DE595487C - Zahnradwechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Zahnradwechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE595487C
DE595487C DED62594D DED0062594D DE595487C DE 595487 C DE595487 C DE 595487C DE D62594 D DED62594 D DE D62594D DE D0062594 D DED0062594 D DE D0062594D DE 595487 C DE595487 C DE 595487C
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gear
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gears
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motor vehicles
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DED62594D
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English (en)
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Daimler Benz AG
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Daimler Benz AG
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Publication date
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16H—GEARING
    • F16H3/00—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
    • F16H3/02—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion
    • F16H3/08—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially with continuously meshing gears, that can be disengaged from their shafts
    • F16H3/10—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially with continuously meshing gears, that can be disengaged from their shafts with one or more one-way clutches as an essential feature

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Zahnradwechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit zwei geräuschlosen, zweckmäßig wechselweise leicht schaltbaren Gängen, von denen z. B. der eine der direkte und der andere ein durch dauernd in Eingriff stehende, schräg verzahnte Zahnräder gebildeterGang ist, und besteht im wesentlichen darin, daß nur der eine, insbesondere der höhere dieser beiden Gänge, z. B. ein Schnellgang, mit Freilauf ohne Sperrvorrichtung versehen ist, während der andere Gang keinen Freilauf hat.
Durch die Erfindung wird der Vorteil erzielt, daß je nach Bedarf mit oder ohne Freilauf gefahren werden kann, ohne daß eine besondere Verriegelungsvorrichtung für den Freilauf notwendig ist.
Demgegenüber sind Getriebe mit zwei geräuschlosen Gängen bekannt, bei welchen sowohl der direkte als auch der weitere, durch dauernd in Eingriff stehende Zahnräder gebildete Gang mit Freilauf einrichtung versehen ist. Hierbei ist es aber unbedingt notwendig, eine Sperrvorrichtung für die Freiläufe vorzusehen, da sich andernfalls, z. B. bei Fahr-. ten in welligem Gelände, wesentliche Schwierigkeiten und Gefahren ergeben, wenn ein Fahren ohne Freilauf infolge Fehlens einer Sperrvorrichtung in den für Dauerbetrieb bestimmten Gängen nicht vorgesehen ist. Die niederen, nicht geräuschlosen Gänge sind dagegen, für Dauerbetrieb nicht geeignet.
Des weiteren wurde schon ein Getriebe vorgeschlagen, bei welchem nur der höchste ■ direkte Gang mit Freilauf versehen war. In diesem Falle besaß jedoch das Getriebe außer diesem direkten Gang keinen weiteren geräuschlosen Gang. Infolgedessen war auch in diesem Falle eine Sperrvorrichtung für den Freilauf nicht entbehrlich, da ein Getriebe, bei welchem man den Freilauf nur dadurch ausschalten könnte, daß man auf einen durch die üblichen Verschieberäder gebildeten, d. h. geräuschstarken Gang übergehen müßte, den in bezug auf Geräuschlosigkeit und Annehmlichkeit an das Kraftfahrzeug gestellten Anforderungen nicht entsprechen würde, Daher sieht auch die bekannte Einrichtung eine besondere Sperrkupplung für den Freilauf vor.
Im Gegensatz dazu ist bei dem erfindungsgemäßen Getriebe mit zwei für Dauerbetrieb bestimmten geräuschlosen' Gängen, von denen nur der eine Gang einen Freilauf hat, eine Sperrvorrichtung für diesen überflüssig, da der Fahrer nur in den anderen, keinen Freilauf besitzenden aweckmäßigerweise niederen Gang überzuschalten braucht, um die Wirkung des Freilaufs aufzuheben. Vorteilhafterweise ist hierbei zwischen beiden Gängen eine leicht schaltbare Wechselkupplung vorgesehen, welche z. B. ohne Ausrücken der Motorkupplung betätigt werden kann. Durch die Erfindung wird demnach nicht nur eine Vereinfachung im Bau, sondern auch in der Bedienung des Getriebes erzielt.
