DE598019C - Aus zwei U-foermig gebogenen Teilen gebildetes Kettenglied - Google Patents

Aus zwei U-foermig gebogenen Teilen gebildetes Kettenglied

Info

Publication number
DE598019C
DE598019C DEL79180D DEL0079180D DE598019C DE 598019 C DE598019 C DE 598019C DE L79180 D DEL79180 D DE L79180D DE L0079180 D DEL0079180 D DE L0079180D DE 598019 C DE598019 C DE 598019C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chain link
cavities
shaped bent
chain
bent parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL79180D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE598019C publication Critical patent/DE598019C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21LMAKING METAL CHAINS
    • B21L11/00Making chains or chain links of special shape
    • B21L11/14Making chain links with inserted or integrally-formed studs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Aus zwei U-förmig gebogenen Teilen gebildetes Kettenglied Die Erfindung betrifft solche Kettenglieder für Ankerketten o. dgl., die aus zwei U-förmig gebogenen Teilen gebildet sind, von denen der eine mit Hohlräumen versehen ist, der andere verjüngte Enden trägt und durch Einbringen dieser Enden in die Hohlräume und Zusammenschmieden derselben mit dem ersten Teil fest verbunden wird.
  • Kettenglieder mit geteiltem, aus einem Stück mit dem Kettenglied bestehenden Steg sind an sich bekannt. Auch ist bei einem aus einem Stück gebogenen Kettenglied, das an den beiden als Hohlraum und verjüngter Zapfen ausgebildeten zusammengeschlossenen Enden zusammengeschmiedet wird, vorgeschlagen worden, an dem den Zapfen tragenden Gliedende, mit diesem aus einem Stück bestehend, einen fast über die ganze Gliedöffnung sich erstreckenden Stegschenkel anzubringen, der sich an einen schwachen Stegansatz des gegenüberliegenden Gliedschenkels anschließt. Ein solches Kettenglied kann nicht aus gewalztem Werkstoff so hergestellt werden, daß die Fasern des Metallgefüges ganz dem Umriß des Kettengliedes folgen; denn für den ausgedehnten Stegschenkel und den sich an diesen anschließenden verjüngten Zapfenteil ist so viel Metall erforderlich, daß ein solcher Teil sich unmöglieh aus Stangenwerkstoff in der gleichen Stärke wie der rohe Werkstoff der Kette schmieden läßt, ohne den Faseiverlauf in dem Metall zu stören. Ein solches Kettenglied hat ferner den Mangel, daß es sich schwer in seine endgültige Form schmieden läßt.
  • Ferner ist bei einem aus zwei U-förmigen Teilen gebildeten Kettenglied bekannt, zwischen den beiden mittleren, aus Hohlraum und Zapfen bestehenden Anschluß- und Verbindungsstellen einen festen oder abnehmbaren Stegteil anzubringen, um den Abstand der Gliedschenkel aufrechtzuerhalten und die Widerstandsfähigkeit des Ganzen zu erhöhen.
  • Gemäß der Erfindung trägt bei einem Kettenglied der eingangs beschriebenen Art der die Hohlräume enthaltende Teil, der sogenannte weibliche Teil, mit ihm aus einem Stück bestehende Ansätze, die aneinanderstoßen und dadurch einen Steg für das Kettenglied bilden. Die Hohlräume können ferner zweckmäßig zugespitzte Innenenden, die verjüngten Enden des anderen Teils, des sogenannten männlichen Teils,. aber Spitzen haben. Die verjüngten Enden des männlichen Teils können zweckmäßig auch ebene Seitenflächen und einen ovalen Ouerschnitt haben. Durch die Stegansätze werden die Wände der hohlen Enden des weiblichen Teils nach dem Ringinnern zu verstärkt; die Anschluß-und Verbindungsstellen erhalten dadurch eine seitliche Verstärkung und Abstützung. Das Vorhandensein der Stegansätze nahe an den hohlen Enden des weiblichen Teils ist auch deshalb von Bedeutung, weil dadurch ein wertvoller und zweckmäßiger Gebrauch für das verdrängte Metall geschaffen ist, wenn die Hohlräume in die Enden des weiblichen Teils gedrückt werden.
  • Die Spitzen an den Enden des männlichen Teils setzen sich so in die zugespitzten Innenenden der Hohlräume, daß beim Zusammenschmieden die Faserrichtung .in dem Gefüge der Anschlußstellen der beiden Teile beibehalten wird.
