer Informationskategorie und einer Ausstrahlungspriorität für Spots oder Informationsblöcke in einem digitalen Informationssystem gemäß dem oben beschriebenen System mit einer Anzeigeliste 50 und umfasst weiterhin das Folgende:
    Bestimmungsmittel zum Bestimmen, wie oft eine Information während einer bestimmten Zeitspanne dargestellt werden soll;
    Kategoriezuordnungs- bzw. -zuweisungsmittel, wodurch einzelne Spots oder Informationsblöcke einer bestimmten Informationskategorie zugeordnet werden;
    Prioritätszuordnungs- bzw. -zuweisungsmittel für die Ausstrahlungspriorität einer Information;
    Berechnungsmittel zum Dekrementieren der Priorität um eine bestimmte Prioritätseinheit für jede Ausstrahlung, wobei die Information gemäß der zugeordneten Priorität angezeigt wird; und
    folglich sichergestellt wird, daß Ausstrahlungsunterbrechungen wegen visueller Unerreichbarkeit für Betrachter von Informationen während der bestimmten Zeitspanne für einen einzelnen Spot oder Informationsblock ausgeglichen werden.
  • Informationen, welche bei einer Ausführungsform einer bestimmten Informationskategorie zugeordnet sind, werden durch das System mit wenigstens einer verschiedenen Informationskategorie dazwischen dargestellt.
  • Der bestimmten Informationskategorie wird in einer Ausführungsform durch das Kategoriezuordnungsmittel ein bestimmter Plazierungscode in der Ausstrahlungsliste 50 gegeben.
  • Es ist dem Fachmann wohlbekannt, wie jene Mittel zu erreichen sind, welche in der oben beschriebenen Anordnung verwendet werden. Es ist zu erkennen, daß derartige Mittel als Software, Hardware und/ oder Firmware im System erreicht werden, welches durch die Druckschriften SE-C2-507 473 und WO 97/41 546 beschrieben ist.
  • Es versteht sich, daß die vorstehend beschriebenen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung nicht gedacht sind, den Schutzumfang der Erfindung einzuschränken, sondern bloß als bevorzugte Arten der Ausführung der Erfindung gedacht sind. Die Erfindung umfasst andere Ausfihrungsformen, welche dem Fachmann aus dem Schutzumfang der folgenden Patentansprüche offenkundig sind.
  • TABELLE 1
    Figure 00260001
  • TABELLE 2
    Figure 00270001

Claims (20)

  1. Verfahren zum Einfügen von Spots oder Informationsblöcken in ein digitales Informationssystem (10), das Daten- und Telekommunikationsschnittstellen (26) für die mögliche, zyklisch wiederholbare, 24-stündige Übertragung von Information an Orten aufweist, die der breiten Öffentlichkeit zugänglich sind und von ihr frequentiert werden, einschließlich solcher Orte, an denen Televisions-Anlagen angeordnet sind, wobei ein Steuerzentrum (12) Kommunikationsschnittstellen (14) zur Koordinierung und Steuerung von Projektoren (22) aufweist, wobei das Steuerzentrum (12) in der Lage ist, eine Ausstrahlungsliste (50) in Echtzeit mit Steuerbefehlsfeldern über dynamisches Buchen von Information von Vermittlern (24) rechtzeitig zur Ausstrahlung zu erzeugen und zu aktualisieren, wobei die Ausstrahlungsliste (50) mit Steuerbefehlen die Projektoren (22) koordiniert und steuert in Bezug auf das, was dargestellt bzw. ausgestrahlt werden soll, wann es ausgestrahlt werden soll, wo es ausgestrahlt werden soll und für wie lange es ausgestrahlt werden soll, und jeden Projektor (22) befähigt, unabhängig von anderen Projektoren, gesteuert zu werden, um die gleiche oder unterschiedliche Information in Übereinstimmung mit der Ausstrahlungsliste (50) für die Ausstrahlung der jeweiligen Projektoren (22) zu erhalten, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausstrahlungsliste (50) in eine Mehrzahl von Zeitfenstern von wenigstens einer spezifischen Zeitlänge aufgeteilt wird, so daß eine Systemorganisation der Sortierung der anzuzeigenden bzw. auszugebenden Information vereinfacht wird, wobei jedem Zeitfenster eine spezifische Informations-Kategorie zugewiesen wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Zeitfenstern, die mit der gleichen Informationssequenz in Serie gebucht sind, die gleiche Informations-Kategorie zugewiesen wird, wobei ein der Serie folgendes Zeitfenster eine unterschiedliche Kategorie zugewiesen wird.
  3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß Information, der eine spezifische Informations-Kategorie zugewiesen ist, mit wenigstens einer unterschiedlichen Informations-Kategorie dazwischen ausgestrahlt wird.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der spezifischen Informations-Kategorie ein spezifischer Code der Plazierung in der Ausstrahlungsliste (50) zugeordnet wird.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Priorität für jeden neuen Informationseingang in das System gleich ist.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Priorität schrittweise verringert wird um die Prioritätszahl geteilt durch alle Eingänge eines spezifischen Informations-Spots oder -Blocks, vorzugsweise durch Ganzzahligmachen, wenn die Teilung eine unendliche Dezimalzahl ergibt.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der einzelne Informations-Spot oder -Block mit der höchsten Prioritätsstufe ausgestrahlt wird und daß Informations-Spots oder -Blöcke nicht weiter ausgestrahlt werden, deren Priorität eine Stufe erreicht hat, auf der keine Priorität übrig bleibt bzw. verblieben ist.
