DE595648C - Verfahren zur Herstellung von glaenzenden Effekten auf Geweben, die ganz oder teilweise aus mattierter Kunstseide bestehen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von glaenzenden Effekten auf Geweben, die ganz oder teilweise aus mattierter Kunstseide bestehenInfo
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Description
- Verfahren zur Herstellung von glänzenden Effekten auf Geweben, die ganz oder teilweise aus mattierter Kunstseide bestehen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von glänzenden Effekten auf Geweben, die ganz-oder teilweise aus mattierter Kunstseide bestehen. Es sind Verfahren bekannt, bei denen auf mattierte Kunstseidegewebe, beispielsweise Acetatseide, eine Druckpaste aufgebracht wird, die ein Lösungsmittel für die Acetatseide enthält. Bei diesen Verfahren- wird die mit der Druckpaste versehene Acetatseide im ganzen einer Wärmebehandlung unterworfen, beispielsweise durch Dämpfen, so daß auf diese Weise mit Hilfe des Lösungsmittels der Glanz an den Stellen, auf welche die Druckpaste aufgetragen wurde, wiederhergestellt wird. Nach diesem Verfahren müssen die Gewebe zur Entfernung der Druckpaste ausgewaschen werden-, wodurch leicht ein Verschmieren der Paste erfolgen kann und dadurch keine genauen Muster erzielt werden können. Weiterhin ist dieses bekannte Verfahren noch insofern umständlich, als das mit der Paste bedruckte Gewebe im ganzen erhitzt werden muß und zu diesem Zweck in einen geschlossenen Kessel eingebracht wird, um dort gedämpft zu werden. Außerdem wird die Paste im allgemeinen vor dem Dämpfen auf dem Stoff getrocknet. Daraus folgt, daß bei diesem Verfahren mehrere Teiloperationen notwendig sind, mindestens aber zwei, , nämlich das Drucken und dann das Erhitzen.
- Gemäß dem Verfahren nach der Erfindung wird ein ganz oder teilweise aus Aaetatseide bestehendes Gewebe zur Herstellung von glänzenden Effekten, gegebenenfalls unter gleichzeitiger Verwendung eines Lösungsmittels, einer örtlichen Wärmebehandlung unterworfen. Auf diese Weise wird auf dem vorher mattierten Gewebe an den Stellen, wo,es von den Druokformen berührt wird, der Glanz wieder erzeugt. Das. vorhergehende Mattleren des Gewebes kann beispielsweisse in der Weise geschehen, daß die trocken versponnene Acetatseide mit Seife behandelt und dann gedämpft wird. Darauf wird das Gewebe gegebenenfalls unter Hinzufügen eines Lösungsmittels für Acetylcellulose, beispielsweise Athylenglykolmonoäthyläther oder Athylacetat, den erhitzten Druckwalzen zugeführt, die, wenn auf den Geweben Musterungen erzeugt werden sollen, auf ihrer Oberfläche entsprechend gemustert sind.
- Die Verwendung der genannten Lösungsmittel hat besonders den Vorteil, daß diese lediglich beim Erhitzen durch die Druckwalzen wirksam werden und bei gewöhnlichen Temperaturen keine Lösungsmittel für die Acetatseide darstellen. Sie wirken nur lösend, wenn, sie stark erhitzt sind, d. h. also bei dem vorliegenden Verfahren an den Stellen, die durch die Druckwalzen erhitzt werden.
- Durch die lvhtverwendung des Lösungsmiteels wird ein gesteigerter Musterungseffekt erreicht, jedoch ist das Verfahren in gleicher Weise auch ohne Verwendung eines besonderen Lösungsmittels durchführbar. Das Gewebe kann durch eines der üblichen Verfahren, z. B. durch Kochen mit Seifenlösungen, Salzlösungen o. dgl., mattiert werden. Vorzugsweise wird das Aufklotzen von Seife angewendet und daraüffolgendes Dämpfen bei ioo bis 105'C. Die Prägung kann dann bei den üblichen Temperaturen, z. B. iao bis 170°, vorzugsweise bei ungefähr 15o° C, ausgeführt werden. Das Gewebe kann dann einem der übliche. Fertigverfahren unterworfen werden, z. B. Seifen, Dekatieren o. dgl., und wird vorzugsweise gewaschen und leicht kalandert, um die durch die Druckwalzen hervorgerufenen Markierungen zu beseitigen.
Claims (1)
- PA T L: N T A N s P l: t! c 11 Verfahren zur Herstellung von glänzen-'den Effekten auf Geweben, die ganz oder teilweise aus mattierter Kunstseide bestehen, dadurch gekennzeichnet, daB man diese Gewebe ,einer örtlichen Wärmebehandlung unterwirft.
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1928
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