DE596160C - Vorrichtung zum Einpressen von Ledereinlagen in Gummiabsaetze - Google Patents

Vorrichtung zum Einpressen von Ledereinlagen in Gummiabsaetze

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DE596160C
DE596160C DEK130153D DEK0130153D DE596160C DE 596160 C DE596160 C DE 596160C DE K130153 D DEK130153 D DE K130153D DE K0130153 D DEK0130153 D DE K0130153D DE 596160 C DE596160 C DE 596160C
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FRITZ KAMMERICH
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D83/00Heel-presses without nailing apparatus; Machines for pressing single lifts or punching holes for nailing

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Einpressen von Ledereinlagen in Gummiabsätze Es sind bereits Vorrichtungen zum Einpressen von Ledereinlagen in Gummiabsätze bekannt, bei denen die Einlage mit dem Gummiabsatz durch einen federnden Oberstempel zusammengedrückt und der Absatz zwecks Erweiterung seines Preßsitzes zum leichteren Eindrücken der Einlage durch besondere, um den Oberstempel vorgesehene Druckglieder über einen als Widerlager dienenden festen Unterstempel mit einer gekrümmten Oberfläche abgebogen wird. Hierbei wird auch die untere Fläche des Preßsitzes in dem Absatz gekrümmt. Da aber die einzupressende Ledereinlage gerade bleibt, berührt sie natürlich dann auch nur den gekrümmten Preßsitz in der Mitte. Der übrige Teil der Ledereinlage bleibt über dem Preßsitz frei stehen. Bei einem schnellen Rückgang des Oberstempels biegt sich der Absatz nicht so schnell zurück, so daß das Einpressen der Ledereinlage, wenigstens bei größeren Stücken, in den Preßsitz erst durch mehrfaches Pressen zu erreichen ist.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine Vorrichtung, die ein einwandfreies Einpressen der Ledereinlage, auch von größeren, in den Preßsitz des Absatzes auch bei höherer Tourenzahl der Maschine mit einem Druck sichert. Hierbei wird von der Beobachtung ausgegangen, daß die Ledereinlage sich bei der Zuführung schon mit einer Seite in die Aussparung im Absatz einlegt und nur mit der anderen Seite auf die Kante des etwas kleineren Preßsitzes im Absatz aufsetzt. Zum Einpressen des vorstehenden Lederteiles in den Preßsitz wird nun an Stelle der früher um den oberen Preßstempel -herum angeordneten einzelnen Druckglieder bzw. Druckarme eine Haube verwendet, deren unterer Rand eine entsprechende Gestaltung in Form einer Nase oder einer sonstigen Profilierung besitzt, so daß der Absatzrand an den Stellen, an denen die Einlage auf dem Rand des Preßsitzes aufliegt, stärker heruntergedrückt wird als an den anderen Stellen.
  • Dabei wird ein einwandfreies Einpressen der Ledereinlage dadurch erreicht, daß der als Widerlager dienende, der Größe der Einlage angepaßte ortsfeste Unterstempel horizontal an seiner Oberfläche ausgebildet ist, so daß das Abbiegen des Gummiabsatzes über verhältnismäßig scharfe Kanten erfolgt.
  • Wichtig ist ferner noch, daß der in der Haube sitzende Oberstempel mehrfach abgefedert ist, um eine Kippbewegung dieses Stempels derart zu ermöglichen, daß er sich der Lage der Ledereinlage auf dem Absatz anpassen kann.
  • Sodann ist noch eine um den festen Unterstempel angeordnete, bei Pressen und Stanzen für ähnliche Zwecke bekannte federnde, der Absatzgröße angepaßte Platte zum Abheben bzw. Rückdrücken des Absatzrandes vorgesehen. Erfindungsgemäß bleiben jedoch die Rückdruckfedern dieser Platte unter einer gewissen Spannung auch in der höchsten Stellung der Platte, die durch eine feststehende Halteplatte bestimmt ist. Dadurch soll ein kraftvolles Hochschnellen der Platte bis in ihre Höchststellung und dadurch ein möglichst schnelles Zurückbiegen des vorher gekrümmten Absatzrandes erzwungen werden, so daß beim Abheben des oberen Preßstempels von dem Absatz der Absatzrand auch bereits allseitig zurückgebogen.und die Einlage in dem Preßsitz festgehalten wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die neue Vorrichtung in einer Ausführung, und zwar zeigt Fig. i dieselbe in Vertikalschnitt nach Aufschieben des Absatzes in Richtung des links eingezeichneten Pfeiles und der Ledereinlage in Richtung des rechts eingezeichneten Pfeiles auf den Widerlager-Stempel vor Heruntergang der oberen Haube mit ihrem Preßstempel.
