DE596799C - Fachbildungskoerper fuer Handwebgeraete - Google Patents
Fachbildungskoerper fuer HandwebgeraeteInfo
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- DE596799C DE596799C DES108240D DES0108240D DE596799C DE 596799 C DE596799 C DE 596799C DE S108240 D DES108240 D DE S108240D DE S0108240 D DES0108240 D DE S0108240D DE 596799 C DE596799 C DE 596799C
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Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D29/00—Hand looms
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
Description
- Fachbildungskörper für Handwebgeräte Die Erfindung betrifft einen Fachbildungskörper für Handwebgeräte.
- Man kennt bereits hohle, mit Schlitzen versehene Fachbildungskörper, oder mit Einschnitten versehene massive Walzen. Bei derartigen Fachbildungskörpern ist es schwierig, die Abstände zwischen den einzelnen Schlitzen so weit zu verringern, daß auch mit dünnem Kettenmaterial dichte Gewebe hergestellt werden können.
- Weiterhin gestatten die bekannten Ausbildungen der Fachbildungskörper meist nicht, den durchgeschossenen Schußfaden an das fertige Gewebe heranzuführen. Hierzu dienen in der Regel besondere Kämme u. dgl.
- Schließlich sind die'Herstellungskosten der bisherigen Fachbildungskörper ziemlich hoch. Die Erfindung beseitigt die geschilderten Nachteile und besteht darin, daß der Fachbildungskörper aus an einem gemeinsamen Träger befestigten Drahtbügeln besteht, deren untere flache Schenkel paarweise derart miteinander verbunden sind, daß durch Verdrehen um die Längsachse des gemeinsamen Trägers eine Fachbildung der von oben eingelegten Kettenfäden erfolgt, während die Bügelteile zum Anschlagen des eingetragenen Schußfadens dienen.
- Bei der bevorzugten Ausführungsform wird statt einzelner Drahtbügel ein unter Belassung gleichbleibender Zwischenräume fortlaufend schraubenlinienförmig gewickelter Drahtkäfig verwendet, bei dem zwei benachbarte Windungen an der Sohle miteinander verbunden sind.
- Die Verbindung kann in verschiedener Weise erfolgen. So lassen sich z. B. entsprechend ausgebildeteKlammern verwenden, oder man kann Einknickungen und Ausbiegungen vorsehen, derart, daß sich zwei benachbarte Windungen des Drahtkäfigs an der .Sohle berühren oder einander überlappen.
- In besonders zweckmäßiger Weise erfolgt die Verbindung zweier benachbarter Windungen an der Sohle mit Hilfe von Brücken aus Lot. Diese können sich entweder über den ganzen Bodenteil erstrecken oder nur an den Übergangsstellen der Sohle in den. Bügelteilen vorgesehen sein. Zur Versteifung kann gegebenenfalls der jeweilige Zwischenraum zwischen den zu verbindenden Windungen mit besonderen Einlagen, z. B. Drahtstücken, ausgefüllt werden.
- Der neue Fachbildungskörper ermöglicht ein rasches und richtiges Einlegen der Kettenfäden. Die eingezogenen Fäden können aus den Bügeln nicht herausrutschen und lassen sich zur Bildung. des Webfaches leicht anheben. Außerdem kann mit dem neuen Fachbildungskörper auch gleichzeitig das Anschlagen des durchgeschossenen Schußfadens erfolgen. Sowohl bei der Fachbildung als auch beim Anschlagen ist die Reibung zwischen den Kettenfäden und den einzelnen Teilen des Fachbildungskörpers gering. Da man in der Wahl geringer Kettenfadenabstände fast keinen Beschränkungen unterworfen ist, lassen sich mit dem erfindungsgemäß ausgebildeten Körper dichte Gewebe unter Verwendung dünnsten Kettenmaterials herstellen.
- In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Die Fig. i und 2 zeigen den Fachbildungskörper in größerem Maßstab in Seiten- und Stirnansicht.
- Die Fig. 3, q. und 5 lassen schematisch die Anwendung des Fachbildungskörpers erkennen, und zwar ist dieser in verschiedenen Arbeitsstellungen wiedergegeben.
- Beim Ausführungsbeispiel besteht der Fachbildungskörper aus einem unter Belassung gleichbleibender Zwischenräume fortlaufend schraubenlinienförmig gewickelten Drahtkäfig. Mit der Wicklung des Drahtkäfigs wird bei der Herstellung bei 2 begonnen. Der Draht verläuft von der Sohle aus bügelförmig, wobei eine obere Abflachung 3 vorgesehen ist, und kehrt dann wieder zur Sohle zurück. Im einzelnen ist der Querschnitt des Drahtkäfigs aus Fig. 2 ersichtlich.
- Zwei benachbarte Windungen sind jeweils an der Sohle q. durch Brücken 5 aus Lot miteinander verbunden. Die Brücken liegen in geringem Abstand von der Übergangsstelle der Sohle in den Bügelteil der einzelnen Windungen.
