DE59394C - Objektiv-Verschlufs für photographische Apparate - Google Patents

Objektiv-Verschlufs für photographische Apparate

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Publication number
DE59394C
DE59394C DENDAT59394D DE59394DA DE59394C DE 59394 C DE59394 C DE 59394C DE NDAT59394 D DENDAT59394 D DE NDAT59394D DE 59394D A DE59394D A DE 59394DA DE 59394 C DE59394 C DE 59394C
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DE
Germany
Prior art keywords
lever
circular
circular slide
rotating movement
toothed racks
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT59394D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. KESSLER in Dresden, A., Pirnaischestr. 16
Publication of DE59394C publication Critical patent/DE59394C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

KAISERLICHES Λ
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 57: Photographs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ag. April 1891 ab.
Bei dem hier vorliegenden, in der beiliegenden Zeichnung dargestellten Objectiv-Verschlufs wird der Verschlufs, sowie die Freigabe der Objectivöffnung durch zwei Kreisschieber a a bewirkt, die, innerhalb der Objectivöffnung. sich gegenseitig theilweise deckend, um ihre aufserhalb der letzteren liegenden Mittelpunkte drehbar sind.
Jeder dieser Kreisschieber hat einen Ausschnitt α1, welcher in seiner Ausdehnung der lichten Weite der Objectivöffhung derart entspricht, dafs beim Zusammenfallen dieser mit den beiden Ausschnitten der Kreisschieber a das Licht voll in die Objectivöffnung eintreten kann.
Um eine möglichst gleichmäfsige Zeitdauer für die Belichtung aller Stellen zu erzielen, ist jeder der beiden Ausschnitte αΛ an der einen Hälfte seines Randes concav, an der anderen convex gestaltet; demzufolge werden diejenigen Stellen, welche beim Drehen der Kreisschieber zuerst Licht erhalten, auch zuerst wieder verdeckt.
Werden die beiden Kreisschieber α gleichzeitig und mit gleicher Geschwindigkeit, aber in entgegengesetztem Sinne gedreht, so treten die beiden Ausschnitte a1 gleichzeitig in die Objectivöffnungen . ein, durchlaufen dieselbe und verlassen sie auch gleichzeitig wieder. Während einer solchen Schieberbewegung findet eine einmalige Belichtung statt.
Zur Erzeugung der für eine Belichtung erforderlichen drehenden Bewegung der Kreisschieber α α dient folgende Vorrichtung:
Auf der Achse eines jeden der beiden Kreisschieber sitzt ein Rädchen b, in welches je eine Zahnstange c eingreift, die nach oben verlängert, hier an einem Hebel d bezw. dl angeschlossen ist. Die beiden Hebel, deren Drehpunkte einander entgegengesetzt angeordnet sind, sind in der Mitte zwischen den beiden Zahnstangenanschlüssen behufs gleichzeitiger und gleich mäfsiger Bewegung durch einen im hinteren Hebel d1 sitzenden Stift d2, der in ein Schlitzloch des vorderen Hebels d eingreift, mit einander verbunden. Das freie Ende des Hebels d wird , durch eine in der Hülse e liegende Schraubenfeder f hochgehalten.
Eine Blattfeder g dient mit ihrem nach unten gerichteten Häkchen g1 zum Feststellen des Hebels d, wenn derselbe beim Aufziehen des Verschlusses in seine tiefste Stellung gebracht wird. Der unter der Feder g liegende Gummiball h, welcher durch den Schlauch h1 mit einem gröfseren dergleichen in Verbindung steht, dient zum Heben der Blattfeder behufs Aufhebung der Festhaltung des Hebels d.
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende: . ■
Wird der Hebel d behufs Aufziehens des Verschlusses in seine tiefste Stellung gebracht, so mufs zufolge seiner Verbindung mit erslerem auch der Hebel dl in diese Stellung übergehen. Die dabei zugleich mit niederbewegten Zahnstangen c drehen die Rädchen b und mit diesen die Kreisschieber α so, dafs deren vorher unterhalb der Lichtöffnung stehende Ausschnitte al jetzt oberhalb derselben stehen. Die Feder f ist hierbei zusammengedrückt, also angespannt.
Zwecks einer Belichtung wird durch das in bekannter Weise erfolgende Aufblähen des
Balles h die Blattfeder gehoben und dadurch der Hebel d freigegeben. Von der Feder f getrieben, geht derselbe und mit ihm auch der Hebel d] in die vorige Stellung zurück. Dadurch werden auch die Ausschnitte a1 der Kreisschieber a, an der Lichtöffnung vorübergehend und dadurch eine Belichtung hervorrufend, in ihre frühere Stellung zurückgeführt.
Die beschriebenen Bewegungen vollziehen sich mit der für Momentaufnahmen erforderlichen Geschwindigkeit. Zur Regulirung derselben dient eine von der zugleich die Achse des Hebels d bildenden Schraube beeinflufste Bremsvorrichtung bekannter Art.
Soll die Objectivöffnung für Zeitaufnahmen längere Zeit offen bleiben, so wird der am Hebel d angebrachte Vorleger i in die punktirt gezeichnete Stellung gebracht, in welcher er auf dem Stift k aufliegt. Dann wird der aus der tiefsten Stellung aufsteigende Hebel d, wenn der Ball h aufgebläht, also die Blattfeder g hochstehend erhalten wird, in dem Augenblick gehemmt, in welchem die Lichtöffnung vollständig freigegeben ist, indem sich der Ansatz g"2 der Blattfeder g gegen den Vorleger i stemmt. Der Verschlufs der Licht-Öffnung kann erst dann erfolgen, wenn die Blattfeder g bei Entleerung des Balles h sinkt, so dafs der Vorleger i darüber hinweggleiten kann.
. Um die Kreisschieber in ihrer die Licht-Öffnung freigebenden Stellung behufs Einvisirens des Objectivs festzustellen, wird die in der Zeichnung in vollen Linien als aufser Wirksamkeit dargestellte Blattfeder I in die punktirt gezeichnete Stellung gebracht. Dann legt sich die aus derselben vorgeprefste Zunge Z1 von oben gegen den zur Zeit in horizontaler Lage befindlichen Hebel d und hindert dadurch die Vorrichtung sammt den Kreisschiebern an weiterer rücklaufender Bewegung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein O.bjectiv-Verschlufs für photographische Apparate, welcher gekennzeichnet ist durch:
    ι. die als Blenden dienenden Kreisschieber (a) mit Ausschnitten (a1), welch letztere theils concav, theils convex begrenzt sind, zum Zwecke, die Belichtungsdauer für alle Stellen annähernd gleich lang zu machen;
    2. die zum Erzeugen der drehenden Bewegung der unter i. näher gekennzeichneten Kreisschieber (a) dienende Vorrichtung, bestehend aus den mit den Kreisschiebern (a) vereinigten Rädchen (b), in welche Zahnstangen (c) eingreifen, die an je einem der mit einander gekuppelten Hebel (d dl) angeschlossen sind, von denen der eine (d) bei seiner zum Zweck des Aufziehens des Verschlusses erfolgenden Niederbewegung eine Schraubenfeder (f) anspannt, durch deren Wirkung er später sammt dem zweiten Hebel (d1) aufwärts getrieben wird, wodurch sie durch Vermittelung der Zahnstangen (c) und Rädchen (b) auch die rücklaufend drehende Bewegung der Kreisschieber (a) bewirken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT59394D Objektiv-Verschlufs für photographische Apparate Expired - Lifetime DE59394C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1088345B (de) * 1955-08-13 1960-09-01 Robot Berning & Co Drehscheibenverschluss fuer photographische Kameras

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