DE59491C - Vorrichtung zum Einfräsen von Steinfassungen an Uhren auf dem Drehstuhle. - Google Patents

Vorrichtung zum Einfräsen von Steinfassungen an Uhren auf dem Drehstuhle.

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Publication number
DE59491C
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DE
Germany
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spindle
clocks
screw
milling cutter
swivel chairs
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT59491D
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English (en)
Original Assignee
O. Beck in Düsseldorf, Jägerhofstr. 19 c.
Publication of DE59491C publication Critical patent/DE59491C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04DAPPARATUS OR TOOLS SPECIALLY DESIGNED FOR MAKING OR MAINTAINING CLOCKS OR WATCHES
    • G04D3/00Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials
    • G04D3/02Lathes, with one or more supports; Burnishing machines, with one or more supports
    • G04D3/0227Lathes, with one or more supports; Burnishing machines, with one or more supports for the manufacture of special components for clockworks
    • G04D3/0281Lathes, with one or more supports; Burnishing machines, with one or more supports for the manufacture of special components for clockworks for bearing components

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 83: Uhren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Mai i8gi ab.
Bisher konnten Steinfassungen nur mit dem verstellbaren Stichel auf dem Kreuzsupport oder mit dem einfachen Steinfassungsmaschinchen, welches mit einem Saitenbogen gedreht wird, in Platten und Kloben für Uhren eingedreht werden. Es kommt dabei nicht selten vor, dafs die Fassungen zu tief eingedreht oder gar durchgedreht werden, wodurch die Platten oder Kloben unbrauchbar werden.
Auf beiliegender Zeichnung ist nun eine Vorrichtung dargestellt, die auf dem Drehstuhl für Uhrmacher angebracht wird und mit einer Stellvorrichtung verbunden ist, welche gestattet, Steinfassungen von einer vorher genau bestimmten Tiefe zu fertigen.
Die zu bearbeitende Platte wird an der Planscheibe entsprechend eingespannt, während der Reitstock mit der Hülse c versehen wird, in welcher die Spindel b sitzt. In dieser wird durch den Halter b1 mit der Klemmschraube k der Fräser α festgespannt. Auf dem hinteren Theile der Spindel b ist eine Feder f angebracht, welche die Spindel b mit dem Fräser a zurückdrückt. Durch eine Schraube ist am hinteren Theile der Spindel b der kleine Hebel h befestigt. Auf der durchlochten Broche c sitzt der Fufs c1 mit einer Bohrung, in welche die Schraubenspindel d mit den Ansätzen e und e1 geschraubt ist. Auf dem Fufse c1 der Hülse c ist eine Stellschneckenscheibe g schleppend aufgeschraubt, welche dazu dient, die Verschiebung der Schraubenspindel d zu begrenzen.
Die Vorrichtung wird in folgender Weise gehandhabt:
Nachdem das Arbeitsstück eingespannt und centrirt ist, wird der kleine Hebel h, der sich an der Spindel b befindet, vor den Ansatz e der Schraubenspindel d gebracht, so dafs die Spindel b mit dem Fräser u. s. w. mitgenommen wird, sobald die Verschiebung der Schraubenspindel d stattfindet. Hierauf wird die Platine in Umdrehung versetzt und die Schraubenspindel d vorgeschraubt. Dadurch wird die Spindel b mit dem Fräser etc. ebenfalls vorgeschoben, und zwar bis der Ansätze1 der Schraubenspindel d an die Stellschneckenscheibe g antrifft. Diese ist vorher so gedreht worden, dafs der dem Ansätze1 gegenüberliegende Scalastrich das Mafs anzeigt, wie tief die Steinfassung eingefräst werden soll. Es kann somit eine Durchfräsung der Steinfassung nicht mehr vorkommen.
Will man nachsehen, ob die Ausfräsung in der gewünschten Weise erfolgt ist, so wird der kleine Hebel h von dem Ansatz e ausgerückt, so dafs die Spindel b mit dem Fräser in Folge der Ausdehnung der Feder f zurückspringt. Hierauf kann man das Arbeitsstück ganz frei aus der Planscheibe herausschrauben und die Ausfräsung nachsehen. Sollte noch nicht genügend tief gefräst sein, so spannt man das Arbeitsstück wieder in die Planscheibe ein, stellt den Hebel h wieder hinter den Ansatz e und dreht die Stellschneckenscheibe auf eine niedrigere Scalanummer, so dafs man nun
durch Vorschrauben der Schraubenspindel d eine tiefere Ausfräsung erhält.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum genauen Eindrehen von Steinfassungen auf dem Drehstuhle, gebildet durch die an der Hülse c drehbar angebrachte Stellschneckenscheibe g, die Schraube d zur Verschiebung des Fräsers und den an der Spindel b angebrachten Hebel h, welcher, vor einen Ansatz der Schraubenspindel d gelegt, es ermöglicht, dafs beim Drehen dieser Spindel der Fräser vorwärts bewegt wird, bis endlich die Stellschneckenscheibe dessen weiteres Vorgehen hindert.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT59491D Vorrichtung zum Einfräsen von Steinfassungen an Uhren auf dem Drehstuhle. Expired - Lifetime DE59491C (de)

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DENDAT59491D Expired - Lifetime DE59491C (de) Vorrichtung zum Einfräsen von Steinfassungen an Uhren auf dem Drehstuhle.

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