  • Durch die seitlichen Abflachungen an den verjüngten Enden des männlichen Teils wird das Kettenglied gegen Beanspruchungen, die es in seiner Hauptebene zu verbiegen suchen, widerstandsfähig gemacht, ohne daß die normale Stärke des Kettenglieds überschritten wird.
  • Der ovale Querschnitt der verjüngten Enden des männlichen Teils verhütet eine übertriebene Dicke des Kettenglieds, ohne daß die Festigkeit gegen seitliche Biegung aufgehoben wird. Eine solcheBiegungsfestigkeit ist wichtig, da Ketten dem Fall ausgesetzt sind, daß sie über eine Kante geführt werden, gegen die sich eines der Kettenglieder stützen muß. Der Zug der Kette auf dieses sich abstützende Kettenglied erfolgt in verschiedenen Richtungen und sucht das Glied seitwärts zu biegen, so daß, wenn das Glied nicht- entsprechend bemessen ist, ein Versagen des Glieds unter diesen Biegungsbeanspruchungen erfolgt.
  • Das Kettenglied gemäß der Erfindung hat eine beträchtlich größere Festigkeit als ein schmiedeeisernes Glied von der gleichen Größe, paßt sich den normalen Anforderungen und Abmessungen an und kann rasch und wirtschaftlich hergestellt werden. Das Gefüge an den Anschluß- oder Verbindungsstellen eines jeden Kettenglieds ist so ausgeführt, daß die schwächste Stelle des Kettenglieds nicht an den beiden Anschlußstellen, sondern an dem gebogenen Schenkel liegt, wie es sein soll. Die außergewöhnlicheFestigkeit der Kettenglieder gemäß der Erfindung rührt zum Teil von der Bildung des Rohstabes her, derart, daß die Fasern des Metallgefüges rundum laufen und der Gestalt des Kettenglieds folgen. Somit gibt es keine Spannung quer zu dem faserigen Gefüge, und schwache Glieder, die auf innere Mängel des Werkstoffs zurückzuführen sind, werden vermieden. In der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform des Kettenglieds gemäß der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i ist eine Seitenansicht eines U-förmig gebogenen Rohstücks.
  • Fig. 2 ist eine Seitenansicht des weiblichen Teils des Kettenglieds.
  • Fig. 3 ist eine Seitenansicht des männlichen Teils des Kettenglieds.
  • Fig. 4. ist eine andere Seitenansicht zu Fit-, . 3.
  • Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. i.
  • .Fig.6 ist ein Schnitt nach der Linie6-6 der Fig.2.
  • Fig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie 7-7 der Fig. 3.
  • Fig.8 ist eine andere Seitenansicht des weiblichen Teils in Fig.2.
  • Fig. 9 ist eine Seitenansicht eines fertigen Kettenglieds.
  • Fig. io ist ein Schnitt nach der Linie io-io der Fig.9.
  • Wie die Zeichnung im einzelnen zeigt, ist mit i i ein Rundei'senstab aus gewalztem Metall, z. B. Nickelstahl, bezeichnet, das in eine U-Form gebogen ist. Es können aber auch andere schmiedbare Werkstoffe benutzt werden, die vorzugsweise in der Wärme behandelt werden. Das Rohstück i i hat vorzugsweise einen kreisförmigen Querschnitt, wie Fig. 5 zeigt. Der in Fig. 2 veranschaulichte weibliche Teil kann in einem Gesenk mittels Fallhammer geschmiedet werden. Die Endteile des gebogenen Stückes werden bei 12 ausgehöhlt, wobei die inneren Enden der Hohlräume i2 bis zu einer Stelle 13 verjüngt werden. Dieses Schmieden hinterläßt das faserige Gefüge in den Wandungen 1d., welche die Hohlräume 12 in der allgemeinen Richtung der Gestalt des Kettengliedes umgeben, so daß Zugbeanspruchungen in dem Kettenglied in der Richtung des faserigen Gefüges in den Wandungen 1d. wie in der Krümmung 15 liegen. Wenn die Hohlräume i2 geschmiedet werden, wird ein Teil des Metalls in dem Rohstück seitlich verdrängt und bildet Ansätze 16, welche sich bei 17 abstützen und einen Steg für das fertige Kettenglied bilden. Somit besteht der Steg mit dem Werkstoff des Kettengliedes aus einem Stück und kann sich nicht lockern oder herausfallen. Die Ansätze 16 dienen auch dazu, die Wand 14 zu verstärken und somit die Festigkeit der Schloß- oder Verbindungsstellen, welche die beiden ein Kettenglied bildenden Teile zusammenhalten, zu vergrößern.