Des weiteren bezieht sich die Erfindung auf eine zweckmäßige - Anordnung des Freilauf s.
In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι einen Längsschnitt durch ein solches Getriebe,
Abb. 2 den hinteren Teil eines etwas abgeänderten Getriebes und
Abb. 3 einen Schnitt durch die Freilaufeinrichtung.
to In Abb. ι ist ι die antreibende11 Motor-bzw. Motorkupplungswelle, 2 die getriebene Welle, welche die Antriebskraft nach hinten weiterleitet. Letztere ist vorn in der ersteren gelagert und trägt eine lose auf ihr gelagerte Hohlwelle 3. Mit der Welle 1 steht die Vorgelegewelle 4 durch ein dauernd miteinander in Eingriff stehendes Zahnradpaar S, mit der Hohlwelle durch die Verschieberäderpaare 6 und 7 bzw. einen nicht dargestellten Rückwärtsgang und mit der getriebenen Welle 2 durch ein dauernd miteinander in Eingriff befindliches Zahnradpaar 8, 9 in Verbindung. Zur Kupplung der treibenden Welle mit der Hohlwelle sind die Klauen 10 z. B, für den direkten Gang vorgesehen.
Am hinteren Ende der Hohlwelle ist das Kupplungsstück 11 verschiebbar aufgekeilt, durch welches die Hohlwelle mit der getriebenen Welle mittels der abgeschrägten Klauen 12 gekuppelt werden kann. Des weiteren ist auf der Vorgelegewelle ebenfalls undrehbar, aber verschiebbar das Kupplungsstück 13 mit den Klauen 14 gelagert. Beide Kupplungsmuffen Ii und 13 stehen durch einen Doppelhebel 15 derart in Abhängigkeit voneinander, daß beim Ausrücken des einen Kupplungsteils der andere eingerückt wird. Die Bewegung des Hebels kann hierbei durch Anschläge 16 begrenzt sein und seinerseits durch einen z. B. federnden, sich auf einer Lauffläche des Hebels 15 abwälzenden Hebel 17 in an sich bekannter Weise so gesteuert werden, daß ein Schalten des Doppelhebels jeweils nur aus der einen in die andere Endstellung ohne mittlere Ruhestellung möglich ist.
Die abgeschrägten Klauen 14 können mit entsprechenden Klauen 18 eines Ringes 19 in Eingriff gebracht werden, welcher auf der Vorgelegewelle lose gelagert ist und mit einem zweiten Ring 20 in fester Verbindung steht. Das Zahnrad 9 ist ferner einerseits mit der Nabe 21 und andererseits mit dem Nabenstück 22 fest verbunden und durch das Rollenlager 23 sowie das Kugellager 24 beiderseits im Gehäuse gelagert. Zwischen dem Zahnrad 9 und dem Ring 20 ist eine Freilaufeinrichtung 25 vorgesehen. Diese kann z. B. gemäß Abb. 3 ausgebildet sein. Sie besteht in der Hauptsache aus den Rollen 26, welche in den keilförmig sich nach einer Richtung verjüngenden Zwischenräumen 27 zwischen dem inneren und dem äußeren Stück 20 und 9 gemäß Abb. 1 angeordnet sind und in bekannter Weise eine Relativbewegung der beiden Stücke in der einen Drehrichtung verhindem, in der anderen dagegen freigeben. Für jeden Keilraum können hierbei mehrere Rollen verschiedenen Durchmessers vorgesehen sein und die Rollen sich in der Klemmlage gegen eine federnde Schulter 28 abstützen. Bei 29 ist ferner der Tachometerantrieb angedeutet.
