DE595652C - Einrichtung zum Anzeigen des Synchronismus zwischen den Spannungen mehrerer Leitungen - Google Patents

Einrichtung zum Anzeigen des Synchronismus zwischen den Spannungen mehrerer Leitungen

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DE595652C
DE595652C DEA54414D DEA0054414D DE595652C DE 595652 C DE595652 C DE 595652C DE A54414 D DEA54414 D DE A54414D DE A0054414 D DEA0054414 D DE A0054414D DE 595652 C DE595652 C DE 595652C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R23/00Arrangements for measuring frequencies; Arrangements for analysing frequency spectra
    • G01R23/02Arrangements for measuring frequency, e.g. pulse repetition rate; Arrangements for measuring period of current or voltage

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Transformers For Measuring Instruments (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Anzeigen des Synchronismus zwischen den Spannungen mehrerer Leitungen Für die Anzeige des Synchronismus zwischen den Spannungen mehrerer Leitungen ist bereits eine Anordnung bekannt, bei der ein elektrostatisches Instrument an mit den Leitungen verbundene kapazitive Spannungsteiler angeschlossen ist. Derartige Anordnungen haben jedoch den Nachteil, daß elektrostatische Spannungsvergleicher in starkem Maße von der Leitungsverlegung, von dem Feuchtigkeitsgehalt der Luft und anderen Fehlerquellen abhängig sind und daß ihre Anzeige leicht durch Fremdfeldeinflüsse gestört werden kann. Der unmittelbare Anschluß direkt zeigender Synchronisiereinrich= tungen an kapazitive Spannungsteiler bietet ebenfalls verschiedene Schwierigkeiten, da der durch die Instrumente fließende Strom eine Beeinflussung der Spannungsverteilung an dem kapazitiven Spannungsteiler bewirkt und vorzugsweise eine Phasenverschiebung des durch das Instrument fließenden Stromes gegenüber der Meßspannung zur Folge hat. Für die Messung von Spannungen ist es fernerhin bekannt, zwischen die zu messende Spannung und das Meßinstrument Verstärkeranordnungen zu schalten, um bei kleinen Meßspannungen einen für den Betrieb des Instrumentes ausreichenden Strom zu erhalten. Gemäß der Erfindung werden an die mit den Leitungen verbundene kapazitive Spannungsteiler Verstärkeranordnungen unter Vorschaltung je eines hohen Widerstandes, insbesondere vor das Gitter jeder ersten Verstärkerstufe, angeschlossen, derart, daß die von den letzten Verstärkerstufen dem Anzeigeinstrument, insbesondere einem normalerweise zum Anschluß an Spannungswandler bestimmten Svnchronoskop, zugeführten Spannungen in konstantem. Phasen- und Übersetzungsverhältnis zu ihren zugehörigen Leiterspannungen stehen. Durch die Anordnung der Verstärkeranordnung und den vorgeschalteten Widerstand erreicht man dabei, daß die Belastung der Kapazitätstransformatoren so klein gehalten wird, wie es mit Rücksicht auf die genaue Messung erforderlich ist. Die Zwischenschaltung der Verstärkeranordnung hat dabei gleichzeitig den Vorteil, daß die Synchron isatoren in einer beliebigen Entfernung von den spannungsführenden .Leitern bzw. den kapazitiven Spannungsteilern aufgestellt werden können, ohne daß durch den Einfluß der Kapazität der Verbindungsleitungen, oder äußerer Felder das Meßergebnis gefälscht wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Die Leiter i und 2 führen die Spannung, deren Synchronismus angezeigt werden soll. Diese Leiter sind mit Hochspannungsdurchführungen 3 bzw. 4 oder mit Kondensatoren verbunden. 5 stellt ein Synchronoskop bekannter Bauart dar. Innerhalb der Durchführungen 3 und .4 sind durch gestrichelte Linien zylindrische leitende Beläge 6 und 7 bzw. 8 und 9 angedeutet. Die äußeren Beläge 7 und 9 sind geerdet. Die inneren Beläge sind durch ein Dielektrikum von den Leitern i und 2 und von den äußeren Belägen getrennt. Die Größe der diesen Belägen aufgedrückten Spannung hängt von dem Abstand der Beläge von den Leitern ab. Die dargestellte Anordnung der Beläge stellt einen Kapazitätstransformator dar. Die Beläge 7 und 9 sind durch einen Leiter io miteinander und durch die Leiter i i und 12 mit Erde verbunden. Die inneren Beläge 6 und 8 sind durch Leiter 14 bzw. 15 mit den Gittern der Entladungsgefäße 17 und 18 verbunden. Diese Elektronenröhren 17 und 18 besitzen ebenso wie die Elektronenröhren 1g und 2o Kathode, Gitter und Anode. Die Kathoden der Röhren 17 und 18 sind von einem Stromkreis 21, die der Röhren i9 und 2o von einem Stromkreis 22 gespeist. Diese Stromkreise sind mit der Sekundärwicklung der Transformatoren 23 bzw. 24 verbunden und über die Leiter i i und 12 ebenso wie die Beläge 7 und 9 der kapazitiven Spannungsteiler geerdet. Die Primärseite der Transformatoren 23 und 24 wird von einer Wechselstromquelle gespeist, die in der Abbildung als Wechselstromgenerator 25 dargestellt ist und der gegebenenfalls von einem Gleichstrommotor 26 angetrieben und von der Stromquelle 27 erregt werden kann.
