DE596644C - Vorrichtung zum maschinellen seitlichen Einschneiden von flachem, bandfoermigem Isolationsmaterial, insbesondere von Papier- und Leinenstreifen, fuer Zwischenlagen von elektrischen Spulen - Google Patents

Vorrichtung zum maschinellen seitlichen Einschneiden von flachem, bandfoermigem Isolationsmaterial, insbesondere von Papier- und Leinenstreifen, fuer Zwischenlagen von elektrischen Spulen

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DE596644C
DE596644C DEA61114D DEA0061114D DE596644C DE 596644 C DE596644 C DE 596644C DE A61114 D DEA61114 D DE A61114D DE A0061114 D DEA0061114 D DE A0061114D DE 596644 C DE596644 C DE 596644C
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linen
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F41/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
    • H01F41/02Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
    • H01F41/04Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets for manufacturing coils
    • H01F41/06Coil winding
    • H01F41/064Winding non-flat conductive wires, e.g. rods, cables or cords
    • H01F41/066Winding non-flat conductive wires, e.g. rods, cables or cords with insulation
    • H01F41/068Winding non-flat conductive wires, e.g. rods, cables or cords with insulation in the form of strip material

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Description

  • Vorrichtung zum maschinellen seitlichen Einschneiden von flachem, bandförmigem Isolationsmaterial, insbesondere von Papier- und Leinenstreifen, für Zwischenlagen von elektrischen Spulen Sollen z. B. Spulen mit lagenweiser Papierisolation auf Spulenkörper mit seitlichen, die Spulenlänge begrenzenden Flanschen gewickelt werden, so schneidet man meistens die Papierlagen in der Breite des gegenseitigen Abstandes der Spulenkörperflanschen. Beim Wickeln dünner Drähte kommt es nun leicht vor, daß ein Draht am Ende der Lage zwischen Flansch und isolierende Papierlage abrutscht und auf diese Weise mit Drähten anderer Lagen mit bedeutendem Spannungsunterschied in Berührung gerät. Dabei reiben die Papierkanten die Isolation solcher ans der Lagenwicklung herausgefallener Drähte ab, so daß dann Kurzschlüsse in den Spulen auftreten.
  • Eine Beseitigung dieses Fehlers beim Wickeln ist in der Weise versucht worden, daß die Breite der Streifen größer gewählt wurde als der gegenseitige Abstand der Flanschen. Die Folge davon war aber, daß sich leicht Falten im Papier bildeten, die keine gleichmäßige Spulenwicklung zuließen. Erst als man etwas breitere Streifen, die seitlich am Rande mehrfach eingeschnitten waren, als Zwischenlage benutzte, traten keine Fehlwicklungen mehr auf. Diese Streifen lassen sich symmetrisch zwischen die Flansche legen und schmiegen sich mit ihrem eingeschnittenen Rand dicht und faltenlos an den Flansch an, so daß kein Raum mehr am Lagenende zum Ablaufen des Drahtes aus der Wicklungsebene verbleibt. -Gegenstand der Erfindung ist nun. eine Vorrichtung zum maschinellen seitlichen Einschneiden von flachem, bandförmigem Isolationsmaterial, insbesondere von Papier- und Leinenstreifen. Die Vorrichtung besteht erfindungsgemäß aus einem in einem Rahmen angeordneten Walzenpaar, dessen eine Walze, vorzugsweise die angetriebene, mit Schneidwerkzeugen in Gestalt von zwei mit messerscharfen Zähnen versehenen Stirnzahnrädern versehen ist. Die Stirnräder weisen vorteilhaft einen solchen Abstand voneinander auf, daß die Entfernung der Stirnradaußenseiten größer als die Breite des über die andere Walze laufenden, einzuschneidenden Isolationsmaterials ist. Das, bandförmige Isolationsmaterial wird, über Führungsrollen laufend, von einer Vorratsrolle abgezogen, indem die scharfen Zähne der einen Walze in das Papier einschneiden und sich noch ein wenig in die Gegenwalze eindrücken, so daß beide Wälzen zusammen das Material mitnehmen und eine selbsttätige Nachlieferung des Materials von der Vorratsrolle eintritt.