  • Der in Fig. 3 dargestellte männliche Teil des Kettenglieds wird gleichfalls aus einem gebogenen Rohstück i i geschmiedet. Dieser Teil ist an seinen Enden i8 etwas abgesetzt und verjüngt sich allgemein. Die Länge eines jeden Endes 18 beträgt vorzugsweise ungefähr das Doppelte des Durchmessers des Rohstückes, um für eine genügende Zahl von Rippen Raum zu schaffen. In Fig. 3 sind vier Rippen 2o, 21, 22 und 23 dargestellt. Jede dieser Rippen ist mit einer Schulter 2.4 in einer zu der Achse des Endes des Teiles im wesentlichen lotrechten Ebene hergestellt. Diese Schultern 2i kommen mit dem Werkstoff der Wände 14 des weiblichen Teils in Eingriff und bilden so die Schloßstellen, welche die Teile des Kettenglieds zusammenhalten. Die Seite einer jeden Rippe, die der flachen Schulter 24. gegenüberliegt, ist vorzugsweise gerundet oder verjüngt, um den Metallfluß in dem Zwischenraum rund um die Hälse zwischen den Rippen zu erleichtern, wenn die Enden 14 des weiblichen Teils um die Enden 18 des männlichen Teils zur Herstellung des festen Zusammenschlusses geschmiedet werden. Aus demselben Grunde sind auch die Hälse verjüngt, um schächende Knickungen in den Wänden 14 beim Zusammenschmieden der festen Verbindung zu vermeiden. Die Spitze 25 eines jeden Endes ist vorzugsweise kegelförmig, wie Fig. 3 zeigt. An dem Fuß der Spitze 25 befindet sich die kleinste Rippe; die aufeinanderfolgenden Rippen sind mit zunehmendem Durchmesser von der Spitze weiter entfernt, mit Ausnallme, daß die Rippen 23 und 24. annähernd gleichen Durchmesser haben. Beim Schmieden der Enden 18 des männlichen Teils wird ein geeigneter Hals 26 von vermindertem Durchmesser zwischen jeder Rippe 23 und der Biegung 27 des Teils geschaffen. Diese Enden 18 werden auch etwas abgeflacht, wie Fig. .4 und 7 zeigen, so daß die Rippen 22, 23 sich nicht in ganzem Umfang um die Enden erstrecken, sondern an jeder Seite des Teils durch ebene Flächen 29 unterbrochen werden. Wenn die beiden Teile des Kettenglieds vereinigt werden sollen, wird der männliche Teil durch das zuletzt hergestellte Glied der Kette gesteckt, und der weibliche Teil wird auf eine Schmiedetemperatur erhitzt. Der weibliche Teil wird dann über den kalten männlichen Teil gedrückt, und die Wände 14. werden unter dem Fallhammer geschmiedet, damit sie in die Hälse oder eingeschnürten Stücke des männlichen Teils zwischen seinen aufeinanderfolgenden Rippen fließen. Diese Schmiedearbeit wird in einem geeigneten Gesenk ausgeführt, das dem Kettenglied seine endgültige Form gemäß Fig.9 gibt. Aus dieser Figur ist ersichtlich, da ß in den Schloß-oder Verbindungsstellen die schwächsten Stellen der beiden Teile an dem Hals 26 des männlichen Teils und an der Stelle 3o des weiblichen Teils liegen, wo die Wand 14 dieses Teils die Rippe 2o umgibt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Aus zwei U-förmig gebogenen Teilen gebildetes Kettenglied, dessen einer Teil mit Hohlräumen versehen ist, während der andere Teil verjüngte Enden trägt und durch Einbringen dieser Enden in die Hohlräume und Zusammenschmieden derselben mit dem ersten Teil fest verbunden wird, dadurch gekennzeichnet, daß der mit den Hohlräumen (12) versehene Teil mit ihm aus einem Stück bestehende Ansätze (16) trägt, die aneinanderstoßen und dadurch einen Steg für das Kettenglied bilden.
  2. 2. Kettenglied nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlräume (12) zugespitzte Innenenden (13) und die verjüngten Enden (18) Spitzen (25) haben.
DEL79180D 1930-09-23 1931-08-25 Aus zwei U-foermig gebogenen Teilen gebildetes Kettenglied Expired DE598019C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US598019XA 1930-09-23 1930-09-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE598019C true DE598019C (de) 1934-06-04

