DE59533C - Selbstheftvorrichtung - Google Patents

Selbstheftvorrichtung

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DE59533C
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Expired - Lifetime
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DENDAT59533D
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English (en)
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W. SCHÄF-FEL in Leipzig, Thalstr/29
Publication of DE59533C publication Critical patent/DE59533C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F11/00Filing appliances with separate intermediate holding means
    • B42F11/02Filing appliances with separate intermediate holding means engaging folds

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  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 11: Buchbinderei.
WILHELM SCHÄFFEL in LEIPZIG. Selbstheftvorrichtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Januar 1891 ab.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine Selbstheftvorrichtung dargestellt nebst einer Einbanddecke von der Beschaffenheit, dafs sich die einzelnen Blätter der eingehefteten Bogen vollständig aufschlagen oder aus einander klappen bezw. zwei benachbarte Blätter vom Bruch aus in eine Ebene legen lassen. Diese Selbstheftvorrichtung wird hauptsächlich den Vorzug für das Einheften von Noten erhalten, da bei allen bekannten ähnlichen Vorrichtungen ein vollständiges Auseinanderklappen je zweier benachbarten Blätter vom Bruch aus unmöglich ist und die Uebersicht beim Abspielen der Noten beeinträchtigt wird.
Fig. ι zeigt eine Bucheinbanddecke mit dieser am Rücken befestigten Vorrichtung, Fig. 2 den Durchschnitt x-x von Fig. \. Fig. 3 bis 7 zeigen in gröfserem Mafsstabe die eigentliche Heftvorrichtung in einigen von einander abweichenden Formen.
Auf einem Buchrücken sind in. entsprechender Anzahl entweder neben, wie Fig. 1 zeigt, oder hinter einander Nadeln α angebracht, welche je auf einer Platte b drehbar sind und mittelst einer Feder c sowohl in rechtwinkliger Stellung, als auch gleichgerichtet zur ersteren festgelegt werden können. Diese Nadeln sind durch Ziehen eines oder mehrerer am Buchrücken fester Bänder durch die Schlitze, welche die umgebogenen Enden der Platten b bilden, mit dem Buchrücken in Verbindung. Das Einheften von Bogen in eine mit dieser Vorrichtung am Rücken versehene Einbanddecke geschieht, indem man zwei oder mehrere in einer Ebene liegende Nadeln α rechtwinklig zur Platte b dreht, dieselben durch den Bruch des Bogens sticht, letzteren auf den Nadeln a bis auf die Federn c herunterschiebt und dann durch Umlegen der Nadeln den Bogen auf dem Rücken der Einbanddecke festlegt.
Die Fig. 5 bis 15 zeigen noch eine weitere Art dieser Heftvorrichtung, mittelst welcher besonders das Einreifsen gröfserer Löcher in die Bogen bei Einheftung derselben, und zwar beim Umlegen der Nadel α verhütet wird.
Die Nadel α ist hierbei zwischen den beiden Wänden der Kappe b1 drehbar und wird darin ebenfalls mittelst Feder c rechtwinklig oder in der Richtung der Kappe bλ festgelegt. Um das Einreifsen der durch die Nadeln α in die Bogen zum Zwecke des Einheftens derselben gestochenen Löcher beim Umlegen der Nadel a zu verhüten, wird die beschriebene Kappe b1 in einer zweiten, mit dem Buchrücken verbundenen Kappe d angeordnet. Die Kappe b1 ist lose in die Kappe d gelegt und die Nadel a durch ein Loch der Kappe d gesteckt, so dafs beim Umlegen bezw. Bewegen der Nadel a in die in Fig· 9 gezeichnete Stellung, aus der daselbst punktirt angedeuteten Stellung dieselbe sich aus dem Loch der Kappe d drehen mufs und die Kappe bl der Drehung durch Bewegen in der Kappe d folgt. Die Nadel α wird durch das Loch der am Rücken befestigten Kappe d bestimmt, durch letztere stets nur an einer und derselben Stelle hindurchzutreten. Es kann demnach die Entfernung der der Länge des Buchrückens nach in einer Ebene liegenden, je aus einem Loch der Kappe d kommenden Theile der Nadeln α beim Umlegen der letzteren sich nicht mehr ändern, und die mit diesen Nadeln α durch den Bruch
eines Bogens gestochenen Löcher können beim Umlegen der Nadeln a, nachdem der Bogen auf letzteren bis auf die Kappe d geschoben ist, nicht mehr aufgerissen werden.
In Fig. 14 ist die Kappe b1 noch einmal im Durchschnitt dargestellt, wobei die Nadel a mit ihrem Schaft aus einem Stück bestehen kann, anstatt dafs (Fig. 9) der Schaft eine Platte bildet.
Die Kappen bl sollen entweder, wie Fig. 12 und 13 zeigen, je in einer Kappe d am Buchrücken angewendet werden oder, wie Fig. 11 und 15, mehrere Kappen b1 sollen neben einander eine Kappe d gemeinschaftlich erhalten und die Kappen d durch Bänder oder auf ähnliche Weise am Buchrücken befestigt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbstheftvorrichtung, bestehend aus an einem Buchrücken in entsprechender Anzahl neben einander und hinter einander angebrachten Nadeln a, welche je auf einer Platte b drehbar und mittelst Federn in zwei zu einander rechtwinkligen Stellungen festlegbar angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT59533D Selbstheftvorrichtung Expired - Lifetime DE59533C (de)

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