  • Der Abstand beider Walzen ist so gewählt, daß sich die scharfen Zähne der Schneidräder, die aus gehärtetem Stahl bestehen, in die Gegenwalzen eindrücken und sich auf diese Weise eine Gegenschneide für den Schneidvorgang schaffen. Zweckmäßig wählt man deshalb als Material der Gegenwalze ein weniger hartes Material als Stahl, z. B. Hartgummi, Hartholz, Preßmassen, Messing, Zink, Aluminium usw. Um den Abstand der Walze für den Schneidvorgang entsprechend einzustellen, sind für die eine Walzenachse an sich bekannte exzentrische Lagerbuchsen vorgesehen, so daß man im Leerlauf durch Verdrehung der Lager eine allmähliche Annäherung der Walzen vornehmen kann. Diese Annäherung dient gleichzeitig zur Herstellung der geringfügigen Vertiefungen in der weniger harten Gegenwalze. Für den Schneidvorgang wird ein im wesentlichen konstanter Abstand der Walzen gewählt, so daß die Walzen ohne Druck auf das zu schneidende Band aufeinander abrollen, d.h. die angetriebene Oberwalze kämmt mit der Unterwalze infolge der geringfügigen Verzahnung durch die im Leerlauf hergestellten Eindrücke der Schneidzähne in der Unterwalze.
  • Um die Verwendung der Vorrichtung bei Isolierbändern verschiedener Breite zu ermöglichen, besteht die Oberwalze aus mehreren Scheiben verschiedener Dicke, die mit den Schneidrädern zusammen auf einer Achse aufgereiht sind. Durch Umlegung oder Einfügung anderer Scheiben läßt sich der Abstand der Schneidräder für jede Bandbreite einstellen.
  • Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung wird an Hand der Zeichnungen näher beschrieben.
  • Von einer Vorratsrolle i läuft das bandförmige Material 2 über eine Führungsrolle 3 zwischen den Walzen ¢ und 5 (Abb. i) hindurch und wird im bearbeiteten Zustand auf eine neue Vorratsrolle 6 aufgewickelt. Die eigentliche Schneidvorrichtung (Abb. 3) besteht aus einem Rahmen 7, in dem die beiden Walzen q. und 5 gelagert sind. Die über eine Scheibe 8 angetriebene Walze q. besteht aus einer Achse 9, den beiden Stirnschneidrädern io und ii und mehreren Abstandsscheiben 12 verschiedener Stärke. Die Schneidräder können eine Form aufweisen, wie in Abb. 2 dargestellt. Sie sind auf der Achse aufgekeilt. Der Abstand der Schneidräder voneinander, mit 13 bezeichnet, wird durch Scheiben i2 eingestellt. Unter der angetriebenen Walze befindet sich die Gegenwalze 5 aus weniger hartem Material; sie läuft in exzentrisch gelagerten Buchsen 14 und dreht sich infolge der geringfügigen Eindrücke 15 mit. Das zu bearbeitende Isolierband 16 wird symmetrisch zwischen den Schneidrädern io und ii durchgeführt und dabei von den Schneidzähnen eingeschnitten. Da das Band nur eine Breite 17 aufweist, also schmaler ist als der Außenabstand 13 der Schneidräder, wird nur sein Rand eingeschnitten, und es entsteht ein Band 16 mit Einschnitten 18, wie Abb. q. zeigt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE' i. Vorrichtung zum maschinellen seitlichen Einschneiden von flachem, bandförmigem Isolationsmaterial, insbesondere von Papier-und Leinenstreifen, für Zwischenlagen von elektrischen Spulen, gekennzeichnet durch ein in einem Rahmen (7) angeordnetes Walzenpaar (q., 5), dessen eine, vorzugsweise die angetriebene Walze (q.) mit Schneidwerkzeugen in Gestalt von zwei mit messerscharfen Zähnen versehenen Stirnrädern (io, ii) versehen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnräder (io, ii) einen solchen Abstand voneinander aufweisen, daß die Entfernung (13) der äußeren Ränder der Stirnräder größer ist als die Breite (17) des zu bearbeitenden Isolationsmaterials (16).
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüber den Stirnrädern (io, ii) aus hartem Material, vorzugsweise gehärtetem Stahl, eine Walze (5) aus weniger hartem Material, z. B. Hartgummi, gelagert ist. q.. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Walzen (q., 5) in ihrem Abstand zueinander einstellbar angeordnet sind. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Umfang der Walze (5) geringfügige zahnartige Vertiefungen (16) vorgesehen sind, in die die Zähne der Stirnräder (io, ii) eingreifen. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (13) der Stirnräder (io, ii) z. B. mit Hilfe von Abstandsscheiben (12) für verschiedene Bandbreiten (17) einstellbar ist.
DEA61114D 1931-03-14 1931-03-14 Vorrichtung zum maschinellen seitlichen Einschneiden von flachem, bandfoermigem Isolationsmaterial, insbesondere von Papier- und Leinenstreifen, fuer Zwischenlagen von elektrischen Spulen Expired DE596644C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3985054A (en) * 1975-06-23 1976-10-12 Fedders Corporation Cutting mechanism

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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