DE596996C - Durchgangshahn mit zylindrischem Kueken - Google Patents

Durchgangshahn mit zylindrischem Kueken

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DE596996C
DE596996C DEP67786D DEP0067786D DE596996C DE 596996 C DE596996 C DE 596996C DE P67786 D DEP67786 D DE P67786D DE P0067786 D DEP0067786 D DE P0067786D DE 596996 C DE596996 C DE 596996C
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Germany
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plug
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DEP67786D
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LUDGER PETERS
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K5/00Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary
    • F16K5/04Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary with plugs having cylindrical surfaces; Packings therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valve Housings (AREA)

Description

Bei Hähnen in Rohrleitungen, in welchen korrodierende Massen, wie z. B. Beton, unter Druck gefördert werden oder auch Stoffe in heißem Zustand, die sich nach dem Erkalten verfestigen, zeigt sich, der Übelstand, daß sich die Hähne entweder schon während des Betriebes oder dodh während einer Betriebspause versetzen und bei Wiederaufnahme des Betriebes entweder nicht mehr in Gang gebracht werden können oder nur noch mit einer Anwendung von Gewalt, die nach mehrmaliger Wiederholung· dieses Vorganges zur Zerstörung der Hähne führt. Dieser Übelstand ist darauf zurückzuführen, daß die Hähne in der bei Wasser- und Dampfleitungen üblichen Art beschaffen waren, gemäß welcher die Lagerzapfen des zylindrischen Kükens in Buchsen gelagert sind, die mit dem das Küken umgebenden und mit dem zu ao fördernden Gut ausgefüllten Raum unmittelbar in Verbindung stehen. Das unter hohem Druck geförderte Gut wird daher in die seitlichen Lagerzapfen gepreßt, die es nach Verfestigung während einer Betriebspause voll· kommen versetzt.
Man hat versucht, diesem Übelstand dadurch zu begegnen, daß man an den Stirnflächen des Hahnkükens eine Dichtung anordnete, welche den Übertritt von Beton 0. dgl. in die Lager des Kükens verhindern soll. Solche Dichtungen vermögen zwar die Lager einigermaßen frei zu halten, doch haben sie den Nachteil, daß sie sich ihrerseits versetzen und dann sogar noch viel schwerer- gelöst werden können als ein Zapfenlager, weil sie von außen her nicht ohne weiteres zugänglich sind.
Gemäß der Erfindung ist nun das Hahngehäusie so ausgebildet, daß die seitlichen Stirnflächen des Kükens nur an ihrem äußersten Umfang gegen, das Gehäuse abgedichtet, im übrigen aber von außen her leicht zugängig sind, wobei die Drehzapfen des Kükens in Lagiern ruhen, welche durch Arme am Hahngehäusie gehalten sind. Diese Arme bilden somit einen den Lagerzapfen umgebenden Korb, dessen Raum von außen her zugängig ist, so daß man die Flüssigkeit, die etwa zwischen dem Hahngehäuse und dem auf dem äußeren Umfang der Stirnfläche des Kükens anliegenden Dichtungsring austreten sollte, abspritzen kann, sofern sie nicht von selbst durch den Lagerarmkorb heraustreten sollte.
Die Zeichnung läßt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung erkennen und stellt einen Axialschnitt durch den Hahn dar.
Das Hahngehäusie ist mit 2 und das zylindrische Hahnkükien mit β bezeichnet. Der Hahndurchgang ist bei 4 dargestellt. Das Küken 3 weist an seinen Stirnflächen 5 Zapfen 6 auf, die in Schalen 7 gelagert sind. Diese Schalen 7 werden von Armen 8 gehalten, von denen beispielsweise sechs über den Umfang vorhanden sein mögen und welche in 'einen Ringkörper 9 mit einem Gewindeflansch 10 auslaufen, mittels dessen der von den Teilen 7, 8 und 9 gebildete Lagerkorb
mit dem Hahngjehäuse 2 vers'chraubt wird. Anstatt den Korb mit diem Gehäuse zu. verschraub en, kann er natürlich auch in diesen eingepreßt oder in anderer Weise vetrbunden werden. Der Ringkörper 9 ist so breit gehalten, daß sein· innerer Rand einen kleineren Durchmesser aufweist als das Hahnküken 3. Er dient zur Abstützung eines Dichtungsringes 11, der beim Einschrauben des Korbes in das Gehäuse 2 gegen den äußeren Rand der Fläche 5 gepreßt wird und den Austritt des geförderten Gutes weitgehend verhindert. Sollte gleichwohl infolge des hohen Förderdruckes oder Verschleißes ein wenig Flüssigkeit durch die Dichtung 11 austreten, so wird sie durch den Korb 8 auf den Boden tropfen oder, sofern sie auf den Zapfen 6 fallen sollte, doch nicht dessen Lager 7 erreichen können. Etwaige Ansätze auf dem Zapfen 6 können von diesem gelegentlich leicht entfernt werden. Man kann während des Betriebes die Stirnflächen 5 aber auch dauernd berieseln, so daß etwa austretender Beton o. dgl. sich niemals am Zapfen 6 erst festsetzen kann. Bei dieser Art des Betriebes ist es sogar möglich, auf einen weitausladenden Korb 8 zu verzichten -und die Lagersichale 7 bis nahe an die Stirnfläche 5 des Kükens heranzubringen, so daß sie etwa in die Ebene des Ringes 9 fällt.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Durchgangshahn mit zylindrischem Küken für Rohrleitungen, insbesondere zur Förderung von erhärtenden Stoffen, wie. z. B. Beton, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Stirnflächen (5) des Kükensi nur an ihrem äußersten Umfang gegen das1 .Hahngehäuse abgedichtet, im übrigen aber von außen her zugängig sind und die Drehzapfen (6) des Kükens in Lagern (7) ruhen, welche durch Arme (8) am Hahngehäuse (2) gehalten sind.
2. Durchgangshahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Lager (7) haltenden Arme (8) auf je einem Ring (9) angeordnet sind, der mit dem Ha'hngehäuae (2) verbunden ist und einen Dichtungsring (11) gegen den äußeren Umfang der Stirnfläche (5) des Kükens preßt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP67786D 1933-07-04 1933-07-04 Durchgangshahn mit zylindrischem Kueken Expired DE596996C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1234107B (de) * 1963-03-21 1967-02-09 Ajem Lab Inc Absperrhahn fuer Fluessigkeitssuspensionen
DE1253979B (de) * 1963-09-03 1967-11-09 Bayerische Motoren Werke Ag Thermostatisch geregelte Mischvorrichtung, insbesondere fuer die Ansaugluft von Brennkraftmaschinen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1234107B (de) * 1963-03-21 1967-02-09 Ajem Lab Inc Absperrhahn fuer Fluessigkeitssuspensionen
DE1253979B (de) * 1963-09-03 1967-11-09 Bayerische Motoren Werke Ag Thermostatisch geregelte Mischvorrichtung, insbesondere fuer die Ansaugluft von Brennkraftmaschinen

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