DE597016C - Antrieb fuer den hin und her gehenden Werkzeugtisch von Werkzeugmaschinen, insbesondere zum Schleifen von Gewehrlaeufen - Google Patents
Antrieb fuer den hin und her gehenden Werkzeugtisch von Werkzeugmaschinen, insbesondere zum Schleifen von GewehrlaeufenInfo
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- DE597016C DE597016C DEG82685D DEG0082685D DE597016C DE 597016 C DE597016 C DE 597016C DE G82685 D DEG82685 D DE G82685D DE G0082685 D DEG0082685 D DE G0082685D DE 597016 C DE597016 C DE 597016C
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- 229910001651 emery Inorganic materials 0.000 description 1
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- 238000005498 polishing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B47/00—Drives or gearings; Equipment therefor
- B24B47/02—Drives or gearings; Equipment therefor for performing a reciprocating movement of carriages or work- tables
- B24B47/04—Drives or gearings; Equipment therefor for performing a reciprocating movement of carriages or work- tables by mechanical gearing only
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
in Berlin
Bekannt sind Schleif- und Poliermaschinen mit einem Antrieb durch zwei parallel
zueinander liegende Bänder entgegengesetzter Bewegungsrichtung, welche wechselweise den
Werkzeugtisch gegenüber dem ortsfesten' Werkstück bewegen. Diese Antriebe sind aber nur für gewöhnliche Schleifarbeiten geeignet,
weil die Glieder, welche den Arbeitstisch mit den Bändern kuppeln, nur bei verhältnismäßig
langsam laufenden Bändern genügend sicher wirken. Sie bestehen im allgemeinen aus klinken- oder 'hakenförmigen
Mitnehmern, die durch Anschläge an den Hubenden des Tisches so gesteuert werden,
daß sie die Verbindung mit dem gerade wirksamen Bande lösen und dafür die Verbindung
mit dem anderen Bande herstellen. Die Bänder bestehen dabei aus Ketten. Die Mitnehmer
sind so gestaltet, daß. sie in die Kettenglieder eingreifen. Es ist klar, daß hierbei ein guter Eingriff nur gewährleistet
ist, wenn genügend Zeit zum richtigen Einfallen der Mitnehmer bleibt.
Für Maschinen, bei denen der Werkzeugtisch sehr schnell hin und her läuft, wie z. B.
bei Maschinen zum Schleifen und Schmirgeln von Gewehrläufen, sind diese Antriebe nicht
verwendbar, obwohl der Grundgedanke an sich gerade durch seine Einfachheit und leichte Schaltungsweise vorteilhaft wäre.
Durch die den Gegenstand der Erfindung
• bildende Abänderung der bekannten Antriebe ist nun die Verwendung des Grundgedankens
möglich geworden. Die Erfindung besteht darin, daß am Werktisch zwei je in einer
der Ketten laufende Kettenräder mit Bremsrollen gelagert sind und die jeweilige Mitnahme
des Tisches durch Feststellen eines der Räder mittels Bremsbändern erfolgt. Zum Spannen der Bremsbänder dienen am Tisch
gelagerte Nocken, die durch ebenfalls am Tisch verschiebbar angebrachte und von Anschlägen
beeinflußte Kurven gesteuert werden.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung schematisch dargestellt.
Die allgemeine Anordnung der Werkzeugmaschine ist mit strichpunktierten Linien angedeutet.
Danach ist auf einem Maschinengestella ein Tisch b verschiebbar, der in einem Halter c eine Stange d mit einem
Schleif- oder Schmirgelkolben e trägt. Auf dem Maschinengestell« ist bei / ein Gewehrlauf
g eingespannt.
Der Tisch b soll schnell hin und her bewegt werden. Hierzu ist in an sich bekannter
Weise eine endlose Kette im Maschinengestell α angeordnet, deren beide Bänder h, i
durch den Tisch b geführt sind und in bekannter
Weise entgegengesetzte Bewegungsrichtung haben.
Zum Antrieb der die Kette haltenden Kettenräder k dient ein Motor/ mit Vorgelegem.