Family

ID=22025331

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL79180D Expired DE598019C (de) 1930-09-23 1931-08-25 Aus zwei U-foermig gebogenen Teilen gebildetes Kettenglied

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE598019C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH368976A (de) Verfahren zum Befestigen eines Metallfittings an einer Stange oder einem Rohr und nach diesem Verfahren hergestellte Verbindung
DE4029842A1 (de) Klemme
DE202014103197U1 (de) Blockschloss mit Verdrehverschluss
DE112006001214B4 (de) Gliederkette sowie Verfahren zum Herstellen einer Gliederkette
DE3234028C2 (de) Reifen- und Gleitschutznetz für Fahrzeugreifen
DE598019C (de) Aus zwei U-foermig gebogenen Teilen gebildetes Kettenglied
DE1944723C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines im wesentlichen hohlen Karabinerhakens
DE674287C (de) Schmiedeverfahren zum Verbinden der Enden von zwei oder mehr parallelen Rohren zu einem gemeinsamen Ende durch Verschweissen in einem Gesenk
CH487004A (de) Ersatzglied für Reifengleitschutzketten
DE2353947A1 (de) Verbindungsglied
DE808511C (de) Verfahren zur Bildung von Haken und Ringen o. dgl. an Drahtseilen, insbesondere bei Gruestbindern
DE102022110660B3 (de) Ringgabel
DE819604C (de) Gliederkette
DE633446C (de) Stossverbindung fuer verwundene Betonbewehrungseisen
DE2804735C3 (de) Endbeschlag für Lasthebe- und/oder Verzurrbänder
DE3803250C1 (en) Chain connecting element or chain lock, in particular for high-performance round steel chains
DE2325004A1 (de) Verbindungsglied fuer reifenketten
DE3216715C2 (de) Reifenkette und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE388645C (de) Herstellung von zweiteiligen Bremsdreieckswellen
DE190918C (de)
DE728707C (de) Verfahren zur Herstellung von geschweissten Stegkettengliedern, bei denen der Steg fest mit dem Gliede verbunden ist
DE310824C (de)
DE961932C (de) Kettenverbindungsglied
AT167663B (de) Verfahren zur Herstellung hochwertiger, voller und hohler Konstruktionsstäbe mit Anschlußteilen, wie Gewindeansätzen od. dgl. und nach diesem Verfahren hergestellte Anschlußteile
DE944582C (de) Kupplung zur Verbindung von Geruestteilen mittels Klemmschellen