DE596166C - Einrichtung zur Steuerung der Antriebsvorrichtung fuer den Trog von Schleusen oder Schiffshebewerken - Google Patents

Einrichtung zur Steuerung der Antriebsvorrichtung fuer den Trog von Schleusen oder Schiffshebewerken

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DE596166C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02CSHIP-LIFTING DEVICES OR MECHANISMS
    • E02C5/00Mechanisms for lifting ships vertically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Control Of Non-Electrical Variables (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Steuerung der Antriebsvorrichtung für den Trog von Schleusen oder Schiffshebewerken Bei Schleusenanlagen und ähnlichen Wasserbauten wird vielfach die Aufgabe gestellt, den Antrieb von Schleusenverschlüssen oder bei Schiffshebewerken den Antrieb des Troges in Abhängigkeit von einem Wasserstand oder auch in Abhängigkeit von dem Unterschied zweier Wasserstände zu steuern. Bei Schiffshebewerken ist es besonders wichtig, daß die Auf- oder Abwärtsbewegung des Troges an.. der oberen -oder unteren Haltung dann selbsttätig unterbrochen wird, wenn der Wasserspiegel im Trog mit dem Wasserspiegel in der betreffenden Haltung genau übereinstimmt. Es sind dabei Genauigkeitsgrade notwendig, die außerordentlich hohe Anforderungen an die Regeleinrichtungen des Antriebes stellen; denn ein Unterschied der Wasserstände zwischen Haltung und Trog von wenigen Millimetern bedeutet bei größeren Schiffshebewerken eine wesentliche Mehrbelastung für die Antriebsmotoren.
  • Man hat versucht, die Antriebsvorrichtungen der Schiffshebewerke dadurch in Abhängigkeit von dem Wasserstand der Haltungen stillzusetzen, daß man Schwimmer anordnete, durch welche Schalter mechanisch betätigt werden, die in Steuerstromkreisen des Antriebs liegen. Die mechanische Betätigung eines Schalters durch einen Schwimmer hat jedoch den Nachteil, daß der Schwimmer außerordentlich groß bemessen werden muß, wenn die durch ihn erreichten Schaltkräfte ausreichen sollen. Außerdem ist es bei größeren Schiffshebewerken wegen der Stützbauten für den Trog meist gar nicht oder nur mit größeren Schwierigkeiten möglich, eine mechanische Übertragung zwischen einem Schwimmer in der Haltung und einem Schalter auf dem Trog zu schaffen.
  • Gemäß der Erfindung sollen die Nachteile einer derartigen, von den Wasserständen der Haltungen und des Troges abhängigen Steuereinrichtung dadurch vermieden werden, daß auf dem Schwimmer des Troges in den Steuerstromkreis der Antriebsmotoren eingeschaltete lichtempfindliche Zellen angeordnet sind, die beim Einfahren des Troges in die untere oder in die obere Haltung von auf den Schwimmern dieser Haltungen angeordneten Lichtquellen belichtet werden, sobald der Wasserspiegel im Trog mit denn Wasserspiegel der unteren oder der oberen Haltung übereinstimmt. Während es sich bei den bekannten Steuerungen mittels lichtempfindlicher Zellen stets darum handelt, entweder die Lichtquelle oder die lichtempfindliche Zelle fest anzuordnen und nur den anderen Teil beweglich anzuordnen, handelt es sich jedoch bei .-der Steuerung der Antriebsvorrichtungen von Schleusen öder Schiffshebewerken darum, beide Teile beweglich, und zwar in Abhängigkeit. vom Wasserstand anzuordnen. Durch die Anordnung der Lichtquellen und der lichtempfindlichen Zellen auf Schwimmern, deren Stellung durch den Wasserstand der Haltungen bestimmt ist, wird erreicht, daß z. B. der Trog eines Schiffshebewerkes mit einfachsten Mitteln in einwandfreier Weise gesteuert wird. Gegenüber den für derartige Schiffshebewerke bekannten Vorrichtungen hat die Erfindung den .Vorteil, daß zur Übertragung von Steuerimpulsen keinerlei mechanische Verbindungen zwischen den Schwimmern und anderen Teilen der