  8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Informations-Spots oder -Blöcke in Folge bzw. nacheinander ausgestrahlt werden, wenn sie die gleiche Priorität haben.
  9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß für die Informations-Spots oder -Blöcke, die eine höhere Priorität als Null oder dergleichen und die gleiche Informations-Kategorie haben, eine vom System ausgewählte Information zwischen jeder Information der gleichen Kategorie abgespielt wird.
  10. Anordnung zum Einfügen von Spots oder Informationsblöcken in ein digitales Informationssystem (10), mit Daten- und Telekommunikationsschnittstellen (26) für die mögliche, zyklisch wiederholbare, 24-stündige Übertragung von Information an öffentlichen Orten, die der breiten Öffentlichkeit zugänglich sind und von ihr frequentiert werden, einschließlich solcher Orte, an denen Televisions-Anlagen angeordnet sind, wobei ein Steuerzentrum (12) Kommunikations-Schnittstellen (14) zur Koordinierung und Steuerung von Projektoren (22) aufweist, wobei das Steuerzentrum (12) in der Lage ist, eine Ausstrahlungsliste (50) in Echtzeit mit Steuerbefehlsfeldern über dynamische Buchung von Information von Vermittlern (24) rechtzeitig zur Ausstrahlung zu erzeugen und zu aktualisieren, wobei die Ausstrahlungsliste (50) mit Steuerbefehlen die Projektoren (22) koordiniert und steuert in Bezug auf das, was ausgestrahlt werden soll, wann es ausgestrahlt werden soll, wo es ausgestrahlt werden soll und für wie lange es ausgestrahlt werden soll, und jeden Projektor (22) befähigt, unabhängig von anderen Projektoren kontrolliert zu werden, um die gleiche oder unterschiedliche Information in Übereinstimmung mit der Ausstrahlungsliste (50) für die Ausstrahlung der jeweiligen Projektoren (22) zu erhalten, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung aufweist: Zuweisungsmittel zur Aufteilung der Ausstrahlungsliste in eine Mehrzahl von Zeitfenstern von wenigstens einer spezifischen Zeitlänge, und Organisationsmittel, welche es dem System erleichtern, Informations-Kategorien in anzuzeigenden Zeitfenstern zu sortieren.
  11. Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung weiter aufweist: Festlegungsmittel zum Festlegen, wie oft eine Information während einer spezifischen Zeitdauer ausgegeben werden muß, wenn sie gebucht worden ist; Kategorie-Zuweisungsmittel, wobei einzelne Spots oder Informationsblöcke einer spezifischen Informations-Kategorie zugewiesen werden; Prioritäts-Zuweisungsmittel für die Priorität der Ausstrahlung für eine Information; Berechnungsmittel für das schrittweise Verringern der Priorität um eine spezifische Einheit der Priorität für jede Ausstrahlung; und um es so zu ermöglichen, daß eine Unterbrechung der Ausstrahlung aufgrund visueller Unzugänglichkeit für Betrachter der Information während der spezifischen Zeitdauer eines einzelnen Spots oder eines Informations-Blocks ausgeglichen wird.
  12. Anordnung nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Zeitfenster durch die Zuweisungsmittel eine spezifische Informations-Kategorie zugewiesen wird.
  13. Anordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß Zeitfenstern, die in Serie bzw. nacheinander mit der gleichen Informationssequenz gebucht sind, durch die Organisationsmittel die gleiche Informations- Kategorie zugewiesen wird, wobei einem Zeitfenster, das der Serie folgt, eine unterschiedliche Kategorie zugewiesen wird.
  14. Anordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß Information, der eine spezifische Informations-Kategorie zugewiesen ist, durch das System mit wenigstens einer unterschiedlichen Informations-Kategorie dazwischen ausgestrahlt wird.
  15. Anordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der spezifischen Informations-Kategorie ein spezifischer Code der Plazierung in der Ausstrahlungsliste (50) durch die Kategorie-Zuweisungsmittel zugeordnet wird.
  16. Anordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Priorität für jeden neuen Informationseingang in das System gleich ist.
  17. Anordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Priorität schrittweise durch die Berechnungsmittel mit der Prioritätszahl verringert wird geteilt durch alle Eingänge eines spezifischen Informations-Spots oder -Blocks, vorzugsweise durch Ganzzahligmachen, wenn die Teilung eine unendliche Dezimalzahl ergibt.
  18. Anordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der einzelne Informations-Spot oder -Block mit der höchsten Prioritätsstufe ausgestrahlt wird und daß Informations-Spots oder -Blöcke, deren Priorität eine Stufe erreicht hat, auf der keine Priorität verblieben bzw. übrig ist, von dem System nicht weiter ausgestrahlt werden.
  19. Anordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Informations-Spots oder -Blöcke in Serie bzw. nacheinander von dem System ausgestrahlt werden, wenn sie die gleiche Priorität haben.
  20. Anordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß für die Informations-Spots oder -Blöcke, die eine höhere Priorität als Null oder dergleichen und die gleiche Informations-Kategorie haben, eine von dem System zwischen jeder Information der gleichen Kategorie ausgewählte Information ausgestrahlt wird.
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