DE59392C - Giefser zum Auftragen von Emulsion - Google Patents

Giefser zum Auftragen von Emulsion

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DE59392C
DE59392C DENDAT59392D DE59392DA DE59392C DE 59392 C DE59392 C DE 59392C DE NDAT59392 D DENDAT59392 D DE NDAT59392D DE 59392D A DE59392D A DE 59392DA DE 59392 C DE59392 C DE 59392C
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emulsion
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DENDAT59392D
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J. GAEDICKE ia Berlin S.W., Ritterstr. 74
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/74Applying photosensitive compositions to the base; Drying processes therefor

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE B7: Photographs.
Bei der Herstellung von Trockenplatten durch Giefsen der lichtempfindlichen Emulsion auf Glasplatten, auf Papier oder auf Bänder von anderem Material ergiebt sich die Schwierigkeit, die Emulsion in der ganzen Breite gleichmäfsig ausfliefsen zu lassen.
Um sicher eine gleichmäfsige Vertheilung der Emulsion über die ganze Breite der nach einander unter die Giefsöffnung hingeführten Glasplatten zu bekommen und fortwährend zu erhalten, ist bei dem vorliegenden Giefser Capillarwirkung, d. h. die Oberflächenwirkung von zwei sich ziemlich dicht gegenüberstehenden, sich gegenseitig beim Anziehen von Flüssigkeit unterstützenden Flächen benutzt. Der Giefser besteht demnach aus zwei Platten α und b, die zweckmäfsig aus Glas oder Ebonit, d. h. aus für Emulsion indifferentem Material und von etwas gröfserer Breite hergestellt sind, als die Breite ist, in der die Emulsion gegossen werden soll. Die untere Plate a hat auf der einen Seite an beiden Seitenrändern eine leistenartige Erhöhung c c und auf diese ist die zweite Platte b aufgelegt und in irgend einer geeigneten Weise darauf leicht abnehmbar befestigt. Nach der Zeichnung sind einfach vier Schraubenklemmen d zur Befestigung der Platten auf einander benutzt. Die lichte Weite zwischen den Leisten c c ist um Weniges geringer als die Breite, in der die Emulsion gegossen werden soll.
Am- oberen Rande sind die Platten α und b in der Mitte etwas nach aufsen ausgebogen, so dafs sie eine trichterartige Einmündung e in den zwischen ihnen vorhandenen Hohlraum bieten. Bei der etwas zähen Dickflüssigkeit der Emulsion bedarf es keines so sehr engen Abstandes der Platten α und b von einander, um die in. den Trichterraum fliefsende Emulsion durch Oberflächenanziehung in dem Hohlraum auszubreiten. Ist dieser einmal gefüllt, wobei die obere Grenze der Emulsion etwa in Curven verläuft, wie es punktirt in Fig. 3 gezeichnet ist, und fliefst oben keine neue Emulsion zu, so halten die Platten die Füllung zwischen sich fest. Sobald indessen, Warmerhalten der Emulsion natürlich vorausgesetzt, oben weiter Emulsion zufliefst, so fliefst unten zwischen den Platten in ganzer Breite gleichmäfsig Emulsion aus, und- man hat die Geschwindigkeit des Ausflusses bequem durch Regeln des Zuflusses oben in der Hand.
Oberhalb einer bekannten Bänderumlaufseinrichtung werden mittelst Kurbel k über die Tischplatte f die' Glasplatten g unter dem Giefser hindurchgezogen, während der Hahn h am Emulsionsbehälter entsprechend so eingestelltwird, dafs die Emulsion auf die Glasplatten bezw. auf ein Papier- oder Celluloidband in erforderlicher Auftragdicke ausfliefst. Vom Hahn h aus führt ein kurzes Kautschukrohr η die. Emulsion in den Trichter e. Der
Giefser hängt dazu mit einem Haken i auf einer supportartig in der Höhenlage einstellbaren Haltevorrichtung m. Bei χ werden der Vorrichtung immer neue Glasplatten aufgegeben, während die gegossenen beij^ am besten mechanisch abgenommen werden.
In der Längenrichtung des Giefsens hängt natürlich dessen Gleichmäfsigkeit von derjenigen des Kurbeldrehens in .Verbindung mit dem Wechsel in der Hahndurchflufsweite ab.
Der aufser Gebrauch befindliche Giefser kann nach Abheben der Platten α und b von einander bequem gereinigt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Giefser zum Auftragen von Emulsion, bestehend aus zwei Platten (a und b), die in einem bestimmten engen Abstande von einander gegen einander befestigt sind, oben eine Erweiterung (e) als Eingufstrichter haben, die zwischen sie eingefüllte Emulsion in ihrer ganzen Breite durch Oberflächenanziehung vertheilen und halten und unten, je nach dem Zulauf oben, auf den darunter hindurchgeführten Auftragsgrund (g) in ganzer Breite gleichmäfsig ausfliefsen lassen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT59392D Giefser zum Auftragen von Emulsion Active DE59392C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3067060A (en) * 1959-01-29 1962-12-04 Ulrich Steinemann Ag Ltd Method and apparatus for curtain coating
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