Anlage notwendig sind. Die Schwimmer können daher erheblich kleiner bemessen werden als die Schwimmer der bekannten Vorrichtungen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Der Trog i des in der Zeichnung schematisch dargestellten Schiffshebewerkes dient zur.Beförderung von Schiffen von der oberen zur unteren Haltung und umgekehrt. In dem Trog befindet sich ein Schwimmer 2, an dem vier Selenzellen 3, 4, 5 und 6 angebracht sind. Die Selenzellen werden durch Lichtquellen 9, io belichtet, die auf den Schwimmern 7 und 8 der oberen und der unteren Haltung angeordnet sind.
  • Wird beispielsweise der Trog gehoben, so wird bei einem bestimmten Höhenunterschied zwischen dem Wasserspiegel der oberen Haltung und dem Wasserspiegel im Trog die Selenzelle 6 von der an dem Schwimmer 7 befindlichen Lichtquelle 9 belichtet. Die Zelle 6 ist derart in den Steuerstromkreis der Antriebsmotoren eingeschaltet, daB in dem Augenblick der Belichtung ein Hilfsmotor für den Fahrtregler eingeschaltet wird, so daB die Bewegungsgeschwindigkeit des Troges vermindert wird. In dem Augenblick, in dem der Wasserspiegel des Troges genau mit dem Wasserspiegel der oberen Haltung übereinstimmt, wird die Selenzelle 5 belichtet. Durch diese Zelle wird ein Relaisstromkreis betätigt, der den Antrieb des Troges stillsetzt. Durch die Erfindung wird also erreicht, daB in einfacher Weise selbsttätig die Antriebsvorrichtungen des Troges bei einem bestimmten Unterschied der Wasserstände verzögert und bei Gleichheit der Wasserstände selbsttätig stillgesetzt werden. Beim Öffnen der Trogverschlüsse tritt dann kein Ausgleich zwischen den Wasserständen im Trog und der oberen Haltung ein. Eine Erhöhung derWassermenge im Trog und damit eine Mehrbelastung der Antriebsmotoren wird mit Sicherheit vermieden. Die ebenfalls an dem Schwimmer 2 des Troges angebrachten Selenzellen 3 und 4 dienen zur Steuerung des Antriebes bei niedergehendem Trog. Durch die an dem Schwimmer 8 angebrachte Lichtquelle io wird zunächst die Selenzelle 3 belichtet und dadurch der Antrieb verzögert. Im Augenblick der Belichtung der Selenzelle 4 wird der Antrieb stillgesetzt.
  • Die Erfindung kann auch verwendet Werden, wenn es sich darum handelt, die Tore einer Schleuse jeweils nur so weit über den Wasserspiegel zu heben, daB die Mindestdurchfahrthöhe erreicht wird. Dies hat den Vorteil, daB bei Schleusen mit sehr stark wechselndem Wasserstand nur soviel Antriebskraft und Zeit für das Heben und Senken der Schleusentore verbraucht wird, wie unbedingt notwendig ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Steuerung der Antriebsvorrichtung für den Trog vonSchleusen oder Schiffshebewerken in Abhängigkeit von den Wasserständen der Haltungen und des Troges mittels Schwimmer, dadurch gekennzeichnet, daB auf dem Schwimmer (2) des Troges in den Steuerstromkreis der Antriebsmotoren eingeschaltete lichtempfindliche Zellen (4, 5) angeordnet sind, die beim Einfahren des Troges in die untere oder in die obere Haltung von auf den Schwimmern (7, 8) dieser Haltungen angeordneten Lichtquellen (9, io) belichtet werden, sobald der Wasserspiegel im Trog mit dem Wasserspiegel der unteren oder der oberen Haltung übereinstimmt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB auf dem Schwimmer (2) des Troges über :und unter den zur Endausschaltung dienenden lichtempfindlichen Zellen (4, 5) weitere lichtempfindliche Zellen (3, 6) angeordnet sind, durch deren Belichtung eine Verzögerungseinrichtung in den Steuerstromkreis der Antriebsmotoren eingeschaltet wird.
DES98120D 1931-04-19 1931-04-19 Einrichtung zur Steuerung der Antriebsvorrichtung fuer den Trog von Schleusen oder Schiffshebewerken Expired DE596166C (de)

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