Auf dem Schlitten b sind zwei Kettenräder η, ο
gelagert, die ständig in die Kettenbänder h, i eingreifen und auf ihren Achsen lose laufen.
Mit ihnen sind Bremstrommeln p, q ver-
bunden. Die zugehörigen Bremsbänder r, s werden durch Nocken t, α gespannt. Im Schlitten
δ ist ferner eine Stange V mit Kurven w, χ gelagert, die von Anschlägen y, ζ im Maschinengestell
gesteuert wird.
Die Wirkungsweise der dargestellten Maschine ist folgende:
Bei der gezeichneten Stellung der einzelnen Teile ist das Bremsband/* gespannt und die
ίο Trommel/;; nebst Radß mit dem Schlitten &
fest verbunden, so daß dieser die Bewegung des Bandes h mitmacht, also nach links läuft.
Sobald die Stange ν gegen den Anschlag y stößt, wird sie verschoben, der Nocken t wird
frei und dafür der Nocken« gedreht. Dies hat zur Folge, daß das Bremsband r entspannt
und das Bremsbands gespannt wird. Jetzt wird die Bremstrommel q mit dem Rade ο
festgehalten, und der Schlitten & folgt der' Bewegung des Bandes/. Beim Auftrefien auf
den Anschlag ζ tritt die entgegengesetzte Wirkung ein.
Claims (1)
- Patentanspruch:Antrieb für den hin und her gehenden Werkzeugtisch von Werkzeugmaschinen, insbesondere zum Schleifen von Gewehrläufen, bestehend aus zwei parallel zueinander liegenden Bändern entgegengesetzter Bewegungsrichtung, welche wechselweise den Werkzeugtisch gegenüber dem ortsfesten Werkstück bewegen, dadurch gekennzeichnet, daß am Werktisch (Jb) zwei je in einer der Ketten (i, A) laufende Kettenräder (η, ο) mit Bremsrollen (p> q) gelagert sind und die jeweilige Mitnahme des Tisches (&) durch Feststellen eines der Kettenräder (ti, b) mittels Bremsbänder (r, s) erfolgt, und zum Spannen der Bremsbänder (r, s) am Tisch (b) gelagerte Nocken (Jt, u) dienen, die durch am Tisch (&) verschiebbar angebrachte und von Anschlägen (y, z) beeinflußte Kurven (iv, x) gesteuert werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG82685D DE597016C (de) | 1932-05-22 | 1932-05-22 | Antrieb fuer den hin und her gehenden Werkzeugtisch von Werkzeugmaschinen, insbesondere zum Schleifen von Gewehrlaeufen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG82685D DE597016C (de) | 1932-05-22 | 1932-05-22 | Antrieb fuer den hin und her gehenden Werkzeugtisch von Werkzeugmaschinen, insbesondere zum Schleifen von Gewehrlaeufen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE597016C true DE597016C (de) | 1934-05-15 |
Family
ID=7137612
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG82685D Expired DE597016C (de) | 1932-05-22 | 1932-05-22 | Antrieb fuer den hin und her gehenden Werkzeugtisch von Werkzeugmaschinen, insbesondere zum Schleifen von Gewehrlaeufen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE597016C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE946873C (de) * | 1953-03-13 | 1956-08-09 | J A Huefner & Soehne Maschinen | Selbsttaetiger Tischantrieb fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere Hobelmesser-Schleifmaschinen od. dgl. |
| DE1013987B (de) * | 1952-12-10 | 1957-08-14 | Wilhelm Schlueter Schleifmasch | Grobschleifmaschine mit Stuetzpendel |
-
1932
- 1932-05-22 DE DEG82685D patent/DE597016C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1013987B (de) * | 1952-12-10 | 1957-08-14 | Wilhelm Schlueter Schleifmasch | Grobschleifmaschine mit Stuetzpendel |
| DE946873C (de) * | 1953-03-13 | 1956-08-09 | J A Huefner & Soehne Maschinen | Selbsttaetiger Tischantrieb fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere Hobelmesser-Schleifmaschinen od. dgl. |
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