  • Die für die verschiedenen Entladungsgefäße erforderlichen Gitter- und Anodenspannungen werden z. B. von den Gleichstromgeneratoren 28, 2,9 und 30 geliefert. Diese Generatoren können auf der gleichen Welle befestigt sein wie der Wechselstromgenerator 25. Der Generator 28 speist über die Leiter 31 und i2 den Widerstand 32. Die rechts liegendeKlemme des Widerstandes32 ist über den Leiter 12 mit Erde verbunden, während die linke Klemme des Widerstandes 32 ein unter Erdpotential liegendes Potential besitzt, dessen Größe von der Stromquelle 28 abhängt und durch Veränderung des mit der Erregerwicklung des Generators 28 in Reihe liegenden Widerstandes 63 beliebig verändert werden kann. Die Gitter der Röhren 17 und 18 sind über Widerstände 34 bzw. 35 und den Leiter 36 mit einer veränderlichen Anzapfung des Widerstandes 32 verbunden und erhalten dadurch ein geeignetes negatives Potential. Der Anodenstromkreis der Röhre 18 wird von dem Generator 29 über den Leiter 40, die Primärwicklung des Transformators 41, den Leiter 43, den Raum zwischen Anode und Kathode der Röhre 18, den Stromkreis 21, den Leiter ii, den Leiter 12 gespeist. Der Anodenstromkreis für die Röhre 17 führt von der einen Seite der Stromquelle 29 Tiber den Leiter 4o, die Primärwicklung des Transformators 42, den Leiter 44, den Raum zwischen Anode und Kathode der Röhre 17, den Stromkreis 2i@, den Leiter i i, den Leiter 12 zu der anderen Seite der Stromquelle 29. Die Anodenstromkreise der Röhren i9 und 2o erhalten Spannung von den in Serie geschalteten Stromquellen 29 und 30 über Leiter 45, Drosselspulen 46 bzw. 47, Raum zwischen Anode und Kathode der Röhren i9 bzw. 2o, Stromkreis 22, Leiter i i und Leiter 12, der mit der negativen Seite der Stromquelle 29 verbunden ist. Die Gitter der Röhren ig und #,o erhalten eine Vorspannung über die Leiter 48 und 49, die Sekundärwicklung der Transformatoren 41 bzw. 42, den Leiter 33, der mit einer geeigneten Anzapfung des Widerstandes 32 verbunden ist. Der Entnahmekreis der Röhre i9 ist durch einen Blockkondensator 5o, den Leiter 52 mit zwei parallel liegenden Stromkreisen verbunden, von denen der eine über den Widerstand 53 und eine Spule des Synchronoskops 5, der andere über die Induktanz 55 und eine zweite Spule des Synchronoskops 5 zur Erde 54 führt. Der Entnahmekreis der Röhre 2o ist über einen Blockkondensator 56, den Leiter 57, den Widerstand 58, eine weitere Spule des Synchronoskops 5 mit der Erde 59 verbunden. Die Wirkungsweise des Synchronoskops 5 wird als bekannt vorausgesetzt.
  • Bei Spannung an den Leitungen i und 2 ist zwischen den Belägen 6 und 7 sowie 8 und 9 ebenfalls eine Spannung vorhanden. Diese Spannung wird über die Leiter 14 und den Widerstand 6o bzw. Leiter 15 und Widerstand 61 den Gittern der Röhren 17 bzw. 18 zugeführt. Die Widerstände dieser über die Röhren 17 und 18 zur Erde führenden Stromkreise sind so hoch gewählt, daß in diesen Kreisen ein nennenswerter Strom nicht fließt, so daß die Spannung an den Gittern sowohl bezüglich ihrer Größe als auch ihrer Phasenverschiebung gegenüber der etzspannung konstant bleibt. Eine solche Bemessung ist deswegen besonders wichtig, weil ein größerer Strom, der aus den Belägen 6 bzw. 8 entnommen würde, die Phasenbeziehung zwischen Gitterspannung und Leiterspannung verändern und die Genauigkeit der Einrichtung herabsetzen würde. Infolge Ausführung der Gitterkreise der ersten Verstärkeranordnung mit hohen Widerständen sind irgendwelche Kompensationsmittel nicht erforderlich.
  • Kapazitive Spannungsteiler, wie sie in der Abbildung durch die Beläge 6 und 7 sowie 8 und 9 dargestellt werden, können nur einen geringen Strom abgeben, auch wenn der Widerstand des angeschlossenen Stromkreises verhältnismäßig gering ist. Durch die Ausbildung der Gitterstromkreise 17 und 18 mit hohem Widerstand wird jedoch erreicht, daß nur ein sehr geringer Strom den Belägen entnommen wird.
