DE59970C - Brennofen mit beständigem Betriebe - Google Patents

Brennofen mit beständigem Betriebe

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DE59970C
DE59970C DENDAT59970D DE59970DA DE59970C DE 59970 C DE59970 C DE 59970C DE NDAT59970 D DENDAT59970 D DE NDAT59970D DE 59970D A DE59970D A DE 59970DA DE 59970 C DE59970 C DE 59970C
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    • C04B7/00Hydraulic cements
    • C04B7/36Manufacture of hydraulic cements in general
    • C04B7/43Heat treatment, e.g. precalcining, burning, melting; Cooling
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
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    • C04B11/02Methods and apparatus for dehydrating gypsum
    • C04B11/028Devices therefor characterised by the type of calcining devices used therefor or by the type of hemihydrate obtained
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft, einen Brennofen für Gyps und ähnliche Materialien,-in welchem ein vollkommen ebenmäfsiges Brennen bei continuirlichem Betrieb dadurch herbeigeführt ist, dafs z. B. der zu brennende Gyps in einzelnen Behältern in die zu einer oder beiden Seiten des Ofens etagenförmig angeordneten Brennkammern eingebracht, und dafs ferner den letzteren gegenüber ein etagenförmiges Gerüst angeordnet wird, auf welches nach Mafsgabe des stattgefundenen Brennprocesses die fertig gebrannten Behälter, ganz unabhängig von den übrigen ohne Störung des Betriebes herausgezogen, entleert und von neuem gefüllt werden.
Dadurch, dafs jeder der Behälter mit einem oder mehreren Pyrometern versehen wird, hat man es in der Hand, nach Oeffnen der einem jeden solchen gegenüberliegenden Thür den Verlauf des Brennpro cesses in jedem einzelnen Behälter, also bei einem verhältnifsmäfsig geringen Quantum, genau beobachten und demnach, wie bereits erwähnt, ein vollkommen ebenmäfsig gebranntes Material herstellen zu können.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der gekennzeichnete Ofen in einer Ausführungsform zur Darstellung gebracht.
Fig. ι ist ein Verticalschnitt nach Linie 1-1 in Fig. 2,
Fig. 2 ein Horizontalschnitt nach Linie 2-2 in Fig. ι und
Fig. 3 ein Querschnitt nach Linie 3-3 in Fig. i.
α α1 sind die zu beiden Längsseiten des Ofens angeordneten Brennräume, welche durch eine Mittelwand b getrennt und an ihrer Aufsenseite für jeden einzuschiebenden .Behälter mit einer in der Zeichnung nicht dargestellten ThUr versehen sind, c c1 sind die für je eine Ofenseite vorgesehenen Feuerungen, von welchen die Kanäle d d1 ausgehen und die Brennräume umziehen, um schliefslich in den Schornstein zu münden.
Zu beiden Seiten des Ofens ist je ein Ge-. rüst e e1 aufgebaut und für jeden einzelnen Brennraum mit der Anzahl der Behälter entsprechenden besonderen Fülltrichtern f}/^··· versehen.
g g sind die einzelnen, mit Pyrometern versehenen Behälter, durch deren Anwendung ein vollkommen ebenmäfsiges Brennen des Materials erreicht wird.
Wenn nun nach Verlauf einer gewissen Zeit festgestellt wurde, dafs z. B. der Gyps in· dem vorderen Behälter des unteren linksseitigen Brennraumes fertig gebrannt ist, so wird der Behälter herausgezogen und sein Inhalt durch Umkippen in den Kühlraum h entleert. Hierauf schiebt man den Behälter auf dem Boden des Gerüstes e unter den Fülltrichter f1 und schüttet nun frisches Material in den obersten Trichter f3 ein, welches alsdann durch die Trichter f2 und f1 in den Behälter gelangt. Hierauf wird letzterer wieder in den Brennraum eingeschoben, die Thür geschlossen und im übrigen beim weiteren Verlauf des Processes mit jedem Behälter des unteren links- oder rechtsseitigen Brennraumes in gleicher Weise verfahren.
Ist der Inhalt eines Behälters der mittleren oder oberen Brennräume fertig gebrannt, sobildet derselbe nach erfolgter Entleerung beim Unterschieben unter seinen zugehörigen Fülltrichter gleichzeitig einen Abschlufs für den darunter liegenden Trichter, und die Beschickung erfolgt durch die beiden oberen (s. die punktirte Lage auf der rechten Seite des Querschnittes, Fig. 3). Die Beschickung der Behälter der oberen Brennräume findet dann ebenfalls in der gleichen Weise statt, und hieraus wird ersichtlich, dafs jeder beliebige Behälter eines beliebigen Brennraumes ohne die geringste Störung des Betriebes und vollständig unabhängig von den übrigen Behältern entleert und mit frischem Material beschickt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Brennofen mit continuirlichem Betrieb, bei welchem das Material in einzelnen Behältern gebrannt wird, die in über einander angeordnete Brennräume eingeschoben und zwecks Entleerung wie Neubeschickung unabhängig von einander auf etagenförmige Gerüste gebracht werden, welche den Brennräumen gegenüberliegen und derart mit Fülltrichtern versehen sind, dafs ein aus den oberen Brennräumen jeweilig herausgezogener Behälter den unter ihm liegenden Trichter abschliefst.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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