- Der Drahtkäfig ist auf einem Träger 6 befestigt, der beim Ausführungsbeispiel innerhalb des Käfigs angeordnet und beiderends mit Handgriffen 8 versehen ist, an welchen Anschlagstifte 9 angebracht sind, die an den Holmen io des Webstuhles zur Anlage kommen. Letzterer ist in üblicher Weise mit dem Kettenbaum i i und dem Zeugbaum 12 ausgerüstet. Die Befestigung des Fachbildungskörpers auf dem Träger 6 erfolgt zweckmäßig dadurch, daß einzelne Windungen, wie bei 7 angedeutet, mit dem Träger 6 verlötet werden.
- Der Fachbildungskörper wirkt wie folgt: Zum Weben wird der Drahtkäfig quer auf die Holme io des Webstuhles gelegt. Er nimmt dann die in Fig. 3 wiedergegebene Stellung ein.
- Die Kettenfäden 13 werden nunmehr von oben her in die Zwischenräume zwischen den einzelnen Drahtbügeln eingelegt, wie Fig. 3 erkennen läßt.
- Zur Fachbildung wird durch Anfassen der Handgriffe 8 der Drahtkäfig um 9o° entweder in der Pfeilrichtung der Fig. q. oder der Fig. 5 gedreht. Dadurch wird ein Teil der Kettenfäden von den Lotbrücken 5 angehoben, während die übrigen Fäden durch die Zwischenräume hindurchfallen und auf dem Träger 6 liegenbleiben. Die Anschlagstifte 9 auf der Innenseite der Handgriffe 8 verhindern ein Umkippen des Fachbildungskörpers und sichern die richtige Arbeitslage.
- Wenn der Schußfaden eingetragen ist, wird der Fachbildungskörper in die in Fig. 3 dargestellte Stellung zurückgebracht und hierauf der Schußfaden angeschlagen, indem man den ganzen Fachbildungskörper an den beiden Handgriffen faßt und nach vorn zieht. Die vorderen Abflachungen -der einzelnen Windungen des Drahtkäfigs bilden dabei eine durchgehende gerade Anschlaglinie.
- Statt den Fachbildungskörper aus einem fortlaufend schraubenlinienförmig gewickelten Drahtkäfig herzustellen, kann man auch so vorgehen, daß einzelne Drahtbügel an einem gemeinsamen Träger, z. B. an einer Leiste, befestigt werden, indem man beispielsweise die Enden der Drahtbügel in entsprechende Bohrungen dieser Leiste eingreifen läßt.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Fachbildungskörper für Handwebgeräte, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper aus an einem gemeinsamen Träger (6) befestigten Drahtbügeln besteht, deren untere flache Schenkel paarweise derart miteinander verbunden sind, daß durch Verdrehen um .die Längsachse des gemeinsamen Trägers eine Fachbildung der von oben eingelegten Kettenfäden erfolgt, während die Bügelteile zum Anschlagen des eingetragenen Schußfadens dienen.
- 2. Fachbildungskörper nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß statt einzelner Drahtbügel ein unter Belassung gleichbleibender Zwischenräume fortlaufend schraubenlinienförmig gewickelter Drahtkäfig Verwendung findet, bei dem je zwei benachbarte Windungen an der Sohle miteinander verbunden sind.
- 3. Fachbildungskörper nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zweier benachbarter Windungen mit Hilfe von Brücken aus Lot u. dgl. erfolgt. q..
- Fachbildungskörper nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (6) innerhalb des Drahtkäfigs angeordnet und beiderends mit Handgriffen versehen ist.
- 5. Fachbildungskörper nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung des Drahtkäfigs und zur Sicherung der eingestellten Arbeitslagen an den Handgriffen Anschlagstifte o. dgl. angebracht sind, die an den Holmen des Webstuhles zur Anlage kommen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES108240D DE596799C (de) | 1933-02-10 | 1933-02-10 | Fachbildungskoerper fuer Handwebgeraete |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES108240D DE596799C (de) | 1933-02-10 | 1933-02-10 | Fachbildungskoerper fuer Handwebgeraete |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE596799C true DE596799C (de) | 1934-05-11 |
Family
ID=7528662
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES108240D Expired DE596799C (de) | 1933-02-10 | 1933-02-10 | Fachbildungskoerper fuer Handwebgeraete |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE596799C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3106228A (en) * | 1960-06-25 | 1963-10-08 | Nicolet Walter | Member for the formation of weaving sheds and for the beating up of the weft on manufal weaving appliance |
-
1933
- 1933-02-10 DE DES108240D patent/DE596799C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3106228A (en) * | 1960-06-25 | 1963-10-08 | Nicolet Walter | Member for the formation of weaving sheds and for the beating up of the weft on manufal weaving appliance |
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