DE597450C - Verfahren zur Herstellung von Kopien - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kopien

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DE597450C
DE597450C DEK123219D DEK0123219D DE597450C DE 597450 C DE597450 C DE 597450C DE K123219 D DEK123219 D DE K123219D DE K0123219 D DEK0123219 D DE K0123219D DE 597450 C DE597450 C DE 597450C
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DE
Germany
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copies
negative
diazo
positive
copy
Prior art date
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Expired
Application number
DEK123219D
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English (en)
Inventor
Dr Hermann Neuroth
Dr Maximilian Paul Schmidt
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Kalle GmbH and Co KG
Original Assignee
Kalle GmbH and Co KG
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE597450C publication Critical patent/DE597450C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C5/00Photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents
    • G03C5/08Photoprinting; Processes and means for preventing photoprinting
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/52Compositions containing diazo compounds as photosensitive substances

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Kopien In der Lichtpauserei ist es häufig erforderlich, von einem Negativ eine größere Zahl positiver Pausen herzustellen. Bisher wurde diese Aufgabe in der Weise gelöst, daß zunächst von dem Negativ ein Diapositiv hergestellt wurde, das dann zum Weiterkopieren auf Diazopapieren, die von einem Positiv wieder ein Positiv ergeben, verwendet wurde. Da dieser Weg umständlich und auch kostspielig ist, zudem auch eine Dunkelkammer und photographische Utensilien voraussetzt, wurde statt dessen das Negativ zuweilen auch auf Sepiapapiere kopiert. Hierbei entstehen wohl positive Kopien, die zum Weiterkopieren geeignet sind, aber auch dieses Verfahren hat praktisch keine große Bedeutung erlangt, da es eine photographische Nachbehandlung erfordert und ziemlich teuer ist. Auch Blaupauspapier, das lediglich einen Wässerungsprozeß benötigt, ist für- diesen Zweck wenig brauchbar, da es infolge seiner harten Gradation nur sehr unbefriedigende Halbtonbilder gibt, die zum Weiterpausen nicht geeignet sind, da das blaue Bild nur eine sehr schlechte Abdeckfähigkeit besitzt. Den genannten Verfahren haftet zum Teil noch der Nachteil an, daß das in vielen Fällen wertvolle Negativ durch das häufige Pausen Beschädigungen ausgesetzt ist. Auch sind oft .die Negative, wie z. B. Kontophotblätter, schlecht lichtdurchlässig, so daß für viele Pausen eine außerordentlich lange Belichtungszeit erforderlich ist.
  • Es ist nun gefunden worden, daß man Kopien in einem bei Tageslicht ausführbaren einfachen Verfahren, bei dem eine einwandfreie Wiedergabe- aller Tonwerte erhalten wird, darstellen kann, indem man die Originalnegative zuerst auf transparentes Material, das mittels Umsetzungsprodukten von Diazoverbindungen und Sulfiten, sogenannten Diazosulfonaten, in Mischung mit Azofarbstoffkomponenten sensibilisiert ist, kopiert und das so erhaltene Positiv auf ein positives Diazopapier weiterkopiert. Als transparentes Material für die Zwischenkopien kann man z. B. Transparentpapier, Cellulosehydratfolien, Gel.atinefolien, Filme mit Kolloidschichten o. dgl. verwenden. Beim Belichten eines derartigen lichtempfindlichen Materials unter einer negativen Vorlage werden positive Kopien erhalten, :die sich vorzüglich als Zwischenkopien für das Weiterkopieren auf lichtempfindliche Materialien, vorzugsweise Diazotypiepapiere, eignen. Zur Fixierung dieser Zwischenkopien ist, wie bekannt, nur ein kurzes Wässern erforderlich, wodurch die unverbrauchte Präparation entfernt wird. Hierauf kann die Zwischenkopie als Vörlage für eine beliebige Zahl von Pausen auf Diazopapieren verwendet werden. Man erhält, da die Gradation der Diazosulfonatschichten weich und die der Diazoschichten sehr steil ist, brillante Bilder. Das neue Verfahren hat den Vorteil, daß das wertvolle Original, da es nur einmal zur Herstellung der Zwischenkopie benutzt wird, vor irgendwelchen Beschädigungen bewahrt bleibt.
