DE59452C - Gas-Luftmaschine - Google Patents

Gas-Luftmaschine

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Publication number
DE59452C
DE59452C DENDAT59452D DE59452DA DE59452C DE 59452 C DE59452 C DE 59452C DE NDAT59452 D DENDAT59452 D DE NDAT59452D DE 59452D A DE59452D A DE 59452DA DE 59452 C DE59452 C DE 59452C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
inner cylinder
air
cylinder
gas
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT59452D
Other languages
English (en)
Original Assignee
B. LOUTZKY in Harburg bei Hamburg
Publication of DE59452C publication Critical patent/DE59452C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02KJET-PROPULSION PLANTS
    • F02K9/00Rocket-engine plants, i.e. plants carrying both fuel and oxidant therefor; Control thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46: Luft- und Gaskraftmaschinen.
BORIS LOUTZKY in HARBURG bei HAMBURG.
Gas-Luftmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. November 1890 ab.
Die Gas-Luftmaschine besteht nach Fig. 1 (Längenschnitt), Fig. 2 (Grundrifs) und Fig. 3 (Querschnitt), aus zwei centrisch gelagerten, nach vorn offenen Cylindern c und k und ist mit einem Differentialkolben K versehen, dessen innere Seite über dem inneren Cylinder k, dessen ä'ufsere Seite in dem äufseren Cylinder c gleitet.
Fig. 4 und 5 zeigen die Kolbenstellungen in den Todtpunktlagen in schematischer Weise.
Die Anordnung ist nun derart getroffen, dafs der äufsere Cylinder durch Ventil vl in Verbindung steht mit einer Prefsluftleitung, während Ventil ν den inneren und äufseren Cylinder, welche beide gemeinsamen Auspuff haben, trennt. Die Steuerung kann wie aus Fig. 1 ersichtlich oder sonst entsprechend angeordnet sein. . " .
Die Wirkungsweise derselben ist, wie aus folgender Zusammenstellung ersichtlich:
Aeufserer Cylinder. I. (Kolbenhub.) Eintritt der Prefsluft durch Ventil ν und Expansion derselben (Fig. 1 und 6). Innerer Cylinder. Ansaugen von Gasgemisch (Fig. 1 und 6).
II. (Rückgang des Kolbens.) Auspuff der expandirten Luft (Fig. 5). Compression des -Gasgemisches (Fig. 5).
III. (Kolbenhub.) Oeffnüng von Verbundventil v, Explosion des Gasgemisches auf die Flächen f und fl des Kolbens und Expansion bis auf eine Atmosphäre (Fig. 1, 2 und 6).
IV. (Rückgang des Kolbens.) Gemeinsamer Auspuff aus beiden Cylindern (Fig. 5).
Die Expansion der Prefsluft durch vl in den äufseren Cylinder leistet Arbeit und bewirkt Abkühlung der arbeitenden Flächen des äufseren und inneren Cylinders c und k, sowie des Kolbens. Aus vorstehender Zusammenstellung ist Folgendes zu ersehen: Bei dem Vorgehen des Kolbens wirkt abwechselungsweise einmal Expansion der Luft auf die äufsere Ringfläche f1 und einmal Explosion des von Fläche f angesaugten und comprimirten Gasgemisches auf die äufsere Fläche f1 und innere Fläche /.
Durch diese Arbeitsweise werden die durch Explosion des Gasgemisches erhitzten arbeitenden Cylinder- und Kolbenflächen durch die Expansion der Prefsluft abgekühlt. Hierdurch wird die Wärme von der Prefsluft aufgenommen und in Arbeit verwandelt.
Eine Wasserkühlung, wie bei gewöhnlichen Gasmaschinen, fällt natürlich fort.
In der aus Fig. 4 und 7 schematisch ersichtlichen Construction ist die Anordnung derart getroffen, dafs die Luft auch noch an der vorderen Seite des Cylinders wirkt, so dafs beim jeweiligen Rückgang des Kolbens Eintritt von Prefsluft und Expansion derselben in dem vorderen Theil des Cylinders erfolgt, während beim Vorgang des Kolbens im vorderen Cylindertheil Auspuff expandirter Luft erfolgt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Gas-Luftmaschine, bei welcher zwischen zwei concentrischen Cylindern c k ein den inneren Cylinder umschliefsender Ringkolben f
    gleitet, der beim ersten Hub im inneren Cylinder k Explosionsgemisch ansaugt, während in dem äufseren Cylinder c Prefsluft expandirt,· welche beim Rückgang des Kolbens bezw. bei der Compression des Gasgemisches im inneren Cylinder wieder ausgeblasen wird, worauf beim zweiten Kolbenhub Explosion und Expansion des beim ersten Hub angesaugten Gemisches im inneren und durch Oeffnen eines Verbundventils im äufseren Cylinder gleichzeitig und hierauf beim Rückgang gemeinsam Auspuff stattfindet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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