  • Die verstärkten Spannungen, welche in dem Anodenkreis der Röhren 17 und 18 vorhanden sind, werden den Gittern der Verstärker i9 und 20 über die Transformatoren 41 bzw. 42, zugeführt. Die Verstärker i9 und 2o speisen das Synchronoskop 5.
  • Die verwendeten Apparate sind so ausgebildet, daß die Phasenverschiebung zwischen den Spannungen des kapazitiven Spannungsteilers und des Synchronoskops auf das kleinste Maß zurückgeführt ist. Soweit induktive und kapazitive Widerstände Verwendung finden, sind sie in dem Stromkreis so angeordnet und bemessen, daß ihr Einfluß auf die Phasenverschiebung einen möglichst kleinen Wert annimmt. Die Röhren 17 und 18 befinden sich in verhältnismäßig geringer Entfernung von den Durchführungsklemmen 3 und q. Die übrigen Apparate können in beliebiger Entfernung aufgestellt werden. Um die Apparate gegen den Einfluß äußerer Felder usw. zu schützen, werden zweckmäßig die äußeren Beläge 7 und 9 der Durchführungsklemmen etwas länger ausgebildet als die Beläge 6 und B. Mit den vorstehend beschriebenen Einrichtungen erreicht man, daß .die. Spannungen in den Entnahmekreisen der Röhren i9 und 2o die gleiche Phasenverschiebung wie, die Spannung an den Leitern i und 2 besitzen, so daß die Anzeigevorrichtung 5 in ähnlicher Weise arbeitet, als wenn sie über Spannungswandler üblicher Bauart mit den Leitern i und 2 direkt verbunden wäre. .
  • Die Wirkungsweise der Anzeigevorrichtung 5 ist derart, daß der Zeiger 62 nach rechts bewegt wird, wenn die Frequenz des Netzes i größer ist als die des Netzes 2. Ist dagegen die Frequenz des Systems i kleiner als die des Systems 2, so bewegt sich der Zeiger 62 nach links. Bei Synchronismus und Phasengleichheit der Systemei und 2 werden die Entladungsröhren 17 und i8 zugleich positiv und negativ und dementsprechend auch die Gitter der Verstärker i9 und 2o. Der Anodenstrom des Verstärkers i9, der über den Kondensator 5o dem Synchronoskop zufließt, ist infolgedessen in Phase mit der Spannung des Leiters :2 und der Anodenstrom des Verstärkers 2o, der über den Kondensator 56 und das Synchronoskop fließt, in Phase mit dem Leiter i. Der Zeiger 62 nimmt unter den gemachten Voraussetzungen eine Lage ein, in der er anzeigt, daß System i und 2 synchron und in Phase sind. Wenn das System i mit dem System :2 zwar synchron ist, aber entgegengesetzte Phase besitzt, wird das Gitter der Röhre 17 positiv, wetln das Gitter der Röhre i8 negativ wird. Die gleichen Verhältnisse treten dann bei dem Anodenstrom der Röhren 17 und 18 sowie bei den Gitter- und Anodenströmen der Röhren i9 bzw. 2o auf, und das Synchronoskop 5 zeigt an, daß die Spannungen entgegengesetzte Phase besitzen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Anzeigen des Synchronismus zwischen den Spannungen mehrerer Leitungen unter Verwendung von kapazitiven Spannungsteilern, insbesondere Durchführungsklemmen mit leitenden Einlagen, dadurch gekennzeichnet, daß an die kapazitiven Spannungsteiler Verstärkeranordnungen unter Vorschaltung je eines hohen Widerstandes, vorzugsweise vor das Gitter jeder ersten Verstärkerstufe, angeschlossen sind, derart, daß die von den letzten Verstärkerstufen dem Anzeigeinstrument, insbesondere einem normalerweise zum Anschluß an Spannungswandler bestimmten Synchronoskop, zugeführten Spannungen in konstantem Phasen- und Übersetzungsverhältnis zu ihren zugehörigen Leiterspannungen stehen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Belegungen der kapazitiven Spannungsteiler und die Kathodenkreise der Röhren geerdet sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2. dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Belegungen der kapazitiven Spannungsteiler über die inneren Belegungen hinausragen.
DEA54414D 1927-06-06 1928-06-07 Einrichtung zum Anzeigen des Synchronismus zwischen den Spannungen mehrerer Leitungen Expired DE595652C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US595652XA 1927-06-06 1927-06-06

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ID=22023795

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DEA54414D Expired DE595652C (de) 1927-06-06 1928-06-07 Einrichtung zum Anzeigen des Synchronismus zwischen den Spannungen mehrerer Leitungen

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