  • Zur Herstellung der Zwischenkopie wird man sich mit Vorteil solcher Sulfonatschichten und Azofarbstoffkomponenten bedienen, die möglichst inaktinische, z. B. gelbe, rote bis braunschwarze, Farbstoffe liefern. Hierzu eignen sich z: B. die Diazosulfonate des Benzols und Naphthalins und deren Halogen-, Alkyl-, Oxalkyl-; OZaryl-, Otarallkyl-, Aminoacyl-, Nitro- und Sulfoderivate zusammen mit Phenolen, Aminophenolen und Polyoxyverbindungen, z. B. Resorcin und Phloroglucin.
  • Die Herstellung von negativen Bildern mittels der Diazosulfonatverbindüng ist zwar bereits durch F e e r (Patent 53 455) bekanntgeworden. Dieses Verfahren hat jedoch bisher wegen verschiedener Nachteile, wie z. B. geringer Zahl von befriedigenden Farbtönen, flauen Bildern, nicht einwandfreien Weißen und nicht ausreichender Haltbarkeit derartiger lichtempfindlicher Schichten, eine praktische Verwendung nicht erlangen können. Es war daher nicht vorauszusehen, daß bei Verwendung von durchscheinenden, transparenten oder glasklaren 'Materialien die Kombination von Diazosulfonaten mit Azofarbstoffkomponenten Kopien liefern würde, die sich ausgezeichnet als Zwischenkopien für den Diazotypieprozeß verwenden lassen. und es somit gestatten, von einem Negativ in unbegrenzter Zahl gut brauchbare Positive in einfachster Weise herzustellen, worin eine erhebliche Bereicherung der Lichtpaustechnik liegt.
  • Das hier beschriebene Verfahren gestattet sowohl die Wiedergabe von rein schwarzweißen Kopien, z. B. Kotitophotnegativen, darüber hinaus ermöglicht es aber vor allem eine gute Wiedergabe von Halbtonvorlagen, da sich die «-eiche Gradation der Zwischenkopie beim Weiterkopieren auf die sehr hart arbeitenden Diazopapiere zu einem harmonisch abgestuften Bild ausgleicht.
  • Beispiele z. Man kopiert hinter einer negativen Vorlage, z. B. einem Kontophotblatt, auf ein transparentes Papier, das mit dem Sulfonat des Diazo-p-clilorbenzols und Phloroglucin lichtempfindlich gemacht wurde. Von der erhaltenen Kopie «wird auf eines der im Handel befindlichen positiven Diazopapiere weiterkopiert. Zur Herstellung guter Zwischenkopien bedient anan sich mit Vorteil solcher transparenter Papiere, die auf beiden Seiten mit lichtempfindlichen Schichten versehen sind. Auch können den lichtempfindlichen Schichten, um möglichst kräftige Bilder zu erhalten, wasseranziehende Stoffe, wie z. B. Glycerin, Glukose usw., zugegeben werden.
  • z. Eine Celluloseh_v dratfolie wird mit einer wäßrigen Lösung von o-Phenoxy-benzoldiazosulfonat und Resorcin getränkt. Nach dem Trocknen wird beim Belichten der Folie unter einem photographischen Negativ ein positives gelbes Bild erhalten, das, durch Wässern fixiert, zum 'Weiterkopieren auf ein bekanntes Diazo-Halbtonpapier verwendet werden kann.

Claims (1)

  1. P1TR_\'TA\ SPRL CH '`erfahren zur Herstellung von Kopien, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst von einem 'Negativ eine Kopie auf ein mit Diazosttlfonaten und Azolcomponenten lichtempfindlich gemachtes durchscheinendes Material, insbesondere Cellulosehydratfolien, hergestellt und hierauf von dieser Kopie auf positive Diazopapiere weiterkopiert wird.
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