Die Wirkungsweise der Einrichtung gemäß Abb. ι ist folgende:
Die niederen Gänge werden durch die Verschieberäder 6 und 7 geschaltet, wobei das Zahnradpaar 5 als Vorgelege dient. Für den direkten Gang werden die Klauen 10 eingerückt. Die Doppelkupplung 11,13 befindet sich hierbei in der gezeichneten Stellung. Durch Umlegen des Hebels 15 kann die Hohlwelle 3 von der getriebenen Welle 2 getrennt und die Klauen 14 und 18 gekuppelt werden. Der Antrieb erfolgt in diesem Falle über das Vorgelege 5, die Vorgelegewelle 4, die Kupplung 13, die Ringstücke 19 und 20, die Freilaufeinrichtung 25 auf das Zahnrad 8; die Welle 2 wird hierbei gegenüber der Antriebswelle ι mit Übersetzung ins Schnelle angetrieben. ,
Soll nun beispielsweise in den direkten Gang zurückgeschaltet werden, so muß der Hebel 15 in die gezeichnete Stellung unter Entkuppeln der Klauen 14 und 18 zurückgebracht werden. Die zwischen Motor und Getriebe angeordnete Motorkupplung kann hierbei unbetätigt bleiben. Die Klauen 14 sind in diesem Falle mit dem Motor kraftschlüssig gekuppelt, während die Klauen 18 mit dem fahrenden Wagen in Verbindung stehen. Im Augenblick des Drosseins des Motors werden nun die Klauen 18 infolge der eintretenden Freiläufwirkung vom Antriebsdruck des Wagens entlastet und ermöglichen dadurch eine weitere Verringerung der Schaltgeräusche. Die leerlaufenden Massen, welche durch die Freilauf einrichtung vom Antrieb gelöst werden, sind hierbei möglichst gering gehalten und auf diejenige der Ringstücke 19 und 20 beschränkt. Der Freilauf ist ferner so eingebaut, daß er keine zusätzliche Baulänge des Getriebes beansprucht. Dadurch, daß bei dem Ausführungsbeispiel nur der Schnellgang, dagegen nicht der direkte Gang mit Freilauf ausgerüstet ist, brauchen besondere Verriegelungsvorrichtungen des Freilaufs, durch welche die Freilaufwirkung ausgeschaltet wird, wie z. B.. bei Fahrten im Gebirge, nicht vorgesehen zu sein. Soll der Freilauf nicht benutzt werden, kann dies jederzeit durch Umschalten auf direkten Gang ermöglicht werden. Sinngemäß kann
diese Anordnung auch für andere Gänge vorgesehen werden.
In Abb. 2 ist ein etwas abgeändertes Getriebe dargestellt. Das Zahnrad 9 ist hierbei nur einseitig bzw. auf der Vorgelegewelle gelagert, wobei die Freilaufeinrichtung 25 mit dem Innenring 19 und den Klauen 18 seitlich in eine Ausnehmung des Zahnrades eingesetzt ist.
Der Erfmdungsgegenstand ist natürlich nicht auf die speziellen Konstruktionen der Getriebe, der Freilaufeinrichtungen oder der Kupplungen beschränkt. Zum Beispiel könnte er auch für ähnliche, synchronisierende oder insbesondere ohne Ausrücken der Motorkupplung zu schaltende Kupplungen verwendet werden. - ■ . .

Claims (2)

  1. Patentansprüche;
    i. Zahnradwechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit zwei geräuschlosen, zweckmäßig wechselweise leicht schaltbaren Gängen, von denen z. B. der eine der direkte und der andere ein durch dauernd in Eingriff stehende, schrägver- 25: zahnte Zahnräder gebildeter Gang ist, dadurch gekennzeichnet, daß nur der eine, insbesondere der höhere dieser beiden Gänge mit Freilauf ohne Sperrvorrichtung versehen ist, während der andere Gang keinen Freilauf hat.
  2. 2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit Freilauf versehene Gang ein Schnellgang ist.
    3'. Getriebe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem Zahnrad durch die Freilaufeinrichtung in der Antriebsdrehrichtung buppelbarer Zwischenring zusammen mit der Freilaufeinrichtung in eine seitliche Ausnehmung des Zahnrades eingesetzt und mit Klauen versehen ist, durch welche es mit der Welle des Zahnrades verbunden werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DED62594D 1931-12-29 1931-12-29 Zahnradwechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE595487C (de)

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