  • Fig.2 veranschaulicht das gleiche nach Heruntergang des Haubenpreßstempels etwas vor seiner tiefsten Stellung.
  • Fig. 3 zeigt nochmals das gleiche, jedoch in dem Augenblick, wo sich der Preßstempel nach Einpressen der Einlage von dem Absatz abhebt.
  • Fig. 4. läßt zwei andere Ausführungsformen des Haubenstempels erkennen.
  • Fig. 5 veranschaulicht durch die eingezeichneten Pfeile die Richtungen, in denen der Absatz und die Einlage unter die Vorrichtung geschoben werden.
  • Fig.6 läßt an Hand der ebenfalls eingezeichneten Pfeile die Richtungen erkennen, in der ein Absatz und zwei Ledereinlagen unter die Vorrichtung geschoben werden.
  • Um den als Widerlager dienenden festen Unterstempel i herum ist die dem Absatz 2 angepaßte Platte 3 angeordnet, die durch die gleichmäßig darunter verteilten Federn q. bis zur Anlage an die Halteplatte 5 hochgedrückt wird, die das vollständige Entspannen der Federn q. verhindert. Der Oberstempel besteht aus der Haube 6 und dem eigentlichen, der Größe der Ledereinlage 7 angepaßten Preßstempel B. Dieser ist mit der Haube durch eine Anzahl von Schraubenfedern g verbunden, die ebenfalls dem Preßstempel8 einen möglichst gleichmäßig verteilten Druck auf die Einlage 7 geben sollen. Die Ausführungsform der Haube nach Fig. i zeigt rechts am unteren Rande eine vorspringende Nase io, die beim Einführen der: Einlage 7 in den Absatz 2 gemäß Fig. 5 den rechten. Teil des Absatzes, wie Fig. 2 zeigt, herunterdrückt, während der übrige Teil des Absatzrandes in der Horizontalen liegenbleibt. Diese Arbeitsweise beruht auf der Erkenntnis, daß die Einlage schon zum Teil ohne Herunterbiegen des Absatzrandes in dem Preßsitz liegt, wenn sie in der in Abb. i angegebenen Pfeilrichtung in den Preßsitz eingeschoben wird. Nur der rechte Rand der Einlage muß durch entsprechendes Herunterdrücken des rechten Absatzrandes noch zum richtigen Einpressen gebracht werden, was durch den profilierten Rand der Haube erreicht wird.
  • Bei Absätzen mit zwei Ledereinlagen, wobei die Einführung der Ledereinlagen nach Fig. 6 erfolgt, ist die Nase bzw. die Erhöhung des unteren Haubenrandes im vorderen Teil so angeordnet, daß der in Abb. 6 untere Rand des Absatzes gekrümmt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Einpressen von Ledereinlagen in Gummiabsätze, bei der die Ledereinlage mit dem Gummiabsatz durch einen federnden Oberstempel zusammengedrückt und der Absatzrand zwecks Erweiterung seines Preßsitzes durch um den Oberstempel angeordnete Druckglieder über einen als Widerlager dienenden Unterstempel abgebogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Oberstempel (8) in einer Haube (6) hängt, deren unterer Rand durch Anordnung von Nasen (io) oder durch eine sonstige entsprechende Profilierung einen derartigen Verlauf hat, daß der Randdes Gummiabsatzes über die Kante des Unterstempels (i) mit ebener Oberfläche an den Stellen abgebogen wird, an denen die von dem abgefederten Oberstempel (8) niedergehaltene Einlage (7) über die Aussparung im Gummiabsatz vorsteht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Halten des Oberstempels (8) mehrere Federn (g) verwendet werden, die in der Haube (6) hängen und eine Kippbewegung dieses Stempels (8) ermöglichen.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das mit einer ebenen Oberfläche versehene Widerlager (i) von einer der Absatzgröße angepaßten Platte (3) umgeben ist, die durch Federn (q.) abgestützt ist und im Ruhezustand gegen eine feste Halteplatte (5) gedrückt wird.
DEK130153D 1933-05-17 1933-05-17 Vorrichtung zum Einpressen von Ledereinlagen in Gummiabsaetze Expired DE596160C (de)

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